Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Teplizumab hält Typ-1-Diabetes auf
Der innovative Antikörper Teplizumab (Teizeild®) ist gegen das hauptsächlich auf T-Lymphozyten vorkommende Oberflächenprotein CD3 gerichtet und für Patienten mit Typ-1-Diabetes im Stadium 2 indiziert. Der Wirkstoff kann bereits bei Kindern ab acht Jahren eingesetzt werden. Durch eine insgesamt nur vierzehntägige Therapie ist es möglich, eine klinisch relevante Verzögerung der Erkrankungsprogression in das Stadium 3 zu bewirken.Show morepharmazie
Neues Arzneimittel
27.04.2026, 13:36 Uhr
Weißdorn bei Herzschwäche eine gute Wahl
HAMBURG (gmc) | Herzinsuffizienz gehört zu den häufigen Diagnosen in einer Hausarztpraxis. Ursachen für die nachlassende kardiale Pumpkraft sind meist ein langjähriger Bluthochdruck sowie eine gestörte Durchblutung des Herzmuskels aufgrund verengter Herzkranzgefäße. Bei den ersten Beschwerden bietet sich zur Stärkung des Herzes der Weißdorn-Spezialextrakt WS® 1442 (Crataegutt® novo 450 mg) als gut verträgliches Präparat an.Show more05.06.2014, 00:00 Uhr
Dengue- statt Fußballfieber
Die Weltmeisterschaft in Brasilien macht den Schutz vor Tropenerkrankungen wie Denguefieber zu einem hochaktuellen Thema. Dengue ist eine über Mückenstiche übertragene Virusinfektion, die meist asymptomatisch oder mild mit grippeähnlichen Symptomen verläuft. Es kann jedoch besonders bei Kindern auch zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Um Endemien zu kontrollieren, wurde ein Frühwarnsystem für die Austragungsorte auf Grund von Klimadaten entwickelt. Reisende Kunden sollten über das Risiko und Schutzmaßnahmen informiert werden.Show more05.06.2014, 00:00 Uhr
Sommerzeit ist Pilzzeit
Von Sabine Werner | Juckreiz, schuppige Haut, bröselnde und verfärbte Nägel: Lokale Pilzinfektionen an den Füßen sind unangenehm und vor allem hochansteckend. Mit einer Prävalenz von etwa 30% für den Fußpilz (die Zahlen schwanken hier stark in Abhängigkeit vom untersuchten Kollektiv) beziehungsweise ca. 12% für den Nagelpilz gehören sie zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Deutschen. Die Pilzerkrankungen zeigen keine Selbstheilung, können sich auf andere Körperregionen ausbreiten und begünstigen das Auftreten bakterieller Superinfektionen, z.B. eines Erysipels (Wundrose) des Unterschenkels. Daher sollte in der Apotheke, auch wenn die Symptome dem Kunden „nur“ lästig erscheinen in jedem Fall zu einer Behandlung geraten werden. Da die Rezidivrate, unter anderem aufgrund von verfrüht abgebrochenen Therapien, hoch ist, sollte auch ausführlich zur Applikation und zur nötigen Anwendungsdauer der Präparate beraten werden. Show more05.06.2014, 00:00 Uhr

Die rheumatoide Arthritis
Die rheumatoide Arthritis mit den kaputten Gelenken ist einerseits ein Beispiel für die zerstörerische Kraft, die ein fehlerhaft aktiviertes Immunsystem entfalten kann; andererseits auch für die therapeutische Kraft moderner Arzneistoffe, die diese Zerstörung unterdrücken oder verhindern können.
Von Thomas Herdegen
05.06.2014, 00:00 Uhr
Wenig Evidenz beim akuten Husten
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat ihre Husten-Leitlinie von 2008 auf den neuesten Stand gebracht. Ein Hauptanliegen ist die Reduktion des nicht indizierten Einsatzes von Antibiotika bei Erkältungsinfekten und akuter Bronchitis. Nur in besonderen Fällen, wie bei ambulant erworbener Pneumonie, wird eine kalkulierte Antibiotika-Therapie empfohlen. Aber auch für viel gebrauchte Expektoranzien und Antitussiva sehen die Experten von sieben Fachgesellschaften beim akuten Husten keine Indikation. Show more05.06.2014, 00:00 Uhr
Pharmakotherapie der rheumatoiden Arthritis
Die rheumatoide Arthritis verläuft bei nicht ausreichend effektiver Therapie in vielen Fällen progredient und destruierend. Ihr chronischer Verlauf ist mit erhöhter Mortalität, häufigen Infektionen, Invalidisierung und steigenden Kosten verbunden. Eine schnellstmögliche und fachspezifische rheumatologische Behandlung ermöglicht die wirksame Abschwächung oder Sistierung des Krankheitsverlaufes. Die S1-Empfehlungen der Leitlinien erlauben ein schrittweises und individuell angepasstes Vorgehen, bei dem eine intensive Zusammenarbeit von Rheumatologen, primärversorgenden Ärzten und auch Apothekern nützlich ist und angestrebt werden sollte. Show more05.06.2014, 00:00 Uhr

„Ist das normal, dass das Pulver reizt?“
Einen Trockensaft muss man suspendieren, Zäpfchen werden rektal angewendet und in einen Inhalator bläst man nicht hinein. Für einen Apotheker ist alles selbstverständlich, für den Kunden nicht in jedem Fall. Wie wichtig es ist, Anwendungshinweise zu vermitteln und zwar so, dass sie auch verstanden und umgesetzt werden, zeigt der aktuelle „Top beraten“-Fall. Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Patienten wünschen Naturmedizin
BERLIN (ks) | Naturmedizin liegt in Deutschland im Trend – das haben repräsentative Umfragen in den letzten Jahren immer wieder gezeigt. Aber was macht die Menschen so aufgeschlossen für alternative Therapierichtungen? Und was erwarten sie von Apothekern, Ärzten oder Heilpraktikern? Diesen Fragen ist das Rheingold Institut Köln im Auftrag des Naturarzneimittel-Herstellers Pascoe nachgegangen. Eine Erkenntnis der Studie: Wer der Naturmedizin offen gegenüber steht, wünscht sich genau dies auch von Apothekern. Apotheken, in denen glaubwürdig und selbstverständlich über Alternativen zur Schulmedizin beraten wird, werden als „Geheimtipp“ gehandelt.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Statine verringern Demenz-Risiko
Etwa 220 Millionen Menschen weltweit nehmen Statine ein, um das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen zu minimieren. Aufgrund anfänglicher Hinweise über kognitive Beeinträchtigungen nach Einnahme von Simvastatin, wird in den aktuellen Fachinformationen vor seltenen Nebenwirkungen wie Gedächtnisverlust, Amnesie, und Verwirrung gewarnt. Andere Studien belegen dagegen, dass Statine neuroprotektive Wirksamkeit aufweisen. Um Klarheit über die gegenteiligen Aussagen zu schaffen, wurde nun erstmals eine groß angelegte Beobachtungsstudie initiiert. Sie zeigt eine Reduktion des Demenz-Risikos.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Neue Hilfe für die „Couch-Potato“
Langwirksame Bronchodilatatoren (LABA) sind fester Bestandteil der Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Mit Olodaterol (Striverdi®) kommt ein neuer LABA auf den Markt, der wie Tiotropium im Respimat® inhaliert wird und gezielt als Kombinationspartner entwickelt wurde. Die Zulassungsstudien zeigen für Olodaterol eine über 24 Stunden anhaltende Verbesserung der Lungenfunktion und der Lebensqualität.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Nie wieder rauchen!
Von Kerstin Neumann | Seit 1987 wird der Weltnichtrauchertag von der WHO ausgelobt, um auf die Risiken des Rauchens und die Folgeerkrankungen aufmerksam zu machen. Auch in der Apotheke kann der Weltnichtrauchertag zum Anlass genommen werden, um über das Rauchen und dessen Folgen aufzuklären und Wege aus der Tabaksucht zu zeigen. Was sind aber erfolgversprechende Wege, um vom Glimmstängel wegzukommen? Ein Überblick über Rauchen, Nicotin und Tabakentwöhnung.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Calcium und das kardiovaskuläre Risiko
In den letzten Jahren hatte es in Studien Hinweise gegeben, dass durch Calcium-Supplemente das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse ansteigt. Insgesamt waren die Ergebnisse jedoch widersprüchlich. In einer großen prospektiven Beobachtungsstudie – der Nurses’ Health Study – konnte nun über einen Zeitraum von 24 Jahren bei Frauen kein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko durch Calcium-Supplementierung beobachtet werden. Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Mehr als nur saubere Luft
Ein internationales Forscherteam hat die erste Metaanalyse veröffentlicht, die die Auswirkungen von Anti-Raucher-Gesetzen auf die Gesundheit von Kindern zeigt. Sowohl die Frühgeburtenraten als auch die Häufigkeit von Klinikeinweisungen wegen asthmatischer Beschwerden reduzierten sich nach deren Einführung um rund 10%. Diese nicht unbeträchtlichen gesundheitlichen Vorteile verlangen nach Meinung der Autoren eine Ausweitung umfassender Nichtraucher-Gesetze, von denen bisher nur etwa 16% der Weltbevölkerung profitieren können.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
10 Jahre Gesundheitsprodukte aus der Natur
Zehn Jahre ist es her, dass Hauke Thoma und Dr. Peer Lange das Gesundheitsunternehmen Quiris Healthcare gegründet haben. Die von Quiris seitdem entwickelten Naturprodukte haben sich erfolgreich am Gesundheitsmarkt etabliert. „In den vergangenen Jahren haben wir unsere Vision nie aus den Augen verloren: An der Entwicklung von Markt und Wissenschaft teilzuhaben, uns selbst an höchsten Standards zu messen und unseren Kunden die beste Qualität zu liefern“, erklärte Thoma anlässlich des Firmenjubiläums, das am 9. Mai gefeiert wurde.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
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