Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Glucocorticoide: Dem Knochenabbau entgegenwirken
Eine langzeitige Therapie mit Glucocorticoiden beeinflusst den Knochenstoffwechsel und ist die häufigste Ursache einer sekundären Osteoporose. Was sollte vor einer Therapie abgeklärt werden und wie wird dem Knochenschwund vorgebeugt?Show morearzneimittel-und-therapie
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Langzeittherapie
10.06.2026, 15:50 Uhr
Kein Asthma durch Antibiotika
In einer dänischen Fall-Kontroll-Studie zeigte sich ein um etwa 20% erhöhtes Asthma-Risiko bei Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft Antibiotika erhalten hatten. Allerdings war dieses Risiko ebenfalls erhöht, wenn die Antibiotika bis zu 80 Wochen vor Schwangerschaftsbeginn oder 80 Wochen nach der Entbindung rezeptiert worden waren – ein kausaler Zusammenhang besteht also offenbar nicht. Show more25.09.2014, 00:00 Uhr

Priscus, Interaktionen und Nebenwirkungen
Die Medikation von Pflegeheimbewohnern ist in der Regel komplex, da sie meist mit mehr als fünf Arzneimitteln behandelt werden. Üblicherweise ist für die Verabreichung das Pflegepersonal zuständig. Probleme, z.B. bei der Applikation der Arzneimittel oder bei Auftreten von Wechselwirkungen, können häufig weder durch das Pflegepersonal gelöst noch vermieden werden. Oft wäre der Kontakt mit dem Arzt wünschenswert und notwendig, was aber aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist. Die Apotheke kann mit ihrem Fachwissen das Pflegepersonal unterstützen. Durch gezielte Interventionen in Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim oder dem Verordner können die Sicherheit der Arzneimitteltherapie für den Patienten erhöht und die Abläufe für das Pflegepersonal vereinfacht werden. Apothekerin Cornelia Schweizer, Apotheke im Facharztzentrum Paderborn, stellt dazu folgenden Fall vor.Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Keine Gefahr für das Ungeborene
Viele Frauen mit Epilepsie und Kinderwunsch sind sich nicht sicher, ob ihre Erkrankung für den Fötus besonders riskant ist. Auch befürchten sie, dass das Kind durch die Einnahme von Antiepileptika während der Schwangerschaft geschädigt werden kann. Zwar helfen allgemeine Hinweise zur antikonvulsiven Therapie epilepsiekranker Mütter vor, während und nach der Schwangerschaft, die Therapie zu optimieren, trotzdem wird das teratogene Risiko generell als erhöht eingestuft. Eine populationsbasierte Kohortenstudie wertete nun zusätzlich auch das assoziierte Risiko für Spontanaborte und Totgeburten bei schwangeren Epileptikerinnen aus.Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Gefährdete Bodybuilder
In den USA erfreuen sich sogenannte „herbals and dietary supplements“ (HDS) großer Beliebtheit. Es handelt sich dabei um Präparate, die neben Vitaminen und Mineralstoffen unter anderem auch pflanzliche Bestandteile enthalten können. Nach einer amerikanischen Studie steht diese schwer zu differenzierende Produktgruppe unter Verdacht, mehr schwere Leberschäden zu verursachen als konventionelle Arzneimittel. Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Exakte Messung der Körpertemperatur
Mit der Markteinführung des ThermoScan® 7 Ohrthermometers mit Age Precision® (IRT6520) und des Digital-Thermometers mit Age Precision® (PRT2000) stellt Braun eine neue Technologie vor, die eine exakte Kontrolle der Körpertemperatur ermöglicht. Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Avastin nicht riskanter als Lucentis
jz/du | Bevacizumab (Avastin®) hat im Vergleich zu Ranibizumab (Lucentis®) bei der Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) kein erhöhtes Risiko für Todesfälle oder schwere Nebenwirkungen. Zu diesem Ergebnis kommen Cochrane-Wissenschaftler in einem aktuellen Review. Um den Einsatz von Avastin® tobt seit Langem ein Streit, da Bevacizumab wie Ranibizumab den Wachstumsfaktor VEGF hemmt und damit nach dem gleichen Prinzip wirkt, aber nur einen Bruchteil davon kostet. Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Phytopharmaka fürs Immunsystem
Von Kristina Jenett-Siems | Ein leichtes Kratzen im Hals, man fühlt sich schlapp, und der Schädel brummt – typische Symptome einer beginnenden Erkältung, wie sie von vielen Kunden in der Apotheke geschildert werden. Und dann natürlich die Frage: „Kann man da nicht etwas machen, verhindern, dass die Erkältung ausbricht, oder zumindest die Dauer der Erkrankung verkürzen?“ Oder mit anderen Worten, dem eigenen Immunsystem etwas auf die Sprünge helfen – möglichst mit etwas Pflanzlichem? Die Rote Liste nennt in der Hauptgruppe „Immunmodulatoren“ unter der Rubrik „Pflanzliche Immunstimulanzien“ (die Bezeichnung „Immunmodulatoren“ wäre auch für die Phytos korrekter) eine Reihe von Präparaten auf Basis verschiedener Sonnenhut-Arten. Traditionell werden noch weitere Arzneipflanzen zur Steigerung der körpereigenen Immunabwehr eingesetzt. Einen Überblick über neuere Forschungsergebnisse gibt der folgende Beitrag.Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Alle Kinder gegen Influenza impfen?!
Die Impfung von allen Kindern gegen Influenza senkt nicht nur die Zahl der Erkrankungsfälle und Komplikationen, sie verbessert auch die Herdenimmunität. In Deutschland ist die Influenza-Impfung für Kinder nach den Empfehlungen der STIKO eine Indikationsimpfung. In anderen Ländern hat bereits ein Umdenken stattgefunden.Show more18.09.2014, 00:00 Uhr
Rasch impfen rettet Leben
Aviäre Stämme der Typ-A-Influenza-Viren stellen aufgrund ihrer antigenen Variabilität eine ständige Gefahr für den Menschen dar, da im Fall der Übertragung noch keine Immunität gegen die neuartigen Virusstämme vorhanden ist. Im Fall einer Pandemie würde es daher einige Monate dauern, bis ein spezifischer Impfstoff zum Schutz der Bevölkerung zur Verfügung steht. Eine neue Studie zeigte nun anhand Computersimulationen, dass die frühe Verfügbarkeit dringend benötigter Impfstoffe die Mortalität schwerwiegender Influenza-Pandemien reduziert. Sie belegt damit, wie wichtig es ist, die bisherigen Herstellungsmethoden von Virus-spezifischen Vakzinen zu optimieren.Show more18.09.2014, 00:00 Uhr

Ein Palliativ-Patient
Maximilian Scholl ist 67 Jahre alt. Vor ungefähr 13 Monaten wurde bei ihm ein Pankreaskarzinom festgestellt. Trotz Operation und Zytostatikatherapie schritt die Erkrankung rasch voran, mittlerweile ist der Tumor auch in die Leber, die Lunge und verschiedene Knochen metastasiert. Weitere Erkrankungen sind ein arterieller Hypertonus, Diabetes mellitus Typ II und eine chronische Niereninsuffizienz.Show more
Der 30. POP-Fall
18.09.2014, 00:00 Uhr
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