Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Risdiplam so früh wie möglich anwenden
Die spinale Muskelatrophie gehört zu den schwerwiegendsten genetisch bedingten neuromuskulären Erkrankungen des Kindesalters. Lange Zeit gab es keine orale Therapieoption. Das änderte sich 2021 mit Risdiplam, einem oralen niedermolekularen RNA-modifizierenden Wirkstoff.Show morearzneimittel-und-therapie
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Orale Therapieoption bei spinaler Muskelatrophie
21.05.2026, 14:54 Uhr
Neuroprotektive Antidiabetika
Nach einer neuen Studie könnte sich ein neuer Ansatz in der Behandlung der Alzheimer-Krankheit abzeichnen, und zwar durch den Einsatz von Inkretin-Mimetika, die derzeit für die Behandlung des Typ-2-Diabetes zugelassen sind. Wissenschaftler an der britischen Lancaster University haben in einem Mausmodell für Lixisenatid (Lyxumia®) und Liraglutid (Victoza®) protektive Effekte durch den Schutz der Neuronen vor Verletzung oder Degeneration gezeigt.Show more13.11.2014, 00:00 Uhr
Wenn Teenies über Kopfschmerz klagen
Kopfschmerzen und Migräne lassen sich bei Jugendlichen meist mit Anamnese und körperlicher Untersuchung diagnostizieren. Sofortiges Handeln ist nur bei Alarmzeichen notwendig. Differenziert werden muss zwischen Spannungskopfschmerz und Migräne, denn der Unterschied ist therapieentscheidend. So wird bei Spannungskopfschmerz auf Allgemeinmaßnahmen gesetzt, während bei der Migräne eine frühe und ausreichend hoch dosierte analgetische Therapie empfohlen wird. Show more13.11.2014, 00:00 Uhr
Feinste Partikel für verbesserte Kinetik
Mit Envarsus® steht in Europa ein weiteres Tacrolimus-Retardpräparat zur einmal täglichen Anwendung zur Verfügung. Seine Besonderheit liegt in der Herstellung mithilfe der MeltDose®-Technologie, wodurch eine höhere Bioverfügbarkeit erzielt werden kann.Show more13.11.2014, 00:00 Uhr
Mit Rotwein gegen unreine Haut?
Resveratrol ist ein potentes Antioxidans, das sich unter anderem in Rotwein befindet. Ihm werden bereits viele gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Hierzu zählen positive Effekte auf Krebszellen oder Herz-Kreislauf-Krankheiten. Nun zeigt sich, dass Resveratrol potenziell auch Akne-Erreger bekämpft.Show more13.11.2014, 00:00 Uhr
Husten stillen - Husten fördern
Von Ralf Schlenger | Beim Husten gilt gnadenlos: Nur was produktiv ist, wird auch unterstützt. Unproduktiver Husten kann Krankheitswert annehmen und wird nicht geduldet. Aber kein Hustenmittel kann alles. Für beide klinischen Situationen steht aber ein breites Spektrum an Wirkstoffen zur Therapie zur Verfügung. Die Wirkstoffe können chemisch in pflanzliche und (teil-)synthetische eingeteilt werden, klinisch in auswurffördernde und reizstillende, pharmakologisch nach ihrer Wirkweise und ihrem Angriffsort. Der Artikel versucht ohne Anspruch auf Vollständigkeit einen Überblick über Hustenmittel unter besonderer Berücksichtigung pharmakologischer Aspekte zu geben. Ein bisschen Hustenphysiologie ist dabei hilfreich. Show more13.11.2014, 00:00 Uhr
„Es gibt kein Wunder gegen Hautalterung, es gibt ein Patent“
ral | Die Geschichte von Caudalie begann im Jahr 1993, als sich Mathilde und Bertrand Thomas und Professor Vercauteren von der Universität für Pharmazie von Bordeaux zum ersten Mal auf dem Weingut der Familie Château Smith Haut Lafitte trafen. Der Satz „Wissen Sie, dass Sie eigentlich im Begriff sind, wahre Schätze wegzuwerfen?” von Professor Vercauteren an das Ehepaar Thomas war der Auftakt der Marke Caudalie. Seit diesem Treffen hat die inzwischen weltweit bekannte Firma Caudalie mehrere Patente angemeldet und ist zum Spezialisten und Pionier für aktive Wirkstoffe aus Weintrauben avanciert.Show more13.11.2014, 00:00 Uhr
Plötzliche Todesfälle unter Antibiotika-Therapie
ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten können das Hyperkaliämie-Risiko erhöhen. Auch das Antibiotikum Co-trimoxazol kann zu erhöhten Kalium-Blutspiegeln führen. Durch Interaktion dieser Arzneistoffe könnte es zu lebensbedrohlichen Hyperkaliämien kommen. Nun wurde untersucht, ob bei Patienten, die ACE-Hemmer oder Sartane einnehmen, die Gabe von Co-trimoxazol plötzliche Todesfälle verursachen kann.Show more13.11.2014, 00:00 Uhr
Herzschutz durch PDE-5-Hemmer
Lange Zeit war die erektile Dysfunktion das einzige Anwendungsgebiet für Phosphodiesterase (PDE)-5-Hemmer. In letzter Zeit wiesen mehrere präklinische Studien auf die kardioprotektive Wirkung der PDE-5-Hemmer hin, während die klinische Datenlage (noch) eher spärlich ist. In einer aktuellen Metaanalyse wurden nun die verfügbaren klinischen Studien hinsichtlich der kardiovaskulären Effekte untersucht.Show more13.11.2014, 00:00 Uhr
Wenn Arbeit Angst macht
gmc. Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz nehmen deutlich zu. Mit Lasea® steht ein wirksames und verträgliches Arzneimittel auf pflanzlicher Basis zur Verfügung, das die übererregten Systeme der Reizverarbeitung im Gehirn wieder ausgleicht und so Unruhe, Angstzustände und daraus resultierende Schlafstörungen beseitigt, ohne die geistige Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Es macht weder abhängig noch müde und erhält die Fahrtauglichkeit.Show more13.11.2014, 00:00 Uhr

Multiple Sklerose
Die multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des ZNS, die nach der Epilepsie die zweithäufigste neurologische Erkrankung junger Erwachsener darstellt. Im Vordergrund steht hierbei die autoimmunologisch bedingte T-Zell-vermittelte Zerstörung von Myelinscheiden und Axonen, die an multiplen Stellen im ZNS entsteht und beim Ausheilen sklerotische Narben hinterlässt [1]. Symptomatik und Verlauf sind individuell sehr unterschiedlich und zumeist durch Schübe geprägt. Um eine immunmodulierende Therapie rechtzeitig einzuleiten, ist eine frühzeitige Diagnose wichtig [2].
Von Damaris Mertens-Keller und Olaf Rose
Pharmakotherapie
06.11.2014, 00:00 Uhr
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