Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr
Anticholinergika fördern Demenz
ck | Bisher ging man davon aus, dass Anticholinergika-induzierte Veränderungen der kognitive Fähigkeiten vorübergehend sind und nach dem Absetzen wieder verschwinden. Nun weisen die Ergebnisse einer prospektiven Untersuchung darauf hin, dass Anticholinergika auch langfristig das Risiko erhöhen, eine Demenz zu entwickeln.Show more04.02.2015, 23:00 Uhr
Schmerzen lindern und abwarten
Im Spätsommer und Herbst ist Hochsaison für die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. In den meisten Fällen verläuft sie mild. Bei Symptomen wie Fieber oder Schmerzen auf der Mundschleimhaut infolge der damit verbundenen Läsionen können fiebersenkende und schmerzstillende Mittel empfohlen werden. Besondere Bedeutung kommt der Händehygiene zu.Show more04.02.2015, 23:00 Uhr
Mehr oder weniger Gliome?
Welchen Einfluss haben hormonelle Kontrazeptiva auf das Risiko, ein Gliom zu entwickeln? Die Datenlage dazu ist wenig beweiskräftig und inkonsistent. In einer aktuellen Studie wurde dieser Frage bei prämenopausalen Frauen nachgegangen. Die Langzeiteinnahme hormoneller Kontrazeptiva war assoziiert mit einem erhöhten Gliomrisiko, das mit der Anwendungsdauer anstieg. Ein besonders hohes Risiko zeigte sich unter langfristiger Verhütung mit einer Gestagen-Monotherapie. Doch die Studie hat Schwächen und widerspricht den Ergebnissen einer Metaanalyse, nach denen orale Kontrazeptiva vor einem Gliom schützen. Show more04.02.2015, 23:00 Uhr
Erhöhte Blutglucose – mehr Pankreaskarzinome?
Mit einer Fünf-Jahres-Überlebensrate von nur 5% zählt das Pankreaskarzinom zu den Krebsarten mit der höchsten Mortalität. Umso wichtiger ist es, die Risikofaktoren zu kennen und daraus Präventionsstrategien abzuleiten. Nun wurde in einer Metaanalyse erstmals eine lineare Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen der Blutglucose-Konzentration und dem Risiko für ein Pankreaskarzinom festgestellt. Ein gesunder Lebensstil könnte somit nicht nur einem Typ-2-Diabetes, sondern auch einem Pankreaskarzinom vorbeugen. Show more04.02.2015, 23:00 Uhr

Secukinumab zur First-Line-Therapie bei Psoriasis zugelassen
Der Interleukin-17A-Inhibitor Secukinumab (Cosentyx) hat von der EU-Kommission die Zulassung zur systemischen Erstlinientherapie von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis bei Erwachsenen erhalten. Das hat der Hersteller Novartis bekannt gegeben. Der humane monoklonale Antikörper ist das erste Biologikum, dass zur systemischen First-Line-Therapie der Psoriasis empfohlen wird. Show moreGegen Juckreiz und Schmerzen
04.02.2015, 13:15 Uhr

BAK legt Handlungsempfehlung vor
Während zunehmend klarer wird, wann die „Pille danach“ künftig rezeptfrei in der Apotheke zu haben sein wird, gibt es auch bei der Bundesapothekerkammer (BAK) Bewegung: Heute hat sie ihre Handlungsempfehlungen für die rezeptfreie Abgabe von Notfallkontrazeptiva vorgelegt. Show more„Pille danach“
29.01.2015, 15:59 Uhr
Neue GLP-1-Agonisten einmal wöchentlich
Inkretinmimetika erlauben eine effektive Blutzuckerkontrolle ohne intrinsisches Hypoglykämierisiko und ohne Gewichtszunahme. Die seit der Einführung von Exenatid (2007) gesammelte Evidenz stützt den frühen Einsatz von GLP-1-Rezeptor-Agonisten als Add-on zu Metformin und auch als Alternative zum Insulinstart nach Versagen einer zweifachen oralen Therapie. Mit Albiglutid (Eperzan®) und Dulaglutid (Trulicity®) betraten jüngst die ersten langwirksamen GLP-1-Rezeptor-Agonisten den Markt, die auch mit Insulin kombiniert werden dürfen.Show more29.01.2015, 00:00 Uhr
Heiß und brüchig
Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche gehören zu den gängigen klimakterischen Beschwerden. Ob diese vasomotorischen Symptome mit der Knochendichte und dem Frakturrisiko in Zusammenhang stehen, wurde in einer prospektiven Beobachtungsstudie untersucht.Show more28.01.2015, 23:00 Uhr
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