Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Was machen GLP-1-Rezeptoragonisten mit dem Geruch und Geschmack?
Eine Auswertung elektronischer Gesundheitsakten zeigt: Unter einer Therapie mit GLP-1-Rezeptoragonisten steigt das Risiko für die eher seltenen Störungen des Geruchs- und Geschmackssinnes an. War das zu erwarten?Show morearzneimittel-und-therapie
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Bei Typ-2-Diabetes
25.06.2026, 15:00 Uhr
Geriatrische Pharmazie
Von Markus Zieglmeier | Vor acht Jahren zeigte der israelische Geriater Doron Garfinkel in einer provozierenden Studie, dass die radikale Reduzierung der Polymedikation bei multimorbiden Heimbewohnern nicht nur deren Lebensqualität verbessert, sondern auch die Zahl der Klinikeinweisungen und Todesfälle vermindert. Einige von Garfinkels Gedanken wurden auch in Deutschland aufgegriffen und spiegeln sich unter anderem in der hausärztlichen Leitlinie Multimedikation der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) wider. Ihre Umsetzung in die Praxis kommt nun Schritt für Schritt in Gang.Show more04.03.2015, 23:00 Uhr
LNG oder UPA – das ist hier die Frage
Von Julia Borsch | Demnächst werden sowohl Ulipristal- (ellaOne®) als auch Levonorgestrel-haltige (Pidana®, Unofem®, Postinor®) Notfallkontrazeptiva rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sein. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass man als Apotheker in die Situation gerät, eine Empfehlung für das eine oder das andere Präparat aussprechen zu müssen. Im Folgenden sind einige Punkte zusammengestellt, die in eine Entscheidung einfließen sollten.Show more04.03.2015, 23:00 Uhr
DMBA nicht mehr verkehrsfähig
1,3-Dimethylbutylamin (DMBA) besitzt stimulierende und leistungssteigernde Effekte und wird daher von einigen Sportlern als Booster in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angewendet. Aufgrund von Berichten über unerwünschte Wirkungen nach der Einnahme von DMBA informiert das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nun darüber, dass entsprechende NEM in Deutschland nicht mehr verkehrsfähig sind und deutschlandweit nicht verkauft werden dürfen.Show more04.03.2015, 23:00 Uhr

Hauptsache Creme?
Die Austauschbarkeit verschiedener Darreichungsformen untereinander wurde vom G-BA definiert. Aus pharmazeutischer Sicht ist diese vermeintliche Gleichwertigkeit jedoch oft mehr als fragwürdig, zum Beispiel wenn Brausetabletten durch magensaftresistente ersetzt werden sollen. Leider sind die Unterschiede nicht immer so leicht erkennbar. Ein Beispiel hierfür sind Dermatika, wo sich hinter der Bezeichnung „Creme“ nicht nur verschiedene Hilfs- und Konservierungsmittel, sondern gar unterschiedliche Emulsionstypen verbergen können. Was in einem solchen Fall zu tun ist, zeigt das nachfolgende Beispiel. Show more26.02.2015, 00:00 Uhr
Wenn Scheitern Methode hat
Mit Perampanel (Fycompa®) ist im letzten Jahr nach Retigabin (Trobalt®) das zweite neue Antiepileptikum an den Hürden der frühen Nutzenbewertung gescheitert. In der Lesart des Herstellers Eisai, aber auch von Patientenverbänden, wird Tausenden Patienten ein hilfreiches Medikament vorenthalten. Und Vertreter von Fachgesellschaften wittern beim Gemeinsamen Bundesausschuss „methodischen Dogmatismus“. Sie fordern eine Überarbeitung des derzeitigen Prozederes. Show more26.02.2015, 00:00 Uhr
Zum aus der Haut fahren
Von Claudia Zeidler und Sonja Ständer | Chronischer Pruritus ist eine unangenehme Sensation der Haut, die zu Kratzen führen kann und meistens als reines Jucken auftritt, aber auch als eine Kombination von Brennen, Stechen, Schmerzen vorkommen kann [1]. Besteht sie länger als sechs Wochen wird es als chronischer Pruritus (CP) bezeichnet [2]. Der Pruritus kann auf normal aussehender Haut („Pruritus auf unveränderter Haut“), als auch auf veränderter Haut z. B. bei einer Dermatose auftreten. Im Rahmen des sogenannten Juck-Kratz-Teufelskreis kann es im Verlauf zur Ausbildung von chronischen Kratzläsionen wie Prurigo nodularis, Lichen simplex chronicus etc. kommen [2]. Show more25.02.2015, 23:00 Uhr
Ginkgo besser als Placebo
Demenzerkrankungen spielen in unserer älter werdenden Gesellschaft eine immer größere Rolle. Die Therapiemöglichkeiten sind noch unbefriedigend, im besten Falle verzögert eine pharmakologische Intervention das Fortschreiten der Erkrankung. Derzeit erfolgt eine Therapie mit einem Acetylcholinesterase-Hemmer (Donepezil, Galantamin, Rivastigmin) oder mit dem nicht-kompetitiven NMDA-Antagonisten Memantin. Seit vielen Jahren kontrovers diskutiert wird in diesem Zusammenhang die Effektivität eines Spezialextraktes aus den Blättern von Ginkgo biloba (EGb 761®). Die pharmazeutische Biologin Priv.-Doz. Dr. Kristina Jenett-Siems, Berlin, hat die Datenlage gesichtet. Show more25.02.2015, 23:00 Uhr
Interaktives Lernen hat Zukunft
FRANKFURT/MAIN (rei) | Wohin geht der Trend in der Apotheke? Das war Thema eines von der Johnson & Johnson GmbH veranstalteten Pressegespräches. Dabei wurde deutlich, dass auch künftig eine kompetente Beratung die entscheidende Grundlage für die Kundenzufriedenheit sowie den wirtschaftlichen Erfolg einer Apotheke sein wird. Um das pharmazeutische Fachpersonal dabei zu unterstützen, sich optimal im Bereich Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten fortzubilden, hat das Unternehmen eine neue Trainingsdatenbank ins Netz gestellt, das Online-Portal APO Wissen INTERAKTIV.Show more25.02.2015, 23:00 Uhr
Zu viel könnte schaden
Der Nutzen einer Folsäure-Supplementation in der Schwangerschaft ist heute unbestritten. Nur spärliche Berichte gibt es bezüglich der Risiken. Eine portugiesische Arbeitsgruppe fand erstmalig heraus, dass eine hochdosierte Folsäuregabe an trächtige Ratten zu verschiedenen metabolischen Veränderungen bei den Nachkommen führte.Show more25.02.2015, 23:00 Uhr
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