
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Partikel in Risdiplam-Lösung – worauf ist zu achten?
Das Risdiplam-haltige Fertigarzneimittel Evrysdi® Pulver zur Herstellung einer Lösung wird vor der Abgabe an Patienten rekonstituiert. In einem aktuellen Rote-Hand-Brief fordert der Zulassungsinhaber Apothekenteams nun dazu auf, die fertige Lösung auf Klarheit zu prüfen.Show more

Paracetamol-Risiko unterschätzt?
Stuttgart - Das mit einer langfristigen Paracetamol-Einnahme einhergehende Risiko scheint höher zu sein als bislang vermutet. Einer aktuellen Auswertung mehrerer Kohortenstudien zufolge ist eine chronische Paracetamol-Einnahme mit einem erhöhten Risiko schwerer Nebenwirkungen, unter anderem mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko, verbunden.Show more

Elektroporation bei Prostatakarzinom
Radikales chirurgisches Vorgehen beim Prostatakarzinom geht nicht selten mit Komplikationen einher, sodass manche Männer danach an Impotenz und Inkontinenz leiden. Der Wunsch nach schonenderen Behandlungsmethoden ist daher groß. Ein aktueller Bericht über die irreversible Elektroporation sorgte für Unmut bei der Deutschen Gesellschaft für Urologie: Zu positiv sei die Darstellung dieser „Außenseitertherapie“ [1]. Wie funktioniert diese „fokale“ Technik? Und welche Patienten könnten von ihr profitieren?Show more
Depression und Antidepressiva
Seit dem Pharmako-logisch!-Beitrag zur Depression im Jahre 2010 (DAZ 2010, Nr. 5) ist einige Zeit vergangen. In den letzten Jahren haben sich die Therapiekonzepte der Depression geändert: die Pharmakotherapie bei Therapieresistenz wird strukturierter, atypische Neuroleptika halten ihren Einzug auch in die Therapie der unipolaren Depression und neue Antidepressiva zielen auf „neue“ Zielsymptome bei der Depression wie Motivationsverlust oder Anhedonie (Freudlosigkeit). Die atypischen Neuroleptika gewinnen zunehmend an Bedeutung sowohl bei bipolaren als auch bei unipolaren Störungen. Dieses Update fasst den aktuellen Stand des Vorgehens bei Therapieresistenz, der Nebenwirkungen von Antidepressiva sowie der Arzneimittelinteraktionen von Antidepressiva und Neuroleptika zusammen. Schließlich widmet sich ein Abschnitt dem Burn-out-Syndrom, das zwar zu Depressionen führen kann, anerkannterweise aber keine psychiatrische Erkrankung ist und sich von affektiven Störungen abgrenzen lässt.
Von Thomas Herdegen
Erdnussflips für Babies
ck | Erhalten Säuglinge mit der Nahrung Erdnussproteine, so kann sie das vor einer Erdnussallergie schützen. Das widerspricht der Theorie, dass Kinder mit einem erhöhten Risiko für eine atopische Erkrankung möglichst hypoallergen ernährt werden sollen.Show moreGrüner Tee schützt vor Krebs
Grüner Tee ist reich an Epigallocatechin-3-gallat (EGCG), dem krebsprotektive Eigenschaften zugeschrieben werden. Ein amerikanisches Forscherteam um Ling Tao fand in Zellkultur-Studien heraus, dass dieses Katechin auf gesunde Fibroblasten der Mundschleimhaut ganz anders wirkt als auf maligne oder prämaligne Gingiva-Zellen.Show moreQualitativ hochwertig und therapeutisch wirksam Markenportrait Sidroga®-Tees
Eine Tasse zur Entspannung, bei Unwohlsein oder einfach für zwischendurch: Es gibt viele gute Gründe, sich einen Tee aufzubrühen. Doch Tee ist nicht gleich Tee: Gerade wenn es um Arzneitee geht, sollte man auf Qualität achten. Neue und anspruchsvolle Wege geht hierbei der Hersteller Sidroga® mit individuellen BfArM-Registrierungen für seine Arzneitees in zentralen Indikationsgebieten. Damit heben sie sich deutlich von der breiten Masse der Arzneitees ab, die lediglich über einfache Standardzulassungen verfügen.Show moreBei Vareniclin hilft viel nicht viel
Immer wieder gibt es Patienten, die auf die Therapie mit dem Raucherentwöhnungsmittel Vareniclin (Champix®) nicht ansprechen. Forscher aus London gingen nun der Frage nach, ob bei diesen Non-Respondern eine höhere Dosis den Therapieerfolg verbessern kann.Show moreParacetamol-Risiko unterschätzt?
Das mit einer langfristigen Paracetamol-Einnahme einhergehende Risiko scheint höher zu sein als bislang vermutet. Einer aktuellen Auswertung mehrerer Kohortenstudien zufolge ist eine chronische Paracetamol-Einnahme mit einem erhöhten Risiko schwerer Nebenwirkungen, unter anderem mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko verbunden.Show moreGeriatrische Pharmazie
Von Markus Zieglmeier | Vor acht Jahren zeigte der israelische Geriater Doron Garfinkel in einer provozierenden Studie, dass die radikale Reduzierung der Polymedikation bei multimorbiden Heimbewohnern nicht nur deren Lebensqualität verbessert, sondern auch die Zahl der Klinikeinweisungen und Todesfälle vermindert. Einige von Garfinkels Gedanken wurden auch in Deutschland aufgegriffen und spiegeln sich unter anderem in der hausärztlichen Leitlinie Multimedikation der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) wider. Ihre Umsetzung in die Praxis kommt nun Schritt für Schritt in Gang.Show moreLNG oder UPA – das ist hier die Frage
Von Julia Borsch | Demnächst werden sowohl Ulipristal- (ellaOne®) als auch Levonorgestrel-haltige (Pidana®, Unofem®, Postinor®) Notfallkontrazeptiva rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sein. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass man als Apotheker in die Situation gerät, eine Empfehlung für das eine oder das andere Präparat aussprechen zu müssen. Im Folgenden sind einige Punkte zusammengestellt, die in eine Entscheidung einfließen sollten.Show moreDMBA nicht mehr verkehrsfähig
1,3-Dimethylbutylamin (DMBA) besitzt stimulierende und leistungssteigernde Effekte und wird daher von einigen Sportlern als Booster in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angewendet. Aufgrund von Berichten über unerwünschte Wirkungen nach der Einnahme von DMBA informiert das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nun darüber, dass entsprechende NEM in Deutschland nicht mehr verkehrsfähig sind und deutschlandweit nicht verkauft werden dürfen.Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung