
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Gonorrhö: wenn Standardtherapien versagen
Gonorrhö ist eine weltweit verbreitete sexuell übertragbare Infektionskrankheit. Im Jahr 2020 schätzte die WHO die Zahl der Neuinfektionen mit N. gonorrhoeae bei Erwachsenen im Alter von 15 bis 49 Jahren auf über 82 Millionen. Gonorrhö ist behandelbar, jedoch erschwert das Auftreten von antibiotikaresistenten Erregern zunehmend die Therapie. Die Entwicklung neuer Antibiotika ist entscheidend, um diese Bedrohung zu verringern. Welche Resistenzen liegen vor und wie ist der aktuelle Stand der Forschung?Show moreberatung-pharmazie
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Zunehmende Resistenzen
07.05.2026, 15:50 Uhr


G-BA setzt Beschluss zu Glybera aus
Berlin - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Beschlussfassung für das Nutzenbewertungsverfahren für erste Gentherapiemedikament Glybera® (Wirkstoff: Alipogentiparvovec) vorläufig ausgesetzt. Erstmalig seit Beginn der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln wurde in diesem Fall eine gesetzlich vorgesehene Bewertungsfrist überschritten. Grund sind erst jetzt bekannt gewordene mögliche Risiken des Arzneimittels. Show moreFrühe Nutzenbewertung
16.04.2015, 15:35 Uhr

Keine Symptome, kein Antibiotikum
Remagen - Ob asymptomatische Bakteriurien bei Frauen, die ansonsten nicht in einer Risikosituation sind, antibiotisch behandelt werden sollten, ist in der Fachwelt umstritten. In einem aktuellen Cochrane-Review wird die Datenlage bis Ende Februar 2015 aufarbeitet, mit dem Ergebnis, dass die Antibiotika-Gabe keinen klinischen Nutzen bringt. Show moreHarnwegsinfektionen
16.04.2015, 09:05 Uhr

Muskel- und Gelenkschmerz?
Von Sabine Werner | Schmerzen in Muskeln und Gelenken führen Kunden häufig in die Apotheke. Vor allem akute Beschwerden sind in vielen Fällen für die Selbstmedikation geeignet. Verschiedene synthetische und pflanzliche Wirkstoffe stehen dabei in Formulierungen zur Einnahme oder zur externen Anwendung zur Verfügung.Show more16.04.2015, 00:00 Uhr
Embryotox warnt vor RAAS-Inhibitoren
ACE-Hemmer und AT1-Antagonisten (Sartane) können im zweiten und dritten Trimenon einer Schwangerschaft schwere Fetopathien verursachen. Obwohl diese Tatsache schon lange bekannt ist, werden nach wie vor Schwangere mit diesen Blutdrucksenkern behandelt. Das Pharmakovigilanzzentrum für Embryonaltoxikologie an der Berliner Charité ist um Aufklärung bemüht.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Keine Zunahme schwerwiegender Impfkomplikationen
Das Paul-Ehrlich-Institut hat den jährlichen Bericht zur Sicherheit von Impfstoffen veröffentlicht. Trotz der höheren Gesamtzahl an Meldungen ist die Zahl der schwerwiegenden Nebenwirkungen nahezu gleich geblieben. Todesfälle, die bei Säuglingen und alten Menschen über 70 Jahren auftraten, können nicht kausal mit den Impfungen verknüpft werden. Ebenso wurden die bleibenden Schäden, bis auf einige Abszesse mit Narbenbildung, nicht von den Impfstoffen ausgelöst. Eine gesonderte Analyse von Masern-Impfstoffen ergab keine neuen Risikosignale.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Vorsicht mit Fischöl während einer Chemo
Seit Jahren werden die Vorzüge von Fischöl-Kapseln auf die Gesundheit und im Speziellen auf das Herz-Kreislauf-System gepriesen. Doch aus Maus-Studien konnte kürzlich geschlossen werden, dass einige Fettsäuren auch negativ eine Tumortherapie beeinflussen können. Ob sich diese Effekte auch beim Menschen zeigen, wurde nun erstmals analysiert.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
GeloRevoice® bessert Halsbeschwerden spürbar
HAMBURG (gmc) | Die lang anhaltende Befeuchtung der Mund- und Rachenschleimhaut mit mucilaginösen Präparaten hat sich inzwischen als therapeutisches Prinzip etabliert, um Halsbeschwerden wie Heiserkeit und Hustenreiz bei Vielsprechern zu behandeln.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Vorteil für Pesco-Vegetarier
Erstmals wurden verschiedene Formen der fleischlosen bzw. fleischreduzierten Ernährung direkt bezüglich eines Zusammenhangs zwischen Fleischkonsum und Darmkrebs-Risiko verglichen: Verzichteten die Teilnehmer auf Fleisch und aßen regelmäßig Fisch, so war die Risikoreduktion am größten. Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Antikörper gegen HIV wirkt
Wenn es schon nicht mit der Entwicklung eines geeigneten Impf-Antigens für eine aktive Immunisierung gegen HIV klappt, könnte ja einstweilen eine passive Immunisierung helfen. Und tatsächlich haben jetzt Wissenschaftler die Ergebnisse einer ersten Phase-I-Studie veröffentlicht, in der sie nach Verabreichung eines neutralisierenden Antikörpers eine bemerkenswerte Verringerung der Viruslast beobachten konnten. Könnte das eine neue Therapieoption sein?Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Ibuprofen: OTC-Dosis ist sicher
jb |Das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse unter hochdosiertem Ibuprofen (2400 mg/Tag oder mehr) ist ähnlich hoch wie das von Diclofenac oder der selektiven COX-2-Inhibitoren. Zu diesem Schluss ist der Pharmakovigilanzausschuss der EMA (PRAC) nach Abschluss seines Reviews zu Ibuprofen gekommen. 2400 mg ist die derzeit empfohlene Tageshöchstdosis, wenn Ibuprofen unter ärztlicher Aufsicht eingenommen wird. Kein erhöhtes Risiko wurde für Dosierungen bis 1200 mg festgestellt, wie sie für die Selbstmedikation zugelassen sind.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
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