Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr

Substitutionsausschlussliste gehört abgeschafft
Berlin – Viele Apotheker würden die Substitutionsausschlussliste gerne wieder abgeschafft wissen. Während sich die Stellungnahmefrist für die zweite Tranche der Substitutionsausschlussliste dem Ende neigt, plädierte in unserer Umfrage die klare Mehrheit für die Abschaffung der Liste. Sie hält das Mittel der pharmazeutischen Bedenken sowie das Aut-idem-Kreuz für ausreichende Instrumente, um eine sichere Patientenversorgung zu gewährleisten. Show moreDAZ.online-Umfrage-Ergebnis
04.05.2015, 10:40 Uhr

EU-Arzneibehörden optimieren ihr Netzwerk
Remagen - Die Leiter der europäischen Arzneimitteln-Behörden (Heads of Medicines Agencies - HMA) und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) haben ein gemeinsames Papier zu ihrer Netzwerk-Strategie bis 2020 zur Kommentierung veröffentlicht. Das Dokument beschreibt keine konkreten Details, sondern eine „High level-Strategie“ für die nächsten fünf Jahre. Zum ersten Mal wird damit eine einzige koordinierte Herangehensweise der EMA und der nationalen Zulassungsbehörden formuliert. Bis Ende Juni 2015 kann hierzu Stellung genommen werden. Show moreGemeinsames Strategie-Papier vorgelegt
04.05.2015, 07:40 Uhr

Kein Codein für Kinder, weniger Methylphenidat, mehr DocMorris bei REWE
Nutzen und Risiko von Codein wurden erneut bewertet. Wichtigstes Ergebnis: Codein-haltige Arzneimittel sind bei Kindern unter zwölf Jahren kontraindiziert. Auch mit Methylphenidat wird sorgsamer umgegangen: nach einer BfArM-Statistik sank der Verbrauch. Nur das Angebot von Gesundheitsprodukten zur Selbstmedikation beim Lebensmittel-Konzern REWE nimmt zu: Die Internetapotheke DocMorris weitet ihr Angebot mit einem Exklusivmarkensortiment ausShow moreDAZ Wochenschau
02.05.2015, 06:00 Uhr
Ist eine „Insulin-Impfung“ möglich?
Im Rahmen der Pre-POINT Studie konnte bei Kindern mit einem hohen Risiko zur Entwicklung von Typ-1-Diabetes eine positive Immunreaktion induziert werden, nachdem diese eine orale Insulinapplikation erhielten. Nun sollen weitere Studien folgen, um zu beurteilen, ob solch eine „Insulin-Impfung“ die Entstehung von Autoantikörpern tatsächlich dauerhaft verhindern kann.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
HPV-Impfung auch für Jungen?
Die HPV-Schutzimpfung bei Mädchen zur Vorbeugung von Gebärmutterhals-Krebs ist mittlerweile in vielen Ländern gang und gäbe. Auch wird die Einführung der Impfung bei Jungen diskutiert. Sie soll das Auftreten von Oropharynx-Karzinomen effektiv reduzieren können. In Kanada wurde nun in diesem Zusammenhang eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Opioide besser einsetzen
Die Behandlung chronischer Schmerzen erfordert einen individuellen, vielschichtigen Ansatz. Einerseits sind die Schmerzen adäquat zu lindern, andererseits sollen Nebenwirkungen und Missbrauch verhindert werden. Ärzte stehen in der Praxis vor dem Problem, die Patienten, die von der Therapie profitieren, von denen zu unterscheiden, die Nebenwirkungen entwickeln oder die Opioide missbrauchen. In einem Workshop des amerikanischen National Institutes of Health (NIH) wurden Ansätze für die Verbesserung und Individualisierung der Therapie chronischer Schmerzen erarbeitet. Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Keine Teelöffel als Dosierhilfe
Bei der Verabreichung von Kinderarzneimitteln gibt es zahlreiche Fehlerquellen. Das falsche Abmessen einer flüssigen Arzneiform zählt dabei zu den häufigeren, aber auch am ehesten vermeidbaren. US-amerikanische Kinderärzte machen sich in einem Positionspapier dafür stark, haushaltsübliche Löffel aus diesem Bereich zu verbannen sowie die Volumina grundsätzlich in Millilitern anzugeben.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Kein Codein für Kinder
ks | Die Anwendung von Codein bei Kindern unter zwölf Jahren ist zukünftig kontraindiziert. Nach dem Pharmakovigilanz-Ausschuss (PRAC) stimmte jetzt auch die Koordinierungsgruppe für dezentrale Verfahren und Verfahren der gegenseitigen Anerkennung (CMDh) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) für diese und weitere Einschränkungen. Die Maßnahmen müssen nun noch national umgesetzt werden.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Wenn die Psyche das Herz stresst
FRANKFURT/MAIN (rei) | Wie sich Stress auf das Herz auswirkt, war Thema einer von Trommsdorff Arzneimittel veranstalteten Pressekonferenz. Dabei wurde deutlich, dass Herzklopfen, Herzstolpern und Herzrasen häufig die Folge psychischer und/oder sozialer Belastungen sind. An vorderer Stelle steht Stress, wie eine auf der Pressekonferenz vorgestellte Umfrage unter Betroffenen ergab.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr

Clozapin und PPI – wirklich (k)eine Interaktion?
Von Markus Zieglmeier | Das Interaktionsmodul der ABDA-Datenbank weist die Kombination des atypischen Neuroleptikums Clozapin mit Protonenpumpenhemmern (PPI) wegen des Risikos von Agranulozytosen als kontraindiziert aus. Die hinter dieser Meldung stehenden Fakten gelten ebenso für weitere Kombinationen von Clozapin, u. a. mit Betalactam-Antibiotika, die bei entsprechenden (z. T. vitalen) Indikationen kaum durch andere Substanzen ersetzt werden können. Andere Interaktionsdatenbanken ignorieren diese Wechselwirkungen, obwohl sie in den Clozapin-Fachinformationen stehen. Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass die Risiken der therapeutischen Alternativen das Risiko der Clozapin-Kombinationen in vielen Fällen übersteigen. Die Interpretation der Datenbankmeldung wird damit zu einem Lehrbeispiel für die kritische Bewertung von Informationen in der patientenorientierten Pharmazie.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
ACE-Hemmer verzögern Progression und fördern Regression
Durch eine medikamentöse Blockade des Renin-Angiotensin-Systems (RAS) kann das Risiko für die Entwicklung einer diabetischen Retinopathie verringert und die Wahrscheinlichkeit einer Rückbildung erhöht werden, wobei ACE-Hemmer wahrscheinlich besser wirksam sind als Sartane, so das Fazit einer aktuellen Metaanalyse.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
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