Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Stiftung Warentest bewertet Mittel gegen Nagelpilz
Als Gewinner des jüngst erschienen Tests unter den Mitteln gegen Onychomykosen hat für Stiftung Warentest der Wirkstoff Terbinafin die Nase vorne. Bei den lokalen Therapien weicht das Testinstitut mit seiner Bewertung von der Leitlinienempfehlung ab. Nagelpilzmittel aus Drogerien hält es indes für keine gute Idee.Show morepharmazie
Freiverkäuflich, OTC und Rx
24.06.2026, 13:00 Uhr
Prävention in der Apotheke ist machbar – und effektiv
jb | Dass Typ-2-Diabetes durch die Teilnahme an entsprechenden Präventionsprogrammen wirksam verhindert werden kann, wurde bereits in mehreren Studien gezeigt, ebenso wie die Tatsache, dass Apotheken hier eine geeignete Anlaufstelle sind. Dennoch existierte bislang kein apothekenbasiertes strukturiertes Diabetes-Präventionsprogramm. Show more20.05.2015, 22:00 Uhr
Vitamin-D-Mangel ausgleichen, leichter abnehmen?
jb | Vitamin D wird eine Vielzahl von Wirkungen zugeschrieben, eine Kausalität kann aber in den wenigsten Fällen nachgewiesen werden. Nun gibt es Hinweise, dass bei Übergewichtigen mit Vitamin-D-Mangel eine Substitution das Abnehmen erleichtert. Show more20.05.2015, 22:00 Uhr
Mehr Lebensqualität bei Blasenschwäche
Mindestens eine von drei Frauen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren in Westeuropa leidet zumindest gelegentlich unter Inkontinenz. Die Betonung liegt dabei auf „leiden“, denn viele Betroffene scheuen sich, das Problem aktiv anzugehen und ziehen sich stattdessen von ihrer Umwelt zurück. Das muss und das sollte nicht so sein. Eine große Hilfe bei Inkontinenz ist die Empfehlung spezieller Hygieneprodukte wie Always Discreet Professional.Show more20.05.2015, 22:00 Uhr

Cave QT-Zeitverlängerung
Von Sonja Mayer und Christian Sickau | Durch die Medikationsanalyse mit interdisziplinärem Gespräch zwischen Arzt, Apotheker und Klinikhygiene können unerwünschte Arzneimittelereignisse und kritische arzneimittelbezogene Probleme bei stationären Patienten vermieden werden. Hier werden die Ergebnisse einer dreimonatigen honorierten Dienstleistung durch eine krankenhausversorgende Apotheke vorgestellt. Im Focus stehen dabei insbesondere Wirkstoffe mit dem Potenzial einer QT-Zeit-Verlängerung. Show more20.05.2015, 22:00 Uhr

Ketoazidosen unter Gliflozin-Therapie
Während der Therapie mit SGLT2-Inhibitoren (Gliflozinen) sind Fälle von Ketoazidosen aufgetreten. Darüber hat die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA informiert. Patienten unter Gliflozin-Therapie sollen auf Symptome, die auf eine Ketoazidose hinweisen könnten, achten und gegebenenfalls sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Die FDA prüft, ob eine Änderung der Fachinformationen notwendig ist. Show moreFDA warnt
20.05.2015, 10:36 Uhr

Kammer stützt Forschung an Uni Leipzig
Berlin – Sachsens Apotheker signalisieren abermals, dass es aus ihrer Sicht keine ernst zu nehmende Standortalternative für das seit Ende 2011 von der Schließung bedrohte Pharmazeutische Institut in Leipzig gibt: Der Vorstand der Landesapothekerkammer hat in seiner Sitzung am Montag die Förderung eines am Institut der Universität angesiedelten Studienprojektes zur sektorenübergreifenden Betreuung von speziell operierten Patienten mit Adipositas über einen Zeitraum von drei Jahren beschlossen. Pro Jahr unterstützt die Kammer das Projekt mit 40.000 Euro, insgesamt also 120.000 Euro. Show morePharmazie-Institut auf der Kippe
20.05.2015, 09:30 Uhr

Von nicht autorisierten Händlern…
Stuttgart – Und wieder müssen Chargen importierter Arzneimittel zurückgerufen werden. Diesmal handelt es sich um Spiriva-Respimat- und Clexane-Importe von EurimPharm. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Packungen der betroffenen Chargen nicht verkehrsfähig sind, so die offizielle Begründung. Eine schwammige und gleichzeitig beunruhigende Formulierung. Denn was heißt das? Was sind nicht verkehrsfähige Packungen? Ein Kommentar von Doris Uhl. Show moreKommentar zum Rückruf von Importarzneimitteln
20.05.2015, 07:45 Uhr

Bessere Beipackzettel und die beste ASS-Dosis
Die saarländische Gesundheitsministerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Beipackzettel verständlicher und besser lesbar zu machen. In einer amerikanischen Studie soll die optimale ASS-Dosis für die Sekundarprävention gefunden werden und im deutschen Bundestag fordert eine Petition Änderungen bei der Nutzenbewertung von Antiepileptika. Mehr dazu lesen Sie in der Wochenschau. Show moreDAZ Wochenschau
16.05.2015, 06:00 Uhr

IQWiG findet für Apremilast keinen Zusatznutzen
Berlin – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kann Apremilast (Otezla®/Celgene) mangels geeigneter Daten keinen Zusatznutzen gegenüber der jeweiligen zweckmäßigen Vergleichstherapie zuerkennen. Ein solcher sei aus keinem der vorgelegten Dossiers ableitbar, erklärt das Institut. Der Hersteller habe selbst keinen Zusatznutzen beansprucht. Show moreFrühe Nutzenbewertung
15.05.2015, 14:25 Uhr

100 mg oder 300 mg: Welche ASS-Dosis ist optimal?
Berlin/Stuttgart – ASS, in den USA in den Dosierungen von 81 mg/d (low-dose) und 325mg/d (regular-dose) erhältlich, wird hier bereits seit etwa 40 Jahren Sekundärprophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse angewandt, jedoch ist die optimale Dosierung noch immer nicht gefunden. Eine groß angelegte Vergleichsstudie soll nun Klarheit bringen.Show moreStudie soll Klarheit schaffen
15.05.2015, 07:40 Uhr

Krankheit oder Mode?
Von Birgit Blumenschein und Martin Smollich | Übelkeit, Blähungen, Bauchkrämpfe sowie sich abwechselnde Phasen von Diarrhö und Obstipation – all das sind zwar typische, jedoch auch unspezifische Symptome, die auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten hindeuten können. Nahrungsmittel besitzen aus ernährungsphysiologischer Sicht grundsätzlich positive Eigenschaften. Schaut man aber genauer hin, scheint Obst wegen des hohen Fructose-Gehaltes und Gemüse aufgrund sogenannter FODMAPs (Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole) zu unspezifischen Darmproblemen führen zu können. Diese bislang als uneingeschränkt „gesund“ geltenden Lebensmittel sollen neuerdings mit Vorsicht und nur in Maßen genossen werden. Auch Milch scheint bei immer mehr Menschen zu Unverträglichkeiten zu führen, und übliches Brot und Getreideprodukte verursachen durch Gluten und Polyole nicht nur Blähungen und Diarrhöen, sondern auch „Weizenwampen und Schizophrenie“ [1, 2]. Viele Menschen reagieren daher zurecht irritiert: Sind herkömmliche Nahrungsmittel tatsächlich so ungesund? Oder ist die psychische Belastung der Menschen so hoch, dass „der Bauch mitfühlt“ und diese Symptome auslöst? Ist dies alles vielleicht nur eine vorübergehende Modeerscheinung und werden Symptome überinterpretiert? Fakt ist: Die Zahl der Menschen, bei denen eine der genannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten diagnostiziert wird, steigt in den letzten Jahren deutlich an [3, 4].Show more14.05.2015, 00:00 Uhr
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