Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr

Herausforderung Rotbäckchen
Von Beate Fessler | Kleine Kinder mit erythematösen Gesichtern mit und ohne Pusteln lassen eine Vielzahl von Diagnosen zu. Vor einer Therapieempfehlung muss deshalb genau nachgefragt werden. Wer auf die Details schaut, hat aber gute Chancen auf die richtige Spur zu kommen, wie beim 20. Biedersteiner Symposium Kinderdermatologie des Klinikums rechts der Isar der TU München deutlich wurde.Show more03.06.2015, 22:00 Uhr

Auszeichnung für Vedolizumab
Meran - Der erste darmselektive Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®), der für mittelschwere bis schwere Formen der beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen indiziert ist, wurde im Rahmen des Pharmacons in Meran mit dem PZ-Innovationspreis ausgezeichnet. Show morePZ-Innovationspreis
03.06.2015, 14:15 Uhr

Hörsturz: Ein Eilfall, kein Notfall!
Meran - Weder für den Hörsturz noch bei Tinnitus ist eine kausale Therapie in Sicht, die therapeutischen Möglichkeiten sind begrenzt. Einzige medikamentöse Option ist laut Prof. Dr. Gerhard Hesse, dem Leiter der Tinnitus-Klinik Bad Arolsen, eine hochdosierte Cortisontherapie. Sie kommt zum Einsatz, wenn keine spontane Besserung eintritt. Show morePharmacon Meran
03.06.2015, 07:45 Uhr

Paracetamol bis zum „Umfallen“
Remagen - Die britische National Pharmacy Association warnt dringend vor den Gefahren im Zusammenhang mit dem sogenannten „paracetamol challenge“ – einer Mutprobe, die durch die sozialen Medien geistert und bei der sich Jugendliche gegenseitig dazu anstacheln, große Mengen des rezeptfreien Schmerzmittels einzunehmen. Show moreGefährliche Mutprobe
03.06.2015, 06:40 Uhr

Stationäre Antibiotika-Therapie nur interdisziplinär erfolgreich
Meran – Wie kann das Problem des zunehmenden Einsatzes an Antibiotika und der steigenden Resistenzgefahr im stationären Bereich gelöst werden? Edith Bennack, Leiterin der Apotheke des St. Elisabeth-Krankenhauses in Köln, zeigte beim Pharmacon in Meran, dass mehr in Personal und die Hygiene im Krankenhaus investiert werden sollte. Show moreResistente Krankenhauskeime
01.06.2015, 16:50 Uhr

IQWiG: Auch bei Kindern kein Zusatznutzen
Berlin – Für Insulin degludec (Tresiba®) gibt es aus Sicht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auch keinen Zusatznutzen für Kinder und Jugendliche. Im Rahmen der frühen Nutzenbewertung sei kein solcher ableitbar gewesen, teilt das Institut mir. Im August 2014 konnte das IQWiG für das Basalinsulin schon keinen Zusatznutzen in der Bewertung für Erwachsene feststellen, weil der Hersteller Novo Nordisk ein unvollständiges Dossier vorgelegt hatte. Show moreInsulin degludec in der Nutzenbewertung
01.06.2015, 12:55 Uhr

Neues Therapie-Target entdeckt
Remagen – Kalifornische Forscher haben eine neue Zielstruktur für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis identifiziert. Sie befindet sich an den Zellen, die direkt für die Knorpelschäden in den betroffenen Gelenken verantwortlich sind. Die Erkenntnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Science Translational Medicine“ veröffentlicht. Sie könnten die Tür zu einer völlig neuen Klasse von Medikamenten öffnen, die Gelenkschäden spezifisch verhindern. Show moreRheumatoide Arthritis
01.06.2015, 07:45 Uhr

Apotheker außen vor: Medikationsplan, AMTS-Bemühungen und E-Health-Gesetz
Regelungen zum Anspruch auf einen Medikationsplan in dem geplanten E-Health-Gesetz schlagen hohe Wellen. Den Apothekern sind bei der Erstellung weitgehend die Hände gebunden, sie dürfen allenfalls Ergänzungen vornehmen, allerdings ohne Entlohnung. Ein Problem für Apotheker und Patienten - und die ABDA! Die Hände gebunden sind Apothekern auch, wenn Arzneimittel der Substitutionsausschlussliste verordnet werden. Rabattarzneimittel dürfen nicht abgegeben werden, wenn sie nicht namentlich verordnet sind. Weniger ein Problem für Apotheker, aber für die Kassen! Show moreDAZ.online Wochenschau
30.05.2015, 07:00 Uhr

Neue Hoffnung gegen Krankenhauskeime
Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) und der Universitäten Tübingen, Münster und München haben mit der Firma Hyglos die klinische Prüfung eines Phagenlysins gegen Staphylococcus aureus vorbereitet. Mit einer prophylaktischen Behandlung der Nasenschleimhaut soll einer Ausbreitung Methicillin-resistenter Erreger entgegen gewirkt werden.Show morePhagenlysin
29.05.2015, 10:31 Uhr

Spezialität: chinesische Dekokte
Von Peter Ditzel | Naturheilkundliche Arzneimittel stehen in Münchens ältester Apotheke schon seit über hundert Jahren im Fokus. Vor drei Jahren erweiterte Apothekerin Barbara Stempel, Inhaberin der Schützen-Apotheke, ihr Angebot um eine Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Und sie tat dies mit großer Authentizität: Sie stellte einen chinesischen Apotheker ein, der in Shanghai die chinesische Kräuterheilkunde erlernt hatte. Der Anspruch der Schützen-Apotheke: Hahnemann und Hildegard, TCM und Ayurveda – in der Schützen-Apotheke soll jeder Kunde sein naturheilkundliches Präparat mit kompetenter Beratung finden.Show more28.05.2015, 00:00 Uhr

Ein haariges Problem
Von Sabine Werner | Volles Haar symbolisiert Schönheit, Jugend und Gesundheit, die Frisur trägt maßgeblich zum ersten Eindruck eines Menschen bei, ja sogar ganze Lebenseinstellungen lassen sich mit Frisur und Haarfarbe nonverbal kommunizieren. Kein Wunder also, dass bei einem beginnenden Haarverlust Frauen, aber auch Männer in Panik verfallen. Oft ist die erste Anlaufstelle die Apotheke. Mit einer umfassenden Beratung zu möglichen Ursachen und entsprechenden Therapieoptionen, aber auch mit einer einfühlsamen Gesprächsführung, die den Haarausfall nicht als unbedeutendes kosmetisches Problem verharmlost, kann die Apotheke hier punkten. Show more27.05.2015, 22:00 Uhr
Lipidsenker nützen auch Älteren
Da ältere Personen zumeist aus klinischen Studien ausgeschlossen werden, ist derzeit wenig über die Effekte von Cholesterol-senkenden Arzneistoffen auf das Risiko von kardiovaskulären Ereignissen sowie Hirninfarkten für dieses Patientenkollektiv bekannt. Eine populationsbasierte Kohortenstudie hat sich nun dieser Problematik gewidmet.Show more27.05.2015, 22:00 Uhr
Wenn Statine ausgereizt sind
du | Hohe Cholesterol-Spiegel lassen sich mit Statinen und weiteren Lipidsenkern nicht immer ausreichend senken. Das könnte sich in naher Zukunft ändern. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat für Evolocumab (Repatha) eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen. Dieser monoklonale Antikörper ist ein Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, die über die Hemmung des Proteins PCSK9 den Cholesterol-Spiegel senkt.Show more27.05.2015, 22:00 Uhr
Säuglinge vor Pertussis schützen
jb | Eine Infektion mit Bordetella pertussis (Keuchhusten) kann für Neugeborene fatale Folgen haben. In dieser Altersgruppe besteht das höchste Risiko für schwerwiegende Komplikationen. Ein hoher Anteil aller Krankenhausbehandlungen und fast alle Todesfälle betreffen junge, ungeimpfte Säuglinge unter sechs Monaten. Während sich Keuchhusten bei älteren Kindern und Erwachsenen meist in Hustenattacken äußert, findet man bei Säuglingen keine charakteristische Symptomatik, nicht selten stehen Apnoen im Vordergrund. Eine Impfung ist frühestens ab der sechsten bis achten Lebenswoche möglich. Die Empfehlungen variieren je nach Land.Show more27.05.2015, 22:00 Uhr
Die Eigenschaften der Arzneimittel
Von Angela Körfers und Yutian Sun | Erkennen der klassischen Syndrome und Finden der passenden Behandlung ist das Hauptziel der traditionellen chinesischen Arzneitherapie. Die Differenzierung bei der Auswertung von Symptomen zielt auf die Symptome (Biao) und auf das Wesen der Erkrankungen (Ben). Grundprinzip ist, die Hauptsymptome (Ben) bei der Therapie vorrangig zu berücksichtigen. Welche Symptome dies sind, ergibt sich aus der Syndromdiagnostik. Der Lehrsatz besagt aber: „Bei einer akuten Erkrankung wird zuerst Biao behandelt“, d. h. die akuten und nicht die Hauptsymptome werden zuerst therapiert. Also muss die Behandlung individuell und flexibel gestaltet werden. Show more27.05.2015, 22:00 Uhr
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