
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
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Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr


Von nicht autorisierten Händlern…
Stuttgart – Und wieder müssen Chargen importierter Arzneimittel zurückgerufen werden. Diesmal handelt es sich um Spiriva-Respimat- und Clexane-Importe von EurimPharm. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Packungen der betroffenen Chargen nicht verkehrsfähig sind, so die offizielle Begründung. Eine schwammige und gleichzeitig beunruhigende Formulierung. Denn was heißt das? Was sind nicht verkehrsfähige Packungen? Ein Kommentar von Doris Uhl. Show moreKommentar zum Rückruf von Importarzneimitteln
20.05.2015, 07:45 Uhr

Bessere Beipackzettel und die beste ASS-Dosis
Die saarländische Gesundheitsministerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Beipackzettel verständlicher und besser lesbar zu machen. In einer amerikanischen Studie soll die optimale ASS-Dosis für die Sekundarprävention gefunden werden und im deutschen Bundestag fordert eine Petition Änderungen bei der Nutzenbewertung von Antiepileptika. Mehr dazu lesen Sie in der Wochenschau. Show moreDAZ Wochenschau
16.05.2015, 06:00 Uhr

IQWiG findet für Apremilast keinen Zusatznutzen
Berlin – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kann Apremilast (Otezla®/Celgene) mangels geeigneter Daten keinen Zusatznutzen gegenüber der jeweiligen zweckmäßigen Vergleichstherapie zuerkennen. Ein solcher sei aus keinem der vorgelegten Dossiers ableitbar, erklärt das Institut. Der Hersteller habe selbst keinen Zusatznutzen beansprucht. Show moreFrühe Nutzenbewertung
15.05.2015, 14:25 Uhr

100 mg oder 300 mg: Welche ASS-Dosis ist optimal?
Berlin/Stuttgart – ASS, in den USA in den Dosierungen von 81 mg/d (low-dose) und 325mg/d (regular-dose) erhältlich, wird hier bereits seit etwa 40 Jahren Sekundärprophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse angewandt, jedoch ist die optimale Dosierung noch immer nicht gefunden. Eine groß angelegte Vergleichsstudie soll nun Klarheit bringen.Show moreStudie soll Klarheit schaffen
15.05.2015, 07:40 Uhr

Krankheit oder Mode?
Von Birgit Blumenschein und Martin Smollich | Übelkeit, Blähungen, Bauchkrämpfe sowie sich abwechselnde Phasen von Diarrhö und Obstipation – all das sind zwar typische, jedoch auch unspezifische Symptome, die auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten hindeuten können. Nahrungsmittel besitzen aus ernährungsphysiologischer Sicht grundsätzlich positive Eigenschaften. Schaut man aber genauer hin, scheint Obst wegen des hohen Fructose-Gehaltes und Gemüse aufgrund sogenannter FODMAPs (Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole) zu unspezifischen Darmproblemen führen zu können. Diese bislang als uneingeschränkt „gesund“ geltenden Lebensmittel sollen neuerdings mit Vorsicht und nur in Maßen genossen werden. Auch Milch scheint bei immer mehr Menschen zu Unverträglichkeiten zu führen, und übliches Brot und Getreideprodukte verursachen durch Gluten und Polyole nicht nur Blähungen und Diarrhöen, sondern auch „Weizenwampen und Schizophrenie“ [1, 2]. Viele Menschen reagieren daher zurecht irritiert: Sind herkömmliche Nahrungsmittel tatsächlich so ungesund? Oder ist die psychische Belastung der Menschen so hoch, dass „der Bauch mitfühlt“ und diese Symptome auslöst? Ist dies alles vielleicht nur eine vorübergehende Modeerscheinung und werden Symptome überinterpretiert? Fakt ist: Die Zahl der Menschen, bei denen eine der genannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten diagnostiziert wird, steigt in den letzten Jahren deutlich an [3, 4].Show more14.05.2015, 00:00 Uhr
Blasenschwäche ist nicht nur Frauensache
Blasenschwäche gilt häufig als reine Frauensache. Tatsächlich hat jedoch auch einer von vier Männern irgendwann in seinem Leben Probleme mit der Blase. Die wenigsten von ihnen wissen, dass sie damit nicht alleine dastehen und dass es Schutzprodukte speziell für Männer gibt. Das sind Ergebnisse einer Studie, für die rund 3000 Männer befragt wurden.Show more13.05.2015, 22:00 Uhr
Digitalis unter Verdacht
jb | Digitalisglykoside werden nach wie vor zur leitliniengerechten Therapie der chronischen Herzinsuffizienz und des Vorhofflimmerns eingesetzt. Obwohl sie nur noch den Status eines Reservemittels haben und die Verordnungszahlen kontinuierlich zurückgehen, erhält laut Deutschem Ärzteblatt immer noch etwa jeder dritte Patient mit Vorhofflimmern ein Herzglykosid. Show more13.05.2015, 22:00 Uhr
100 mg oder 300 mg ASS
In Deutschland ist Acetylsalicylsäure (ASS) in Dosierungen von 100 mg/Tag und 300 mg/Tag zur Therapie und Prophylaxe kardiovaskulärer Erkrankungen zugelassen. Eine US-amerikanische Studie will nun Klarheit über das optimale Nutzen-/Risiko-Verhältnis unterschiedlicher ASS-Dosierungen zur Sekundärprävention von kardiovaskulären Ereignissen bei Risikopatienten schaffen. Show more13.05.2015, 22:00 Uhr
Übeltäter CYP2C19
jb | Clopidogrel ist ein Prodrug, das unter anderem über CYP2C19 aktiviert wird. Eine Neutralisierung der Wirkung von Clopidogrel durch Hemmung von CYP2C19 wird seit Längerem diskutiert. Wird Clopidogrel gemeinsam mit CYP2C19-Inhibitoren gegeben, kann dies zum Problem werden. Wichtigste Beispiele sind hier die Protonenpumpenblocker Omeprazol und Esomeprazol, unter denen Therapieversagen von Clopidogrel beschrieben wurde. Hier gilt es zwischen gastrointestinalem und kardiovaskulärem Risiko abzuwägen. Bei erhöhtem gastrointestinalem Risiko, wenn also ein PPI-Verzicht nicht infrage kommt, kann auf Pantoprazol und die anderen Protonenpumpeninhibitoren zurückgegriffen werden. Auch die beiden neueren P2Y12- Antagonisten Prasugrel (Efient®) und Ticagrelor (Brilique®), die nicht über CYP2C19 aktiviert werden, könnten statt Clopidogrel zum Einsatz kommen.Show more13.05.2015, 22:00 Uhr
Duale Plättchenhemmung – wie lange?
Zur Revaskularisation bei verengten Herzkranzarterien werden häufig Stents eingesetzt. Eine anschließende duale Thrombozytenaggregationshemmung (dual antiplatelet therapy, DAPT) gilt als Therapiestandard. In einer Meta-Analyse wurde nun die optimale Dauer der dualen Thrombozytenaggregationshemmung nach der Implantation eines Medikamenten-beschichteten Stents (drug-eluting stent, DES) untersucht. Show more13.05.2015, 22:00 Uhr

AMK-Hilfestellung bei bedenklichen Rezepturarzneimitteln
Stuttgart – Die Arzneimittelkommission der deutschen Apotheker (AMK) hat ihre Informationen zu bedenklichen Rezepturarzneimitteln aktualisiert und die Empfehlungen zur Beurteilung überarbeitet. Diese sollen helfen, bei fehlendem Prüfzertifikat und fehlender Prüfanweisung zusammen mit dem Arzt die richtige Entscheidung zu treffen.Show moreUpdate der Informationen
12.05.2015, 15:15 Uhr

STIKO hält an Impf-Empfehlung fest
Berlin/Paris – Nach zwei Todesfällen in Frankreich in zeitlichem Zusammenhang mit Rotavirus-Impfungen hält die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland an ihrer Empfehlung fest. Die Kommission prüfe die Sicherheitsaspekte in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut fortlaufend. „Aktuell ergeben sich daraus keine Konsequenzen für die von der STIKO getroffene Rotavirus-Impfempfehlung“, teilte die Kommission am Dienstag in Berlin mit. Show moreRotavirus
12.05.2015, 14:15 Uhr
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