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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Krebserkrankungen und Sexualität: darüber sprechen hilft
Die Krebserkrankung selbst als auch deren Behandlung können das Sexualleben enorm beeinträchtigen und verändern. Viele Betroffene leiden langfristig unter den Folgen. Dennoch ist das Thema Krebs und Sexualität weiterhin ein Tabu. In der Praxis bekommt es oft nicht die notwendige Aufmerksamkeit. Auch wenn es zunächst zweitrangig erscheint, sollte den Betroffenen die Möglichkeit gegeben werden, über das sensible Thema offen sprechen zu können und mögliche Behandlungsansätze aufgezeigt werden. Denn auch ein erfülltes Sexualleben hat Einfluss auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen. Show moreberatung-pharmazie
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Ein sensibles Thema
07.04.2026, 15:30 Uhr


Kein Zusatznutzen und nun?
Seit 1. Januar 2011 ist das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) in Kraft. Ein wesentlicher Bestandteil des Gesetzes ist die frühe Nutzenbewertung, bei der die Hersteller für neue Wirkstoffe Nachweise über den Zusatznutzen für die Patienten vorlegen müssen. Für Arzneimittel ohne Zusatznutzen wird ein Festbetrag festgesetzt oder der Hersteller vereinbart mit der gesetzlichen Krankenversicherung einen Erstattungsbetrag. Gelingt keine Einigung, bleibt den Herstellern nur, ihr Präparat vom Markt zu nehmen. Leidtragende sind die Patienten, für die Wirkstoffe dann nicht mehr zu Verfügung stehen. Einer der Arzneistoffe, die dieses Schicksal jüngst ereilt hat, ist das Ultralangzeitinsulin degludec. Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Wenn’s juckt und schuppt
Die Kopfpsoriasis, die bei etwa 80% der Patienten mit Schuppenflechte auftritt, schränkt die Lebensqualität des Patienten erheblich ein. Umso wichtiger ist eine wirksame Therapie. Topische Steroide mit und ohne Calcipotriol bilden die Basis der Behandlung. Sie stehen in einer Vielzahl von Formulierungen zur Verfügung, die eine individuelle Therapie mit hoher Akzeptanz ermöglichen. Eine zweimal wöchentliche Erhaltungstherapie empfiehlt sich für Patienten, die innerhalb kurzer Zeit ein Rezidiv entwickeln. Systemische Therapien sollten den Fällen vorbehalten bleiben, die sich anders nicht ausreichend behandeln lassen. Dann aber können mit Apremilast, Adalimumab oder Etanercept sehr gute Effekte erzielt werden. Für intraläsionale Steroide, Phototherapie oder den Einsatz des Excimerlasers fehlen gute Daten bei Kopfpsoriasis. Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Problem Allopurinol-Hypersensitivität
In der Gichttherapie stellt die Allopurinol-Hypersensitivität eine seltene, aber potenziell sehr gefährliche Komplikation dar, die bei etwa 2% der behandelten Patienten auftritt. Eine retrospektive Studie untersuchte nun die tatsächliche Inzidenz der Hypersensitivitätsreaktion und evaluierte mögliche Risikofaktoren.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Die Lustpille für die Frau ist da
jb | Vergangene Woche hat die amerikanische Zulassungsbehörde Addyi™zugelassen. Das Präparat mit dem Wirkstoff Flibanserin, soll Frauen, die unter „Hypoactive Sexual Desire Disorder“ also unter einem Mangel an sexuellem Verlangen leiden, wieder Lust auf Sex machen. Addyi™ wird auch als Pink Viagra oder Lustpille für die Frau bezeichnet. Während das Präparat von den einen gefeiert wird, sehen es andere eher kritisch, unter anderem wegen der Nebenwirkungen und der verhältnismäßig eingeschränkten Wirksamkeit.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
All-in-one-Lösung für Diabetiker?
bk | Für Insulin-pflichtige Diabetiker ist es derzeit unausweichlich, mehrmals täglich den Blutzucker zu messen und Insulin zu spritzen. Da eine kurative Behandlung des Diabetes in weiter Ferne liegt, ist die Forschung darauf gerichtet, die Insulin-Therapie patienten-freundlicher zu gestalten. Amerikanische Forscher haben nun ein Pflaster entwickelt, das Blutzucker-Messung und Insulin-Gabe vereint.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Viel Lärm um nichts
Pharmakokinetische Daten und Hinweise aus Beobachtungsstudien deuten auf eine klinisch relevante Interaktion zwischen Clopidogrel und Protonenpumpenhemmern hin, die theoretisch in einer Abschwächung der antithrombotischen Wirkung resultieren kann. Eine aktuelle Metaanalyse bestätigte dies nicht.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Gewissheit nach sechs Wochen
bk | Die Verkürzung der Wartezeit beim HIV-Nachweis wurde bereits letztes Jahr in die europäischen Leitlinien aufgenommen. Ende Juni haben nun auch die deutschen Virologen in einer Stellungnahme im Bundesgesundheitsblatt die verkürzte Frist befürwortet.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Nährstoffe für die Gelenke
In Deutschland leiden rund 40 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer über 50 Jahren unter Arthrose, wobei das Kniegelenk am häufigsten von dieser degenerativen Erkrankung betroffen ist [1]. Im Rahmen der konservativen Arthrosebehandlung finden seit einigen Jahren auch nutritive Therapiekonzepte Beachtung. In einer aktuellen Studie zur Kniegelenksarthrose konnte nun der ernährungsmedizinische Nutzen der ergänzenden bilanzierten Diät (EBD) Orthomol arthroplus® nachgewiesen werden [2]. Show more26.08.2015, 22:00 Uhr

Neues Impfschema für Pneumokokken-Impfung
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert. Änderungen gibt es beim Impfschema für die Pneumokokken-Impfung im Säuglings- und Kleinkindalter, bei der Meningokokken-B-Impfung, bei der Gelbfieberimpfung und der passiven Immunisierung gegen Windpocken. Show moreImpfempfehlungen der STIKO
25.08.2015, 07:00 Uhr

Lauterbach: Industrie behindert Forschung
Krebs ist eine der medizinischen Herausforderungen schlechthin. Viele Medikamente gegen Krebserkrankungen gibt es bereits. In den letzten Jahren sind immer speziellere Arzneimittel auf den Markt gekommen. Man spricht von „personalisierter Medizin“, da sie nur bei Patienten angewendet werden soll, bei denen sie auch wirklich anschlägt. Zudem soll sie gezielt die Krebszellen angreifen – und nicht wie die Chemotherapie alle Zellen. Doch der Mediziner und Bundestagsabgeordnete Professor Karl Lauterbach sieht die jüngsten Entwicklungen im Geschäftsfeld der Krebsarzneimittel kritisch. Im aktuellen „Spiegel“ macht er der Pharmaindustrie fünf Vorwürfe und schließt diesen Forderungen an, etwa die nach einem einheitlichen europäischen Erstattungspreis für Arzneimittel. Die Verbände BPI und vfa wiesen Lauterbachs Vorwürfe zurück. Show moreKrebs
24.08.2015, 15:25 Uhr

Schwarze Liste und rosa Pille
Der Beschluss der EU zu den generischen Arzneimitteln, deren Zulassungen aufgrund von zweifelhaften Studiendaten aus Indien ab 21. August ruhen müssen, ist umgesetzt. Das BfArM hat die Liste der Arzneimittel, die nicht mehr verkehrsfähig sind, veröffentlicht. In den USA wurde ein Präparat zugelassen, das Frauen, die unter einem Mangel an sexuellem Verlangen leiden, helfen soll. Das auch als „Pink Viagra“ bezeichnete Präparat ist allerdings umstritten. Mehr dazu lesen Sie in der Wochenschau. Show moreDAZ-Wochenschau
22.08.2015, 06:00 Uhr

Erhöhtes Bradykardie-Risiko: Auch Simeprevir macht Probleme
In Anlehnung an die Bewertung der kardialen Sicherheit von Harvoni® (Sofosbuvir + Ledipasvir) sowie Daklinza® (Daclatasvir) und Sovaldi® (Sofosbuvir) und gleichzeitiger Therapie mit Amiodaron hat der Pharmakovigilanzausschuss der EMA (PRAC) auch Simeprevir (Olysio®) unter die Lupe genommen und das Risiko für Bradykardien überprüft. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass auch diese Substanz in dieser Hinsicht problematisch ist. Show moreHepatitis-C-Therapie plus Amiodaron
21.08.2015, 14:40 Uhr

Kiefer: Patientenversorgung ist sicher gestellt
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat heute den EU-Beschluss zu den zweifelhaften Studien der indischen Firma GVK-Biosciences umgesetzt und das Ruhen weiterer Zulassungen angeordnet. Obwohl die betroffenen Arzneimittel ab heute nicht abgegeben werden dürfen, ist die Versorgung der Patienten durch die Apotheken sichergestellt. Darauf weist der Präsident der Bundesapothekerkammer, Dr. Andreas Kiefer, in einem aktuellen Statement hin. Show moreTrotz ruhender Zulassungen
21.08.2015, 11:10 Uhr

EU-Beschluss umgesetzt: Zulassungen ruhen ab heute
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat den EU-Beschluss zu den generischen Arzneimitteln, deren Zulassungen aufgrund von zweifelhaften Studiendaten der indischen Firma GVK-Biosciences ab 21. August ruhen müssen, umgesetzt. Die aktualisierte Liste der in Deutschland betroffenen Präparate hat das BfArM jetzt veröffentlicht. Alle Präparate, die sich darauf befinden sind nicht mehr verkehrsfähig und dürfen nicht mehr abgegeben werden, bis die Hersteller entsprechende Studien nachgereicht haben. Show moreMangelhafte Arzneimittelstudien aus Indien
21.08.2015, 09:46 Uhr

EMA: Qualität im Lot
Jedes Jahr koordiniert die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ein Probenahme- und Testprogramm für die zentral zugelassenen Arzneimittel. Überprüft wird, ob die auf dem Markt befindlichen Human-und Tierarzneimittel den zugelassenen Qualitätsspezifikationen entsprechen und ob die Analysemethoden, die die Hersteller für die Kontrolle der Produkte einsetzen, zufriedenstellend sind. Der jetzt bekannt gemachte Bericht beschreibt die Ergebnisse für das Jahr 2013. Es sieht gut aus, so viel vorweg. Show moreZentral zugelassene Arzneimittel
21.08.2015, 07:15 Uhr
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