Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr

Ein älterer Patient mit Typ-2-Diabetes und metabolischem Syndrom
Herr F.F. ist ein 66-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes bei metabolischem Syndrom. Der HbA1C-Wert hat sich zuletzt deutlich verschlechtert. Als Hauptbeschwerden gibt F.F. Schmerzen, Ödembildung, Dyspnoe und Mobilitätseinschränkung an.
Von Olaf Rose, Marcus Lautenschläger, Christian Fechtrup und Hartmut Derendorf
Show moreDer 42. POP-Fall
17.09.2015, 00:00 Uhr

Therapie des Typ-2-Diabetes im Wandel
Von Emina Obarcanin und Olaf Rose | In die Therapie des Typ-2-Diabetes sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Wirkstoffe eingeführt worden. Verwirrend ist das Kommen und Gehen vieler neuer Medikamente nach der Nutzenbewertung von IQWiG und G-BA. Welche Rolle spielen die neuen Wirkstoffe und Regimes in der Therapie und welche Vor- und Nachteile weisen sie auf?Show moreAMTS-Spezial
17.09.2015, 00:00 Uhr
Nutzen bleibt trotz risikoreicherem Verhalten
jb | Die tägliche Einnahme von Truvada® (Emtricitabin/Tenofovir) reduziert das Risiko einer HIV-Infektion. Das haben randomisierte Placebo-kontrollierte Studien gezeigt. Allerdings gab es Bedenken, dass diese Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zu einem risikoreicheren Sexualverhalten führt, das den Nutzen außerhalb von klinischen Studien am Ende kompensieren könnte. Antwort auf diese Frage sollte die PROUD-Studie geben.Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Alzheimer – übertragbar?
So ganz neu ist die Entdeckung nicht, dass Parallelen zwischen Alzheimer und den ansteckenden Prionenerkrankungen existieren. Tierversuche, die darauf hinwiesen, wurden schon 2010 veröffentlicht. Jetzt kamen zusätzlich Autopsieberichte von Patienten dazu, die an der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit verstorben waren und die typischen Alzheimer-Plaques aufwiesen.Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Rauchen beschleunigt MS-Verlauf
jb | Rauchen ist ein etablierter Risikofaktor für multiple Sklerose, außerdem scheint der blaue Dunst die Wirksamkeit der Therapie zu beeinträchtigen. Welche Auswirkungen Tabakkonsum nach der Diagnose auf den Verlauf hat, war allerdings bisher nicht klar. Bei multipler Sklerose folgt typischerweise auf eine Phase mit Schüben und Remission eine sekundäre Progression. Eine Querschnittsstudie sollte daher klären, ob sich bei Rauchern die Zeit bis zum Eintreten einer sekundären Progression ändert. Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Eine neue Option nicht nur bei Statin-Intoleranz
Zu hohe Cholesterolspiegel lassen sich mit Statinen allein nicht immer ausreichend senken. Mit diversen Therapieoptionen, wie Fibraten, Niacin oder Ezetimib, ist daher bereits versucht worden, über den Effekt von Statinen hinaus eine weitere Senkung des Cholesterolspiegels zu erzielen, jedoch nicht immer mit dem gewünschten Erfolg. Für Patienten, bei denen Statine kontraindiziert sind oder die diese nicht vertragen, war es bislang schwer, eine adäquate Senkung der Cholesterolspiegel zu erreichen. Mit dem monoklonalen PCSK9-Antikörper Evolocumab (Repatha®) kommt nun ein erster Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse als weiterer Behandlungsansatz hinzu. Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Eine Frage des Alters – oder auch nicht
Die Klassifikation chronischer Nierenerkrankungen beruht auf den Vorgaben der KDIGO (= Kidney Disease: Improving Global Outcomes). Diese 2002 entwickelte und 2012 aktualisierte Einteilung basiert auf der glomerulären Filtrationsrate und der Albuminurie. Das Alter des Betroffenen wird nicht berücksichtigt. Da chronische Nierenerkrankungen vor allem bei älteren Patienten auftreten, wird derzeit diskutiert, ob das Alter in die Klassifikation einfließen soll. In der letzten Mai-Ausgabe des Journals of American Medical Association werden zwei unterschiedliche Standpunkte dargelegt.Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Stressfaktor Lärm
MÜNCHEN (rei) | Stille ist Luxus – einer, den man in deutschen Städten meist vergeblich sucht. Denn hier herrscht im Tagesmittel ein Schalldruck von 55 Dezibel (dB). Dieser Lärm stört nicht nur die Konzentration und verursacht Stressreaktionen, er ist auch ein Risikofaktor für die Gesundheit, so das Fazit einer Pressekonferenz, die am 2. September in München von Heel zum „Tag der Inneren Balance“ veranstaltet wurde.Show more16.09.2015, 22:00 Uhr

Vielen ist die „Pille danach“ noch unbekannt
Seit einem halben Jahr ist die „Pille danach“ in Deutschland rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Seitdem ist der Absatz deutlich gestiegen. Dennoch wissen viele Menschen in Deutschland nicht, dass es die „Pille danach“ überhaupt gibt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von HRA Pharma, Hersteller der beiden Notfallkontrazeptiva ellaOne® und PiDaNa®. Show moreHalbjahresbilanz
16.09.2015, 14:20 Uhr

Lomitapid-Dossier überzeugt IQWiG nicht
Seit Juli 2013 steht Lomitapid (Lojuxta®) als zusätzliche Therapie für Erwachsene mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie zur Verfügung, bei denen eine Diät und andere Arzneimittel den Cholesterinspiegel nicht ausreichend senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nahm im Rahmen der frühen Nutzenbewertung das vom Hersteller Aegerion Pharmaceuticals vorgelegte Dossier unter die Lupe – konnte damit allerdings nicht davon überzeugt werden, dass der Wirkstoff einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet. Show moreFrühe Nutzenbewertung
15.09.2015, 14:35 Uhr

120 mmHg für alle Hypertoniker?
Im Rahmen der SPRINT-Studie wird seit Oktober 2010 untersucht, ob eine strengere Blutdrucksenkung dem derzeit geltenden Zielwert von 140 mmHg überlegen ist. Eine Zwischenauswertung ergab nun so eindeutig die Überlegenheit eines niedrigeren Zielwerts, dass die Studie vorzeitig abgebrochen wurde. Auch eine Änderung der Leitlinien ist bereits im Gespräch. Die Daten der Studie sind allerdings noch nicht veröffentlicht. Show moreDiskussion um Zielwerte
15.09.2015, 11:40 Uhr

Der Grippe zuvorkommen!
Angesichts der bevorstehenden Grippesaison rufen das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auch in diesem Jahr zur Grippeimpfung auf: „Die Impfung ist eine wichtige und sichere Schutzmöglichkeit, auch wenn ihre Wirksamkeit schwanken kann“, betont RKI-Präsident Lothar H. Wieler. Deutschland sei von der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geforderten Impfquote weit entfernt. Die neu aufgelegte Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ soll bestehende Wissens- und Impflücken schließen. Show moreBZgA und RKI empfehlen Impfung
15.09.2015, 07:00 Uhr

Intelligente Mikrofische als Transportmittel
Nanoingenieure von der University of California in San Diego haben eine innovative 3D-Drucktechnik entwickelt, mit deren Hilfe Fisch-förmige Mehrzweck-Mikroroboter hergestellt werden können. Die Mikrofische bewegen sich in Wasserstoffperoxid-haltigen Lösungen effizient fort und werden magnetisch gesteuert. Als neue Generation von „intelligenten“ Mikrorobotern wecken sie nach Einschätzung der Forscher große Hoffnungen, denn sie könnten für verschiedene Funktionen wie zur Entgiftung, zur Erkundung oder auch für die gezielte Arzneimittelabgabe eingesetzt werden. Die Neuentwicklung wurde in der Zeitschrift „Advanced Materials“ veröffentlicht. Show moreZielgerichtete Therapie
14.09.2015, 10:55 Uhr

Zweiter Anlauf für Cladribin
Merck will mit Cladribin einen zweiten Anlauf starten: Das Darmstädter Unternehmen kündigte letzten Freitag an, Cladribin-Tabletten zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose in Europa zur Zulassung einzureichen. Man habe bereits eine Absichtserklärung zur Beantragung der Zulassung bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eingereicht, hieß es. Seit 2011 schien es, als habe Merck die Zulassung abgeschrieben, nachdem sie an den Behörden in Europa und Amerika gescheitert war. Show moreMultiple-Sklerose
14.09.2015, 09:50 Uhr

Von hilfsbereiten, durchschnittlichen und impfenden Apothekern
Auch in dieser Woche standen die Flüchtlinge im Mittelpunkt: Mittlerweile wird viel Solidarität gezeigt - jetzt darf die Hilfe nicht abreißen und muss gut koordiniert werden. Doch auch fachlich ist Aufmerksamkeit gefordert: Für Mirabegron gab es einen Rote-Hand-Brief, und Fusafungin wird einer Nutzen-Risiko-Bewertung unterzogen. Was Sie als „durchschnittlicher Apotheker“ noch wissen sollten, wie der Apothekertag seine Schatten vorauswirft und noch vieles mehr können Sie in unserer Wochenschau lesen … Show moreDAz.online-Wochenschau
11.09.2015, 15:32 Uhr

Fusafungin unter europäischer Beobachtung
Das Lokalantibiotikum Fusafungin (Locabiosol) wird einer umfassenden Nutzen-Risiko-Bewertung unterzogen. Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodkte (BfArM) mitteilt, ist ein europäisches Risikobewertungsverfahren eingeleitet worden. Das aus dem Pilz Fusarium lateritium gewonnene Antibiotikum ist zugelassen zur Behandlung von Infektionen und Entzündungen der oberen Atemwege. Show morewegen schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen
11.09.2015, 13:45 Uhr

Vielversprechender MERS-Impfstoffkandidat
Die Forschung für einen Impfstoff gegen das MERS-Coronavirus ist einen Schritt weiter: Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) haben in Kooperation mit verschiedenen Forschungsgruppen innerhalb des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) einen Impfstoff auf Basis eines Masern-Impfvirus entwickelt, der hoch immunogen und protektiv ist. Auf die aktuell in der Online-Ausgabe des Journal of Virology veröffentlichten Forschungsergebnisse weist das PEI hin. Show moreWirksam im Mausmodell
10.09.2015, 09:15 Uhr

Nur wenige Aminosäuren sind wichtig
Forscher des schweizerischen Paul Scherrer Instituts (PSI), der ETH Zürich, des Pharmaunternehmens Roche und des britischen MRC Laboratory of Molecular Biology haben neue Details darüber aufgedeckt, wie die Zellen im Innern von Lebewesen äußere und innere Reize verarbeiten. Im Mittelpunkt der Studie standen die G-Proteine und die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR), die hierbei eine maßgebliche Rolle spielen. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass nur wenige Bausteine der G-Proteine dafür verantwortlich sind. Von ihren Ergebnissen berichten sie in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins „Nature Structural and Molecular Biology“. Show moreSignalübertragung durch G-Proteine
10.09.2015, 07:20 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung