
Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Epilepsie-Therapie mit Cenobamat: Die Leber im Auge behalten
Das third-line-Antiepileptikum kann zu Schäden an der Leber führen. Darauf macht ein Rote-Hand-Brief aufmerksam. In diesem wird auch erklärt, auf welche Symptome Patienten achten und welche Maßnahmen Ärzte ergreifen sollen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Rote-Hand-Brief
12.05.2026, 11:00 Uhr


53 Sekunden machen den Unterschied
Es dauert zwar länger, mit einem Patienten mittels offener Fragen über sein verordnetes Arzneimittel zu sprechen, als nur über Einnahme und Nebenwirkungen zu informieren. Doch es lohnt sich, wie eine Untersuchung aus den USA zeigt: Der Apotheken-Besucher kann sich später an deutlich mehr Informationen erinnern.Show more"Indian Health-Service-Beratung"
12.01.2016, 10:20 Uhr

Einnahme von Statinen nutzt wohl nichts
Vaskuläre Risikofaktoren einschließlich hoher Cholesterinspiegel erhöhen das Risiko für eine Demenz. Insofern liegt ein präventiver Einsatz von Statinen bei entsprechend gefährdeten älteren Personen nahe. Belegen lässt sich das aber derzeit nicht.Show morePrävention von Demenz
12.01.2016, 06:40 Uhr

45 neue Arzneimittel in 2015
John Jenkins, Direktor des Büros für neue Arzneimittel im Center for Drug Evaluation and Research der FDA, wünscht ein frohes neues Jahr. Er hat allen Grund zum Optimismus, denn die US-amerikanische Arzneimittelbehörde kann auf ihren Zulassungs-Output im letzten Jahr stolz sein.Show moreFDA-LeistungsschaU
11.01.2016, 06:10 Uhr

Kohle, Cannabis und Medizini
Diese Woche ging es unter anderem um Kohle. Allerdings diesmal um Kohle im ganz ursprünglichen Sinne. Es wurden Kosmetika mit Kohlezusatz bewertet. Im US-Bundesstaat Oregon dürfen Apotheker die Pille verschreiben und zwar mit dem Segen der Frauenärzte. Cannabis soll ein BtM wie jedes andere werden und ein Figurtest in der Kinderzeitschrift „medizini“ sorgte für einen riesigen Aufschrei. Mehr dazu sowie weitere Meldungen dieser Woche lesen Sie in der Wochenschau.Show moreDAZ.Wochenschau
09.01.2016, 07:00 Uhr

Resistenzgene gegen Colistin in Deutschland weit verbreitet
Vor zwei Monaten schien die Gefahr noch sehr entfernt zu sein. Analysen des Bundesinstituts für Risikobewertung haben jetzt ergeben, dass Colistin-Resistenzen bei deutschen Nutztieren in Deutschland schon seit Jahren weit verbreitet sind. Auch in einer ersten Probe vom Menschen wurde das Resistenz-Gen gefunden.Show moreNotfall-Antibiotikum
08.01.2016, 15:00 Uhr

Bestimmte Patienten profitieren von Nivolumab
Die frühe Nutzenbewertung des PD1-Checkpoint-Inhibitors Nivolumab (Opdivo) zur Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms ist abgeschlossen. Für nicht vorbehandelte Patienten ohne BRAF-V600-Mutation sieht der Gemeinsame Bundesausschuss einen beträchtlichen Zusatznutzen.Show moreG-BA
08.01.2016, 11:10 Uhr

Größerer Zusatznutzen für Nivolumab dank nachgereichter Daten
Bei der Dossierbewertung für Nivolumab (Opdivo), das für Erwachsene mit fortgeschrittenem Melanom zugelassen ist, hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen bereits im Oktober 2015 einen Zusatznutzen gesehen. Nachgereichte Studiendaten verbesserten das Ergebnis jetzt nochmal. Show moreIQWiG
07.01.2016, 15:52 Uhr

Pille nicht mit erhöhtem Risiko für Geburtsfehler verbunden
Bei ungewollter Schwangerschaft trotz Pilleneinnahme oder direkt nach dem Absetzen von oraler Verhütung ist nicht mit einer Zunahme von schweren Geburtsfehlern zu rechnen, bestätigt eine große Beobachtungsstudie. Die Ergebnisse, die auf Daten aus dänischen Gesundheits-Datenbanken basieren, wurden im Fachmagazin British Medical Journal veröffentlicht.Show more
Verhütung
07.01.2016, 14:05 Uhr

Feldtherapie bei Krätze
Die Krätzmilbe wird bei engem Körperkontakt übertragen. Den Gefährdungsgrad bestimmt neben der räumlichen Situation der Immunstatus des Individuums. Beim Einzelnen sind die topische Permethrin-Behandlung wie auch die orale Therapie mit Ivermectin ähnlich wirksam. Um aber die Skabies-Ausbreitung in Heimen und Massenunterkünften unter Kontrolle zu bringen, hat das aufwendige Verfahren der synchronen Massenbehandlung mit Ivermectin große Vorteile. Das bestätigt eine aktuell publizierte randomisierte Studie. | Von Ralf SchlengerShow moreBeratung
07.01.2016, 00:00 Uhr

HIV-Infektion/AIDS
Im Jahre 1981 wurden zum ersten Mal die klinischen Symptome einer erworbenen Immunschwäche (acquired immuno deficiency syndrome, AIDS) beschrieben. Was in den nächsten Jahren folgte, bleibt in der Medizin einmalig: Innerhalb relativ kurzer Zeit nach der Entdeckung wurde aus der unweigerlich zum Tod führenden Infektion durch die Entwicklung neuer Arzneimittel eine Infektion, welche sich dauerhaft und effektiv behandeln lässt. Voraussetzung ist dabei, dass die sogenannte hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) regelmäßig eingenommen und vertragen wird. Auch 34 Jahre nach dem ersten Auftreten der Infektion in der breiten Öffentlichkeit ist eine Heilung bzw. eine Eradikation des Virus noch in weiter Ferne. Allerdings haben sich die Therapiemöglichkeiten deutlich verbessert, und bei den meisten Patienten ist eine effektive Behandlung möglich. | Von Nico Kraft und Olaf RoseShow more
Pharmakotherapie
07.01.2016, 00:00 Uhr
Hohe Dunkelziffer: Neuropathie bei Diabetikern oft unerkannt
Neuropathien sind eine häufige und gefürchtete Folge eines Diabetes. Obwohl dies seit Langem bekannt ist, wird die Diagnose einer Neuropathie häufig erst spät gestellt und die Dunkelziffer ist entsprechend hoch. Das zeigte zuletzt die Dezember 2015 im „Journal of Diabetes and Its Complications“ veröffentlichte PROTECT-Studie. Show moreApotheke und Markt
07.01.2016, 00:00 Uhr
Nachgefragt ...
... bei Frau Dr. med Petra Terlinden, Amtsärztin, Gesundheitsamt Duisburg. Unter ihrer Ägide wurde in Zusammenarbeit mit dem RKI, lokalen Dermatologen, Betriebsärzten und Apothekern im Jahr 2011 bei einem Skabiesausbruch in einer Duisburger Altenpflegeeinrichtung erfolgreich eine synchrone systemische Massenchemotherapie mit Ivermectin durchgeführt. Den zugehörigen Artikel "Feldtherapie bei Krätze" ist in DAZ Nr. 1 auf Seite 34 veröffentlicht.Show more
Beratung
07.01.2016, 00:00 Uhr
Östrogene für MS-Patientinnen
Remittierende Schübe bei multipler Sklerose (MS) nehmen während einer Schwangerschaft deutlich ab. Dies wurde unter anderem auf steigende Spiegel des Schwangerschafts-spezifischen Östrogens Estriol zurückgeführt. In kleinen klinischen Studien konnte bereits gezeigt werden, dass Estriol Läsionen an den Nervenfasern verringern und positiv immunmodulierend wirken kann. Nun konnte in einer Studie gezeigt werden, dass die Gabe von Estriol bei Frauen mit schubförmig remittierend verlaufender multipler Sklerose die Schubrate senken kann.Show moreArzneimittel und Therapie
06.01.2016, 23:00 Uhr
Magnesium wird vielfach benötigt
Ein Magnesiummangel tritt als Begleiterscheinung bei einem weiten Spektrum unterschiedlicher Erkrankungen auf, ist häufig an deren Pathogenese beteiligt und führt für sich genommen zu schwerwiegenden Mangelsymptomen. Welche Einsatzmöglichkeiten es für eine Magnesiumsupplementation (z. B. mit Magnesium Verla®) gibt, erläuterten Wissenschaftler auf einem Ende 2015 veranstalteten Symposium.Show moreApotheke und Markt
06.01.2016, 23:00 Uhr
Pflanzlich gegen Hitzewallungen und Co.
Beschwerden im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus, wie Regeltempoanomalien, Mastodynie oder das prämenstruelle Syndrom (PMS), werden, genauso wie die verschiedenen Beschwerden in den Wechseljahren, von Außenstehenden vielfach gerne als Befindlichkeitsstörungen angesehen. Die betroffenen Frauen leiden allerdings häufig stark unter den entsprechenden Symptomen und suchen nach gut verträglichen Behandlungsmöglichkeiten. Im Folgenden sollen einige Alternativen aus dem Bereich der Phytotherapie kurz vorgestellt werden.Show moreArzneimittel und Therapie
06.01.2016, 23:00 Uhr
Gebärmutterhalskrebs durch therapeutische Impfung heilbar?
Die bislang verfügbaren Impfstoffe gegen humane Papillomaviren (Cervarix®, Gardasil®) können zwar vor einer Infektion mit diesen Viren schützen, sind aber bei schon erfolgter Infektion nicht therapeutisch wirksam. In einer Phase-II-Studie wurden nun Frauen, die bereits Vorstufen eines Gebärmutterhals-Karzinoms entwickelt hatten, mit einem neuartigen HPV-Impfstoff behandelt. Bei knapp der Hälfte der geimpften Frauen bildeten sich die Präkanzerosen zurück. Show moreArzneimittel und Therapie
06.01.2016, 23:00 Uhr
Kontraindikation Ovalbumin-Allergie?
779 Kinder und Jugendliche mit Hühnereiweißallergie (davon 57% Asthmatiker und 35% mit Anaphylaxie-Anamnese) wurden mit einem Ovalbumin-haltigen Impfstoff behandelt. Es traten keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. In 1,2% der Fälle zeigten sich milde Sofortreaktionen. Auch die verzögerten Nebenwirkungen entsprachen in Art und Häufigkeit den Ergebnissen bei Nicht-Allergikern. Show moreArzneimittel und Therapie
06.01.2016, 23:00 Uhr
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