
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr


Obeticholsäure gegen Gallengangsentzündung vor der Marktrücknahme
Im Jahr 2017 wurde der Farnesoid-X-Rezeptor-Agonist Obeticholsäure (Ocaliva) für Erwachsene mit primärer biliärer Cholangitis auf dem deutschen Markt eingeführt. Die Substanz hemmt die De-novo-Synthese von Gallensäuren und begünstigt deren Abbau bzw. den Auswärtstransport aus den Hepatozyten. Ein aktueller Rote-Hand-Brief weist nun darauf hin, dass eine Phase-IV-Studie ein nicht mehr positives Nutzen-Risiko-Verhältnis von Ocaliva ergeben hat. Show moreRote-Hand-Brief zu Ocaliva
01.08.2024, 13:15 Uhr

Januskinase-Inhibitor zur Zulassung beim chronischen Handekzem empfohlen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA hat Anzupgo mit dem Wirkstoff Delgocitinib zur Zulassung empfohlen. Das topische Arzneimittel soll beim chronischen Handekzem eingesetzt werden.Show moreDelgocitinib
01.08.2024, 11:45 Uhr

Noch ein „Berliner Patient“!
Auf der 25. Welt-AIDS-Konferenz, die vom 22. bis 26. Juli in München stattfand, wurde der Fall vorgestellt: Nach Timothy Brown erhielt ein zweiter Patient an der Charité in Berlin wegen einer akuten myeloischen Leukämie eine hämatopoetische Stammzellspende und wurde darüber auch von seiner HIV-Infektion geheilt – zumindest legen das die präsentierten Daten nahe.Show moreStammzelltransplantation heilt nicht automatisch HIV-Infektion
01.08.2024, 07:15 Uhr
Anticholinerge Effekte im Verdacht
Was haben Quetiapin, Olanzapin und Clozapin mit Pneumonie zu tun? Das rätselhafte Bindeglied scheinen anticholinerge Nebenwirkungen zu sein. Das legt nun eine Untersuchung von fast 62.000 Patienten nahe, bei denen insbesondere Wirkstoffe mit hohem anticholinergem Potenzial dosisabhängig das Risiko für Pneumonie erhöhen.Show moreArzneimittel und Therapie
31.07.2024, 22:00 Uhr
Komplementärmedizin in der Onkologie
Mit der Einführung der Dienstleistung „pharmazeutische Betreuung bei oraler Antitumortherapie“ werden an die Pharmazeuten auch vermehrt Fragen zur Komplementärmedizin in der Onkologie herangetragen. Obwohl sich viele Patienten diesem Thema zuwenden, liegen nur wenige zuverlässige oder evidenzbasierte Quellen vor. Mit der aktualisierten S3-Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen“ wird Apothekern und Ärzten ein umfassendes, aktualisiertes Kompendium zur Hand gegeben.Show moreArzneimittel und Therapie
31.07.2024, 22:00 Uhr

Kein überflüssiger Ballast
Anders als der Name suggeriert, sind Ballaststoffe trotz ihrer Unverdaulichkeit wertvolle und unverzichtbare Bestandteile der täglichen Ernährung. Neben vielfältigen Vorteilen für den gesamten Organismus bieten sie eine kostengünstige und wirksame Alternative zu Laxanzien, die chronische Obstipation nachweislich bekämpft und die Darmtätigkeit langfristig reguliert. Reicht eine faserreiche Kost zur Normalisierung des Stuhls nicht aus, können konzentrierte Ballaststoff-Supplemente ergänzend zum Einsatz kommen. | Von Judith Esch Show moreBeratung
31.07.2024, 22:00 Uhr
Besser kombiniert bei Alzheimer
Einer US-amerikanischen Studie zufolge erhöht die Kombination aus Donepezil und Memantin das Fünf-Jahres-Überleben von Alzheimer-Patienten im Vergleich zu keiner medikamentösen Therapie oder einer Monotherapie. Die deutsche Leitlinie spricht sich gegen eine Kombination von Antidementiva aus.Show moreArzneimittel und Therapie
31.07.2024, 22:00 Uhr
Noch ein „Berliner Patient“!
Auf der 25. Welt-AIDS-Konferenz, die vom 22. bis 26. Juli in München stattfand, wurde der Fall vorgestellt: Nach Timothy Brown erhielt ein zweiter Patient an der Charité in Berlin wegen einer akuten myeloischen Leukämie eine hämatopoetische Stammzellspende und wurde darüber auch von seiner HIV-Infektion geheilt – zumindest legen das die präsentierten Daten nahe.Show moreArzneimittel und Therapie
31.07.2024, 22:00 Uhr
Hydroxychloroquin kann Augen schädigen
Die Hydroxychloroquin-Retinopathie ist eine seltene, aber gefürchtete Nebenwirkung des Aminochinolins. Um die Augenerkrankung früh zu erkennen, wurden in einer aktuellen amerikanischen Studie wichtige Risikofaktoren analysiert, die eine Retinopathie begünstigen. Neben bereits bekannten Faktoren wie Anwendungsdauer und Dosis können weibliches Geschlecht, höheres Alter, Nierenerkrankungen und die Einnahme von Tamoxifen das Retinopathie-Risiko erhöhen.Show moreArzneimittel und Therapie
31.07.2024, 22:00 Uhr
Als Allergiker alles im Griff?!
Sommerzeit ist Bienen- und Wespenzeit! Ein Problem können dabei allergische Reaktionen auf Insektenstiche werden, weshalb ein Epinephrin-Pen stets in die Handtasche eines Allergikers gehört. Betroffene sollten ihn lieber zu früh als zu spät anwenden und anschließend den Notruf wählen. Damit im Akutfall jeder Handgriff sitzt, müssen Patienten eingewiesen werden. Offizielles Schulungsmaterial wie die Blaue-Hand kann dabei unterstützen. Show moreArzneimittel und Therapie
31.07.2024, 22:00 Uhr
Nasalia und Otologika in der Rezeptur
cel | Welche besonderen Anforderungen gelten für intratympanale Otologika? Und wie klappt die Herstellung von Xylometazolin-Nasentropfen für Säuglinge richtig gut? Apothekerin Simone Gansewig gab im Rahmen des DAV-Rezeptursommers 2024 Tipps für die Herstellung und Abgabe von Nasalia und Otologika.Show moreArzneimittel und Therapie
31.07.2024, 22:00 Uhr
50 Jahre Ursapharm, 25 Jahre Hylo Comod®
ral | Die Ursapharm Arzneimittel GmbH hat aktuell gleich zweimal Grund zu feiern: Nicht nur wird das Unternehmen in diesem Jahr 50 Jahre alt, es kann auch auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte seiner Marke Hylo Comod® zurückblicken. Deren Jubiläum begleitet Ursapharm unter anderem mit einer Kampagne, mit der das Krankheitsbild Trockenes Auge noch mehr in den Fokus gerückt werden soll.Show moreApotheke und Markt
31.07.2024, 22:00 Uhr
Besser lassen als weglasern
Der Gang in ein Tattoostudio sollte gut überlegt sein. Denn einmal gestochen, bleiben die Farbpigmente dauerhaft unter der Haut und bergen zahlreiche gesundheitliche Risiken. Neben Infektionen und Allergien könnte auch eine erhöhte Krebsgefahr dazu zählen. In einer großen epidemiologischen Fall-Kontroll-Studie stellten schwedische Forscher nun ein erhöhtes Lymphomrisiko bei Tattooträgern fest.Show moreArzneimittel und Therapie
31.07.2024, 22:00 Uhr

Eine kurzatmige Patientin mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit
Die 78-jährige Frau Q. ist mit ihrer Arzneimitteltherapie unzufrieden, weil sie eine ausreichende Wirkung vermisst. Sie hat seit vielen Jahren Asthma sowie koronare Herzerkrankung, erhöhten Blutdruck und einen nicht medikamentös kontrollierten Typ-2-Diabetes. Da ihr Hauptaugenmerk auf der Herzfunktion lag, war sie kardiologisch gut versorgt, hatte aber lange versäumt, auch die Lungenfunktion kontrollieren zu lassen. Infolge der Medikationsanalyse bzw. der erweiterten Medikationsberatung wurde dies durch die Patientin nachgeholt. Hierbei konnte die Diagnose der pulmonalen Hypertonie (PAH) bestätigt werden, und es ergaben sich weitere Ansatzpunkte, die Therapie und ihren Zustand zu verbessern. | Von Dorothee Dartsch und Olaf RoseShow moreKlinische Pharmazie – POP
31.07.2024, 22:00 Uhr
Neue Hautpflege: AtopiControl Beruhigende Ultraleichte Hydro-Lotion
Apotheke und Markt
31.07.2024, 22:00 Uhr

Neues Therapieregime gegen unheilbare Hepatitis D in Sicht?
Einer aktuellen Studie zufolge führte eine Kombinationstherapie aus Peginterferon und Bulevirtid bei knapp der Hälfte der Hepatitis-D-Erkrankten zu einer virologischen Heilung, also einem negativen Nachweis von Hepatitis-D-RNA.Show moreKombinationstherapie aus Peginterferon und Bulevirtid
31.07.2024, 10:15 Uhr

Antibiose der Mutter beeinflusst Haut des Kindes
Auf der Jahrestagung der Society for Investigative Dermatology 2024 in Dallas, Texas, stellten Forscher neue Resultate zur Entstehung des seborrhoischen Ekzems vor. Die Ergebnisse einer großen Datenanalyse verdeutlichen, dass die Einnahme von Antibiotika während der Schwangerschaft eine seborrhoische Dermatitis (SD) beim Säugling begünstigen kann. Für eine Entstehung im späteren Kindesalter konnte dagegen kein Zusammenhang nachgewiesen werden.Show moreErhöhtes Risiko für seborrhoische Dermatitis beim Säugling
30.07.2024, 07:15 Uhr
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