Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
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EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr
Zinksubstitution – modern, effizient und verträglich
Zink ist ein Element, das in über 300 Enzymen als essenzieller Bestandteil vorkommt. Ein Zinkmangel kann sich daher in vielerlei Hinsicht negativ auswirken. Risikogruppen für einen Zinkmangel sollten hierauf hingewiesen werden und das Spurenelement ggf. supplementieren. Dabei sind Supplemente wie Zinkorotat-POS®, die sich durch eine gute Bioverfügbarkeit auszeichnen, von Vorteil.Show moreApotheke und Markt
28.09.2016, 22:00 Uhr
Cortison-Nasensprays rezeptfrei
cm/rr | Mometason und Fluticason stehen künftig auch für die Selbstmedikation zur Verfügung.Show moreArzneimittel und Therapie
28.09.2016, 22:00 Uhr
Wenn Antidiabetika die Mortalität erhöhen
Personen mit Typ-2-Diabetes versterben oft frühzeitig an kardiovaskulären Erkrankungen. Mit einer Fünf-Jahres-Überlebensrate von 12,5% haben sie eine schlechte Prognose, sobald eine Herzinsuffizienz auftritt. Inwiefern Antidiabetika das kardiovaskuläre Risiko senken und die Übersterblichkeit reduzieren können, ist bislang für viele Arzneistoffe unklar. Eine Kohortenstudie aus Großbritannien konnte anhand umfangreicher Daten signifikante Unterschiede zwischen den Antidiabetika zeigen – nicht immer wird die Übersterblichkeit reduziert. Show moreArzneimittel und Therapie
28.09.2016, 22:00 Uhr
go! Ganzheitliche Optimierung für Apotheken
Seit Jahren ist die Zahl der Apotheken rückläufig. Wirtschaftlich schwächere Apotheken geben auf, nur renditestarke Apotheken können weiter am Markt bestehen. Die Zahl der Mitarbeiter, die zur Verfügung stehen, scheint sich dadurch auf den ersten Blick zu erhöhen. Wer allerdings schon einmal Mitarbeiter gesucht hat, weiß, wie schwierig dies ist. Und es wird nicht einfacher werden. Bereits in zwei Jahren wird in Deutschland auf zwei Arbeitnehmer, die in den Ruhestand gehen, nur ein Berufseinsteiger nachrücken. Für die Apotheken bedeutet dies eine immer größer werdende Herausforderung. Immer wichtiger werden die Ertragssteigerung, die Mitarbeitermotivation und die Organisationsoptimierung. Wie können diese Ziele realisiert und finanziert werden? Mit go! – der ganzheitlichen Optimierung für Apotheken.Show moreApotheke und Markt
28.09.2016, 22:00 Uhr
Mosquito wieder erstattungsfähig
ms/rr | Seit dem 15. September darf das Läusemittel wieder zulasten der GKV verordnet werden. Show moreArzneimittel und Therapie
28.09.2016, 22:00 Uhr
Ein Arzneimittel gegen die Nebenwirkung
Reizbarkeit bei Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung wird häufig mit atypischen Neuroleptika behandelt, die jedoch zu Übergewicht führen können. Ernährungsumstellungen sind in dieser Patientengruppe oft erfolglos. Die Therapie mit Metformin könnte eine Alternative sein.Show moreArzneimittel und Therapie
28.09.2016, 22:00 Uhr

AkdÄ warnt vor seltener Quetiapin-Nebenwirkung
Quetiapin ist in Deutschland das mit Abstand am häufigsten verordnete Antipsychotikum. Unter dem atypischen Neuroleptikum können offensichtlich in sehr seltenen Fällen schwere Kardiomyopathien auftreten. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft berichtet über den Fall einer zuvor körperlich gesunden 39-Jährigen. Show moreKardiomyopathie
28.09.2016, 05:30 Uhr

„Nimm zwei“ gilt nicht für Ella One
Frauen, die bestimmte Leberenzym-induzierende Wirkstoffe, wie bestimmte Antiepileptika einnehmen und eine Notfallkontrazeption benötigen, können die Dosis der „Pille danach“ verdoppeln. Diese Empfehlung gilt allerdings nur für Levorgestrel-haltige Präparate. Für Ulipristalacetat ist es keine Option.Show morePille danach
27.09.2016, 13:15 Uhr

Prophylaxe mit Truvada rechnet sich
Das HIV-Arzeimittel Truvada hat im August die europäische Zulassung zur Präexpositions-Prophylaxe (PrEP) von HIV erhalten. Trotz des hohen Preises rentiert sich offenbar die Verschreibung. Das ist das Ergebnis eine niederländischen Studie, die im Fachmagazin Lancet Infectious Diseases erschienen ist.Show moreModellrechnung zeigt
27.09.2016, 09:00 Uhr

Das tödliche Häppchen im Tatort aus Münster
Ein von Rachegelüsten getriebener Fakultätskollege, der sich bei der Vergabe von Forschungsgeldern benachteiligt fühlte, jubelt dem Gerichtsmediziner Boerne im Tatort aus Münster ein mit Botulinum-Toxin vergiftetes Häppchen unter. Boerne sollte neurologische Symptome spüren wie die an ALS erkrankte Frau des Kollegen. Wie realistisch ist das? Show moreBotulismus
26.09.2016, 12:45 Uhr

Mangelnde Mundhygiene ist meist schuld
Der „Tag der Zahngesundheit" am 25. September steht 2016 unter dem Motto „Fakten gegen Mythen!". Ein solcher Mythos ist: Mundgeruch kommt meistens vom Magen. Er ist tatsächlich nur selten ein Begleitsymptom systemischer Erkrankungen. Viel häufiger entsteht der schlechte Atem durch mangelnde Mundhygiene. Show moreSchlechter Atem
26.09.2016, 04:00 Uhr

Pille danach – nimm zwei!
Bestimmte Antiepileptika und Mittel gegen HIV oder Johanniskraut – CYP-Induktoren – beschleunigen den Abbau der „Pille danach“. Sie wirkt dann unter Umständen nicht mehr zuverlässig. Um das zu verhindern, sollen Frauen, die Enzyminduktoren einnehmen, in Zukunft eine doppelte Dosis Levonorgestrel zur Notfallkontrazeption einsetzen. Show moreNeue Dosierungsempfehlung
23.09.2016, 07:40 Uhr

FDA lässt umstrittenes Mittel gegen Muskelerkrankung zu
Für Patienten mit Duchenne-Dystrophie gibt es bislang fast keine Therapieoptionen. Für manche Betroffene ließ die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA nach Protesten von Verbänden nun einen neuen Wirkstoff zu – nach Einschätzung von Experten jedoch ohne Wirksamkeitsnachweis. Gleichzeitig rief FDA-Chef Robert Califf dazu auf, eine Studie zu dem Arzneimittel zurückzuziehen.Show more
Eteplirsen
23.09.2016, 05:00 Uhr

Wirklich schon verfallen?
Die Zyto-Ausschreibungen bleiben ein heiß diskutiertes Thema. Ebenso die Frage, was von den Haltbarkeitsangaben der Hersteller für die in parenteralen Zubereitungen verwendeten Arzneimittel zu halten ist. Sind sie für Apotheker rechtlich verbindlich? Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen DAZ!Show moreDAZ-Tipp der Redaktion
22.09.2016, 15:55 Uhr

Status quo der Alzheimertherapie
Trotz Antikörper-Euphorie, beschränkt sich derzeit die Alzheimertherapie noch auf Donepezil, Galantamin, Rivastigmin und Memantin. Welcher Patient profitiert von welchem Arzneimittel? Und: Hilft Donepezil Off-label auch bei schwerer Demenz? Show moreDonepezil & Co.
22.09.2016, 13:00 Uhr
Setmelanotide gegen Übergewicht?
ms | Menschen, die aufgrund einer seltenen Mutation unter einem POMC-Mangel leiden, haben unter anderem starkes Übergewicht und sind gegenüber den bisherigen Therapiemethoden resistent. Ein Melanocortin-4-Rezeptoragonist wurde nun an zwei betroffenen Probandinnen getestet. Er führte zu einem reduzierten Hungergefühl und einer hohen Gewichtsabnahme. Ob die Substanz auch bei anderen Formen der Adipositas einsetzbar ist, muss noch geklärt werden.Show moreArzneimittel und Therapie
22.09.2016, 00:00 Uhr
Für die Nahrungsergänzung: Neue Produkte von Doppelherz® system Family
Apotheke und Markt
22.09.2016, 00:00 Uhr
Schlafstörungen natürlich behandeln
rs | Wer schlecht schläft, ist nicht nur tagsüber müde, sondern wird eher krank. Körperliche wie psychische Erkrankungen können die Folge von Schlafstörungen sein, umgekehrt auch deren Ursache. Die Anwendung synthetischer Hypnotika ist zweischneidig. Sie können Schlaf „herstellen“, bessern aber nicht notwendigerweise die Tagesbefindlichkeit. Diesbezüglich punkten natürliche Heilmittel. Sie versprechen eine Besserung von Insomnien ohne Hangover-Effekte, die besonders ältere Patienten gefährden.Show moreApotheke und Markt
22.09.2016, 00:00 Uhr

„How to move an elephant“
Rezepte sind alltägliches Kommunikationsmittel zwischen Arzt, Patient und Apotheker. Praktisch birgt das Ausstellen eines Rezeptes jedoch einige Fallstricke, was dazu führen kann, dass Rückfragen oder Missverständnisse entstehen und Rezepte dadurch nicht unmittelbar beliefert werden können. Wir haben exemplarisch am Universitätsklinikum Heidelberg geprüft, was die häufigsten formalen Fehler beim Ausstellen eines Rezeptes sind, welcher Mehraufwand durch formal fehlerhaft ausgestellte Rezepte in den öffentlichen Apotheken tatsächlich entsteht und wie es gelingen kann, die formale Rezeptqualität zu verbessern. | Von Christine K. Faller, Walter E. Haefeli und Hanna M. SeidlingShow moreKlinische Pharmazie
22.09.2016, 00:00 Uhr
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