Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Tecovirimat Siga bei Mpox nicht mehr zugelassen
Menschen mit Mpox dürfen Tecovirimat künftig nicht mehr erhalten, die Zulassung wird beschränkt. Grund ist eine fehlende Wirksamkeit. Bei Pocken und Kuhpocken bleibt das Virostatikum weiter zugelassen.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Rote-Hand-Brief
18.05.2026, 11:00 Uhr
Wundheilungsfördernd, antimikrobiell, gut verträglich
Die stetige Zunahme von Antibiotikaresistenzen in der Behandlung bakterieller Infektionen stellt eine wachsende Herausforderung dar und macht den Bedarf an alternativen antiinfektiven Substanzen deutlich. Potenzial zu einer solchen Alternative zu klassischen Antibiotika zeigen Antimikrobielle Peptide (AMP). Sie zeichnen sich durch ein breites Wirkspektrum und ein äußerst geringes Risiko für Resistenzentwicklungen aus. In der Behandlung von oberflächlichen, kleinflächigen, infizierten Wunden findet das AMP Tyrothricin in Tyrosur® bereits Anwendung. Es besitzt eine hohe antimikrobielle Effektivität sowie Verträglichkeit und fördert zugleich die Wundheilung.Show moreApotheke und Markt
30.08.2017, 22:00 Uhr
Freispruch für Antidepressiva?
rr | Die Einnahme von Antidepressiva während der Schwangerschaft erfolgt nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung. Befürchtet wird unter anderem eine eingeschränkte intellektuelle Entwicklung des Kindes. Zumindest hierbei scheint die Angst unbegründet zu sein.Show moreArzneimittel und Therapie
30.08.2017, 22:00 Uhr
Coffein-Booster für Ibuprofen
Patienten mit akuten Schmerzen nach einer Zahnextraktion schätzten die Wirksamkeit einer Kombination aus Ibuprofen mit Coffein stärker ein als den Effekt der Einzelsubstanzen. Somit konnte einmal mehr die koanalgetische Wirkung von Coffein gezeigt werden.Show moreArzneimittel und Therapie
30.08.2017, 22:00 Uhr

Mehr Todesfälle unter Clopidogrel?
Clopidogrel zeigt bei Patienten mit akutem Koronarsysndrom eine höhere Mortalität als Prasugrel und Ticagrelor. Die drei Plättchenhemmer schützen vor atherothrombotischen Ereignissen bei Patienten mit instabiler Angina pectoris, STEMI- und NSTEMI-Myokardinfarkten – doch offenbar nicht gleich gut.Show moreAkutes Koronarsyndrom
30.08.2017, 15:30 Uhr

Erhöhte Mortalität unter Bendamustin
In aktuellen Studien wurde eine erhöhte Mortalität unter dem Zytostatikum Bendamustin beobachtet. Das teilt der Hersteller des Originalpräparats Levact®, Astellas, per Rote-Hand-Brief mit. Allerdings sei das Arzneimittel in nicht zugelassenen Kombinationen oder außerhalb der zugelassenen Indikation eingesetzt worden.Show moreIn aktuellen Studien
30.08.2017, 12:15 Uhr

Ist die Approbationsordnung ein Hindernis für zeitgemäße Lehre?
Die Approbationsordnung für Apotheker (AAppO) ist ein Hindernis für eine zeitgemäße moderne Lehre und ohne eine Neufassung geht gar nichts? Das Beispiel der Pharmazie in Frankfurt zeigt, was bereits jetzt alles möglich ist. Show moreAusbildung
28.08.2017, 12:15 Uhr

Xarelto bald auch bei koronarer Herzkrankheit?
Bayers Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (Xarelto®) konnte in Kombination mit ASS in einer groß angelegten klinischen Studie das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten bei Patienten mit chronischer koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit deutlich besser senken als ASS alleine. Das teilte Bayer am gestrigen Sonntag mit. Das Unternehmen will noch in diesem Jahr einen Zulassungsantrag in dieser Indikation stellen. Show moreBayer will Indikationserweiterung
28.08.2017, 05:00 Uhr

Stellt die AOK Wirtschaftlichkeit über Patientensicherheit?
Die Stuttgarter Zeitung hat über einen Anästhesisten berichtet, der die Arzneimittel-Versorgung für den Sprechstundenbedarf mit dem Wirkstoff Sevofluran in Frage stellt. Dem Arzt zufolge wurden Anästhesisten von der AOK Baden-Württemberg dazu angehalten, anstelle von Sevorane® von Abbvie das Generikum Sevofluran® Piramal zur Narkose einzusetzen – das ist laut Kasse rund 100 Euro günstiger. Der Arzt bescheinigt dem Medikament aber „sehr problematische Eigenschaften“. Die GKV droht wohl mit Regressen, müssen auch Apotheker mit Retaxationen rechnen? DAZ.online hat mit Abbvie, der AOK und Piramal geredet.Show moreBaden-Württemberg
25.08.2017, 16:00 Uhr

Cladribin erhält im zweiten Anlauf Zulassung bei MS
Die EU-Kommission hat Cladribin-Tabletten (Mavenclad®) die Zulassung bei multipler Sklerose (MS) erteilt – im zweiten Anlauf. Das teilt der Hersteller, die Darmstädter Merck KGaA, mit. Ein erster Antrag war 2011 gescheitert. Das oral anzuwendende Arzneimittel eignet sich für die Behandlung von schubförmiger MS bei Patienten mit hoher Krankheitsaktivität. Show moreeU-Kommission gibt grünes Licht
25.08.2017, 15:00 Uhr

Wurmmittel Helmex nicht lieferbar
Infectopharm kann derzeit Helmex® Kautabletten nicht liefern. Das Pyrantel-haltige Arzneimittel gegen Würmer gibt es voraussichtlich ab Oktober wieder. Anstelle der Kautabletten empfiehlt Infectopharm die Helmex® Suspension.Show moreInfectopharm meldet Engpass
25.08.2017, 14:00 Uhr

„Nano-Mais“ als Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren
Bei modernen Carriern für Arzneistoffe sind der „Phantasie“ offenbar keine Grenzen gesetzt. Pharmazeuten von der Universität des Saarlandes haben ein zylinderförmiges Vehikel entwickelt, das inhaliert werden kann. Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und liefert den Wirkstoff direkt in die Lungenzellen. Show moreTechnologische Forschung
25.08.2017, 07:05 Uhr

Piperacillin: Droht erneuter Versorgungsnotstand?
Eberth ruft Piperacillin / Tazobactam aus Krankenhausapotheken zurück. Seit der Explosion beim chinesischen Hersteller Qilu vor rund einem Jahr, bedrohen Lieferengpässe bei der antibiotischen Kombination die Patientenversorgung – das BMG hatte im Januar den Versorgungsnotstand ausgerufen. Nun spitzt sich die Liefersituation um Piperacillin erneut zu. DAZ.online hat mit Eberth und Hexal gesprochen.Show moreLieferengpass bei Antibiotika
24.08.2017, 14:45 Uhr

Protonenpumpenhemmer absetzen – aber wie?
Millionen Patienten nehmen regelmäßig ein „magenschützendes“ Medikament ein. Die meisten wünschen die Verordnung, und ihre Ärzte erfüllen ihnen diesen Wunsch in der Regel ohne Bedenken. Dabei wäre in vielen Fällen ein Deprescribing angebracht, wie ein Beitrag in der aktuellen DAZ Nr. 34 darlegt.Show moreDAZ-Tipp aus der Redaktion
24.08.2017, 11:15 Uhr

Rosacea: keine rosigen Rötungen
Welche Punkte sind bei der Beratung wichtig? Was für Zusatzinformationen kann man geben? Im „Beratungs-Quickie“ stellen wir jeden Donnerstag einen neuen Fall vor. Diesmal geht es um eine Verordnung über ein Dermatikum mit Metronidazol für eine Frau mittleren Alters, die an Rosacea erkrankt ist.Show moreBeratungs-Quickie
24.08.2017, 10:15 Uhr

Ribociclib erhält EU-Zulassung bei Brustkrebs
Der selektive Cyclin-abhängige Kinase-Inhibitor Ribociclib (Kisqali®) hat die EU-Zulassung bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-negativem / Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs erhalten – und zwar als Erstlinientherapie. Der Humanarzneimittelausschuss der EMA hatte sich im Juni dafür ausgesprochen, das Arzneimittel zuzulassen. Show moreNeuer Kinase-Inhibitor Kisqali
24.08.2017, 09:15 Uhr
ADHS-Medikation könnte vor Alkohol und Drogen schützen
Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) wird mit substanzbezogenen Störungen assoziiert – z. B. Alkoholismus. Immer wieder wird diskutiert, ob die Therapie mit Stimulanzien Substanzmissbrauch fördern kann. Show moreArzneimittel und Therapie
24.08.2017, 01:00 Uhr
Kein Joint fürs Herz
rr | Das Rauchen von Marihuana treibt den Puls in die Höhe. Ein langjähriger Freizeitkonsum kann das Risiko erhöhen, vorzeitig an den Folgen einer Hypertonie zu sterben. Show moreArzneimittel und Therapie
24.08.2017, 01:00 Uhr

Bye-bye, PPI
Wenn man nach einem Paradebeispiel für ein Deprescribing sucht, also dem achtsamen „Wegstreichen“ oder „Kürzen“ einer unnötigen oder schädlichen Verordnung zum Wohle des Patienten, wird man schnell bei den Protonenpumpenhemmern (PPI) fündig. Durchblättert man Medikationspläne von Patienten, findet man in den meisten Fällen Pantoprazol & Co.. Leider werden sie oft unbegründet eingesetzt oder sie sind nach kurzer Zeit nicht mehr indiziert. Dennoch sind Protonenpumpenhemmer heimlicher „Liebling“ der Patienten, und kaum jemand möchte trotz Polymedikation – oder gerade deswegen – auf seine „Magenschutz-Tabletten“ verzichten. Das Absetzen einer potenziell inadäquaten PPI-Medikation ist jedoch leichter gesagt als getan. Es kann zu irritierendem Säurerebound führen, der zum Rückfall in alte Einnahmemuster ermuntert. Warum aber werden PPI unreflektiert eingesetzt? Welche Strategien zum sorgfältigen Absetzen gibt es und welche Hinderungsgründe? | Von Verena StahlShow moreBeratung
24.08.2017, 01:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung