Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Zu viele Opioide bei akutem Schmerz?
In den USA kam es seit dem Jahr 2000 zu einem Anstieg der Todesfälle infolge einer Opioid-Überdosierung um 200% (!). Ein möglicher Grund für diesen alarmierenden Anstieg ist die zu häufige und zu lange Verschreibung von Opioid-Analgetika, die im Laufe der Zeit zu einer Abhängigkeit führt. In einer aktuellen klinischen Studie wurde nun untersucht, ob eine Kombination aus Ibuprofen und Paracetamol bei akuten Schmerzpatienten eine wirksame Alternative zu den Opioid-Analgetika sein könnte.Show moreArzneimittel und Therapie
15.11.2017, 23:00 Uhr
Den Antibiotika-Einsatz optimieren
Um die Therapie mit Antibiotika rational zu gestalten, kann die Konzentration des Prohormons Procalcitonin als Marker eingesetzt werden. Ist diese erhöht, spricht das für eine Infektion bakteriellen Ursprungs. Damit kann Procalcitonin zu einer zielgerichteten Antibiotikatherapie beitragen. Fragen zur Sicherheit der Behandlung bleiben jedoch bestehen.Show moreArzneimittel und Therapie
15.11.2017, 23:00 Uhr

Eine geriatrische Patientin mit Hypertonie
Von Karen Eislage, Olaf Rose, Christian Fechtrup und Hartmut DerendorfShow moreKlinische Pharmazie – POP
15.11.2017, 23:00 Uhr
Update Arthrose
gc | Bei der Therapie der Gonarthrose kann der Einsatz von Glucosamin die Beschwerden entscheidend verbessern. Wichtig ist die Wahl des Präparates. Studien zeigen für kristallines Glucosaminhemisulfat (dona®) eine effektive Wirksamkeit in Bezug auf Reduktion von Schmerzen und Knorpelverschleiß sowie Förderung der Beweglichkeit.Show moreApotheke und Markt
15.11.2017, 23:00 Uhr
Mehr Amputationen durch SGLT2-Inhibitoren?
Inhibitoren des Natrium/Glucose-Cotransporters 2 (SGLT2-Inhibitoren) sind eine vielfach verordnete Substanzklasse zur Therapie des Typ-2-Diabetes. Mehrere Studien weisen jedoch darauf hin, dass die Einnahme dieser Medikamente zu einem erhöhten Risiko für Amputationen der unteren Extremitäten führen könnte. Eine aktuelle amerikanische Studie kann diesen Verdacht nicht erhärten. Zweifel über die Sicherheit bleiben aber weiter bestehen.Show moreArzneimittel und Therapie
15.11.2017, 23:00 Uhr

Wenn jeder Schluck weh tut ...
Von Karin Krämer | Die Behandlung von akuten Halsschmerzen erfolgt sehr häufig im Rahmen der Selbstmedikation. Da Halsschmerzen meist auf einer viralen Infektion beruhen und innerhalb weniger Tage von selbst wieder abklingen, ist eine symptomatische Behandlung der belastenden Beschwerden in der Regel ausreichend. Dabei haben viele Patienten bei früheren Infekten gute Erfahrungen mit lokalen Darreichungsformen wie Lutschtabletten, Gurgellösungen und Rachensprays gemacht, auch wenn die derzeit in Überarbeitung befindliche S3-Leitlinie „Halsschmerzen“ ausschließlich eine systemische Schmerzbehandlung empfiehlt.Show moreBeratung
15.11.2017, 23:00 Uhr

Den Druck im Auge behalten
Von Verena Stahl | In den vergangenen Jahrzehnten konnten große Erfolge bei der Reduktion von Schlaganfällen und koronaren Herzerkrankungen durch konsequente Bluthochdruckbehandlungen verzeichnet werden (auch wenn das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht ist). Einen wesentlichen Beitrag leisteten hierbei die vielen Arzneistoffentwicklungen auf dem Gebiet der Antihypertensiva: Mittlerweile steht ein breites Spektrum an Wirkstoffen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen zur Verfügung, um einen arteriellen Hypertonus in seine Schranken zu weisen. Was ist aber, wenn Antihypertensiva mehr schaden als nutzen oder nach anfänglicher Indikation nicht mehr indiziert sind? Welche Risiken sind mit einer unnötigen Therapie verbunden, gerade bei älteren Patienten?Show moreAMTS-Spezial
15.11.2017, 23:00 Uhr

Gefährlich für Babies – Rotaviren gehen um
Sie verursachen leichte wässrige Durchfälle mit Erbrechen und Fieber, aber auch schwere Erkrankungen, die krankenhauspflichtig sein können: Rotaviren. Gefährlich ist eine Rotaviren-Enteritis vor allem für Säuglinge und Kleinkinder. DAZ.online hat die wichtigsten Rotaviren-Basics zusammengestellt. Orale Rehydratation als Therapie ist klar, doch empfiehlt das Robert-Koch-Institut auch motilitätshemmende Arzneimittel? Und welche Händedesinfektionsmittel wirken bei Rotaviren?Show moreDurchfall und Erbrechen
15.11.2017, 14:45 Uhr

Blutdruck über 130/80 ist jetzt zu hoch
In den USA werden künftig deutlich mehr Menschen an Bluthochdruck leiden – nämlich 103 statt bisher 72 Millionen. Das ist knapp jeder dritte Einwohner der Vereinigten Staaten und fast jeder zweite Erwachsene. Dahinter steckt der neue Richtwert. So lag bislang die Grenze, ab der man als Hypertoniker galt, bei 140 / 90 mmHg. Nun wurde sie auf 130 / 80 mmHg abgesenkt. Show moreUS-Fachgesellschaftensenken Richtwert
15.11.2017, 10:45 Uhr

Bakteriophagen als Einzelkämpfer gegen Infektionen
Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit zu, und alternative Therapien werden dringend gebraucht. Vier renommierte deutsche Forschungsinstitutionen haben sich für das Projekt „Phage4Cure“ zusammengetan. Sie wollen Bakteriophagen gegen bakterielle Infektionen zur Zulassung bringen. In Südosteuropa werden diese schon mit Erfolg eingesetzt. Show moreAntibiotikaresistenz
15.11.2017, 08:15 Uhr

Wirken Asthma-Antikörper auch nach dem Absetzen?
Viel Bewegung ist im Asthma-Antikörper-Markt. Nach Mepolizumab und Reslizumab hat die EMA mit Benralizumab (Fasenra®) den dritten Interleukin-5-Antikörper zur Zulassung empfohlen. Doch haben Asthma-Antikörper auch nach dem Absetzen bleibende Effekte oder dienen sie nur der reinen Symptomkontrolle? Und welcher Antikörper ist der beste: Mepolizumab, Reslizumab oder Benralizumab?Show moreNutzen der Antikörper-Therapie bei Asthma
15.11.2017, 06:00 Uhr

Neuer Asthma-Antikörper zur Zulassung empfohlen
Nach Mepolizumab und Reslizumab kommt wohl bald der dritte Antikörper, der die durch Interleukin-5 getriggerte Entzündung des eosinophilen Asthmas reduziert. Astra Zeneca hat die europäische Zulassungsempfehlung für Benralizumab (Fasenra®) bereits in der Tasche und erwartet nun den finalen Schritt: die Zulassung durch die Europäische Kommission.Show moreBenralizumab bei eosinophilem Asthma
14.11.2017, 13:00 Uhr

Zulassungsempfehlung für Budesonid-Schmelztablette
Aller Voraussicht nach wird in der EU demnächst ein Arzneimittel speziell gegen eosinophile Ösophagitis, eine immunvermittelte Form der Ösophagitis, zur Verfügung stehen. Der Humanarzneimittelausschuss der EMA hat Budesonid als Schmelztablette zur Zulassung empfohlen. Da es sich um ein Arzneimittel mir Orphan-Drug-Status handelt, konnte das Präparat mit dem Handelsnamen Jorveza® ein beschleunigtes Zulassungsverfahren durchlaufen. Show moreGegen eosinophile Ösophagitis
13.11.2017, 09:25 Uhr

Kosmetik in Apotheken läuft nicht wie geschmiert
Warum kaufen die Kunden ihre Kosmetika häufiger bei Parfümerien und Drogerien? Welche Rolle spielen die Preise beim Kaufverhalten? Und welchen Ruf hat die Apothekenkosmetik? Diesen und weiteren Fragen haben sich der Kosmetika-Hersteller Nuxe und die Hochschule Pforzheim gewidmet und nun eine umfassende Studie zum Kosmetikmarkt vorgelegt. Show moreMarktanalyse
13.11.2017, 06:00 Uhr

MS-Antikörper Ocrelizumab zur EU-Zulassung empfohlen
Der Humanarzneimittelausschuss der EMA, CHMP, hat sich für die Zulassung des MS-Antikörpers Ocrelizumab ausgesprochen. Vor allem Patienten mit primär progredienter Multipler Sklerose setzen Hoffnung in das neue Arzneimittel mit dem Handelsnamen OcrevusTM von Roche. Ocrelizumab ist das erste Präparat speziell für die primär progrediente Form, die bislang als nicht behandelbar gilt. Show moreNach USA und Schweiz
10.11.2017, 15:00 Uhr

Ein Plädoyer für Ingwer und Wermut
Die Zeit der weihnachtlichen Völlerei rückt näher: viel Essen, viel Trinken und viel Stress – all das kann auf den Magen schlagen. Kunden klagen über Sodbrennen, Völlegefühl und Magenschmerzen und viele möchten gern „was Natürliches“. Phytopharmaka, die Extrakte aus Bitterstoff- und Ätherisch-Öl-Drogen enthalten, sind genau das Richtige bei Magenbeschwerden. In der aktuellen DAZ möchten wir Sie fit machen für die Beratung „Gegen ein schlechtes Bauchgefühl“. Der Lese-Tipp der Woche von Redakteurin Dr. Carolina Kusnick.Show moreDAZ-Tipp aus der Redaktion
10.11.2017, 11:00 Uhr

Alternative Antibiotika zu Fluorchinolonen bei Harnwegsinfektionen
Als Apotheker möchte man manchmal laut ausrufen: „Liebe Ärzte, lest die Leitlinien“. Denn da steht alles drin. Nach dem Warn-Beitrag der Tagesthemen vor Ciprofloxacin, hat sich DAZ.online alternative Antibiotika zu banalen Infektionen wie Sinusitis, akute Exazerbationen einer COPD und unkomplizierte Harnwegsinfektionen angeschaut. Was sind First-line Antibiosen bei unkomplizierten Infektionen der Harnwege? Und sind Männer grundsätzlich kompliziert?Show moreCiprofloaxcin, Levofloxacin, Moxifloxacin
10.11.2017, 06:00 Uhr

Orales MS-Arzneimittel Mavenclad bei hochaktiver MS
Erst im August dieses Jahres hat Merck die Zulassung für ein orales MS-Arzneimittel erhalten. Cladribin ist der Wirkstoff in Mavenclad®. Nachdem die Zulassung von Cladribin eher holprig war – der erste Zulassungsantrag scheiterte 2011 –, scheint es nun umso zügiger voranzugehen: Die britische Gesundheitsbehörde NICE hat die Bewertung des oralen Arzneimittels bei Multipler Sklerose bereits abgeschlossen – und kommt zu einer positiven Empfehlung.Show moreNICE empfiehlt Cladribin
09.11.2017, 16:30 Uhr

Valsartan fördert die Wundheilung bei Diabetikern
Antihypertonika zur Wundheilung? Das klingt zunächst abwegig. Trotzdem konnten Forscher von der Universität Baltimore im Tierexperiment zeigen, dass der AT1-Antagonist Valsartan als Gel die Wundheilung bei Diabetikern fördert.Show moreErstaunlicher Nebeneffekt
09.11.2017, 08:00 Uhr

Gegen ein schlechtes Bauchgefühl
Krampfartig, stechend, dumpf – Magenbeschwerden können verschieden ausgeprägt sein. Wenn sie nicht länger als drei Tage dauern und keine schwerwiegenden Symptome wie beispielsweise Fieber oder Blut im Stuhl, Durchfall oder Erbrechen dazu kommen, können sie im Rahmen der Selbstmedikation behandelt werden. Betroffene fragen in der Apotheke häufig nach einem pflanzlichen oder einem homöopathischen bzw. anthroposophischen Mittel. Auch wenn für viele dieser Zubereitungen keine oder nur wenige Wirksamkeitsbelege aus klinischen Studien vorliegen, können sie kurzfristig eingesetzt – gegebenenfalls auch begleitend zu synthetischen Wirkstoffen wie Protonenpumpeninhibitoren oder einer H.-pylori-Eradikationstherapie – akute Beschwerden lindern. | Von Claudia BruhnShow moreBeratung
09.11.2017, 00:00 Uhr
Für die Nahrungsergänzung: Trivital® mental als 2-Wochen-Packung
Apotheke und Markt
09.11.2017, 00:00 Uhr
Weniger Melanom-Rezidive unter Propranolol
Betablocker können die Angiogenese und die Migration von Krebszellen hemmen. In einer aktuellen Studie wurde daher der Einsatz von Propranolol als Adjuvans in der Melanom-Therapie untersucht. Dabei ergab sich eine etwa 80%ige Reduktion des Rezidivrisikos unter Propranolol. Ein Trend zu einer längeren allgemeinen Überlebensrate war sichtbar, aber nicht statistisch signifikant. Show moreArzneimittel und Therapie
09.11.2017, 00:00 Uhr
Telotristatethyl lindert Karzinoid-Syndrom-bedingte Diarrhö
Seit dem 16. Oktober 2017 ist in Deutschland Telotristatethyl (Xermelo®) zur Behandlung der Karzinoid-Syndrom-bedingten Diarrhö in Kombination mit einer Somatostatin-Analogon-Therapie verfügbar. Durch die Senkung des peripheren Serotonin-Spiegels wird die Anzahl der Stuhlgänge reduziert, und die Lebensqualität der Karzinoid-Syndrom-Patienten steigt. Show moreArzneimittel und Therapie
09.11.2017, 00:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung