
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
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Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr


Honig essen, Zink nehmen und auf ACC verzichten?
Sechs Fragen stellten sich amerikanische Wissenschaftler, um anhand von Studiendaten Evidenz in die Therapie von erkältungsbedingtem Husten zu bringen. Ihr Fazit ist – wie zu erwarten – bei ACC, Dextrometorphan & Co. ernüchternd. Honig scheint jedoch nicht das schlechteste Hustenmittel zu sein. Auch Zink sollten Apotheker empfehlen. Aber bedeutet „keine Evidenz“ automatisch auch „wirkungslos“? Und bilden sich Patienten die abschwellende Wirkung von Nasensprays nur ein? Show moreEvidenzlage bei Hustenmitteln
13.12.2017, 06:00 Uhr

Fremanezumab bessert chronische Migräne
Fremanezumab wirkt in der Prophylaxe der chronischen Migräne. Der CGRP-Antikörper von Teva überzeugte in einer Phase-III-Studie als monatliche oder vierteljährliche subkutane Gabe. Die Ergebnisse hat das New England Journal of Medicine vorgestellt. Auch Novartis forscht an CGRP-Antikörpern in der prophylaktischen Behandlung der Migräne.Show moreAntikörper zur Migräne-Prophylaxe
12.12.2017, 11:30 Uhr

G-BA: „Nein“ zu Nivolumab plus Ipilimumab
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-B) sieht keinen Zusatznutzen in der Kombination aus Nivolumab plus Ipilimumab bei der Behandlung des metastasierten malignen Melanoms. Nach Einschätzung des G-BA verbesserte sich weder das Gesamtüberleben noch das progressionsfreie Überleben signifikant im Vergleich zur Monotherapie mit Nivolumab.Show more
Kein Zusatznutzen bei malignem Melanom
11.12.2017, 15:20 Uhr

Stuhltransplantation in einer Kapsel
Stuhltransplantationen helfen bis zu 90 Prozent der Patienten mit rezidivierenden CD-Infektionen. Der Nachteil: Das Einbringen fäkaler Mikrobiota in den Darm mittels Koloskopie ist aufwendig und unbeliebt. Dass die „Stuhltranplantation“ einfacher geht, zeigen US-Wissenschaftler im JAMA. Die Einnahme einer oralen Mikrobiota-Kapsel verhindert Rezidive bei Clostridium difficile genau so stark wie das Koloskopie-Transplantat.Show moreClostridium-difficilE-Rezidive
11.12.2017, 11:25 Uhr

SSRI wirken antidepressiv - auch ohne Reuptake-Hemmung
Selektive Serontonin-Wiederaufnahmehemmer, kurz SSRI, erhöhen die Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt, indem sie die Wiederaufnahme des Neurotransmitters hemmen. Mehr Serotonin – weniger Depression. Nur: In ersten Studien zeigt sich, dass SSRI auch antidepressiv können, wenn der Reuptake-Rezeptor fehlt und SSRI eigentlich gar keinen Angriffspunkt haben. Wie das funktioniert, fanden nun Freiburger Forscher heraus.Show moreNeuer Wirkmechanismus bei Antidepressiva?
08.12.2017, 11:33 Uhr

Mehr Knochenbrüche und Todesfälle unter Xofigo?
Eingesetzt beim Prostatakarzinom mit Knochenmetastasen steht Xofigo® im Verdacht, das Risiko für Knochenbrüche und Tod zu erhöhen. Der Ausschuss für Pharmakovigilanz (PRAC) bei der EMA hat nun ein Risikobewertungsverfahren zu Xofigo® eingeleitet. Diese betrifft nur die noch nicht zugelassene Kombinationstherapie mit Abitateronacetat in Zytiga® und Prednisolon/Prednison.Show moreRadium bei Prostatakrebs
07.12.2017, 14:00 Uhr
Schnelle Hilfe bei Angststörungen
Mit einer Prävalenz von 15 bis 20% sind Angststörungen im Kindesalter weit verbreitet. Dies können generalisierte Angststörungen, Phobien oder Trennungsängste sein. In einer Metaanalyse wurden Sicherheit und Wirksamkeit der kognitiven Verhaltenstherapie und verschiedener Pharmakotherapien untersucht. Anhand von 115 Studien konnte gezeigt werden, dass die kognitive Verhaltenstherapie Angststörungen innerhalb von zwölf Wochen bessern kann.Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2017, 00:00 Uhr
Schwere Leberschäden
jb | Ulipristalacetat ist neben der Indikation Notfallkontrazeption auch zur Behandlung von Uterusmyomen zugelassen (Esmya®). Das Nutzen-Risiko-Verhältnis in dieser Indikation wird der Pharmakovigilanzausschuss der EMA (PRAC) nun neu bewerten. Hintergrund sind Berichte über schwere Leberschäden.Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2017, 00:00 Uhr
AkdÄ warnt vor zu viel Vitamin D
du | Es ist Winterzeit, und gesundheitsbewusste Mitmenschen werden ständig mit der Botschaft konfrontiert, dass jetzt, in dieser dunklen Jahreszeit, die körpereigene Vitamin-D-Produktion nicht mehr ausreicht. Ihnen werden Vitamin-D-Präparate in unterschiedlicher Dosierung angeboten, und das nicht nur in Form von Arzneimitteln. Immer mehr Nahrungsergänzungsmittel fluten den Markt. Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2017, 00:00 Uhr

Keine Angst vor Glucocorticoiden
Glucocorticoide halten uns am und im Leben. Ihre immunsuppressiven Wirkungen sind immer noch ein wesentlicher Grundpfeiler derPharmakotherapie von großen Krankheitsbildern wie Neurodermitis, rheumatoider Arthritis, Asthma bzw. COPD oder Tumortherapie. Im aktuellen Beitrag der Reihe „Pharmako-logisch! Update“ berichtet Prof. Dr. Thomas Herdegen über neue Erkenntnisse zur Wirkung, Verträglichkeit und möglichen Risiken einer Glucocorticoid-Therapie. | Von Thomas HerdegenShow more
Pharmako-logisch! UPDATE
07.12.2017, 00:00 Uhr
Für starke Nerven
rei | B-Vitamine hängen mit dem Nervensystem eng zusammen, eine Verbindung, die zuerst in der Erfahrungsheilkunde erkannt wurde, berichtete Professor Karlheinz Reiners, Neurologe am Herrmann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz, auf einem B-Vitamin-Symposium anlässlich der Medizinischen Woche in Baden-Baden. Show moreApotheke und Markt
07.12.2017, 00:00 Uhr

Startklar für securPharm?
Fälschungen in der legalen Arzneimittellieferkette waren in Deutschland in der Vergangenheit relativ selten – seit einiger Zeit tauchen sie jedoch immer häufiger auf. Eine Entwicklung, die niemandem gefallen kann. Künftig soll Europa jedoch besser gegen Fälschungen gewappnet sein. Dazu wird gerade ein spezielles Fälschungsschutzsystem aufgebaut. In Deutschland kennt man es unter dem Namen securPharm. Ab dem 9. Februar 2019 soll dieses neue System laufen – auch in allen Apotheken. Wie weit sind die Vorbereitungsarbeiten hierfür gediehen? Und was kommt nun ganz konkret auf die Apotheken zu? Die DAZ hat dazu bei Dr. Reinhard Hoferichter, Vorstandssprecher von securPharm, sowie Dr. Hans-Peter Hubmann, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands (DAV), nachgefragt. | Kirsten Sucker-SketShow more
Arzneimittelsicherheit
07.12.2017, 00:00 Uhr
Erkältung und die Macht der inneren Uhr
rs | Infiziert, aber kaum Symptome oder ausgeknockt und krank im Bett: Wie massiv eine Erkältung verläuft, hängt auch von unserer inneren Uhr ab. Der Tagesrhythmus, den sie vorgibt, kennt Phasen verschiedener Abwehrkraft gegen die Infektion, wie auch Stunden mit verstärkten Beschwerden. Eine praktische Konsequenz daraus hieße, Erkältungsmittel zu bestimmten Tageszeiten anzuwenden.Show moreApotheke und Markt
07.12.2017, 00:00 Uhr
Wenn Biologika ins Auge gehen
Wenn Kunden über gereizte und/oder beidseitig gerötete Augen klagen und in der Apotheke ein nicht-verschreibungspflichtiges Präparat gegen ihre Beschwerden kaufen möchten, kann ein Blick in die Kundenkartei bzw. die Frage nach der Dauermedikation hilfreich sein. Denn zahlreiche Biologika sind mit Nebenwirkungen am Auge verbunden.Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2017, 00:00 Uhr
Gefährlich für Alzheimer-Patienten
Bei Alzheimer-Patienten sind Krankenhaus- und Pflegeheimaufenthalte häufiger notwendig als bei anderen älteren Personen. Obwohl psychische Symptome und Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz zunächst nicht-pharmakologisch behandelt werden sollten, werden häufig Benzodiazepine oder Z-Substanzen eingesetzt. In einer finnischen Studie konnte nun gezeigt werden, dass diese Arzneimittel die Mortalität bei Alzheimer-Patienten erhöhen.Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2017, 00:00 Uhr

Das stößt mir sauer auf ...
... ist eine Redewendung, die häufig benutzt wird, wenn man sich so richtig über etwas ärgert. Und sie enthält einen wahren Kern: Ärger, Stress und seelische Belastungen führen dazu, dass einem tatsächlich die Säure aus dem Magen hochsteigt. Dieses Symptom nennt man Sodbrennen. Sodbrennen ist keine eigenständige Krankheit, sondern beschreibt die Beschwerden durch gastroösophagealen Reflux bei Insuffizienz des unteren Ösophagussphinkters. | Von Birgit ScherzerShow more
Beratung
07.12.2017, 00:00 Uhr
Für das Gewichtsmanagement: xlim Aktiv Mahlzeit als Limited Edition Bratapfel-Zimt
Apotheke und Markt
07.12.2017, 00:00 Uhr
Eintritt verweigert
Eine Forschergruppe aus Berlin hat erfolgreich Nanopartikel getestet, die Influenza-Viren an der Bindung an die Wirtszellen hindern. Ein neuer Ansatz für antivirale Arzneimittel?Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2017, 00:00 Uhr
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