Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
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EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr

Ossäre Komplikationen
Krebspatienten haben ein erhöhtes Risiko für Osteoporose. Besonders bei Langzeit-Überlebenden kann der Knochenabbau durch die normalen altersbedingten Veränderungen des Knochenstoffwechsels verstärkt werden. Osteoporose erhöht das Risiko für Frakturen, die wiederum die Morbidität und Mortalität erhöhen. Das Risiko weiterer Knochenbrüche ist mehr als verdoppelt. Hinzu kommen spinale Kompressionssyndrome, Knochenschmerzen und Störungen des Calciumstoffwechsels. Knochenmetastasen können eine weitere Komplikation sein. Antiresorptive Medikamente (Bisphosphonate und Denosumab), die präventiv und therapeutisch eingesetzt werden, sind gut wirksam gegen Osteoporose, allerdings nur bei hoher Adhärenz. Damit die Adhärenz nicht unter den besonderen Einnahmemodalitäten oder den zahlreichen Nebenwirkungen leidet, ist eine umfassende Aufklärung des Patienten wichtig. | Von Friedemann Honecker und Dorothee DartschShow moreDer Krebspatient in der Apotheke
25.01.2018, 00:00 Uhr
Freigegeben ab zwölf Jahren
rr | Erkältungskrankheiten haben Hochsaison – da erfolgt der Griff ins Nasenspray-Regal fast schon blind. Doch eine Mitteilung von GlaxoSmithKline bringt die vertrauten Empfehlungen gehörig durcheinander: Otriven® Dosierspray 0,1% soll nur noch bei Erwachsenen und Jugendlichen über zwölf Jahren angewendet werden. Zuvor war die Anwendung ab sechs Jahren möglich. Woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Und werden auch andere Hersteller nachziehen?Show moreArzneimittel und Therapie
24.01.2018, 23:00 Uhr
Digitalisierung ist der Motor der Branche
Laut einer 2017 veröffentlichten Studie halten 95 Prozent von 300 befragten Apotheken die Digitalisierung für den Motor der Branche. Wer Möglichkeiten zur digitalen Kundenbindung nutzen möchte, kann auf das Angebot von BD Rowa zurückgreifen. Show moreApotheke und Markt
24.01.2018, 23:00 Uhr
Topiramat führt zu Fehlbildungen
In einer Studie zum teratogenen Potenzial von Topiramat bei Einnahme im ersten Schwangerschaftstrimenon wurde ein erhöhtes Risiko für Lippen-/Gaumenspalten bei den Neugeborenen beobachtet. Die Ergebnisse deuten auf eine Dosisabhängigkeit hin. Show moreArzneimittel und Therapie
24.01.2018, 23:00 Uhr
100 Jahre alt, aber voll im Trend
Am 15. Januar 1918 gründete Adolf Just die Heilerde-Gesellschaft Luvos Just in Blankenburg im Harz. Sein Ziel war es, das in Vergessenheit geratene Wissen um die Kraft „heilender Erde“ wieder ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Heute ist die naturreine Luvos-Heilerde ein wichtiges Standbein der modernen Naturheilkunde. Und sie wird auf Grundlage aktueller Erkenntnisse ständig weiterentwickelt.Show moreApotheke und Markt
24.01.2018, 23:00 Uhr
Leberschäden durch Schöllkraut?
ck | Wegen Meldungen über sehr seltene, aber teils schwerwiegende Leberschädigungen sollen in der Schweiz Warnhinweise in die Patienten- und Fachinformation von Iberogast® aufgenommen werden. Show moreArzneimittel und Therapie
24.01.2018, 23:00 Uhr

Leber-Warnhinweise zu Iberogast angeordnet
Die Schweizer Arzneimittelbehörde Swissmedic hat eine Anpassung der Arzneimittelinformation zu dem pflanzlichen Magen-Darm-Mittel Iberogast® Tinktur vorgeschrieben. Hintergrund hierfür sind neuere Meldungen über sehr seltene, aber teils schwerwiegende Leberschädigungen.Show moreSchweiz
24.01.2018, 09:00 Uhr

Paracetamol bleibt Mittel der Wahl in der Schwangerschaft
Eine aktuelle im „European Psychiatry“ veröffentlichte Beobachtungsstudie zeigt einen möglichen Zusammenhang zwischen der pränatalen Paracetamol-Exposition und der sprachlichen Entwicklungsverzögerung bei Mädchen. Die Fallzahlen dieser schwedischen Kohortenstudie waren allerdings sehr gering. Experten identifizieren zudem Limitationen in der Methodik. Deshalb lässt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Empfehlung, dass Paracetamol in der Schwangerschaft angewendet werden darf, bestehen. Show moreBfArM-Empfehlung
24.01.2018, 08:00 Uhr

Psychopharmaka sinnvoll kombinieren
Macht die Kombination zweier Antidepressiva Sinn? Ist die gleichzeitige Gabe eines Neuroleptikums wie Quetiapin mit einem Antidepressivum zweckmäßig – und welche Patienten profitieren davon? Dr. Otto Dietmaier hat beim Pharmacon in Schladming sinnvolle und riskante Therapieschemata bei Psychopharmaka vorgestellt. Ist eine kurzfristige Komedikation mit einem Benzodiazepin noch immer das Mittel der Wahl zu Beginn einer Therapie mit aktivierenden Psychopharmaka? Und wann setzt die Wirkung von Citalopram ein?Show morePharmacon Schladming 2018
23.01.2018, 15:50 Uhr

Sollen Cannabis-Patienten Autofahren dürfen oder nicht?
Toxikologisch macht es keinem Unterscheid, ob jemand aus medizinischen Gründen Cannabis konsumiert oder nur zum Spaß. Im Straßenverkehrsrecht hingegen macht es das sehr wohl. Der Cannabis-Patient darf Auto fahren, wenn er sich das zutraut, der Kiffer riskiert seinen Führerschein. Warum das so ist? Straßenverkehrsrechtliche Aspekte spielten beim sogenannten Cannabisgesetz keine Rolle. Nun macht sich der 56. Deutsche Verkehrsgerichtstag Gedanken zu dem Thema.Show more Deutscher Verkehrsgerichtstag
23.01.2018, 09:05 Uhr

Neuer Studiengang „Industriepharmazie“
Die Hochschule Kaiserslautern bietet neu zu diesem Sommersemester den berufsbegleitenden Fernstudiengang „Industriepharmazie“ an. Die Voraussetzung für das Studium ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem „pharmanahen“ Bereich, beispielsweise als PTA. Am morgigen Mittwoch findet eine Informationsveranstaltung über diesen 9-semestrigen Bachelorstudiengang statt.Show moreHochschule Kaiserslautern
23.01.2018, 08:00 Uhr

Saccharomyces nicht in der Nähe von Schwerkranken
Präparate, die Saccharomyces boulardii enthalten, werden zum Beispiel bei akutem Durchfall oder zur Vorbeugung oder Behandlung von Reisediarrhöen angewendet. Allerdings können in seltenen Fällen Fungiämien auftreten, bei Schwerkranken gab es sogar Todesfälle. Daher sollen die entsprechenden Präparate bei schwerkranken oder immunsupprimierten Patienten selbst sowie in deren Umfeld nicht eingesetzt werden. Show moreRote-Hand-Brief
22.01.2018, 16:30 Uhr

Komplikationen durch falsche Ohrenpflege
Wer sein Gehör langfristig erhalten möchte, sollte seine Ohren richtig schützen und pflegen. Eine unsachgemäße Pflege - vor allem das Einführen von Wattestäbchen - kann zu Funktionsstörungen des äußeren und des Mittelohrs führen. Die Folge können unangenehme Komplikationen sein.Show moreBeratung
20.01.2018, 09:00 Uhr

Welche Arzneimittel 2018 aus dem Patent laufen
In diesem Jahr laufen nach Information der Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars mehrere Arzneimittel-Patente aus, hinter denen in Deutschland ein Umsatzpotenzial von insgesamt 1.324 Millionen Euro steckt. Davon entfällt der Hauptanteil von 825 Millionen Euro auf das Antikörper-Präparat Humira® – das Wettrennen der Biosimilars ist bereits in vollem Gange. Bei den Nicht-Biopharmazeutika stehen für die Generika-Unternehmen unter anderem Atripla®, Targin® und Ezetrol® zur Disposition.Show moreBiosimilars & Generika
19.01.2018, 15:30 Uhr

Cannabis – ein weiteres Arzneimittel mit Suchpotenzial?
4 bis 5 Prozent aller in Deutschland verordneten Arzneimittel haben ein Suchtpotenzial. Benzodiazepine, Opioide und Pregabalin gehören beispielsweise dazu. Noch ist es zu früh, zu sagen, ob die Möglichkeit der Verschreibung von Medizinalcannabis zusätzliche Medikamentenabhängige generieren wird, meint Professor Anil Batra aus Tübingen. Aber die Möglichkeit einer iatrogen verursachten Sucht ist seiner Meinung nach im Auge zu behalten.Show morePharmacon Schladming
19.01.2018, 10:45 Uhr

Bei ADHS geht es nicht nur um Symptomlinderung
ADHS-Symptome, also Hyperaktivität, Impulsivität und leichte Ablenkbarkeit, lassen sich heutzutage mit Arzneimitteln gut in den Griff bekommen. Mit Guanfacin gibt es seit kurzem auch noch eine weitere Option. Das ist in den Augen von Professor Michael Huss, Kinder- und Jugendpsychiater von der Rheinhessen Fachklinik in Mainz, aber nicht alles. Viel wichtiger sei der Einfluss der Therapie darauf, wie die Betroffenen ihr Leben meistern. Show morePharmacon Schladming
18.01.2018, 12:35 Uhr
Für die Rezeptur: Gebrauchsfertige „Abwaschbare Salbengrundlage (NRF S.31.)“
Apotheke und Markt
18.01.2018, 00:00 Uhr
Für die Zahnzwischenräume: Neue Größen von GUM® Soft-Picks® Advanced
Apotheke und Markt
18.01.2018, 00:00 Uhr
Statine zur Infektionsprophylaxe?
Von Miriam Neuenfeldt | In-vitro-Daten und eine aktuelle retrospektive Fall-Kontroll-Studie zeigen für Statine antimikrobielle Effekte. Der zugrundeliegende Wirkmechanismus ist noch nicht geklärt, doch gibt es verschiedene Hypothesen. Bevor Statine zur Prophylaxe oder Therapie mikrobieller Infektionen, z. B. von Bakteriämien, empfohlen werden können, müssen prospektive Studien diese Effekte bestätigen, und der Wirkmechanismus muss aufgeklärt werden.Show moreArzneimittel und Therapie
18.01.2018, 00:00 Uhr

Alles für die Ohren
Richtige Pflege und Schutz der Ohren sind wesentlich, um das Gehör langfristig zu erhalten. Unsachgemäße Reinigung, insbesondere das Einführen von Wattestäbchen in den Gehörgang, stört die Selbstreinigung der Ohren und kann zu Verletzungen und Hörstörungen durch Verschluss des Gehörganges führen. Häufiger Wasserkontakt kann Entzündungen begünstigen. Daher sollten die Ohren beim Wassersport mit speziellen Ohrenstöpseln oder einer Badekappe geschützt werden. Der Schutz vor Lärm ist auch in jungem Alter besonders wichtig. Gerade Lärm in der Freizeit, z. B. durch Musik, wird oft nicht als solcher empfunden. Er kann aber genauso wie Arbeits- oder Straßenlärm das Gehör nachhaltig schädigen. Daher sollte man ihn reduzieren oder sich z. B. mit Ohrenstöpseln davor schützen. | Von Sarah KatzemichShow moreBeratung
18.01.2018, 00:00 Uhr

Ausweglos erkrankt?
Schmerz verfolgt Patienten mit Fibromyalgiesyndrom Tag und Nacht. Gerade nachts, wenn sich Betroffene Schlaf und Erholung wünschen, kommen sie nicht zur Ruhe und erfahren mit großer Regelmäßigkeit einen wenig erholsamen Schlaf, der ihre Aktivitäten am Tage schmälert. Die Lebensqualität der Patienten wird weiter beeinträchtigt durch relevante Symptome wie Depression und Fatigue. In manchen Fällen kann der Teufelskreis aus wechselseitiger, negativer Beeinflussung der genannten Fibromyalgiesymptome (FMS) und mangelnder Therapieoptionen dazu führen, dass Patienten keinen Ausweg mehr sehen und Selbstmordgedanken hegen, Suizidversuche unternehmen oder Suizid begehen. Zudem stehen einige zur Behandlung des Fibromyalgiesyndroms eingesetzten Wirkstoffe im Verdacht, Suizidvorstellungen und suizidales Verhalten zu fördern. | Von Verena StahlShow moreAMTS-Spezial
18.01.2018, 00:00 Uhr
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