
Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Therapie optimieren und Eigenverantwortung stärken
Nach einem Herzinfarkt ist häufig eine komplexe Medikation erforderlich, um Komplikationen zu verhindern und einem Folgeanfall vorzubeugen. Die Betroffenen und ihre Angehörigen sind oft verunsichert und kommen mit vielen Fragen in die Apotheke. Mit diesem Beitrag möchten wir Sie in die Lage versetzen, Therapieentscheidungen nachzuvollziehen und erklären zu können, Ihre Patienten in einer optimierten Arzneimitteltherapie zu begleiten, ihre Adhärenz zu fördern und Ihr pharmakotherapeutisches Wissen zu aktualisieren.Show morepharmazie
Ein Patient nach Myokardinfarkt
06.07.2026, 03:55 Uhr


Wann wird der Patient dialysepflichtig?
Bei der Einschätzung der Nierenfunktion bedient sich die Medizin mehrerer Formeln, mit denen – zumeist auf der Basis des Serum-Creatininwerts – die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) berechnet wird. Dieser Wert ist allerdings immer eine Momentaufnahme, die aufgrund von Unsicherheiten und Schwankungen keine Aussage darüber zulässt, ob der Patient noch lange im Stadium der kompensierten Retention verbleibt oder bald dialysepflichtig wird. Mit einer neuen Formel (KFRE), deren prognostische Aussagekraft durch Studien an Erwachsenen und Kindern belegt wurde, wollen Nephrologen dieses Risiko nun abschätzen. Das kann z. B. für die langfristige Therapieplanung bei Diabetikern Folgen haben. | Von Markus ZieglmeierShow more
Klinische Pharmazie
12.04.2018, 00:00 Uhr

Auf den Ausfluss achten!
Nahezu jede Frau macht im Lauf ihres Lebens eine Scheideninfektion durch, nicht selten mehrmals. Am häufigsten sind bakterielle Vaginose und Vulvovaginalcandidose. Sie lassen sich am typischen Fluor und der klinischen Symptomatik erkennen. Differenzialdiagnostisch kann, inzwischen auch im Selbsttest, zusätzlich der pH-Wert der Vaginalflora herangezogen werden. Liegt er über 4,5, spricht dies für eine bakterielle Vaginose. Ist er unverändert, eher für eine Scheidenpilzinfektion. Aber auch Viren können die Scheide schädigen, allen voran Herpes-simplex-Viren und humane Papillomviren. | Von Beate FesslerShow moreBeratung
12.04.2018, 00:00 Uhr
Zähneputzen alleine reicht nicht
rei | Bei Krankheit, kieferorthopädischen Maßnahmen und Stress leidet auch die Mundhygiene. Die unangenehmen Folgen können Mundgeruch, Plaques oder Zahnfleischentzündungen sein. Wie die Zahngesundheit durch spezielle Pflegeprodukte verbessert werden kann, erklärten Experten bei der von Dentaid veranstalteten Dental Lounge in München und räumten nebenher mit Irrtümern in der Mundhygiene auf.Show moreApotheke und Markt
11.04.2018, 22:00 Uhr
Schlagen DPP-4-Inhibitoren auf den Darm?
DPP-4-Inhibitoren (Gliptine) wurden 2007 zur Behandlung des Typ-2-Diabetes eingeführt und werden seither zunehmend verordnet. Doch sie scheinen häufiger als andere Antidiabetika zu entzündlichen Darmerkrankungen zu führen.Show moreArzneimittel und Therapie
11.04.2018, 22:00 Uhr
Calcium plus Vitamin D3 fördert Dickdarmpolypen
Eine US-amerikanische Forschergruppe hat in einer randomisierten, Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie festgestellt, dass die Einnahme von Calcium allein sowie in Kombination mit Vitamin D3 langfristig das Risiko, bestimmte Vorstufen eines kolorektalen Karzinoms zu entwickeln, erhöhen kann. Show moreArzneimittel und Therapie
11.04.2018, 22:00 Uhr
Tauziehen der Giganten
Bei der Bewältigung chronischer nicht-tumorbedingter Schmerzen gibt es seit Jahren ein „Tauziehen der Giganten“. Opioide und Nicht-Opioide befinden sich dabei in einem regelrechten Schlagabtausch, welche Substanzgruppe wirksamer oder mit weniger Nebenwirkungen behaftet ist als die andere. Die kontroverse Diskussion wurde nun durch eine aktuelle amerikanische Studie wieder neu entfacht. Show moreArzneimittel und Therapie
11.04.2018, 22:00 Uhr
Edoxaban, eine Option bei venöser Thromboembolie
Tumorassoziierte Thromboembolien werden üblicherweise mit täglichen Injektionen von niedermolekularem Heparin behandelt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass das direkte orale Antikoagulans Edoxaban dem subkutan applizierten Dalteparin in der Langzeittherapie bei Tumorpatienten nicht unterlegen ist. Show moreArzneimittel und Therapie
11.04.2018, 22:00 Uhr
Sekundärprophylaxe bei KHK unzureichend
Bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) ist eine medikamentöse Sekundärprophylaxe nach perkutaner Koronarintervention (PCI) oder einer Bypass-Operation unumstritten und der Nutzen in den Leitlinien dargelegt. Die Umsetzung in der Praxis lässt jedoch zu wünschen übrig.Show moreArzneimittel und Therapie
11.04.2018, 22:00 Uhr

Diclofenac im Trinkwasser
In Hessen ist Diclofenac im Trinkwasser nachgewiesen worden. Der Vorwurf der Wasserversorgung Offenbach: Patienten entsorgten ihre Arzneimittel unsachgemäß über die Toilette. Stimmt das im Falle des Diclofenacs – oder scheiden einfach viele NSAR-Patienten den Wirkstoff „natürlich“ über Urin und Fäces aus?Show moreArzneimittel falsch entsorgt
11.04.2018, 12:00 Uhr

Cosentyx könnte chronisch-entzündliche Darmerkrankungen verschlechtern
Der Anti-IL-17A-Antikörper Secukinumab (Cosentyx®) könnte unter Umständen eine bereits bestehende chronisch-entzündliche Darmerkrankung verschlechtern oder sogar zu einer Erstmanifestation führen. Darauf weist die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft in einer Drug-Safety-Mail hin. Die AkdÄ geht zudem davon aus, dass es sich um einen Gruppeneffekt handelt und somit auch andere Antikörper betroffen sind. Show moreWarnung der AkdÄ
10.04.2018, 10:45 Uhr

Sichern Frauenärzte sich Patientinnen durch Hormonersatztherapie?
Nach Ansicht von „Gute Pillen – Schlechte Pillen“ sind die Daten zur Hormonersatztherapie eindeutig: Nur wenige Frauen in den Wechseljahren profitieren von einer Hormonersatztherapie. Warum propagieren frauenärztliche Fachverbände sie dann immer noch, fragt sich „Gute Pillen – Schlechte Pillen“ – und hat hier so seine eigene These.Show moreGPSP zu Hormonen in den Wechseljahren
09.04.2018, 13:00 Uhr

Antikörper gegen multiresistente HIV-Infektion in den USA zugelassen
Seit Einführung der HAART (Highly Active Antiretroviral Therapy) Mitte der 1990er Jahre lässt sich eine HIV-Infektion deutlich effektiver behandeln als zuvor. Problematisch sind jedoch Resistenzentwicklungen unter der Therapie oder eine Infektion mit bereits resistenten Viren (multidrug-resistant HIV). In den USA sind rund 25.000 HIV-Infizierte davon betroffen. Für sie bietet der CD4-Antikörper Ibalizumab, dessen Zulassung auch in Europa geplant ist, neue Hoffnung.Show moreIbalizumab
09.04.2018, 08:20 Uhr

Birkenpollen-Alarm
Die Wettervorhersage für das kommende Wochenende ist blendend – zumindest für alle, die nicht auf Birkenpollen allergisch sind. Meteorologen rechnen in wenigen Tagen mit einem massiven Pollenflug und raten Allergikern, sich in der Apotheke mit entsprechenden Arzneimitteln zu versorgen. Vorbei ist hingegen die Leidenszeit für Hasel- und Erlen-Geplagte. Show moreAllergiesaison
06.04.2018, 12:15 Uhr

Allergien nehmen im Lebensverlauf eher zu
Die dritte Auswertung der KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zeigt nicht nur, dass jedes siebte deutsche Kind unverändert zu dick ist; sie zeigt auch, dass unverändert viele Kinder unter Asthma und Heuschnupfen leiden. Positiv sei, dass immer mehr spezifische Immuntherapien bei älteren Kindern durchgeführt werden. Dennoch scheinen Allergien mit dem Alter eher mehr als weniger zu werden. Show moreHeuschnupfen und Asthma
05.04.2018, 07:10 Uhr
Glucocorticoid-Nasensprays: ja, nein, vielleicht?
rr | Dazu, wie einem von triefender Nase und Niesen geplagten Allergiker am besten geholfen werden kann, gibt es viele Meinungen. Für Diskussionsstoff sorgt derzeit die Frage: Gehören Glucocorticoid-Nasensprays zur Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis in die erste Reihe? Ärzte sagen ja, Verbraucherschützer sagen nein. Die Antwort liegt irgendwo dazwischen.Show moreArzneimittel und Therapie
05.04.2018, 00:00 Uhr

Haarige Aussichten
Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Ursache von Haarausfall bei Männern und Frauen. Der Haarverlust stellt eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Für viele Betroffene ist die Apotheke vor Ort eine wichtige Anlaufstelle. Die Beratung in der Selbstmedikation über wirksame Präparate und deren Anwendung fördert den Therapieerfolg und das individuelle Wohlbefinden des Patienten. | Von Tatjana BuckShow moreBeratung
05.04.2018, 00:00 Uhr
Für die Haut: sebamed Pflege-Dusche mit Hibiskus & weißem Tee
Apotheke und Markt
05.04.2018, 00:00 Uhr
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