Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Gonorrhö: wenn Standardtherapien versagen
Gonorrhö ist eine weltweit verbreitete sexuell übertragbare Infektionskrankheit. Im Jahr 2020 schätzte die WHO die Zahl der Neuinfektionen mit N. gonorrhoeae bei Erwachsenen im Alter von 15 bis 49 Jahren auf über 82 Millionen. Gonorrhö ist behandelbar, jedoch erschwert das Auftreten von antibiotikaresistenten Erregern zunehmend die Therapie. Die Entwicklung neuer Antibiotika ist entscheidend, um diese Bedrohung zu verringern. Welche Resistenzen liegen vor und wie ist der aktuelle Stand der Forschung?Show moreberatung-pharmazie
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Zunehmende Resistenzen
07.05.2026, 15:50 Uhr
Mensch und Natur im Mittelpunkt
Die Zeiten ändern sich – das gilt auch für die Apothekenlandschaft. Eine Erkenntnis, die sich immer mehr herauskristallisiert, ist, dass für Apotheken eine ganzheitliche Ausrichtung immer wichtiger wird. Schwierig dabei ist die Sortimentsausrichtung. Die Firma MantraPharm möchte dabei mit apothekengerechten Produkten eine wertvolle Unterstützung bieten.Show moreApotheke und Markt
04.04.2018, 22:00 Uhr
Alle Zeit der Welt?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt sich dem Trend der immer häufigeren Geburtseinleitung bei gesunden Müttern und Babys entgegen und hat 56 Empfehlungen für die Betreuung von Mutter und Kind während der Geburt herausgegeben. Darin weist sie unter anderem darauf hin, dass auch eine langsame Öffnung des Muttermunds – weniger als ein Zentimeter pro Stunde – nicht zwingend eine Geburtseinleitung erfordert. Ist sie aber unabdingbar, steht inzwischen eine ganze Palette an medikamentösen und nichtmedikamentösen Maßnahmen zur Verfügung. Show moreArzneimittel und Therapie
04.04.2018, 22:00 Uhr
„Sanfte“ Chemotherapie bei Brustkrebs
Eine duale HER2-Blockade plus niedrig dosierte Chemotherapie erwies sich bei älteren Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs als wirksamer Docetaxel-freier Ansatz: Durch Kombination mit der täglichen Einnahme von Cyclophosphamid konnte das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu alleiniger Therapie mit Trastuzumab plus Pertuzumab um mehr als sieben Monate verlängert werden. Show moreArzneimittel und Therapie
04.04.2018, 22:00 Uhr

Falsch dosiert, verwechselt und fehleranfällig
Apotheker sind fit im Prozentrechnen, trotzdem sorgen manche Dosisangaben auf Arzneimittelpackungen regelmäßig für Verwirrung – wenn nicht schon in der Apotheke oder beim Arzt, dann zu Hause beim Patienten. Das BfArM berichtet in der März-Ausgabe des „Bulletins zur Arzneimittelsicherheit“ von Medikationsfehlern aus der Praxis. Dabei zeigt sich, dass sogar gängige Fiebersäfte fehleranfällig sind.Show moreArzneimittel-Kennzeichnung
04.04.2018, 10:30 Uhr

Cortison ist erste und letzte Wahl
Bis Ende des Jahres 2016 sollte sie erscheinen, die neue S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Asthma. Ende des Jahres 2017 wurde sie nun publiziert. Sie ersetzt die alte Version aus dem Jahr 2006. Bereits 2016 berichtete die DAZ über die erwarteten Änderungen. Wurde alles umgesetzt? Show moreNeue deutsche Asthma-Leitlinie
03.04.2018, 13:00 Uhr

Epidemiologen raten zu dritter Mumpsimpfung
Wann kommt die dritte Mumps-Impfung? Dieser Frage widmete sich die DAZ schon im Jahr 2013. Zuletzt berichtete das Ärzteblatt im April vergangenen Jahres von einer Mumps-Epidemie in den USA; und im September 2017 darüber, dass eine dritte Dosis der Mumps-Impfung amerikanische Studenten in der Mumps-Epidemie schützt. Ist die dritte Mumps-Impfung auch in Deutschland ein Thema? In welchem Alter sollte geimpft werden?Show moreMMR-Impfung in den USA
02.04.2018, 06:00 Uhr

Fast 1000 Grippe-Todesfälle nachgewiesen
Eine der stärksten Grippewellen der vergangenen Jahre ebbt langsam ab. So halbiert sich die Zahl der Fälle in der letzten Woche im Vergleich zu den Vorwochen. Über die Saison sind bisher rund 300.000 Erkrankungen und fast 1000 Todesfälle nachgewiesen worden. Damit zählt Deutschland zu einem der stärkst betroffenen Ländern in Europa.Show moreInfluenzasaison 2017/18
29.03.2018, 14:00 Uhr

Daclizumab: Das sind die Alternativen bei MS
Zinbryta® ist nicht mehr verkehrsfähig. Das MS-Arzneimittel mit dem Wirkstoff Daclizumab darf nicht mehr angewendet werden. Bestehende Behandlungen müssen abgebrochen werden, so die Empfehlung der EMA vom 7. März 2018. Nur, was sind die Daclizumab-Alternativen bei Multipler Sklerose?Show moreVerzicht auf Zinbryta-Zulassung
29.03.2018, 13:30 Uhr

Neu entdecktes Organ: Dient das Interstitium als Straße für Krebszellen?
Der Gewebezwischenraum, das so genannte Interstitium, scheint mehr als nur eine Pufferzone zu sein. Forscher haben herausgefunden, dass das Zwischengewebe ein eigenständiges Transportsystem für den gesamten Körper ist, worüber sich möglicherweise auch Krebszellen ausbreiten könnten. Show moreAnatomie
29.03.2018, 07:00 Uhr

Pharmazeutische Betreuung bei oraler Mukositis
Die orale Mukositis gehört zu den häufigsten und besonders belastenden Nebenwirkungen einer Chemo- und/oder Radiotherapie. Sie beeinträchtigt die Lebensqualität von Krebspatienten nicht nur unmittelbar, sondern gefährdet durch Schmerzen, gestörte Nahrungsaufnahme und Infektionen den Therapieverlauf und die Heilungschancen. Der Apotheker kann in der pharmazeutischen Betreuung onkologischer Patienten dazu beitragen, durch frühzeitige Prophylaxe und angepasste Therapiemaßnahmen diesen Schleimhautschädigungen vorzubeugen oder sie zu lindern. Das Verständnis für das Krankheitsgeschehen und seinen Verlauf und die Kenntnis der vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten fördert die Kompetenz der Apotheke im Supportivmanagement und ermutigt zu einer patientenorientierten Beratung. | Von Stefanie Heindel und Dorothee DartschShow moreDer Krebspatient in der Apotheke
29.03.2018, 00:00 Uhr

Sonnenschutz ist alles
In Deutschland werden pro Jahr etwa 120.000 Fälle von nicht melanozytärem Hautkrebs und 18.000 Fälle eines invasiven malignen Melanoms neu diagnostiziert. Hierdurch werden direkte und indirekte Kosten von schätzungsweise 700 Millionen Euro jährlich verursacht [1], was neben dem individuellen Schicksal der Patienten die Relevanz der Prävention unterstreicht. | Von Lara Szabó und Julia PodlogarShow moreBeratung
29.03.2018, 00:00 Uhr

Weniger, aber nicht zu wenig!
Die Dialyse ist ein Nierenersatzverfahren, das derzeit bei etwa 83.000 Patienten in Deutschland angewendet wird (laut IGES Institut) – mit steigender Tendenz wegen der Zunahme gefäßschädigender Krankheiten. Die meisten Patienten erhalten eine intermittierende Hämodialyse – in schweren Fällen täglich bis dreimal wöchentlich. Wenn diese Patienten medikamentös behandelt werden, ist die Dosis renal eliminierter Arzneistoffe aufgrund des Nierenversagens stark herabzusetzen. Andererseits ist bei der Dosierung zu beachten, in welchem Maße die jeweiligen Arzneistoffe dialysiert werden. Gegebenenfalls ist während oder nach der Dialyse eine Zusatzdosis erforderlich, um den Serumspiegel konstant zu halten. | Von Otto Frey, Judit Preisenberger, Anja Strauß, Anka RöhrShow moreKlinische Pharmazie
29.03.2018, 00:00 Uhr
Soziales Engagement: Omni-Biotic® 10 als Spenden-Sonderedition
Apotheke und Markt
29.03.2018, 00:00 Uhr
Gabapentin überzeugt bei neuropathischem Schmerz
Neuropathischer Schmerz ist nicht leicht zu behandeln, und viele Patienten erfahren keine ausreichende Linderung ihrer Beschwerden. Neben physikalischen und kognitiven Interventionen kommen auch „unkonventionelle Analgetika“ wie Antiepileptika zum Einsatz. Wie eine aktuelle Metaanalyse zeigt, kann Gabapentin Post-Zoster-Neuralgie und schmerzhafte diabetische Neuropathie deutlich reduzieren.Show moreArzneimittel und Therapie
29.03.2018, 00:00 Uhr
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