
Eine Patientin nach Organtransplantation mit Hepatitis E
Im Mittelpunkt des aktuellen POP-Falls und unseres AMTS-Spezial steht eine Patientin, die eine simultane Nieren- und Pankreastransplantation erhalten hat. Nun ist auch noch eine Infektion mit dem Hepatitis-E-Virus und humanen Papillomviren nachgewiesen worden. Das zeigt das Dilemma: Eigentlich sollen Immunsuppressiva ein Transplantat vor einer Abstoßung durch die körpereigene Abwehr schützen und dadurch das Überleben des Patienten sichern. Bedauerlicherweise wird das Immunsystem in vielen Fällen aber zu stark gedrosselt und Keime können überhandnehmen. Vor allem die ersten sechs bis acht Wochen nach dem Eingriff gelten als besonders gefährlich, eine Infektion zu erleiden. Wie können sich Patienten unter Immunsuppression vor einer Infektion schützen? | Von Dorothee Michel, Robert Möcker, Meike Katz, Olaf Rose und Hartmut Derendorf




