Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neues zu Chikungunya, FSME und Meningokokken
Vierfach-Impfung gegen Meningokokken für Jugendliche, neue STIKO-Empfehlung zu Chikungunya und ein verlängerter Booster-Abstand bei Encepur – das ändert sich bei Reiseimpfungen. Der Ständige Ausschuss für Reisemedizin rät zudem allen Reisenden zur Grippeimpfung – und weicht damit von der STIKO ab.Show moreberatung-pharmazie
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Reiseimpfempfehlungen 2026
17.04.2026, 14:30 Uhr

Ungeliebtes Pausenbrot
In einigen Bundesländern sind die Ferien schon zu Ende, in einigen haben sie eben erst begonnen. In allen steht aber ein neues Schuljahr bevor und frühes Aufstehen ist wieder angesagt. Häufig bleibt keine Zeit, in Ruhe zu frühstücken. Viele Erwachsene sind ohnehin Frühstücksmuffel und nehmen morgens nur einen Kaffee. Dann soll wenigstens die Pausenbox der Kinder mit gesundem Essen gefüllt sein. Doch was wird als gesund und ausgewogen empfohlen? | Von Claudia BruhnShow moreBeratung
09.08.2018, 00:00 Uhr
Vermeintliche „Penicillin-Allergie“
Eine einmal dokumentierte Penicillin-Allergie kann weitreichende Folgen haben. So verordnen Ärzte betroffenen Patienten in der Regel keine Betalactam-Antibiotika, sondern alternative antibakterielle Wirkstoffe. Damit einher geht jedoch ein erhöhtes Risiko für Infektionen mit Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) und Clostridium difficile (C. difficile).Show moreArzneimittel und Therapie
09.08.2018, 00:00 Uhr
Bei über 130 droht Demenz
In einer großangelegten Studie haben Forscher einen möglichen Zusammenhang zwischen einer Hypertonie und der Entwicklung einer Demenzerkrankung analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass unabhängig von kardiovaskulären Erkrankungen ein systolischer Blutdruck über 130 mmHg bei 50-Jährigen mit einem erhöhten Risiko für eine spätere Demenz assoziiert ist. Show moreArzneimittel und Therapie
08.08.2018, 22:00 Uhr
Ginkgo und Pentoxifyllin bei Tinnitus – mehr als teure Placebos?
Arzneimittel und Therapie
08.08.2018, 22:00 Uhr
Gesundheit ist TADsache
Seit nunmehr einem halben Jahrhundert ist die TAD Pharma GmbH in der pharmazeutischen Industrie tätig. Ende Juni feierte der Cuxhavener Generikahersteller, der seit Herbst 2007 zur slowenischen Krka-Gruppe gehört, sein 50-jähriges Bestehen und lud Kunden, Mitarbeiter, Ehrengäste und die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür ein.Show moreApotheke und Markt
08.08.2018, 22:00 Uhr
Metformin statt Sulfonylharnstoffe
Metformin war in Deutschland wegen des Risikos von Lactatazidosen lange Zeit bei einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) unter 60 ml/min/1,73 m2 kontraindiziert und darf erst seit Kurzem in reduzierter Dosis bis zu einer eGFR von 30 ml/min/1,73 m2 eingesetzt werden, was jedoch in der Praxis wenig umgesetzt wird. Zwei große amerikanische Studien zeigen nun, dass die Sterblichkeit bei niereninsuffizienten Patienten unter Metformin im Vergleich zu Sulfonylharnstoffen deutlich reduziert ist, während das Risiko von Lactatazidosen überschaubar bleibt. Show moreArzneimittel und Therapie
08.08.2018, 22:00 Uhr
Bessere Wundheilung nach Lasertherapie
rs | In der Nachsorge von Patienten, bei denen mit dem Laser oberflächliche Hautschäden abgetragen werden (ablative Lasertherapie), ist es wichtig, den Wundheilungsprozess von Anfang an zu unterstützen. Dazu kommen bisher Vaseline oder gleichwertige Okklusivsalben zum Einsatz. Häufig werden auch Dexpanthenol-haltige Zubereitungen empfohlen. Eine klinische Studie, die Vaseline mit einer Wasser-in-Öl-Emulsion mit 5% Dexpanthenol (Bepanthen® Wund- und Heilsalbe) verglich, stellte Prof. Dr. Jens Malte Baron, Aachen, im Rahmen der 26. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München vor.Show moreApotheke und Markt
08.08.2018, 22:00 Uhr

SMARTe Asthmatherapie
Von Ina Richling | Die richtige Kombination für einen Asthmapatienten zu finden, ist bei den vielen Möglichkeiten nicht immer einfach. Sollte man bei Patienten mit unkontrolliertem Asthma zur Therapie mit einem inhalativen Corticosteroid (ICS) zusätzlich statt eines langwirksamem Beta-2-Sympathomimetikums (LABA) besser einen lang wirksamen Muscarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) einsetzen? Und inwieweit ist eine „SMARTherapie“ sinnvoll, die aus einer fixen Kombination eines niedrig dosierten ICS mit dem LABA Formoterol zur Erhaltungs- und Bedarfstherapie besteht?Show moreArzneimittel und Therapie
08.08.2018, 22:00 Uhr
Nitrosamine – kein neues Problem
Von Hermann J. Roth | N-Nitrosamine als Nebenprodukte der Arzneistoffsynthese und als Spaltprodukte bei der Applikation von Arzneistoffen sind kein aktuell aufgetretenes Problem und auch keine Seltenheit. Nun hat die Kontamination von Valsartan mit N-Dimethylnitrosamin (NDMA) zu spektakulären, europäischen Rückrufen geführt [1].Show moreArzneimittel und Therapie
08.08.2018, 22:00 Uhr
Cefavit® D3 Liquid, Cefavit® D3 K2 Liquid und Cefavit® D3 2.000 I.E. Kapseln
Apotheke und Markt
08.08.2018, 22:00 Uhr

TNF-α-Blocker: Macht PEG den Unterschied beim Infektionsrisiko?
Es gibt Hinweise, dass die Behandlung mit Antikörpern gegen TNF-α wie Adalimumab und Infliximab mit einem erhöhten Risiko für Infektionskrankheiten einhergehen kann. Allerdings scheint bereits eine kleine molekulare Veränderung der Antikörper auszureichen, um die Immunabwehr gegen Krankheitserreger deutlich zu verbessern. Das haben Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) nun herausgefunden. Show moreUntersuchungen des PEI
08.08.2018, 13:15 Uhr

„Eine Valsartan-Tablette ist so schädlich wie fünf Zigaretten“
Die Verunreinigungen des Blutdrucksenkers Valsartan beschäftigen derzeit auch viele Publikumsmedien. Am gestrigen Dienstagabend widmete sich das ARD-Recherche-Magazin „Fakt“ insbesondere der Frage, wie die NDMA-Kontamination sechs Jahre lang unentdeckt bleiben konnte. Das TV-Magazin und die befragten Experten kommen zu dem Schluss: Der Herstellungsprozess ist viel zu undurchsichtig, er gleiche einer Blackbox. Show moreARD-Magazin „Fakt“
08.08.2018, 08:15 Uhr

Esmya nur noch unter strengen Auflagen
Das europäische Risikobewertungsverfahren zu Esmya® (Ulipristalacetat) ist abgeschlossen. Berichte über schwere Leberschäden, einschließlich akutem Leberversagen, hatten zu dem Verfahren geführt. Ab sofort gelten für die Therapie von Gebärmutter-Myomen mit Esmya® eine eingeschränkte Indikation und eine neue Kontraindikation. Nur bestimmte Arztgruppen dürfen noch die Behandlung einleiten – sie müssen dann die Leberfunktion überwachen. Patientinnen sind zudem über mögliche Leberschädigungen zu informieren.Show moreRisikobewertungsverfahren abgeschlossen
08.08.2018, 07:10 Uhr

IQWiG sieht Zusatznutzen für Cannabis-Extrakt
Patienten, die infolge einer Multiplen Sklerose an Spastiken leiden und auf die Standardtherapie nicht angesprochen haben, können von einer Zusatzbehandlung mit einem Extrakt aus Cannabis sativa profitieren. Zu diesem Schluss kam das IQWiG bei seiner erneuten Nutzenbewertung des Phytopharmakons. Bei der ersten Bewertung im Jahr 2012 hatte es keinen Zusatznutzen gesehen.Show moreBei Spastik infolge von MS
07.08.2018, 10:45 Uhr

Apomorphin verkürzt Off-Zeit bei Parkinson
Eine subkutane Infusion mit Apomorphin kann die Off-Zeit bei Parkinson-Patienten verkürzen. Klinisch wird Apomorphin bei Patienten mit motorischen Fluktuationen bereits eingesetzt, doppelblinde placebo-kontrollierte Studien fehlten jedoch – bis jetzt. Die Ergebnisse, veröffentlicht in Lancet Neurology, bestätigen nun die klinische Erfahrung.Show moreLancet Neurology
06.08.2018, 10:45 Uhr

Asthma: Zulassungserweiterungen für Kinder
Am Donnerstag vergangener Woche hat der Humanarzneimittelausschluss der EMA eine Zulassungserweiterung für den Asthmaantikörper Mepolizumab (Nucala®) von Glaxo Smith Kline empfohlen. Der Wirkstoff soll in Zukunft auch bei Jugendlichen und Kindern ab sechs Jahren indiziert sein – als Zusatzbehandlung bei schwerem refraktärem eosinophilem Asthma. Bislang wurden Interleukin-5-Antikörper nur ab 18 Jahren empfohlen. Auch der langwirksame Muskarinrezeptor-Antagonist Tiotropium ist seit 2018 für Kinder zugelassen.Show moreMepolizumab und Tiotropium
03.08.2018, 07:00 Uhr

EMA schätzt: Ein zusätzlicher Krebsfall pro 5000 Patienten
Welches Risiko geht vom NDMA im Valsartan des chinesischen Wirkstoffherstellers Zhejiang Huahai Pharmaceuticals aus? Nach der FDA nennt seit heute auch die Europäische Arzneimittelagentur EMA Zahlen. Pro 5000 Patienten, die die betroffenen Präparate in der 320-mg-Dosierung über sieben Jahre täglich eingenommen haben, könnte einer vorläufigen Auswertung zufolge ein zusätzlicher Krebsfall auftreten. Die gute Nachricht: Außer Valsartan soll kein weiterer Wirkstoff dieses Herstellers von der Verunreinigung betroffen sein.Show moreNDMA in Valsartan
02.08.2018, 15:45 Uhr

Was tun bei Lidrandentzündung?
Sind die Drüsen, die für die Sekretion des Tränenfilms zuständig sind, verstopft, spricht man von einer Lidrandentzündung (Blepharitis). In Deutschland soll schätzungsweise etwa jeder Zehnte davon betroffen sein. In der Selbstmedikation lässt sie sich die Blepharitis in der Regel gut behandeln.Show moreBeratungsquickie
02.08.2018, 10:45 Uhr

Eylea jetzt mit längerem Behandlungsintervall
Bisher waren bei Eylea® (Aflibercept) zur Behandlung der neovaskulären altersabhängigen Makuladegeneration im ersten Jahr monatliche Injektionen und dann Injektionen alle zwei Monate vorgesehen. Nun können die Abstände, in denen Eylea® verabreicht werden muss, nach den ersten Applikationen in Abhängigkeit von den individuellen Patientenbedürfnissen auf zwölf oder mehr Wochen ab dem ersten Behandlungsjahr verlängert werden.Show moreZwölf Wochen oder mehr
02.08.2018, 09:30 Uhr

Das Kontrollversagen in der Valsartan-Affäre
Inzwischen ist klar, dass für die NDMA-Kontamination im Valsartan-Wirkstoff ein geänderter Syntheseschritt verantwortlich ist, bei dem andere Zwischenprodukte entstehen als bisher und auf die auch laut Arzneibuch nicht geprüft werden muss. Wem hätte das Versäumnis auffallen müssen? Denn der Hersteller hatte die Änderung des Synthesewegs angezeigt und ein gültiges Zertifikat erhalten. Was ist schief gelaufen? Show more
NDMA-Verunreinigung
02.08.2018, 05:00 Uhr
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