Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Beinfreiheit für die Venen
Eine aktualisierte S3-Leitlinie zur Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE) ist seit wenigen Wochen gültig. Diese enthält unter anderem Neuerungen in Bezug auf die medikamentöse Versorgung. So wird Acetylsalicylsäure nun auch in Deutschland zur Thromboseprophylaxe bei Hüft- und Kniegelenkersatz empfohlen.Show morepharmazie
S3-Leitlinie zur Prophylaxe venöser Thromboembolien
04.05.2026, 17:00 Uhr
Trinken, trinken, trinken ...
Über die Hälfte der Frauen erleidet im Leben mindestens einmal eine Blasenentzündung. Bei etwa einem Viertel von ihnen kommt es außerdem innerhalb von sechs Monaten zu einem Rezidiv. Der Ratschlag, zur Vermeidung rezidivierender Zystitiden die Trinkmenge zu erhöhen, ist weit verbreitet und klingt im Hinblick auf einen Durchspülungs- und Verdünnungseffekt durch ein erhöhtes Urinvolumen plausibel, wissenschaftliche Belege fehlten jedoch bisher.Show moreArzneimittel und Therapie
31.10.2018, 23:00 Uhr

Schweigen – im Einklang mit den Rechtsvorschriften
TAD Pharma wirbt in einer Pressemitteilung damit, dass ihre Valsartan- und Sartan-Präparate frei von Verunreinigungen mit Nitrosaminen sind. DAZ.online wollte von TAD erfahren, was das Unternehmen anders macht als die anderen – und warum sich die Pharmaunternehmen bezüglich ihrer Wirkstoffhersteller generell so bedeckt halten.Show moreValsartan
31.10.2018, 13:00 Uhr

Weiterer Irbesartan-Rückruf – drohen Engpässe bei anderen Wirkstoffen?
Am vergangenen Freitag hat Aurobindo seinen Irbesartan-Rückruf vom 11. Oktober um zwei Chargen erweitert. Bereits am 8. Oktober hatte das EDQM dem Wirkstoffhersteller Aurobindo aus Hyderabad, Indien, das Certificate of Suitability (CEP) entzogen. Zhejiang Huahai, der chinesische Hersteller im Zentrum des Valsartan-Falls, wird währenddessen seit dem 15. Oktober von der EMA verstärkt überwacht. Welche Wirkstoffe das betreffen könnte, lässt eine Mitteilung der kanadischen Arzneimittelbehörde vermuten.Show moreAurobindo / Indien
29.10.2018, 15:30 Uhr

Schwere Hautreaktionen unter Pseudoephedrin
Pseudoephedrin-haltige Mittel müssen um den Warnhinweis ergänzt werden, dass es während der Einnahme zu schweren Hautreaktionen wie einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose kommen kann. Das wurde im Rahmen der Auswertung der periodischen Sicherheitsberichte zur Wirkstoffkombination Ibuprofen/Pseudoephedrin festgestellt. Fachinformation und Packungsbeilagen werden nun entsprechend angepasst. Show moreNeuer Warnhinweis
26.10.2018, 14:30 Uhr

Adalimumab in Schwangerschaft und Stillzeit?
Fast zeitgleich mit dem Startschuss zahlreicher Adalimumab-Biosimilars am 17. Oktober 2018 wartet auch Originalhersteller Abbvie bei Humira® mit Neuem auf – mit nichts Geringerem als Daten zur Anwendung des TNFα-Antikörpers in Schwangerschaft und Stillzeit. Vor allem für die Stillzeit gibt es Entwarnung.Show moreAbbvie liefert neue Daten zu Humira
26.10.2018, 12:00 Uhr

Aortenaneurysmen unter Fluorchinolonen
Insbesondere bei älteren Personen können systemisch und inhalativ angewendete Fluorchinolone das Risiko für Aortenaneurysmen und -dissektionen erhöhen. Das teilen die Zulassungsinhaber in Abstimmung mit den Behörden per Rote-Hand-Brief mit. Patienten sollten über dieses Risiko informiert und dazu aufgefordert werden, bei plötzlich auftretenden Bauch-, Brustkorb- oder Rückenschmerzen unverzüglich die Notaufnahme aufzusuchen, heißt es. Show moreRote-Hand-Brief
26.10.2018, 10:45 Uhr

Kompromisslos der Qualität verpflichtet – unabhängig vom Produktionsstandort?
Am 15. Oktober wurde von der EU verkündet, dass Zhejiang Huahai, der Wirkstoffhersteller der im Zentrum des Valsartan-Falls steht, von der EMA in Zukunft verstärkt überwacht wird. Nur wenige Fertigarzneimittelhersteller, wie Novartis, sind nicht von den Verunreinigungen des chinesischen Herstellers betroffen. Ist für sie die Frage nach der Qualität der Wirkstoffproduktion dennoch losgelöst vom Produktionsstandort zu betrachten? Immerhin hatte auch Novartis Kontakt mit Zhejiang Huahai. DAZ.online hat bei Novartis nachgefragt. Show moreVerunreinigungen in Valsartan
26.10.2018, 05:00 Uhr

FDA lässt neues Mittel gegen Grippe zu
Roche hat die Zulassung für ein neues Arzneimittel gegen Influenza erhalten. In einem beschleunigten Verfahren ließ die FDA Baloxavir in XofluzaTM zu – und zwar zur Behandlung akuter unkomplizierter Grippeerkrankungen ab einem Alter von zwölf Jahren. Was macht Baloxavir besonders? Gibt es Hinweise auf Resistenzen? Und was kostet XofluzaTM?Show moreBaloxavir in Xofluza
25.10.2018, 11:00 Uhr

Neuer Test findet „Superbugs" im Handumdrehen
Forscher von der Universität von Kalifornien, Berkeley, haben einen einfachen Test entwickelt, der Infektionen mit antibiotikaresistenten Bakterien innerhalb von Minuten diagnostizieren kann. Die Technik könnte helfen, schnell die richtigen Antibiotika für jede Infektion zu verschreiben und damit auch die Resistenzbildung besser in Schach zu halten. Show moreLabordiagnostik
25.10.2018, 09:45 Uhr

Begünstigen ACE-Hemmer Lungenkrebs?
Ramipril und Lisinopril werden häufig bei Bluthochdruck und Herzinsuffizienz verordnet. Einer neuen Studie zufolge ist die Langzeitgabe von ACE-Hemmern offenbar mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko verbunden. Die Autoren machen dafür die Anhäufung der Botenstoffe Bradykinin und Substanz P verantwortlich.Show moreBritische Kohortenstudie
25.10.2018, 07:00 Uhr

Wo drückt der Schuh?
Der Fuß ist einer der komplexesten Körperteile des Menschen. Das perfekte Zusammenspiel aus Knochen, Muskeln, Sehnen, Bändern und Bindegewebe sorgt für ein sicheres Stehen und für einen aufrechten Gang. Erst bei Zehenfehlstellungen wie einem Hallux valgus, Hallux rigidus oder bei Hammer- und Krallenzehen fällt auf, welche wichtigen Funktionen die nur rund 20 cm2 große Auflagefläche des Fußes erfüllt. Viele Menschen tragen zu enge, schlecht sitzende Schuhe und bekommen dann nicht nur ein optisches Problem, sondern leidvolle Beschwerden. Doch welche anderen Faktoren spielen eine Rolle? Lassen sich Fußveränderungen konservativ oder nur operativ therapieren? Und welche Versorgungsmöglichkeiten gibt es aus der Apotheke? | Von Ines WinterhagenShow moreBeratung
25.10.2018, 00:00 Uhr

Das Koagulationsvitamin
Vitamin K ist als Cofaktor von Carboxylasen an der Blutgerinnung und der Knochenmineralisation beteiligt. Die Versorgungslage ist gut; ein Mangel ist – mit Ausnahme bei Neugeborenen – sehr selten und eine Supplementierung meist nicht erforderlich. | Von Julia Podlogar und Martin SmollichShow moreMikronährstoffe
25.10.2018, 00:00 Uhr
Jubiläum: 40 Jahre markt-intern-Branchenbrief „Apotheke/Pharmazie“
Apotheke und Markt
25.10.2018, 00:00 Uhr
Lactoferrin optimiert die Eisenausbeute
Das eisenbindende Glykoprotein Lactoferrin optimiert effektiv den Eisentransfer im Darm ohne Nebenwirkungen. Damit steht der oralen Therapie mit Eisensalzen eine diätetische Unterstützung zur Seite. Die „Eisentherapie ohne Eisen“, die Salus mit Floradix® Lactoferrin entwickelt hat, bietet besonders auch bei entzündungsbedingten Anämien Vorteile. Show moreApotheke und Markt
24.10.2018, 22:00 Uhr
Vermehrt Komplikationen unter oralen Antikoagulanzien ...
Die Zahl der mit direkten oralen Antikoagulanzien bzw. Nicht-Vitamin-K-antagonistischen oralen Antikoagulanzien (DOAK/NOAK) behandelten Patienten hat sich seit der Einführung mehr als verdoppelt – nicht zuletzt deshalb, weil sie allgemein als sicherer gelten als die seit Jahrzehnten eingesetzten Vitamin-K-Antagonisten (VKA). Allerdings geht damit auch eine Zunahme therapiebedingter Komplikationen einher. Die Ursache dafür scheint ein mangelndes Medikationsmanagement zu sein.Show moreArzneimittel und Therapie
24.10.2018, 22:00 Uhr
Die Messenger-RNA im Visier
Mit den beiden innovativen Wirkstoffen Patisiran (Onpattro®) und Inotersen (Tegsedi®) stehen neue Optionen zur Behandlung der erblichen Transthyretin-vermittelten Amyloidose (hATTR) bei Erwachsenen mit Polyneuropathie im Stadium 1 oder 2 zur Verfügung. Beide Wirkstoffe verlangsamen den Krankheitsverlauf und verbessern die Lebensqualität der Betroffenen.Show moreArzneimittel und Therapie
24.10.2018, 22:00 Uhr
Androgen-Entzug mit Folgen
Eine Androgen-Entzugstherapie zur Behandlung von Prostatakrebs führt zu extrem niedrigen Serumandrogen-Spiegeln und ist bekanntermaßen von diversen Nebenwirkungen begleitet. Unter anderem ist sie mit der Entstehung eines metabolischen Syndroms in Verbindung gebracht worden. Das metabolische Syndrom wiederum tritt häufig gemeinsam mit nicht-alkoholischen Fettlebererkrankungen (NAFLD) auf. Show moreArzneimittel und Therapie
24.10.2018, 22:00 Uhr
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