Medizin

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Alzheimer bei Down-Syndrom: Früher Beginn, wenig Hilfe
Fast jeder Mensch mit Down-Syndrom bekommt auch Alzheimer – das liegt an den Genen. Trotzdem sind die Strukturen in Deutschland darauf nicht eingestellt. Was nicht nur Betroffene dazu wissen sollten.Show moremedizin
spektrum
Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März
13.03.2026, 12:30 Uhr
Cardiogoniometrie - eine Alternative zum EKG?
Für das Überleben von Herzinfarkt-Patienten ist eine schnelle Frühdiagnostik entscheidend. Doch die Standardmethoden EKG und Belastungs-EKG sind nicht immer aussagekräftig, Blutuntersuchungen können einen Herzinfarkt erst Stunden nach dem Auftreten bestätigen, Kernspintomographie und Angiographie sind als Screening nicht geeignet. Die Cardiogoniometrie, eine nicht-invasive Methode, könnte eine Alternative sein. Sie kann innerhalb von Minuten Aufschluss über den Herzstatus geben.Show moreHerzinfarkt-Frühdiagnostik
21.09.2011, 22:00 Uhr
Der EHEC, der ein EAHEC war
Von Ilse Zündorf und Theo Dingermann
Am 26. Juli 2011 wurde der EHEC-Ausbruch vom Robert-Koch-Institut offiziell als beendet erklärt [1]. Bis zu diesem Zeitpunkt waren insgesamt 3052 EHEC-Erkrankungen gemeldet worden, die zu 17 Todesfällen geführt hatten. Zusätzlich waren 733 HUS-Erkrankungen aufgetreten, woran 28 der Betroffenen verstarben. Zusammen mit den nicht vollständig geklärten Verdachtsfällen hat das Robert-Koch-Institut insgesamt 4333 Erkrankungen und 50 Todesfälle erfasst. Der letzte Fall, der diesem Krankheits-Ausbruch zugeordnet wurde, trat am 4. Juli 2011 auf.Show more17.08.2011, 22:00 Uhr
"Pädiatrisches Notfalllineal" hilft Leben retten
Während die meisten Notärzte die richtige Dosierung von Medikamenten für Erwachsene aus dem Gedächtnis abrufen können, besteht große Unsicherheit in Notfallsituationen mit Kindern. Denn das für eine sichere Arzneimitteltherapie notwendige Wissen zu Körpergröße und Gewicht ist in der Regel nicht bekannt oder abrufbar. Die Frage zur Dosierung von Adrenalin veranschaulicht die Problematik. In folgendem Beitrag stellt der Kinderarzt, Anästhesist und Notfallmediziner Dr. Jost Kaufmann ein von ihm entwickeltes "pädiatrisches Notfalllineal" vor, das die Therapiesicherheit erhöhen und Leben retten soll.Show moreNotfallmedizin
10.08.2011, 22:00 Uhr
Epstein-Barr-Viren und das Pfeiffer-Drüsenfieber
Im Kleinkindalter verläuft die Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus meist ohne Beschwerden. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigt sich dagegen oft das typische Krankheitsbild des Pfeiffer-Drüsenfiebers. Im Allgemeinen ist die Prognose gut, schwere Verläufe und Komplikationen sind die Ausnahme. Interessant ist das Virus wegen seiner möglichen Mitbeteiligung an Autoimmun- und malignen Erkrankungen.Show moreKusskrankheit
20.07.2011, 22:00 Uhr
Was tun bei akuter Atemnot?
Subjektive Atemnot ist ein häufiger Grund dafür, den Arzt zu konsultieren oder die Rettungskräfte zu alarmieren. Grundsätzlich gilt es, die sich langsam entwickelnden chronischen Beschwerden von einer Akutsituation abzugrenzen, die einer raschen Abklärung bedarf. In den meisten Fällen stehen kardiale und pulmonale Ursachen im Vordergrund. Eine akute Dyspnoe bedeutet immer eine Notfallsituation.Show moreNotfälle
06.07.2011, 22:00 Uhr
Durchfall bei Kindern – was ist zu beachten?
Plötzlich einsetzender Durchfall bei Kindern ist fast so häufig wie eine banale Erkältung und in der Regel genauso harmlos. In den meisten Fällen durch eine virale Infektion bedingt, bedarf die akute infektiöse Enteritis selten einer medikamentösen Intervention. Wichtigste Maßnahme ist ein adäquater Ausgleich des Wasser- und Elektrolytverlustes – denn je jünger das Kind, desto stärker das Risiko, dass sich vor allem bei Durchfall mit Erbrechen und Fieber eine Dehydratation entwickelt.Show more08.06.2011, 22:00 Uhr
Exanthemkrankheiten im Kindesalter
Ein Hautausschlag zeigt sich nicht nur bei klassischen Kinderkrankheiten wie Masern oder Scharlach, die wir in DAZ 2011; Nr. 16, S. 66 – 73 vorgestellt haben. Neben Erwachsenen können auch Kinder von Erkrankungen viraler, bakterieller oder immunologischer Genese betroffen sein, die mit einem ausgeprägten Hautbefund einhergehen. Ordnen Sie wie schon bei den klassischen Kinderkrankheiten zu. Welches Bild gehört zu Urtikaria, Herpes simplex, Herpes Zoster, Windeldermatitis, Impetigo contagiosa und zum atopischen Ekzem?(Die Abb. 1-6 und 9, 10 finden Sie in der Printausgabe der DAZ)Show more
25.05.2011, 22:00 Uhr
Nasenbluten – oft, aber nicht immer harmlos
Es kommt häufig unerwartet, ist unangenehm, sieht oft dramatisch aus, ist aber glücklicherweise meist harmlos: Nasenbluten. Gerade im Winter sind oft trockene Schleimhäute die Ursache, aber auch Allgemeinerkrankungen können dahinterstecken. In Einzelfällen kann Nasenbluten auch einmal kaum zu beherrschen sein und lebensbedrohlich werden. Gefährliche Blutungen stammen meist aus den hinteren Nasenabschnitten.Show moreNotfallmedizin
11.05.2011, 22:00 Uhr
Klassische Kinderkrankheiten
Glücklicherweise verlaufen Erkältungen oder Mittelohrentzündungen bei Kindern in der Regel harmlos. Doch gerade die klassischen Kinderkrankheiten wie Masern können mit gefährlichen Komplikationen einhergehen. Nach einer eher unspezifischen Vorphase lassen sich an Haut oder Schleimhäuten meist typische Krankheitszeichen erkennen: Ordnen Sie zu – welches Bild gehört zu Scharlach, Windpocken, Masern, Röteln, Ringelröteln, Dreitagefieber (Alle Bilder siehe Printversion)? Die Auflösung finden Sie am Ende des Beitrags.Show more20.04.2011, 22:00 Uhr
Notfall Anaphylaxie
Eine Anaphylaxie ist die schwerste Form der allergischen Reaktion. Nach eher harmlosen Symptomen an Haut und Schleimhäuten kann die Symptomatik rasch fortschreiten und plötzlich verschiedene Organe gleichzeitig betreffen. So kann es zu heftigen Durchfällen oder zum Bronchospasmus kommen. Lebensbedrohlich ist der anaphylaktische Schock, wenn nach Kontakt mit einem Allergen die Kreislauffunktion zusammenbricht. Personen, die zu starken allergischen Reaktionen neigen, sollten daher ein Notfallset bei sich tragen.Show moreAllergien
23.03.2011, 23:00 Uhr
Der Hörsturz – ein Notfall?
Das Symptom einer unvermittelt und in der Regel einseitig auftretenden Hörstörung wird allgemein als Hörsturz bezeichnet. Immer wieder wird dazu aufgefordert, im Falle eines Hörsturzes so schnell wie möglich therapeutische Hilfe zu suchen. Zwar stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung, jedoch gibt es bislang keinen sicheren Wirksamkeitsnachweis. Vor diesem Hintergrund wird immer wieder die Position vertreten, dass therapeutische Interventionen zu keiner Prognoseverbesserung beitragen und Zuwarten genauso gerechtfertigt ist.Show morePlötzlicher Hörverlust
09.03.2011, 23:00 Uhr
Verletzungsspuren verwischen
Jedes Trauma der Haut hinterlässt mal mehr, mal weniger sichtbare Spuren. Fast jeder trägt solch ein Mal als "Erinnerung" an einen Sturz oder die Blinddarmoperation. Wenn Narben hyperplastisch werden oder sich an einer exponierten Körperstelle befinden, sind sie ästhetisch beeinträchtigend. Die Dermatochirurgie kennt allerdings viele Verfahren, die Ästhetik und Funktion von Narbengewebe zu verbessern.Show moreNarbenkorrektur
23.02.2011, 23:00 Uhr
Wann Muttermale entfernen?
Jeder Mensch hat Pigmentflecken auf der Haut. Ob ein Naevus an einer exponierten Körperstelle als attraktiver Schönheitsfleck oder Makel wahrgenommen wird, liegt allein am Betrachter. Ob und wie Muttermale entfernt werden, entscheiden aber nicht nur subjektive Schönheitsideale.Show more"Makellose" Haut
02.02.2011, 23:00 Uhr
Wie sich Besenreiser und Krampfadern entfernen lassen
Gerade im Winter leisten die Venen Schwerstarbeit. Beim Rücktransport des Bluts zum Herzen müssen sie enge Schuhe und einschnürende Socken überwinden. Warme Heizungsluft und mangelnde Bewegung tun ihr Übriges. Die Folge: schwere, geschwollene Beine und ein erhöhtes Risiko für Venenerkrankungen.Show moreVenenchirurgie
19.01.2011, 23:00 Uhr
Unterkühlung und Erfrierung
Exogene Kälteeinwirkungen senken die Körpertemperatur und veranlassen über die autonome Thermoregulation eine Verminderung der Durchblutung von Haut und Extremitäten. Lokale Erfrierungen können die Folge sein. Wird der Wärmeverlust nicht mehr von einer erhöhten körpereigenen Wärmeproduktion kompensiert, etwa durch das Kältezittern der Muskulatur, kommt es zu einem kontinuierlichen Absinken der Körpertemperatur. Es droht eine potenziell lebensgefährliche Unterkühlung.Show moreNotfälle
12.01.2011, 23:00 Uhr
Wiederbelebung bei Herz-Kreislauf-Stillstand
Etwa 500.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Europa einen plötzlichen Herztod. Die sofortige Wiederbelebung durch Notfallzeugen erhöht ihr Überleben um das Zwei- bis Dreifache, wird aber nur bei jedem fünften Menschen mit Kreislaufstillstand geleistet. Seit wenigen Wochen gelten neue Leitlinien zur Reanimation – sowohl der American Heart Association (AHA) als auch des European Resuscitation Council (ERC). Vor allem für medizinische Laien soll die Wiederbelebung erleichtert werden.Show moreNotfälle in der Apotheke
08.12.2010, 23:00 Uhr
Brustvergrößerung
Die weibliche Brust – "nur" ein Körperteil? Für viele Frauen bedeutet ihre Brust viel mehr: Sie bedingt ihr weibliches Selbstwertgefühl und ist oft die Ursache für ein gutes oder schlechtes Körpergefühl. Meist ist es daher allein die Ästhetik, die eine Frau zur operativen Mammaplastik bewegt.Show moreMammaplastik: Auf die Grösse kommt es an
24.11.2010, 23:00 Uhr
Fettabsaugung
Der Traum vom schlanken Körper ohne Aufwand scheint verlockend: Fettpolster, die Diäten und Bewegung dauerhaft widerstehen, werden in einem "kleinen" Eingriff entfernt. Von Risiken ist selten die Rede. Was erwartet Patienten tatsächlich bei einer Fettabsaugung, der sogenannten Liposuktion?Show moreProblemlos schlank?
10.11.2010, 23:00 Uhr
Nasenkorrektur
Zu lang, zu breit, zu schief: Es gibt vieles, was an der eigenen Nase stören kann. Als ein hervorstechendes Merkmal des Gesichts kann eine – vermeintlich – unschöne Nase eine psychische Belastung für den Betroffenen sein. So sind ästhetische Aspekte häufiger ein Grund für eine Nasenkorrektur als eine gestörte Nasenfunktion.Show moreChirurgie für den "richtigen Riecher"
27.10.2010, 22:00 Uhr
Lidkorrektur
Die Haut im Augenbereich ist sehr dünn und verliert daher mit der Zeit besonders an Elastizität. Viele leiden darunter, dass erschlaffte Augenlider und Tränensäcke den Blick müde oder traurig wirken lassen. So ist die Lidstraffung ein häufiger ästhetischer Eingriff. Auch aus ästhetischen Gründen, vor allem aber funktionell sind Korrekturen von Ek- oder Entropien indiziert.Show moreFür einen vitalen Blick
13.10.2010, 22:00 Uhr
Krumm gewachsen – Die Skoliose des Jugendlichen
Wie sich die Wirbelsäule "gerade ziehen" lässt
Von Thomas Randau und Robert Pflugmacher
Ist die Wirbelsäule zur Seite hin verbogen und verdreht, spricht man von einer Skoliose. Weder ist bekannt warum es gerade bei Mädchen in der Pubertät oft zu einer solchen Verkrümmung der Wirbelsäule kommt, noch sind sich operativ und konservativ tätige Orthopäden einig, ob und wann eine operative Therapie der meist schmerzfrei beginnenden Wachstumsstörung nötig und sinnvoll ist. Die wissenschaftliche Studienlage bleibt, trotz der langen Bekanntheit der Krankheit, dünn.Show more29.09.2010, 22:00 Uhr
Faltenentfernung
Mit einem Blick ins Gesicht bilden wir uns den ersten Eindruck von unserem Gegenüber. Das Gesicht soll daher so positiv wirken wie möglich. Moderne Schönheitsmaßstäbe setzen dies oft gleich mit "jugendlich". Es wächst daher der Markt für die Bekämpfung von Falten.Show moreGlatt – glätter – am schönsten?
22.09.2010, 22:00 Uhr
Tätowierungen und ihre Entfernung
Auf dem Oberarm prangt der Name der verflossenen Liebe, über dem Steißbein ein "Tribal" aus der Technozeit: Im Sommer werden Tattoo-Sünden sichtbar, die sonst von Kleidungsstücken verdeckt sind. Fast ein Viertel der Deutschen zwischen 25 und 34 Jahren ist laut einer Befragung der Universität Leipzig tätowiert. Wenn sich aber der Modegeschmack oder die Lebenssituation ändert, wollen viele das Tattoo wieder loswerden.Show moreAuf immer und ewig?
08.09.2010, 22:00 Uhr
Neue Klassifikationskriterien für die rheumatoide Arthritis
Die rheumatoide Arthritis tritt häufig auf, wird aber oft spät diagnostiziert. Grund sind u. a. die derzeit verwendeten Diagnosekriterien, die zum Teil erst zutreffen, wenn die Krankheit fortgeschritten ist. Ein Forschungsteam des American College of Rheumatology (ACR) und der European League Against Rheumatism (EULAR) hat die Klassifikationskriterien für die rheumatoide Arthritis nach intensiven Studien überarbeitet. Der neue Kriterien-Katalog ermöglicht eine frühere Diagnose und gibt damit Betroffenen Hoffnung auf eine bessere Prognose.Show moreBessere Chancen durch frühere Diagnose
25.08.2010, 22:00 Uhr
Was tun bei Verbrennungen?
In Deutschland kommt es pro Jahr zu 10.000 schweren Verbrennungen und Verbrühungen, fast 1000 Betroffene sterben an den Folgen. Die häufigsten Ursachen sind offenes Feuer, Dampf und heiße Flüssigkeiten. Die richtigen Sofortmaßnahmen verhindern schwere Folgen oder minimieren sie zumindest.Show moreKühlen Kopf bewahren
11.08.2010, 22:00 Uhr
Was tun bei Sonnenbrand?
Nach Werktagen im Büro ein sonniges Wochenende, der Beginn des lang ersehnten Badeurlaubs. Doch abends stellen eifrige Sonnenanbeter oft fest: Die Haut ist nicht braun, sondern rot, fühlt sich heiß und gespannt an und schmerzt. Was tun?Show moreAlarmstufe rot
28.07.2010, 22:00 Uhr
Wie unnötige Antibiotika-Therapien zu vermeiden sind
Deutschland liegt bei der Häufigkeit von Antibiotikaverordnungen international zwar eher im unteren Bereich, dennoch werden Antibiotika immer noch zu oft und zu lange verordnet. Ein Grund ist die mitunter schwierige Differenzierung zwischen bakteriellen und viralen Infektionen. Mit Procalcitonin (PCT) gibt es einen Laborparameter, der sensitiv und mit relativ hoher Spezifität systemische bakterielle Infektionen anzeigt und sich gut zur Verlaufskontrolle eignet.Show moreBakteriell oder viral?
14.07.2010, 22:00 Uhr
Nächtlicher Kopfschmerz im höheren Lebensalter
Ein ungewöhnliches KrankheitsbildVon Charly Gaul
Nächtliche Kopfschmerzen sind ungewöhnlich und bedürfen zur genauen diagnostischen Zuordnung einer exakten Befragung der Patienten. Wichtig ist zu unterscheiden, ob es sich um einen Kopfschmerz handelt, den der Betroffene kennt und der nur "zufällig" gelegentlich aus dem Schlaf heraus auftritt und ihn weckt, oder ob es sich tatsächlich um einen Kopfschmerz handelt, der nur aus dem Schlaf heraus auftritt (Schlafgebundener Kopfschmerz). Die Befragung muss demnach nicht nur den nächtlichen Kopfschmerz selbst, sondern auch Kopfschmerzen zu anderen Tageszeiten umfassen.
Show more07.07.2010, 22:00 Uhr
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