
Beratung
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Calor-Liste: Hitzefrei für Diuretika?
Die hochsommerliche Hitze ist eine Belastung für den Körper – Arzneimittel können diesen Effekt noch verstärken. Als Recherchetool, welche Wirkstoffe betroffen sind, und welche Maßnahmen empfohlen werden, dient Angehörigen des Gesundheitswesens die neue Calor-Liste.Show moreberatung-pharmazie
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Medikation an heiße Temperaturen anpassen
26.06.2026, 14:02 Uhr


Nicht liefer- und nicht austauschbar
Ein Problem, mit dem Apotheker in letzter Zeit häufig zu kämpfen haben, sind Lieferengpässe. Immer wieder kommt es vor, dass bestimmte Präparate über einen längeren Zeitraum nicht lieferbar sind. Besonders problematisch wird es dann, wenn keine Alternative zur Verfügung steht, Präparatewechsel den Therapieerfolg gefährden könnten oder das verordnete Medikament – so wie im folgenden Fall – nicht ohne Weiteres ausgetauscht werden darf. Show more09.04.2015, 00:00 Uhr

Ibu vor ASS oder ASS vor Ibu?
Technisch ist jede Apotheke in der Lage, einen Interaktions-Check durchzuführen. Wie aber geht man vor, wenn die Software tatsächlich eine potenzielle Wechselwirkung anzeigt? Der aktuelle Top-beraten-Fall zeigt am Beispiel zweier häufiger Interaktionen, wie eine Beratung aussehen kann.Show more12.03.2015, 00:00 Uhr

Hauptsache Creme?
Die Austauschbarkeit verschiedener Darreichungsformen untereinander wurde vom G-BA definiert. Aus pharmazeutischer Sicht ist diese vermeintliche Gleichwertigkeit jedoch oft mehr als fragwürdig, zum Beispiel wenn Brausetabletten durch magensaftresistente ersetzt werden sollen. Leider sind die Unterschiede nicht immer so leicht erkennbar. Ein Beispiel hierfür sind Dermatika, wo sich hinter der Bezeichnung „Creme“ nicht nur verschiedene Hilfs- und Konservierungsmittel, sondern gar unterschiedliche Emulsionstypen verbergen können. Was in einem solchen Fall zu tun ist, zeigt das nachfolgende Beispiel. Show more26.02.2015, 00:00 Uhr

Der letzte Versuch
Von Martin Smollich und Birgit Blumenschein | Gerade im Bereich der Onkologie besitzt die Ernährungsmedizin eine herausragende Bedeutung: Abhängig von der Tumorart sind bereits bei Diagnosestellung 30 bis 90% der Patienten mangelernährt [1, 2]. Von den Tumorpatienten im Krankenhaus weisen 30 bis 40% eine manifeste Mangelernährung auf [3, 4]. Dadurch wird eine häufig ohnehin ungünstige Prognose weiter verschlechtert: So ist die Überlebenszeit mangelernährter Patienten signifikant verkürzt und die Lebensqualität signifikant verschlechtert [2, 5]. Nach der Sepsis, die oft auch direkt von der Mangelernährung begünstigt wird, ist die Kachexie die zweithäufigste Todesursache von Karzinompatienten [2].Show more19.02.2015, 00:00 Uhr

Allergie und Zucker
Bei Einnahme von mehr als einem Arzneimittel kommt es häufig vor, dass sich verschiedene Wirkstoffe gegenseitig in ihrer Wirkung beeinflussen. Vor allem bei Neuverordnungen ist in der Apotheke besondere Aufmerksamkeit gefordert. Das zeigt der folgende Fall, den Apothekerin Katharina Spieker aus Emsdetten zur Diskussion stellt.Show more12.02.2015, 00:00 Uhr

Mettbrötchen oder Marmelade zum Frühstück?
Thema des zur Diskussion gestellten Top-beraten-Falls in DAZ 2014, Nr. 50, S. 8 waren Ernährungsempfehlungen für eine Gicht-Patientin, der von der Apothekerin geraten wurde, statt Mettbrötchen lieber ein Vollkornbrot mit Marmelade zu frühstücken. Daraufhin erhielten wir eine Zuschrift einer Leserin, die kritisierte, dass das Thema Fructose, die in Marmelade ja enthalten ist und die nach neueren Erkenntnissen auch Gicht-Anfälle auslösen kann, nicht angesprochen wird. Wir haben diese Kritik aufgenommen und die Ernährungsexperten Prof. Dr. Martin Smollich und Birgit Blumenschein, gebeten, den Fall vor diesem Hintergrund zu analysieren. Show more22.01.2015, 00:00 Uhr

Polymedikation im Pflegeheim
Die Medikation von Pflegeheimbewohnern ist in der Regel komplex, da sie meist mit mehr als fünf Arzneimitteln behandelt werden. Üblicherweise ist für die Verabreichung das Pflegepersonal zuständig. Probleme, z. B. bei der Applikation der Arzneimittel oder bei Auftreten von Wechselwirkungen, können häufig weder durch das Pflegepersonal gelöst noch vermieden werden. Oft wäre der Kontakt mit dem Arzt wünschenswert und notwendig, was aber aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist. Die Apotheke kann mit ihrem Fachwissen das Pflegepersonal unterstützen (s. a. DAZ 2014, Nr. 39, S. 10). Apothekerin Cornelia Schweizer, Apotheke im Facharztzentrum Paderborn, stellt dazu einen weiteren Fall vor.Show more08.01.2015, 00:00 Uhr

Mettbrötchen zum Frühstück?
In der Vergangenheit wurde die Gicht oft als „Krankheit der Reichen“ bezeichnet, heute handelt es sich durch zunehmenden Wohlstand und das Ernährungsverhalten längst nicht mehr um eine „Luxuskrankheit“. Eine besondere Bedeutung kommt den Ernährungsgewohnheiten der Patienten zu – hier ist die Beratung in der Apotheke gefragt.Show more11.12.2014, 00:00 Uhr

Kein Grund, sauer zu sein
Von Ines Winterhagen | Alle Jahre wieder ist es so weit: die fetten Tage stehen bevor - mit Gänsebraten, einem Gläschen Wein und vielerlei Süßem, aber damit bei manchen auch mit lästigen Beschwerden. Wenn es in Magen und Speiseröhre brennt, ist schnelle Hilfe aus der Apotheke gefragt. Doch welche Mittel sind für die Selbstmedikation geeignet? Wann muss an den Arzt verwiesen werden? Und warum sind ältere Menschen und Schwangere besonders oft von Sodbrennen betroffen? Show more04.12.2014, 00:00 Uhr

„Ich bin doch nicht depressiv!“
Packungsbeilagen sollen Patienten aufklären, ihnen Anwendungshinweise geben und letztlich die Therapietreue fördern. Doch oft genug tragen sie eher zur Verunsicherung bei, wie dies der folgende Top-beraten-Fall von Apotheker Christian Schulz zeigt.Show more27.11.2014, 00:00 Uhr

Unangenehmer Juckreiz
Über „Tabuthemen” wird nicht gern gesprochen – sie berühren sensible Punkte einer Gesellschaft oder auch eines Einzelnen. Gerade bei solchen Themen ist es jedoch in der Apotheke ungemein wichtig, mit viel Feingefühl eine vertrauensvolle Atmosphäre für den Patienten zu schaffen, sodass er das Vertrauen aufbauen kann, seine ihm unangenehmen Beschwerden oder Probleme zu schildern. Show more06.11.2014, 00:00 Uhr
Stimmungstief oder Depression?
Von Sabine Werner | Die Tage werden kürzer, die Außentemperatur fällt und mit ihr auch die Stimmung vieler Menschen – für sie beginnt der „Winterblues“, eine Zeit, die von gedrückter Stimmung und andauernder Müdigkeit geprägt ist. Andere Auslöser für ein Stimmungstief können Ereignisse wie der Tod eines nahestehenden Menschen oder der Verlust des Arbeitsplatzes sein. Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit in solchen Situationen sind für eine gewisse Zeit normal. Dauern die Phasen depressiver Verstimmtheit zu lange oder sind sie zu belastend, führt viele Patienten der Weg in die Apotheke. Unsere Aufgabe ist hier nicht nur, nicht rezeptpflchtige Medikamente und Allgemeinmaßnahmen zur Besserung der Stimmung zu empfehlen, sondern auch zu entscheiden, ob hinter den Symptomen des Kunden eine – in jedem Fall durch den Arzt zu behandelnde – mittelschwere oder schwere Depression oder eine chronische Störung zu vermuten ist. Show more06.11.2014, 00:00 Uhr
Nicht übel
Von Julia Borsch | Übelkeit und Erbrechen treten oft als uncharakteristische Begleitsymptome einer Vielzahl von Erkrankungen auf. Diese bedürfen oftmals aufgrund ihrer Schwere einer ärztlichen Behandlung. Im Rahmen von banalen Gastroenteritiden ist aber zumindest bei Erwachsenen eine Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Rahmen der Selbstmedikation möglich. An erster Stelle steht hier natürlich der Ausgleich des Wasser- und Elektrolytverlusts, aber je nach Leidensdruck können auch Antiemetika zum Einsatz kommen. Bei Kinetosen, auch Reisekrankheit genannt, stehen Übelkeit und Erbrechen als Symptome im Vordergrund. Hier kommen, oft auch prophylaktisch, zumeist nicht verschreibungspflichtige Substanzen zum Einsatz, die einer entsprechenden Beratung bedürfen. Die wichtigsten Substanzen, auch unter Berücksichtigung der Phytotherapie und Homöopathie, sind im Folgenden aufgeführt. Show more30.10.2014, 00:00 Uhr

Eine Patientin zwischen zwei Stühlen
Patienten sitzen oft buchstäblich zwischen zwei Stühlen: viele stehen einer Arzneimitteltherapie skeptisch gegenüber, dennoch möchten sie schnell wieder gesund werden. Im Gespräch treten dann oft Informationsdefizite zutage, zum Beispiel hinsichtlich Wirkungen und Nebenwirkungen der verordneten Arzneimittel oder zur Dosierung. Das alles gefährdet den Therapieerfolg, aber auch die Arzneimitteltherapiesicherheit. Apotheker können dazu beitragen, die Ambivalenzen aufzulösen und damit die Therapietreue fördern. Im vorliegenden Fall ist eine zweifelnde Patientin durch das Beratungsgespräch überhaupt erst in die Lage versetzt worden, ihre Medikation korrekt und sicher anwenden zu können. Show more23.10.2014, 00:00 Uhr
Zuckerersatz ohne Kalorien
Von Axel Vogelreuter | Erst kürzlich forderte die WHO eine Halbierung des täglichen Zuckerkonsums auf fünf Prozent der täglichen Energiezufuhr. Stevia ist in aller Munde – zumindest im übertragenen Sinne. Kann mit dieser Pflanze eine neue, gesunde und natürliche Quelle als Ersatz für herkömmliche Zucker erschlossen werden? Was steckt tatsächlich hinter dem jahrelangen Ringen um eine EU-Zulassung für das südamerikanische Honigkraut?Show more09.10.2014, 00:00 Uhr

Selbst ist der Mann
Unter einem „mündigen Patienten“ versteht man im Idealfall einen Patienten, der über seine Krankheit informiert ist, auf Augenhöhe mit dem Arzt kommuniziert und sich einer gewissen Eigenverantwortung, die er für seine Gesundheit trägt, bewusst ist. Das sollte sich in seinem Verhalten äußern, aber auch darin, dass er für sich beansprucht, über alle möglichen Therapieoptionen aufgeklärt zu werden und dann darüber (mit)zu entscheiden, welche am Besten geeignet ist. Was allerdings passiert, wenn ein solcher Patient eigenmächtig beginnt, seine Therapie zu optimieren, zeigt der folgende Fall. Alina Pfeifer, heute Filialleiterin der Apotheke im Facharztzentrum Paderborn, hat ihn während ihres praktischen Jahrs selbstständig gelöst und beim ersten AMTS-Symposium in Münster im Juni 2013 vorgestellt.Show more09.10.2014, 00:00 Uhr

Priscus, Interaktionen und Nebenwirkungen
Die Medikation von Pflegeheimbewohnern ist in der Regel komplex, da sie meist mit mehr als fünf Arzneimitteln behandelt werden. Üblicherweise ist für die Verabreichung das Pflegepersonal zuständig. Probleme, z.B. bei der Applikation der Arzneimittel oder bei Auftreten von Wechselwirkungen, können häufig weder durch das Pflegepersonal gelöst noch vermieden werden. Oft wäre der Kontakt mit dem Arzt wünschenswert und notwendig, was aber aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist. Die Apotheke kann mit ihrem Fachwissen das Pflegepersonal unterstützen. Durch gezielte Interventionen in Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim oder dem Verordner können die Sicherheit der Arzneimitteltherapie für den Patienten erhöht und die Abläufe für das Pflegepersonal vereinfacht werden. Apothekerin Cornelia Schweizer, Apotheke im Facharztzentrum Paderborn, stellt dazu folgenden Fall vor.Show more25.09.2014, 00:00 Uhr

Mit Händen und Füßen
Es existieren verschiedene Arten von Gehörschädigungen – von leichter altersbedingter Schwerhörigkeit bis hin zur absoluten Gehörlosigkeit. Bei altersabhängig Schwerhörigen kann dieses Verständigungsproblem häufig durch eine laute und deutliche Aussprache oder ein Hörgerät kompensiert werden. Liegt jedoch völlige Gehörlosigkeit vor, besteht die Herausforderung für das pharmazeutische Personal in der Apotheke darin, sich mit „Händen & Füßen“ so zu verständigen, dass die sichere Arzneimitteltherapie gewährleistet wird. Keine leichte Aufgabe, da nur die wenigsten Apothekenmitarbeiter die Gebärdensprache beherrschen, welche die Verständigung der Betroffenen untereinander und mit dem Betreuungspersonal ermöglicht.Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Extrem gereizt
Von Ines Winterhagen | Wenn die Haut Probleme macht, gerötet, entzündet und gereizt reagiert, liegt oft ein Ekzem vor. Das Krankheitsbild des Ekzems hat unterschiedliche Erscheinungformen und bietet zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten. Meist suchen die Betroffenen in der Apotheker zuerst Hilfe. Hier kann nach exakter Anamnese und sorgfältiger Einordnung der Symptome eine Beratung zur effektiven Selbstmedikation erfolgen. Allerdings muss immer die Grenze der Selbstmedikation erkannt und in schweren Fällen an den Arzt verwiesen werden. Show more28.08.2014, 00:00 Uhr
Genau hinschauen!
Von Claudia Bruhn | Berichtet ein Kunde über Beschwerden im Bereich der Augen, so kann ein tiefer Blick in dieselben für die Beratung hilfreich sein. Auch wenn die Diagnose dem Haus- oder Augenarzt vorbehalten bleibt, lassen sich Betroffene in der Apotheke gern Mittel zur kurzfristigen Symptomlinderung empfehlen. Darüber hinaus können sie gegebenenfalls dazu motiviert werden, den Arztbesuch nicht lange aufzuschieben. Show more21.08.2014, 00:00 Uhr

„Marcumar für meine Frau“
Jede zwischenmenschliche Kommunikation basiert auf einem Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern. Dabei sollte die inhaltliche Nachricht des Senders im Idealfall als identischer Sachinhalt vom Empfänger aufgenommen werden. Dass dies nicht immer ohne Probleme möglich ist, zeigen Missverständnisse, die auch im Apothekenalltag regelmäßig auftreten und ein z.T. nicht unerhebliches Risikopotenzial darstellen – so können z.B. Falscheinnahmen oder Fehldosierungen die Folge sein. Die Ursachen für solche Kommunikationsprobleme sind sehr unterschiedlich. Ein Beispiel zeigt die folgende Beratungssituation.Show more21.08.2014, 00:00 Uhr
Wege aus dem Stau
Von Ralf Schlenger | Klagen von Venenpatienten klingen banal – wer kennt nicht „schwere Beine“? Von Betroffenen wie auch von Heilkundlern wird das Volksleiden nicht selten bagatellisiert. Dabei sind Venenbeschwerden nur anfangs harmlos. Die Erkrankung verläuft chronisch progredient – von symptomlosen Krampfadern (Varikose) hin zur chronisch-venösen Insuffizienz (CVI) mit üblen Folgen. Wichtig ist, Aufmerksamkeit für die Symptome zu wecken, und zu einer frühzeitigen Therapie zu raten. Patienten, die Kompressionsstrümpfe nicht mögen, helfen auch Phytotherapeutika. Show more14.08.2014, 00:00 Uhr

Vorsicht Partialagonisten
Eine gute Schmerztherapie ist bei Tumorpatienten unerlässlicher Bestandteil der Therapie, um die Lebensqualität – soweit möglich – zu erhalten. Die zur Verfügung stehenden Medikamente werden unterteilt in nicht-opioide Analgetika, schwache Opioide und starke Opioid-Analgetika; die Therapie erfolgt im Idealfall nach dem WHO-Stufenschema. Die starken Opioide werden teilweise als transdermale Systeme appliziert, die eine besonders intensive Beratung des Patienten bezüglich der korrekten Applikation und Handhabung erfordern. Gleichzeitig müssen auch Wechselwirkungen und Kontraindikationen mit der weiteren Medikation abgeklärt oder ausgeschlossen werden.Show more07.08.2014, 00:00 Uhr
Damit die Galle nicht überläuft
Von Martin Smollich und Birgit Blumenschein | Das Gallenstein-Leiden gehört in Deutschland zusammen mit der gastroösophagealen Refluxerkrankung zu den epidemiologisch häufigsten und gesundheitsökonomisch teuersten gastrointestinalen Erkrankungen [1]. So sind mittlerweile ca. 40% der über 50-jährigen Frauen Steinträgerinnen [1]. Wie andere Zivilisationserkrankungen auch ist das Gallenstein-Leiden im Wesentlichen eine vermeidbare Folge der Adipositas-Epidemie, die den westlichen Lebensgewohnheiten mit hyperkalorischer Ernährung und nicht ausreichender körperlicher Aktivität geschuldet ist [2, 3]. Entsprechend gibt es zahlreiche diätetische Faktoren, die die Entstehung von Gallensteinen fördern oder hemmen und die deshalb in der Prävention, aber auch in der Begleittherapie von Gallenstein-Leiden berücksichtigt werden sollten. Die zahlreichen, in der Laienpresse vielfach noch immer als „Gallendiäten“ oder „Gallenschonkost“ beworbenen Ernährungsformen dagegen besitzen keine objektivierbare Wirksamkeit, weshalb den Patienten von derartigen Empfehlungen abgeraten werden sollte.Show more31.07.2014, 00:00 Uhr

Schwindel unter Polymedikation
Die regelmäßige Kontrolle von Laborparametern gehört bei einer Vielzahl von Arzneistoffklassen mit zur Medikationskontrolle und bildet daher einen signifikanten Pfeiler der Arzneimitteltherapiesicherheit. Besonders bei multimorbiden Menschen, die viele Medikamente zu sich nehmen müssen, können durch diese Kontrolle unerwünschte Arzneimittelwirkungen minimiert oder sogar verhindert werden. Auch die Apotheke, als letztes Glied der Arzneimittelversorgung, kann für diese Problematik sensibilisieren, zum Beispiel im Rahmen einer umfassenden Medikationsanalyse (Neue ABDA-Definitionen siehe Kasten).Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Leise rieselt's wie Schnee
Von Julia Borsch | Bei jeder Bewegung des Kopfes rieseln sie wie Schnee, und das Tragen dunkler Kleidung wird fast unmöglich. Zu dem ästhetischen Problem kommt oft ein lästiger Juckreiz. Die Rede ist von Kopfschuppen, einer der häufigsten Erkrankungen der Kopfhaut. Je nach Informationsquelle variiert die Anzahl Betroffener zwischen knapp über 20% und 70%. Allerdings ist niemand gezwungen, unter Kopfschuppen zu leiden, denn sie lassen sich in der Regel mit entsprechenden Shampoos und Lösungen behandeln. Show more17.07.2014, 00:00 Uhr

Tabletten teilen - Fluch oder Segen?
Tabletten werden vor allem aus zwei Gründen geteilt: zum einen aus wirtschaftlichen Gründen, weil „die Packung ja dann länger reicht“. Das ist zweifelsohne eine fragwürdige Praxis, die aber nicht auszumerzen ist. Zum anderen, weil die benötigte Dosierung anders nicht verwirklicht werden kann, hier gibt es wenig Alternativen zum Teilen. Aus welchem Grund auch immer geteilt werden soll, die Wahrscheinlichkeit, dass arzneimittelbezogene Probleme auftreten, ist groß. Es gilt, sie zu identifizieren und zu lösen. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt Apotheker Christian Schulz im folgenden Fall. Show more10.07.2014, 00:00 Uhr
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