Beratung

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kleine Keime mit großer Bedeutung für die Abwehr
Das intestinale Mikrobiom und seine Metabolite modulieren maßgeblich das Immunsystem sowie Entzündungsreaktionen. Von Allergie, Autoimmunerkrankungen und Infektanfälligkeit bis hin zu Diabetes und Arteriosklerose beeinflusst der Darm so zahlreiche Erkrankungen. Neben Antibiotika und ASS moduliert schätzungsweise jeder vierte Arzneistoff die Darmflora – ein Überblick.Show moreberatung-pharmazie
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Intestinales Mikrobiom
01.04.2026, 22:01 Uhr
Prävention schon mit der Babynahrung?
Erste Ergebnisse einer internationalen Studie lassen vermuten, dass hypoallergene Säuglingsnahrung bei Kindern die Bildung von Diabetes-Antikörpern und damit das frühe Auftreten einer Zuckererkrankung verhindern kann. Endgültige Gewissheit wird jedoch erst in einigen Jahren nach Abschluss der Studie bestehen.Show moreDiabetes mellitus
24.11.2010, 23:00 Uhr
Vitamin D3 verbessert die Wirksamkeit von Atorvastatin
Ein Mangel an Vitamin D3 hat nicht nur negative Auswirkungen auf den Knochenstoffwechsel, sondern ist aktuellen Studien zufolge an der Entstehung und Progression zahlreicher Krankheiten beteiligt. Andererseits beeinflusst der Vitamin-D-Status die Wirksamkeit verschiedener Arzneimittel (z. B. Bisphosphonate). Die Ergebnisse einer aktuellen Studie geben Hinweise darauf, dass ein guter Vitamin-D-Status auch die Lipidspiegel-modulierende Wirkung der Statine verbessern kann.Show moreAktuell und Kompakt
17.11.2010, 23:00 Uhr
Moderate Reduktionskost für adipöse Schwangere
Dicke Mutter, dicke Kinder – ein Teufelskreis? Epidemiologische Daten legen das nahe: Frauen sind heute häufiger übergewichtig und nehmen im Verlauf der Schwangerschaft stärker zu als früher. Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen steigen, das Gewicht der geborenen Kinder ebenso. Diese neigen selbst zu Übergewicht und Diabetes. Der Circulus vitiosus lässt sich durch Lebensstilveränderungen durchbrechen. Übergewichtige Frauen mit Kinderwunsch sollten sich vor einer Schwangerschaft beraten lassen, wie sie ihr Körpergewicht normalisieren können. In der Schwangerschaft selbst ist für adipöse Frauen eine moderate Reduktionskost empfehlenswert.Show moreErnährung in der Schwangerschaft
17.11.2010, 23:00 Uhr
Rote Bete macht das Gehirn fit
Ein Zusammenhang zwischen niedrigem Blutdruck und dem Konsum von Rote Bete-Saft ist bereits durch einige Studien belegt worden. Nun zeigten Wissenschaftler der Wake Forest University aus North Carolina, dass die Inhaltsstoffe der roten Rübe auch die Hirndurchblutung erhöhen und so einer Altersdemenz vorbeugen können.Show moreDemenzforschung
10.11.2010, 23:00 Uhr
Auch die Bronchien reagieren auf Geschmack
US-Forscher um Stephen Liggetts haben eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht: Sie konnten Geschmacksrezeptoren der Richtung "bitter" nicht nur auf der Zunge, sondern auch auf den glatten Muskelzellen der Bronchialmuskulatur ausfindig machen. Dort sorgen sie für eine ausgeprägte Relaxation.Show moreRezeptorforschung
10.11.2010, 23:00 Uhr
Gesunder Lebensstil kann Darmkrebsrisiko senken
Wer nicht raucht, sich ausreichend bewegt und gesund ernährt, wenig Alkohol trinkt und einen geringen Bauchumfang hat, erkrankt seltener an Darmkrebs. Das ist das Fazit einer dänischen Studie, in der die Daten von mehr als 55.000 Menschen im Alter von 50 bis 64 Jahren ausgewertet wurden.Show morePrävention
10.11.2010, 23:00 Uhr
Wenn Kinder auf Essen allergisch reagieren
Übelkeit, Durchfall, Ausschlag, Atemnot bis hin zum Schock – all das können Reaktionen auf an und für sich harmlose Lebensmittel sein. Von einer sogenannten Lebensmittelunverträglichkeit sind viele Menschen betroffen – manche bereits von Geburt an, manche erst in späteren Lebensjahren. Unterteilt werden die Unverträglichkeiten grob in Lebensmittelallergien und nicht immunologisch vermittelte Reaktionen, die sog. Lebensmittelintoleranzen. Über letztere haben wir bereits in vorangegangenen Folgen unserer Serie "Basiswissen Kinder- und Jugendernährung" berichtet, z. B. zur Lactoseintoleranz (DAZ 2010, Nr. 3) und zur Fructoseintoleranz (DAZ 2010, Nr. 30). In dieser Folge dreht sich nun alles um die Lebensmittelallergien.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 23)
03.11.2010, 23:00 Uhr
Compliance in der Therapie mit Magnesium
Nur das eingenommene Medikament wirkt
Von Oliver Tobolski
Magnesium ist ein lebenswichtiger Mikronährstoff, der an über 300 Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt ist. Tritt Magnesiummangel auf, ist eine längerfristige Supplementierung von Magnesium über vier bis zwölf Wochen angeraten. Dabei ist es besonders wichtig, im Interesse des Patienten auf eine möglichst gute Compliance zu achten.Show more27.10.2010, 22:00 Uhr
Wassermelonen sind gut für den Blutdruck
Wassermelonen sind reich an Vitaminen und Ballaststoffen und dafür arm an Kalorien. Diese Eigenschaften machen sie zu einem gesunden und wertvollen Lebensmittel. Dass Wassermelonen darüber hinaus präventive Effekte auf die Hypertonie haben könnten, legt eine aktuell an der Florida State Universität durchgeführte Studie nahe.Show moreHypertonie
20.10.2010, 22:00 Uhr
Kaffee trinken für die Leber
Wer viel Kaffee trinkt, hält nicht nur den Geist rege, sondern schützt auch seine Leber. Das ist das Ergebnis einer auf einer Pressekonferenz anlässlich des 176. Falk Symposiums in Freiburg vorgestellten Untersuchung von Freiburger Wissenschaftlern.Show morePrävention
20.10.2010, 22:00 Uhr
Warum Fisch so gesund ist
Fetter Seefisch wie Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren und daher wichtig für die Gesundheit. Das ist seit Langem bekannt. Nun haben amerikanische Wissenschaftler genauer untersucht, warum diese Fettsäuren Fisch so gesund machen.Show moreOmega-3-Fettsäuren
20.10.2010, 22:00 Uhr
Produktiver Husten: Umfrage unter Ärzten und Apothekern
Für die Therapie des produktiven Hustens stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung. Welche Behandlungsmöglichkeiten Ärzte und Apotheker präferieren und was ihnen bei der Therapie des Hustens wichtig ist, wurde kürzlich mithilfe einer umfassenden Online-Befragung von DocCheck ergründet.Show moreMarktforschung
20.10.2010, 22:00 Uhr
Anzahl morbide Adipöser dramatisch angestiegen
In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der von morbider Adipositas Betroffenen um 74 Prozent angestiegen. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung bislang unveröffentlichter Daten des Statistischen Bundesamtes durch die Expertengruppe Metabolische Chirurgie.Show moreÜbergewicht und Adipositas
20.10.2010, 22:00 Uhr
Mit galenischem Kniff die Hautbarriere durchdringen
Der Arzneistoff allein verabreicht hat meist nicht die gewünschte Wirkung. Erst die dazu passend entwickelte Galenik macht aus ihm ein wirksames Arzneimittel. Wir sprachen mit Prof. Dr. Alfred Fahr, pharmazeutischer Technologe an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, über die galenischen Besonderheiten des neuen Diclofenac-Schmerzsprays. Show moreInterview
20.10.2010, 22:00 Uhr
Mizellen in der Schmerzbehandlung
Seit Januar 2010 steht mit dem Diclofenac Spray (Voltaren Spray) eine schnelle Hilfe zur lokalen, symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßigen Schmerzen und Entzündungen nach akuten stumpfen Verletzungen zur Verfügung. Dank einer neuen Mizellen-Technologie wird der Wirkstoff aus dem Spray gut freigesetzt und dringt tief in das Gewebe ein. Ein Interview zur neuen Technologie lesen Sie im Artikel "Mit galenischem Kniff die Hautbarriere durchdringen". Show moreSportverletzungen
20.10.2010, 22:00 Uhr
Neue Sojabohnen-Sorte mit besserem Fettsäuremuster
Immer wieder haben Untersuchungen gezeigt, dass gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren sich ungünstig auf die Gesundheit, insbesondere die des Herzens, auswirken. Dennoch sind diese Fettsäuren Bestandteil vieler Lebensmittel, die regelmäßig verzehrt werden. Nun haben US-amerikanische Wissenschaftler eine Sojabohne züchten können, die einen deutlich geringeren Anteil dieser ungünstigen Fettsäuren enthält.Show moreZüchtungserfolg
06.10.2010, 22:00 Uhr
B-Vitamine sind gut für die Hirngesundheit im Alter
Die regelmäßige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die B-Vitamine enthalten, kann im Seniorenalter das Ausmaß einer Hirnatrophie deutlich eindämmen. Dies konnten britische Wissenschaftler im Rahmen einer zweijährigen Untersuchung zeigen.Show moreMikronährstoffe
06.10.2010, 22:00 Uhr
Wie Omega-3-Fettsäuren gegen Diabetes helfen
Diabetes betrifft in den westlichen Industrienationen Millionen von Menschen. Nun gelang es Wissenschaftlern, einen Schlüsselrezeptor auf Makrophagen zu identifizieren, der erklären könnte, wie Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl dazu beitragen, die Diabetes-bedingte chronische Inflammation und Insulinresistenz zu reduzieren.Show moreFischöl
06.10.2010, 22:00 Uhr
Diabetiker-Lebensmittel vor dem Aus
Wer in den Supermarkt oder ins Reformhaus geht, findet derzeit noch zahlreiche Artikel, die speziell für Diabetiker empfohlen werden: Marmelade, Schokolade, Kekse, Getränke und anderes. Bei diesen Produkten wird herkömmlicher Zucker durch andere Süßmittel ersetzt. Nun kommt das Aus.Show moreDiätverordnung
29.09.2010, 22:00 Uhr
Weltweite Volkskrankheit
Fettleibigkeit nimmt in immer mehr Ländern das Ausmaß einer Volkskrankheit an. In den Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist einer aktuellen Studie zufolge jeder zweite Bürger übergewichtig.Show moreAdipositas
29.09.2010, 22:00 Uhr
Aus klein und stark wird groß und kräftig
Jungen, die in den ersten sechs Lebensmonaten besonders stark zunehmen, kommen schneller in die Pubertät und weisen ein männlicheres Erscheinungsbild auf. Dies konnten Wissenschaftler bei 770 Männern im Rahmen einer Langzeitstudie beobachten. Der Zusammenhang wird durch eine gute Ernährung nach der Geburt erklärt. Sie soll neben einem raschen Wachstum auch einen erhöhten Testosteronspiegel bewirken.Show moreKinderernährung
29.09.2010, 22:00 Uhr
Bei Neurodermitis gut ernährt
Neurodermitis, auch bekannt als atopische Dermatitis, betrifft in westlichen Industrieländern etwa jedes zehnte Kind. Als chronische Hauterkrankung wird sie häufig in einem engen Zusammenhang mit der Ernährung gesehen und mit dem Begriff Lebensmittelallergie in Verbindung gebracht. Ein genereller Zusammenhang lässt sich allerdings nicht ziehen. Jedoch kann individuell durchaus eine Verbesserung des Krankheitsverlaufs über die Ernährung erzielt werden, wie der folgende Artikel zeigt.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 22)
22.09.2010, 22:00 Uhr
Vom Salz in der Suppe zum Schlaganfall
Ein Teelöffel macht den Unterschied: Bei einem Verzehr von täglich zehn statt der empfohlenen fünf Gramm Salz steigt das Schlaganfallrisiko langfristig um fast ein Viertel. Das ergab eine aktuelle Metaanalyse von 13 Studien der letzten 55 Jahre mit mehr als 170.000 Teilnehmern.Show moreRisiko für Herz und Kreislauf
15.09.2010, 22:00 Uhr
Warum Cholesterin nicht für jeden gleich schädlich ist
Deutsche und dänische Forscher haben eine Antwort auf die Frage gefunden, weshalb manche Menschen mit einem zu hohen Cholesterinspiegel einen Herzinfarkt erleiden, während andere offenbar geschützt sind. "Schuld" ist ein Gen, das in verschiedenen Varianten auftritt – eine Variante des Gens schützt, die andere nicht.Show moreFettstoffwechsel
15.09.2010, 22:00 Uhr
Drei pflanzliche Argumente für einen gesunden Schlaf
Schlafprobleme sind weit verbreitet. Häufig werden Benzodiazepine eingesetzt, ihre Anwendung ist jedoch mit einem hohen Abhängigkeitspotenzial verbunden. Als ein niedrigschwelliges Angebot aus der Apotheke kann eine Entwöhnung durch ein Phytopharmakon unterstützt werden, das beruhigend wirkt, aber kein Abhängigkeitspotenzial und keine Nebenwirkungen aufweist. Eine aktuelle Beobachtungsstudie zeigt, dass die pflanzliche Dreierkombination aus Baldrianwurzel, Hopfenzapfen und Passionsblume während und nach der Benzodiazepinentzugsphase eine wirksame Hilfe ist.Show moreSchlafstörung
08.09.2010, 22:00 Uhr
Warum Spinat stark macht
Was Generationen von Eltern bereits wussten und der Matrose Popeye immer wieder eindrucksvoll zeigte, stellten Wissenschaftler vom Biotech Center der Rutgers Universität, New Jersey, jetzt in einer Studie fest: Spinat macht tatsächlich stark. Verantwortlich für den Effekt sind einem Team um Jonathan Gorelick-Feldman zufolge Phytoecdysteroide.Show moreSekundäre Pflanzenstoffe
08.09.2010, 22:00 Uhr
NEM – die Kompetenz der Apotheken ist gefragt
Was Sie bei der Beratung beachten solltenVon Susanne Alban und René Roth-Ehrang
Der Wunsch vieler Verbraucher, ihre Gesundheit zu unterstützen und Erkrankungen vorzubeugen, wächst und lässt die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln steigen [1 – 3]. Neben den Vitamin- und Mineralstoffprodukten gibt es hier immer mehr Präparate mit pflanzlichen Inhaltsstoffen. Diese ähneln oft pflanzlichen Arzneimitteln, insbesondere wenn sie Extrakte bekannter Arzneidrogen wie Ginkgoblätter oder Artischockenblätter enthalten. Doch sie sind keine Arzneimittel und können Arzneimittel nicht ersetzen. Darüber müssen die Apotheken ihre Kunden aufklären.
Show more01.09.2010, 22:00 Uhr
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