Beratung
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mit Augentropfen Entzündungsreaktionen beherrschen
Steht eine Augenoperation an, bekommen Patienten nicht selten eine ganze Batterie verschiedener Augentropfen oder -salben verordnet und sind damit oft überfordert. Richtige Anwendung und genaues Befolgen des vom Arzt verordneten Tropfplans sind aber entscheidend für den Behandlungserfolg. Dabei geht es vor allem darum, Entzündungsreaktionen zu unterdrücken und Infektionen zu verhindern.Show moreberatung-pharmazie
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Rund um eine Augenoperation
30.06.2026, 03:55 Uhr
Sägepalmenfrüchte-Extrakte nicht wirksamer als Placebo?
Extrakte aus Sägepalmenfrüchten (Sabal serrulata) sollen bei benigner Prostatahyperplasie (BPH) die Symptomatik wie Mik tions beschwerden und nächtliches Wasserlassen lindern. Doch schon eine 2006 veröffentlichte Studie mit zweimal täglich 160 mg Extrakt hatte keinen signifikanten Einfluss auf Nykt urie, maximalen Harnfluss und weitere Symptome nachweisen können [1]. Nun hat eine weitere im JAMA veröffentlichte randomisierte Studie gezeigt, dass auch bei steigender Dosierung bis zu Tagesdosierungen von 960 mg kein über Placebo hinausgehender Effekt zu erwarten ist [2].Show moreProstatahyperplasie
16.11.2011, 23:00 Uhr
Alternative Ernährungsformen im Fokus
Die steigende Zahl Übergewichtiger und Adipöser, der allgemeine Trend hin zu einer gesünderen Lebensweise, Lebensmittelskandale oder religiöse Aspekte – es gibt viele Gründe, warum sich Menschen nach alternativen Ernährungsweisen umsehen. In den vergangenen Jahrzehnten haben sie zunehmend Verbreitung und Akzeptanz gefunden. Doch was verbirgt sich alles hinter dem Begriff "alternative Ernährung" und welche gesundheitlichen Chancen und Gefahren haben die verschiedenen Ernährungsformen? Einen Überblick über die wichtigsten alternativen Ernährungsweisen sowie eine gesundheitliche Einschätzung der Vollwertkost und des Vegetarismus erhalten Sie in dieser Folge unserer Serie "Ernährungs-Update".Show moreErnährungs-Update 2011 (Folge 9)
09.11.2011, 23:00 Uhr
Weißdorn hilft kochsalzgeschädigten Blutgefäßen
Zu viel Kochsalz kann den Blutdruck erhöhen. Aber wie? Forschern ist es gelungen, mechanische und funktionale Veränderungen des Endothels in Abhängigkeit von der Salzkonzentration im Plasma darzustellen. Demnach lässt Natrium schon im physiologischen Bereich die Endothelzellen schwellen. Sie bilden dann weniger gefäßdilatierendes Stickstoffmonoxid. Crataegusextrakt kann diesen Reaktionen entgegenwirken. Womöglich fördert der Extrakt auch die Natriumausscheidung und wirkt auf diesem Wege antihypertensiv.Show moreEinsatz von Crataegus
19.10.2011, 22:00 Uhr
Gastrointestinale Wirkungen nicht-steroidaler Analgetika
Wenn ein Kunde mit akuten Schmerzen in die Apotheke kommt, stellt sich bei der Beratung die Frage: Welches Analgetikum ist wirksam und trotzdem gut verträglich? Bei den nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) steht dabei die Sorge um unerwünschte Wirkungen auf den Gastrointestinaltrakt im Vordergrund. Wir sprachen mit Prof. Dr. Christopher Hawkey vom Digestive Diseases Centre des Universitätsklinikums Nottingham, der untersucht hat, welche Auswirkungen verschiedene NSAR bei Anwendung in der Selbstmedikation auf den Gastroduodenaltrakt haben.Show moreMagenverträglichkeit
19.10.2011, 22:00 Uhr
Was den Apfel so gesund macht
Australische Wissenschaftler sind dem Sprichwort "An apple a day keeps the doctor away" auf den Grund gegangen. Auf der Suche nach Antworten darauf, was den Apfel so gesund macht, haben sie sich intensiv mit seinen Inhaltsstoffen beschäftigt. Als besonders interessant haben sich dabei die Flavonoide erwiesen.Show moreLebensmittelforschung
19.10.2011, 22:00 Uhr
Die Ängste der Deutschen
Fast jeder vierte Deutsche leidet immer wieder oder regelmäßig unter Angst- und Unruhezuständen, wie eine im Juli 2011 durchgeführte Online-Befragung durch Infratest an 1050 Erwachsenen zwischen 18 und 75 Jahren zeigte. Um Verschlechterungen und Chronifizierungen zu vermeiden, sollten auch leichte Formen wie eine subsyndromale Angststörung behandelt werden.Show moreAngst- und Unruhezustände
19.10.2011, 22:00 Uhr
Unsicheres Web
Immer mehr Verbraucher kaufen "per Mausklick" Lebensmittel. Doch während sich der Verbraucher munter durch die bunte Lebensmittel-Warenwelt des Internet klickt, fehlen der amtlichen Lebensmittelüberwachung noch konkrete Verfahrensabläufe zur Kontrolle des Online-Handels.Show moreLebensmittelhandel
19.10.2011, 22:00 Uhr
Mit Steuern gegen die Fettsucht
Seit langer Zeit wird nicht nur in Deutschland diskutiert, wie man dem Problem der steigenden Zahl Übergewichtiger und Adipöser Herr werden soll. Der dänische Staat greift seit Anfang Oktober zum Instrument der Fettsteuer und erhofft sich dadurch einen Nachfragerückgang für fettreiche Lebensmittel.Show moreErnährungspolitik
19.10.2011, 22:00 Uhr
Was eine seniorengerechte Ernährung ausmacht
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit nimmt die durchschnittliche Lebenserwartung zu. Durch den medizinisch-pharmakologischen Fortschritt und bessere finanzielle und soziale Bedingungen weisen Senioren heute insgesamt einen besseren Gesundheitszustand auf als Generationen zuvor. Individuell betrachtet kann der Alterungsprozess jedoch sehr unterschiedlich ablaufen. Ob jemand gesund altert, hängt nicht zuletzt auch von seiner Ernährung ab. Deren Anforderungen ändern sich in Abhängigkeit von den altersbedingten physischen Veränderungen, was im folgenden Beitrag näher beleuchtet werden soll.Show moreErnährungs-Update 2011 (Folge 8)
05.10.2011, 22:00 Uhr
Brei gehört nicht in die Flasche
Brei gehört auf den Löffel, nicht in die Flasche. Sogenannte Trinkbreie sind für die Ernährung von Babys ungeeignet. Darauf hat Prof. Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Netzwerks "Gesund ins Leben" aktuell hingewiesen.Show moreSäuglingsernährung
28.09.2011, 22:00 Uhr
Brokkoli – je schärfer, desto besser
Brokkoli sollte am besten gemeinsam mit einem scharfen Lebensmittel bzw. scharf gewürzt verzehrt werden. Dadurch verbessern sich einer aktuellen Untersuchung zufolge die krebspräventiven Eigenschaften des Gemüses. Auch wird so sichergestellt, dass die Brokkoli-Inhaltsstoffe im oberen Abschnitt des Verdauungstraktes resorbiert werden, wo sie ihren größten gesundheitlichen Effekt entfalten können.Show moreErnährung und Krebs
28.09.2011, 22:00 Uhr
Immer mehr Fisch auf dem Tisch
Fisch als Lebensmittel erfreut sich steigender Beliebtheit. Das bestätigte das Fisch-Informationszentrum in Hamburg mit aktuellen Zahlen. Danach betrug 2010 der Gesamtverbrauch an Fisch und Fischerzeugnissen in Deutschland 1,28 Millionen Tonnen Fanggewicht. Das sind rund 40.000 Tonnen mehr als 2009.Show moreVerzehrsgewohnheiten
28.09.2011, 22:00 Uhr
Der Darm, das Herz und das Rheumamittel
Alle nichtsteroidalen Analgetika erhöhen das gastrointestinale und kardiovaskuläre Risiko, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Ähnliches gilt für rheumatische Erkrankungen. Weil sich die Risiken addieren, ist gerade in der Selbstmedikation beim Rheumapatienten besondere Vorsicht bei der unterstützenden antientzündlichen Medikation geboten. Experten beleuchten die Wechselwirkungen und geben Tipps für die Praxis.Show moreRheumatologie
21.09.2011, 22:00 Uhr
Lignane senken Brustkrebs-Sterblichkeit
Viele Untersuchungen schreiben den Phytoöstrogenen, Pflanzeninhaltsstoffen mit hormonähnlicher Wirkung, krebshemmende Eigenschaften zu. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun erstmals nachweisen, dass die Substanzen bei Brustkrebs nach den Wechseljahren auch das Sterblichkeitsrisiko sowie das Risiko, Metastasen oder Zweittumoren zu entwickeln, um bis zu 40% verringern.Show morePhytoöstrogene
21.09.2011, 22:00 Uhr
L-Carnitin und die mitochondriale Toxizität der Valproinsäure
Interaktionen zwischen Mikronährstoff und Arzneimittel
Von Uwe Gröber
In Anbetracht der zahlreichen elementaren Funktionen der Mitochondrien und ihrer komplexen Morphologie, verwundert es nicht, dass Mitochondrien häufig Ziel Arzneimittel-induzierter Schäden sind. Neben anderen Organen gilt die Leber als Hauptorgan für die Manifestation derartiger Schäden. Nach aktuellen Untersuchungen sind Arzneimittel-induzierte Leberschäden für mehr als 50 Prozent aller akuten Leberversagen in den USA verantwortlich. Zu den Arzneimittelgruppen, die häufig Leberschäden auslösen, zählen Antiepileptika. Pathobiochemisch ist ihre Hepatotoxizität häufig assoziiert mit einer Störung des zellulären Energiestoffwechsels in den Mitochondrien der Leber – wie das Beispiel Valproinsäure zeigen wird. Entgegenwirken kann man der mitochondrial bedingten Hepatotoxizität mithilfe eines Mikronährstoffs: L-Carnitin.Show more14.09.2011, 22:00 Uhr
Das Potenzial der Phytotherapie nutzen
Seit sieben Jahren dürfen Ärzte in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen keine pflanzlichen Arzneimittel mehr auf GKV-Rezept verordnen. Dabei erfreuen sich Phytopharmaka einer wachsenden Wertschätzung – nicht nur bei Patienten, sondern auch bei den Hausärzten. Das ist keineswegs paradox: Die "typischen" Patienten des Hausarztes sind vor allem ältere, chronisch multimorbide Menschen. Für viele ihrer Beschwerden eignen sich zugelassene Phytopharmaka wegen ihres günstigen Nutzen-Risiko-Profils.Show moreChronische Krankheiten
07.09.2011, 22:00 Uhr
Ernährung bei Schichtarbeit – Essen zu unmöglichen Zeiten
Immer mehr Arbeitsabläufe der modernen Berufswelt folgen nicht mehr dem biologischen Rhythmus des Menschen. Neben der Medizin, der chemischen und der Schwerindustrie, sind auch viele Diensleistungsbereiche, etwa im Verkehrswesen, der Energiewirtschaft oder der Kommunikationsbranche rund um die Uhr gefragt. Der Anteil der Schichtarbeiter nimmt somit stetig zu. Wie wirkt sich dieser veränderte Tagesrhythmus auf die Ernährung und Gesundheit aus? Folge 8 unserer Reihe "Ernährungs-Update" gibt Antworten auf diese Frage.Show moreErnährung-Update 2011 (Folge 7)
07.09.2011, 22:00 Uhr
Dreierkombination wirkt auch bei starken Kopfschmerzen
Die fixe Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein ist unabhängig von der Kopfschmerzdiagnose bei der Behandlung starker Kopfschmerzattacken wirksam, sicher und verträglich – so das Resultat einer aktuellen Post-hoc-Analyse an Patienten, die unter starken Kopfschmerzen litten. Dieses Ergebnis wurde über ein auf dem 15. Kongress der International Headache Society (IHS) ausgestelltes Poster publiziert.Show moreKopfschmerzbehandlung
07.09.2011, 22:00 Uhr
Kooperation mit den Unsichtbaren
Rund zwei Kilo wiegt das Immunsystem eines gesunden Erwachsenen. Es verteilt sich über den gesamten Körper. Eine bedeutende Rolle spielt in diesem System der Darm. Hier sind rund 70 Prozent des Immunsystems lokalisiert und hier setzt auch eine Gruppe von Wirkstoffen an, die zunehmend Interesse findet: die Probiotika.Show moreImmunsystem und Probiotika
24.08.2011, 22:00 Uhr
Softdrinks gehen aufs Herz
Wer regelmäßig süße Erfrischungsgetränke zu sich nimmt, hat ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das haben Schweizer Wissenschaftler aktuell bestätigt. Das Fatale dabei: Negative gesundheitliche Effekte treten bereits nach wenigen Wochen moderaten Konsums auf.Show moreHerz-Kreislauf-Gesundheit
10.08.2011, 22:00 Uhr
Wie Sportler sich ernähren sollten
Körperliche Aktivität spielt unbestritten eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Allerdings ist Sport nicht gleich Sport, was eine differenzierte Betrachtung, auch im Hinblick auf die Ernährung erfordert: Während für den Breiten- und Gesundheitssport keine besonderen Ernährungsempfehlungen ausgesprochen werden, stellt Leistungssport hohe Ansprüche an den Körper, die auch beim Energie- und Nährstoffbedarf berücksichtigt werden müssen.Show moreErnährungs-Update (Folge 6)
03.08.2011, 22:00 Uhr
EU-Lebensmittelinformations-Verordnung verabschiedet
Drei Jahre hat das Verfahren gedauert: Am 6. Juli 2011 hat das Europäische Parlament nun in zweiter Lesung dem hart umkämpften Kompromisstext der europäischen Lebensmittelinformations-Verordnung zugestimmt. Das Ziel: Verbraucher sollen umfangreichere und besser lesbare Informationen auf den Etiketten verpackter Lebensmittel vorfinden – und zwar einheitlich für alle EU-Mitgliedstaaten. Und auch lose Ware soll besser gekennzeichnet werden.Show moreLebensmittelkennzeichnung
20.07.2011, 22:00 Uhr
Update zum androgenetisch bedingten Haarausfall
Die androgenetische Alopezie ist bei beiden Geschlechtern die häufigste Ursache für den Verlust des Haupthaares. Sie betrifft bis zu 80% der Männer und fast 20% der Frauen. Durch genaue Diagnostik in der Haarsprechstunde kann eine effektive Behandlung ausgewählt werden. Erster Ansprechpartner ist aber meist nicht der Dermatologe sondern der Apotheker, der auf ein breites Sortiment rezeptfreier Präparate zurückgreifen kann. Minoxidil, aufgrund guter Wirksamkeit und Verträglichkeit als Lösung ein Mittel der ersten Wahl, wird voraussichtlich im nächsten Jahr auch als Schaum-Zubereitung zur einmal täglichen Anwendung erhältlich sein.Show moreAlopezie
13.07.2011, 22:00 Uhr
"Nasses" Brot für Patienten mit Mundtrockenheit
Mundtrockenheit ist ein weit verbreitetes Problem. Insbesondere ältere Menschen sind häufig davon betroffen oder auch Patienten, die bestimmte Arzneimittel einnehmen müssen. Um ihnen Brot wieder "schmackhaft" zu machen, hat der Lebensmitteltechnologe Prof. Dr. Bernd Senge nun eine spezielle Brotsorte entwickelt, die bis zu 20 Prozent mehr Wasser als übliches Brot enthält.Show moreLebensmitteltechnologie
13.07.2011, 22:00 Uhr
Venenleiden auf dem Vormarsch
Venenerkrankungen schreiten mit der Zeit fort. Um Entzündungen entgegenzuwirken, sollten sie frühzeitig und konsequent behandelt werden. Mit dem Einsatz von Flavonoiden aus dem Extrakt des roten Weinlaubs kann es gelingen, eine signifikante Reduktion der Beinschwellung und der Schmerzen zu erreichen, wie eine Untersuchung bei 240 Patienten mit chronischer venöser Insuffizienz zeigen konnte.Show moreVarikosis
13.07.2011, 22:00 Uhr
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