Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Die MORE-Studie: Raloxifen senkt Brustkrebsrisiko
Brustkrebs wirkungsvoll vorbeugen können! Ob dieser Traum jemals Realität werden wird, ist derzeit völlig offen. Es gibt jedoch ernsthafte Bestrebungen in diese Richtung. Im Visier haben die Forscher die selektiven Östrogenrezeptormodulatoren, kurz "SERM" genannt. Die MORE (Multiple Outcomes of Raloxifene Evaluation)-Studie, in der die Präventivwirkung von Raloxifen untersucht wurde, zeigte nun, dass die Spur prinzipiell stimmen könnte.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Säuglingsnahrung: Intelligentere Kinder durch mehrfach ungesättigte Fettsäure
Die ideale Nahrung für Säuglinge ist die Muttermilch. "Stillen Sie" lautet deshalb inzwischen die einhellige Empfehlung der Kinderärzte für werdende Mütter. Ist das nicht möglich, sollte zumindest eine Säuglingsnahrung gewählt werden, die in ihrer Zusammensetzung der Muttermilch weitestgehend entspricht. Oft mangelt es den Formelnahrungen allerdings an langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das ist nicht unkritisch, denn insbesondere Docosahexaensäure ist für die Entwicklung des Säuglings wichtig.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
Neues Wirkprinzip bei rheumatoider Arthritis: Leflunomid hemmt die Krankheitspro
Leflunomid ist ein neues, hoch wirksames Basistherapeutikum, das die Symptome der rheumatoiden Arthritis deutlich verbessert. Es verlangsamt die röntgenologisch nachweisbare Progression der Erkrankung, verbessert die Funktionsfähigkeit der Gelenke und damit auch die Lebensqualität der Patienten. Leflunomid hat am 8. September die europäische Zulassung erhalten und soll am 4. Oktober unter dem Warenzeichen Arava≠ in Deutschland eingeführt werden.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
Nachweis von Bakterien: Eine diagnostische Revolution bahnt sich an
In der Diagnostik bakterieller Erkrankungen bahnt sich derzeit eine Revolution an, vergleichbar mit den epochalen Entdeckungen von Robert Koch und seinen Mitstreitern, als es diesen vor rund 100 Jahren gelang, Bakterien in vitro anzuzüchten und sie durch komplizierte Färbetechniken unter dem Mikroskop sichtbar zu machen.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
HOPE-Studie: Ramipril senkt Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall
Die Behandlung mit dem ACE-Hemmer Ramipril (Delix≠) kann kardiovaskuläre Ereignisse, einschließlich Herzinfarkt und Schlaganfall, sowie die Mortalität bei Risikopatienten um 22 Prozent reduzieren. Das zeigen nach einem Bericht von Hoechst Marion Roussel die Ergebnisse der multinationalen HOPE (Heart Outcomes Prevention Evaluation) Studie, die am 31. August 1999 erstmals bei der 21. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Barcelona vorgestellt wurde.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
RSV-Prophylaxe: Monoklonaler Antikörper Palivizumab eingeführt
Seit 1. September können jetzt erstmals Frühgeborene und immungeschwächte Säuglinge vor einer Infektion mit dem Respiratory Syncytial Virus (RSV) geschützt werden. Das Wiesbadener Pharmaunternehmen Abbott GmbH hat den monoklonalen Antikörper Palivizumab (Synagis≠) jetzt auch in Deutschland eingeführt.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Herzinfarkt: Prävention mit Antibiotika?
In einer englischen Fall-Kontroll-Studie konnte gezeigt werden, dass die Einnahme eines Tetracyclins oder Chinolons die Herzinfarktrate senkt. Noch sind aber zu viele Fragen offen, um eine Herzinfarktprävention mit Antibiotika zu empfehlen. Nach wie vor sollte die Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck und Hyperlipidämie im Vordergrund stehen.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Small-talk zwischen Bakterien: Lassen sich Krankheitserreger mit ihren eigenen W
Als 1946 erstmals Penicillin bei einer durch Staphylococcus aureus verursachten Blutvergiftung eingesetzt wurde und damit die Ära der antibiotischen Behandlung begann, hielten manche das Ende der Infektionskrankheiten für gekommen. Drei Jahre später war das "Wundermittel" Penicillin, damals ähnlich teuer wie Gold und dementsprechend selten verordnet, bereits bei fünf Prozent dieser Keime unwirksam. Heute beunruhigen Nachkommen des Allerweltserregers die Infektionsmediziner, weil diese Bakterien in einigen Ländern gegen sämtliche(!) existierenden Antibiotika resistent sind.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Junge Frauen: Kein erhöhtes Herzinfarktrisiko durch die Pille
In einer englischen Studie konnte gezeigt werden, dass orale Kontrazeptiva der zweiten und dritten Generation das Herzinfarktrisiko jüngerer Frauen nicht beeinflussen. Hauptrisikofaktor für einen Myokardinfarkt ist das Zigarettenrauchen.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Zwischenbilanz des Robert Koch-Instituts: Gesundheitsrisiko Malaria
Schätzungsweise sechs Millionen Deutsche reisen in diesem Jahr zu exotischen Urlaubszielen in die Tropen oder Subtropen. Dass sie sich dabei erheblichen Gesundheitsrisiken aussetzen, ist den meisten Reisenden nicht geläufig. Unter dem Gesichtspunkt der Bedrohlichkeit ist die Malaria das wichtigste aller unangenehmen Reisemitbringsel. Zwischen 800 und 1100 eingeschleppte Malariafälle sind dem Robert Koch-Institut in Berlin in den vergangenen Jahren gemeldet worden. Wie aus einer gerade bekannt gewordenen Zwischenbilanz ersichtlich, ist auch in diesem Jahr mit mindestens 900 nach Deutschland importierten Malariafällen zu rechnen.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Behandlung gynäkologischer Tumore: Moderne Zytostatikatherapie
Es kommt Bewegung in die Therapie des Mammakarzinoms. Nicht nur effektiver, sondern auch besser verträglich sollen die neuen Regimes werden. Die Forschung setzt dabei auf veränderte Therapieschedules mit bekannten Zytostatika, aber auch auf innovative Therapieansätze.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Angstsymptome: Paroxetin bekämpft soziale Phobie
Die soziale Phobie ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die häufig missverstanden oder gar nicht diagnostiziert wird. Dabei betrifft sie 8 bis 9 Prozent der Patienten in hausärztlichen Praxen. Therapie der Wahl ist Paroxetin. Dies belegt eine soeben abgeschlossene Studie mit 290 Patienten mit sozialer Phobie.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Daclizumab jetzt auch in der EU zugelassen
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Daclizumab (Zenapax(r)) erteilt. Das neue Medikament ist der erste humanisierte monoklonale Antikörper zur Verhütung von akuten Abstoßungsreaktionen bei Patienten, die sich einer Nierentransplantation unterziehen müssen.Show more14.03.1999, 16:22 Uhr
Mit Sibutramin gegen Übergewicht
Übergewicht kann nur durch Umstellen der Ernährung, Änderung des Essverhaltens und durch viel körperliche Aktivität abgebaut werden. Nur in Fällen von massivem Übergewicht und krankhafter Adipositas mit einem Body-mass-Index von über 30 kg/m2 oder über 27 kg/m2, wenn adipositasassoziierte Krankheiten vorliegen, ist eine zusätzliche medikamentöse Therapie indiziert. Als medikamentöse Säule in der Behandlung der Adipositas eignet sich Sibutramin (Reductil(r)), da dieses Medikament ein Sättigungsgefühl induziert, den Grundumsatz erhöht und nebenwirkungsarm ist.Show more14.03.1999, 16:22 Uhr
Eptifibatid: Zulassung rückt näher
Das CPMP (Committee for Proprietary Medicinal Products) der europäischen Bewertungsstelle EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) hat die Zulassung des GP IIb/IIIa-Hemmers Eptifibatid (Integrilin(r)) zur Infarkt-Prävention bei Patienten mit instabiler Angina pectoris/Non-Q-Wave-Myokardinfarkt, allgemein als akutes koronares Syndrom bezeichnet, empfohlen.Show more14.03.1999, 16:22 Uhr
Früherkennung verbessert die Lebensqualität
Ab Anfang April dieses Jahres startet die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V., Neuss, zusammen mit dem Förderkreis der pharmazeutischen Industrie die Aktion "Hinsehen - handeln - helfen". Ein Informationsmobil mit Ärzten und Apothekern wird in 10 deutschen Städten haltmachen und die Öffentlichkeit über das Thema Parkinson informieren. Der Schwerpunkt der Aktion ist die Früherkennung der Parkinson-Krankheit.Show more14.03.1999, 16:22 Uhr
Neue Ansätze in der differenzierten Opioid-Therapie
Der Stellenwert der Opioide in der modernen Schmerztherapie ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Immer mehr Ärzte folgen den Empfehlungen der Fachgesellschaften und wenden das WHO-Stufenschema konsequent an. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung haben die neueren retardierten Opioid-Formulierungen, die eine optimierte und differenzierte Therapie nach den Bedürfnissen des Patienten ermöglichen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Erfolgreiche Behandlung ist Pflicht
-Ein weit verbreitetes, in seinen Folgen trauriges, unter allen Umständen aber hochlästiges Übel - so beschrieb von Rauma, Minister der Geistlichen-, Unterricht- und Medizinalangelegenheiten, die -habituelle Leibesverstopfung im Jahr 1851. Daran hat sich wenig geändert. In Arztpraxen und Apotheken klagen auch heute viele Menschen über eine Obstipation. Die üblichen Tips - Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung - helfen gerade Älteren oft nicht weiter. Bei Senioren und Seniorinnen mit chronischer Obstipation ist der Griff zum Laxans oft kaum zu umgehen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Mit einem Mittel Entzündung hemmen und Symptome bekämpfen
Im neuen Asthmamedikament Viani® ist das Glucocorticoid Fluticason mit dem Beta2-Sympathomimetikum Salmeterol kombiniert. Bei zweimal täglicher Anwendung wird die Entzündung langfristig gehemmt, und die Symptome werden wirkungsvoll unterdrückt. Viani® hat die EU-Zulassung erhalten und soll zum 1. April 1999 in Deutschland eingeführt werden.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Bisoprolol bei Herzinsuffizienz: nicht für alle geeignet
Die CIBIS(Cardiac Insufficiency Bisoprolol Study-)II-Studie hat erhärtet, was sich bereits in CIBIS andeutete: Herzinsuffiziente Patienten, die zusätzlich mit dem Betablocker Bisoprolol behandelt werden, leben im Durchschnitt länger und müssen seltener ins Krankenhaus eingeliefert werden. Betablocker haben damit durchaus ihren Stellenwert auch in der Therapie der Herzinsuffizienz. Allerdings muss genau darauf geachtet werden, wer damit behandelt wird, denn nicht jeder Patient profitiert. Inzwischen wurde die Zulassung von Bisoprolol zur Behandlung der Herzinsuffizienz beantragt.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Hebt Tibolon die Stimmung?
Tibolon ist ein synthetisches Steroid mit einer schwachen östrogenen, gestagenen und auch androgenen Partialwirkung, das in vielen Ländern, beispielsweise den Niederlanden und Großbritannien, bereits seit zehn Jahren zur Behandlung menopausaler und postmenopausaler Beschwerden eingesetzt wird. Unter dem Warenzeichen Liviella® wird Tibolon jetzt auch in Deutschland eingeführt. Tibolon ist für die postmenopausale Patientin ähnlich wie die Östrogen-Gestagen-Kombinationstherapie vorgesehen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Neues Basistherapeutikum: Leflunomid bei rheumatoider Arthritis
Mit Leflunomid (Arava®) kommt voraussichtlich im Lauf des Jahres ein neues Basistherapeutikum zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis auf den Markt. Es scheint die Vermehrung von aktivierten Lymphozyten zu bremsen, indem es die Pyrimidin-Synthese hemmt. In Phase-II- und soeben abgeschlossenen Phase-III-Studien besserte Leflunomid die Gelenksymptome und war relativ gut verträglich.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Rückfallfieber: Wie Borrelien das Immunsystem austricksen
Die zu den Schraubenbakterien zählenden Borrelien verwirren die Mediziner seit Jahrhunderten mit einem Spektrum sehr unterschiedlicher Krankheitsformen. Schon im Altertum war das Rückfallfieber bekannt. Die auslösenden Borrelienarten werden entweder durch Kleiderläuse oder durch Zecken übertragen. Die durch den Wirtswechsel geforderte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche biologische Milieus hat die Krankheitserreger veranlasst, sich mit einem ungewöhnlichen Mechanismus vor den Angriffen des Immunsystems zu schützen. Wie die sogenannte Antigenvariation funktioniert, konnte kürzlich geklärt werden.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Hoffnung durch eine neue Vakzine
Vor 25 Jahren entdeckten australische Virologen bei der elektronenmikroskopischen Untersuchung von Stuhl eines Kindes mit schwerem Durchfall winzige radförmige Gebilde. Da es sich um Viren mit einer doppelsträngigen RNS handelte, wurden sie als Rotaviren bezeichnet und der großen Familie der Reo-(Respiratory enteric orphan-)Viren zugeordnet.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Filgrastim für Patienten mit akuter myeloischer Leukämie zugelassen
Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) hat jetzt der Anwendung des Granulozyten-Kolonien stimulierenden Faktors Filgrastim (Neupogen≠) bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) zugestimmt. Aufgrund dieser Zulassungserweiterung dürfen jetzt auch Patienten, die an AML erkrankt sind, zur Prophylaxe oder zur Therapie einer Neutropenie mit Filgrastim behandelt werden. Umfangreiche klinische Studien haben gezeigt, dass Filgrastim bei Patienten mit AML die Dauer schwerer Neutropenien und infektionsbedingter Komplikationen signifikant verringern kann.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Skabies weiter auf dem Vormarsch
Infektionen mit Krätzmilben (Skabies) breiten sich in Deutschland immer weiter aus. Häufig wird die Infektion zu spät oder gar nicht diagnostiziert. Wenn sie dennoch rechtzeitig erkannt wird, ergeben sich nicht selten Probleme bei der Therapie. Denn vor allem Kinder, Schwangere oder Stillende sollten nicht mit topischen Wirkstoffen behandelt werden, die die Gefahr der Resorption in sich bergen.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
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