Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Drogensucht: Substitution als Grundlage der Abstinenz
Bei Drogensüchtigen empfehlen Suchtexperten eine Substitutionstherapie, denn ihrer Ansicht nach lässt sich Abstinenz auf anderem Weg kaum erreichen. Die Substitutionsbehandlung ist komplex und beinhaltet immer eine psychosoziale Betreuung des Patienten. Neben Methadon-Razemat und Levomethadon wird es in Deutschland mit Levo-Alpha-Acetylmethadol (LAAM) bald eine neue Substanz zur Substitution opiatabhängiger Menschen geben.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Fibrinolytika: Tenecteplase bei frischem Herzinfarkt
In einer großen randomisierten Studie unterschieden sich Tenecteplase und Alteplase nicht in ihrer Wirkung auf die 30-Tage-Sterblichkeit nach frischem Herzinfarkt. Intrakraniale Blutungen waren gleich häufig, nichtzerebrale Blutungen unter Tenecteplase etwas seltener.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Chronische Polyarthritis: Zytokine als therapeutische Ansatzpunkte
In einem entzündeten Gelenk finden sich vermehrt proentzündliche Zytokine, die als vielversprechendes Angriffsziel für neue Therapien der chronischen Polyarthritis angesehen werden. Insbesondere das Prinzip der TNF-alpha-Blockade bedeutet einen Fortschritt für die Behandlung.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Störungen der Blutbildung du
Clozapin ist ein hochwirksames atypisches Neuroleptikum, das zur Behandlung akuter und chronischer schizophrener Psychosen eingesetzt wird. Die Substanz führt allerdings bei bis zu fünf Prozent der damit behandelten Patienten zu einer Störung der Blutbildung. Nachfolgend drucken wir hierzu die Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), die im Deutschen Ärzteblatt vom 24. September erschienen ist, im Wortlaut ab.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Atemwegsinfektionen: Der Kampf mit den resistenten Bakterien
Bakterielle Infektionen der oberen und unteren Atemwege gelten in der Praxis als die häufigsten Infektionskrankheiten. Etwa 70% der Antibiotikaverschreibungen gehen auf das Konto von Bronchitis, Sinusitis, Mittelohrentzündungen und Pneumonien. Probleme bereiten bei der Therapie weniger die Keime selbst als vielmehr ihre Fähigkeit, sich zu wandeln und Antibiotikaresistenzen zu bilden. Dadurch wird eine ständige Anpassung der Therapieempfehlungen notwendig. Mittel der ersten Wahl bei Atemwegsinfektionen und insbesondere bei akuten Exazerbationen sind derzeit Cephalosporine.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Diabetes bei Kindern: Ein ganz normales Leben?
Rund 20000 Kinder, so die geschätzte Zahl, leben in Deutschland mit Diabetes mellitus. Ihre Zahl steigt stetig, denn jährlich kommen rund 2000 Neuerkrankungen hinzu. Hauptsächlich erkranken Kinder am Typ-I-Diabetes, es kommt aber auch immer häufiger zu Typ-II-Diabetes, der vor allem durch Überernährung und zu wenig Bewegung begünstigt wird. In den USA leiden bereits 30 bis 40% der neu erkrankten diabetischen Kinder an einem Diabetes vom Typ II.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Früherkennung der Demenz: Bedeutung für den Therapieerfolg
Die am häufigsten auftretenden Demenzerkrankungen sind die Demenz bei Alzheimer-Krankheit (50 bis 60 Prozent), die vaskuläre Demenz (15 Prozent) und ihre Mischformen (10 bis 20 Prozent). Sekundäre, extrazerebral verursachte Demenzformen wie Stoffwechselstörungen, metabolische Enzephalopathien, Intoxikationen usw. kommen weitaus seltener vor (10 bis 20 Prozent).Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Analgetika: Schweres Los für Schmerzpatienten
In Deutschland leben schätzungsweise 5 Millionen chronische Schmerzpatienten. Viele von ihnen werden nicht oder nur unzureichend behandelt, obwohl mit den opioiden Analgetika wirksame Substanzen zur Verfügung stehen. Deren Einsatz ist sinnvoll, wenn sich die chronischen Schmerzen kausal nicht zufriedenstellend therapieren lassen. Schmerztherapeuten fordern zur Verbesserung der Lebensqualität chronischer Schmerzpatienten die vermehrte Verordnung von opioiden Analgetika. Ihrer Ansicht nach sprechen keine medizinischen Gründe dagegen. Das Erlanger Schmerzmodell bietet erstmals die Möglichkeit, die Wirkung von Analgetika objektiv zu messen.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Rhinovirus-Infektion: Tremacamra - ein Mittel gegen Schnupfen?
Nicht nur die Behandlung der Virusgrippe, sondern auch die der gewöhnlichen Erkältung macht Fortschritte: Ein rekombinantes lösliches ICAM-1-Molekül (Tremacamra), intranasal angewendet, senkte bei einer künstlich herbeigeführten Rhinovirus-Infektion die Schwere der Erkältungssymptome. Dies galt sowohl, wenn die Behandlung vor dem Viruskontakt begann, als auch, wenn sie erst einige Stunden danach einsetzte.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Metastasierendes Kolorektalkarzinom: Oxaliplatin für die First-line-Therapie
Die Überlebenschancen für Patienten mit einem kolorektalen Karzinom sind schlecht. Mit neuen Kombinationspartnern zur herkömmlichen Therapie mit 5-Fluorouracil/Folinsäure lassen sich zumindest einige Monate Lebenszeit gewinnen. Oxaliplatin (Eloxatin®) ist seit kurzem als adjuvanter Wirkstoff für die First-line-Therapie zugelassen.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Grippemittel: Erstzulassung für Oseltamivir
Roche hat von der schweizerischen Arzneimittelbehörde IKS die Marktzulassung für Tamiflu (Oseltamivir, GS4104) erhalten. Oseltamivir, der erste orale Neuraminidasehemmer, ist gegen alle häufigen Grippeviren wirksam und verringert sowohl die Dauer der Krankheit als auch den Schweregrad der Symptome. In der Schweiz ist das verschreibungspflichtige Medikament seit 1. Oktober erhältlich.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Harninkontinenz: Welche Therapie für welche Form?
Je nach Ursache werden vier verschiedene Arten der Harninkontinenz unterschieden: Stressinkontinenz, Dranginkontinenz, Reflexinkontinenz und Überlaufinkontinenz, wobei Mischformen ebenfalls bekannt sind. Stress-, Drang-, und Reflexinkontinenz sind auf Störungen der Harnrückhaltung zurückzuführen. Die Ursache der Überlaufinkontinenz liegt hingegen in einer Störung der Harnentleerung. Die drei erstgenannten Formen lassen sich durch weitgehend gemeinsame Therapieansätze behandeln, die sich jedoch grundlegend von den Behandlungsmöglichkeiten der Überlaufinkontinenz unterscheiden.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Mehr Beweglichkeit für Parkinson-Patienten: Add-on-Therapie mit Entacapon
Über 80% aller Morbus-Parkinson-Patienten entwickeln unter einer Langzeitbehandlung mit Levodopa motorische Spätkomplikationen, die einerseits auf den fortschreitenden Krankheitsprozess zurückzuführen sind, andererseits als Ausdruck der pharmakotoxischen Wirkung einer zu hoch dosierten und langwährenden Levodopa-Gabe gewertet werden müssen. Nach mehrjährigem Krankheitsverlauf kommt es, bedingt durch die abnehmende Speicherfähigkeit der nigralen Zellen für exogen zugeführtes Dopamin, zu einem Wirkungsabfall der Therapie mit nachlassender Beweglichkeit (Wearing-off-Phänomene). Schwankende Levodopa-Plasmaspiegel und die intermittierende Rezeptorstimulation führen zu On-off-Fluktuationen, Peak-dose-Dyskinesien, End-of-dose-Akinesien oder Dystonie.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Erstes Medikament gegen Influenza: Zanamivir auf dem deutschen Markt
Glaxo Wellcome hat am 1. Oktober 1999 das erste Medikament zur Behandlung der Influenza A und B in Deutschland eingeführt, wie das Unternehmen jetzt meldet. Das verschreibungspflichtige Virostatikum Zanamivir mit dem Handelsnamen Relenza® ist ein Durchbruch in der Grippetherapie, da es sowohl die Symptome lindert als auch die Ausbreitung der Viren in den Atemwegen hemmt.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Postmenopausales fortgeschrittenes Mammakarzinom; Anastrozol – ein potenzi
Laut ersten Ergebnissen einer neuen nordamerikanischen Studie ist der selektive Aromatasehemmer Anastrozol wirksamer als Tamoxifen, das bisher als Goldstandard in der Behandlung postmenopausaler Frauen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom gilt. Das berichtete jetzt Astra Zeneca.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Hauterkrankungen: Der Juckreiz muss gelindert werden!
Hauterkrankungen wie Neurodermitis, allergisches Ekzem oder Dermatomykosen beruhen zwar auf unterschiedlichen Pathomechanismen, zeigen jedoch ein gemeinsames Leitsymptom: den quälenden, für den Patienten oft sehr belastenden Juckreiz. Neben einer kausalen Therapie der jeweiligen Grunderkrankung ist deshalb die schnelle und effektive Linderung des Pruritus wichtigstes Behandlungsziel.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Frontale androgenetische Alopezie: Neue Studie zur Wirksamkeit von Finasterid
Für Männer mit androgenetischer Alopezie im Scheitelbereich hat sich die Behandlung mit dem 5-Alpha-Reduktasehemmer Finasterid (Propecia®) als erfolgreich erwiesen. Nun zeigt nach Informationen von MSD Sharp & Dohme GmbH eine kürzlich publizierte Studie, dass auch Männer mit frontalem Haarausfall von einer Therapie mit Finasterid profitieren.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Schmerzmittelverbrauch im internationalen Vergleich: Deutschland an vorletzter S
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Analgetika blieb in Westdeutschland seit 1980 auf ungefähr konstantem Niveau mit umgerechnet etwa 60 Einzeldosen pro Einwohner. Somit rangiert Deutschland im internationalen Vergleich beim Pro-Kopf-Verbrauch an vorletzter Stelle.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Typ-II-Diabetes: Neue therapeutische Ansätze mit Glucagon-ähnlichen Peptiden
Das Glucagon-ähnliche Peptid GLP-1 wirkt insulinotrop und kann auch bei therapieresistentem Typ-II-Diabetes den Blutzuckerspiegel senken. Da seine Wirkung glucoseabhängig ist, treten praktisch keine Hypoglykämien auf. Aufgrund seiner extrem kurzen Halbwertszeit ist GLP-1 als Therapeutikum ungeeignet; daher werden zur Zeit neue Strategien entwickelt, um die GLP-1-Wirkungen zu nutzenShow more26.09.1999, 15:23 Uhr
Nahrungsergänzung: Wieviel Vitamin C ist nötig?
Den jüngsten Empfehlungen zufolge reicht eine tägliche Vitamin-C-Zufuhr von 100 bis 200 mg aus, um den Organismus optimal zu versorgen; Mengen von mehr als 1000 mg sollten vermieden werden. Der Vitaminbedarf sollte nach Möglichkeit über den Tag verteilt in fünf Portionen mit Gemüse, Salat und Früchten gedeckt werden.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Typ-II-Diabetes: Unzureichender Erfolg mit Monotherapien
Im Hinblick auf den Langzeiterfolg sind bei der Behandlung des Typ-II-Diabetes medikamentöse Maßnahmen der diätetischen Therapie überlegen. Allerdings sinkt die Erfolgsquote der medikamentösen Monotherapie kontinuierlich. Für gute Langzeitergebnisse müssen Antidiabetika mit unterschiedlichen Wirkmechanismen kombiniert werden.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Kutanes Strahlensyndrom: Strahlenschäden rechtzeitig behandeln
In der Medizin können Strahlen nicht nur heilen, sie können auch schädigen, insbesondere gilt das für ionisierende Strahlen, z.B. in der Krebstherapie oder in der Röntgendiagnostik. Schwere Strahlenschäden können insbesondere an der Haut auftreten.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Onkologie: Fatigue, die totale Erschöpfung bei Krebspatienten
Etwa 70 bis 80% aller Krebspatienten leiden unter Fatigue, einer lähmenden Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Antriebsschwäche. Obwohl dieses Symptom so verbreitet ist und eine enorme Belastung für die Betroffenen darstellt, hat man sich erst in jüngster Zeit damit auseinandergesetzt und nach Behandlungsmöglichkeiten gesucht. Als ein entscheidender Ansatzpunkt hat sich die bei vielen Tumorpatienten bestehende Blutarmut herauskristallisiert; durch die Kontrolle der Anämie lässt sich oft eine signifikante Besserung der Fatigue erreichen.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
EU-Zulassung für Lamivudin: Erstes orales Hepatitis-B-Therapeutikum
Lamivudin (Zeffix®), ein orales Hepatitis-B-Therapeutikum, wurde nach einer Mitteilung der GlaxoWellcome am 29. Juli 1999 in der Europäischen Union zur Behandlung der chronischen Hepatitis B bei Erwachsenen zugelassen.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Raloxifen: Knochendichte wird erhöht
Raloxifen reduziert durch Osteoporose bedingte Wirbelkörperfrakturen bei postmenopausalen Frauen signifikant und führt zu einer deutlichen Erhöhung der Knochendichte. Dies belegt die Zwischenauswertung einer großen internationalen Osteoporosestudie, an der 7705 postmenopausale Frauen teilnahmen. Nach einer 36-monatigen Studienlaufzeit wurden die Daten nun erstmals publiziert.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Adipositas: Fünf Säulen gegen zu viel Fett
"Ich soll abnehmen" - mit diesem zweifellos guten Rat ihres Arztes kommen viele Übergewichtige in die Apotheke. Aber wie? Allzu häufig kommt es nach Diäten zum Jo-Jo-Effekt: Das Gewicht geht runter und wieder rauf. Seit einem Jahr kann mit Orlistat die Gewichtsreduktion unterstützt werden. Mit Erfolg, wie die Erfahrungen zeigen. Wichtig ist jedoch, dass die medikamentöse Therapie in ein Gesamtprogramm integriert ist.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
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