Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Vergleichsstudie von MS-Medikamenten: Betaferon ist wirksam – Avonex zu ni
Schering berichtet, dass Dr. Omar Khan, Direktor der Forschungsabteilung für experimentelle Therapien am MS-Zentrum der Wayne State University, die erste direkte Vergleichsstudie zur Wirksamkeit der drei Medikamente Avonex®, Betaferon® und Copaxone® bei der schubförmigen Multiplen Sklerose durchgeführt und sie mit der Option "keine Therapie" verglichen hat. Die Ergebnisse der 12-Monats-Studie wurden am 13. Oktober 1999 auf dem Kongress der American Neurological Association in Seattle vorgestellt.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Kombinationsbehandlung: Hepatitis C ist weiter verbreitet als AIDS
Rund 800000 Deutsche sind an Hepatitis C erkrankt. Die meisten wissen nichts von ihrer lebensbedrohenden Erkrankung. Das Robert-Koch-Institut in Berlin geht von jährlich 5000 Neuinfektionen aus. Weltweit sterben bereits heute täglich mehr Menschen an Hepatitis C als in einem Jahr an AIDS.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Raloxifen: Jetzt auch für die Therapie der postmenopausalen Osteoporose
Zwei Jahre nach Zulassung von Raloxifen zur Osteoporoseprävention wurde der Wirkstoff in einem beschleunigten Zulassungsverfahren nun in den USA auch zur Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen zugelassen, wie die Lilly Deutschland GmbH berichtet.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Studien: Risedronat reduziert Risiko von Wirbelfrakturen
In einem der größten klinischen Studienprogramme zur Osteoporose, die je durchgeführt wurden, reduzierte Risedronat das Risiko neuer Wirbel oder Wirbelsäulenbrüche bei Frauen nach der Menopause in nur einjähriger Behandlung um bis zu 74 Prozent. Das teilte jetzt die Hoechst Marion Roussel Deutschland GmbH mit.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Efavirenz: Gute Langzeitwirksamkeit
Die überlegene Langzeitunterdrückung des HI-Virus mit Efavirenz verglichen mit dem Proteasehemmer Indinavir wurde durch den neuen Standard "Durability of Treatment Success" zur Messung der Langzeitwirksamkeit bestätigt, so die Mitteilung der DuPont Pharma GmbH. Auf Basis einer Kaplan-Meier-Analyse der Studiendaten könne man schließen, dass die Wirksamkeit einer antiretroviralen Therapie mit Efavirenz über Jahre andauere.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Lipodystrophie-Syndrom: Protease-Hemmer stören Fettstoffwechsel und Glucosetole
In einer australischen Studie war die Häufigkeit des Lipodystrophie-Syndroms bei HIV-Infizierten, die mit Protease-Hemmern behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten ohne bisherige Therapie erhöht. Neben einer veränderten Fettverteilung und einer Abnahme des Körperfetts traten unter Protease-Hemmern häufig Hyperlipidämien und Störungen der Glucosetoleranz auf. Das Gewicht vor der Therapie, die Therapiedauer sowie Triglycerid- und C-Peptid-Konzentration sagten den Verlauf des Syndroms voraus.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Stabile Angina pectoris: Betablocker, Calciumantagonisten oder Nitrate?
Eine Metaanalyse erfasste 90 Vergleichsstudien zwischen Betablockern, Calciumantagonisten und/oder lang wirkenden Nitraten bei Patienten mit stabiler Angina pectoris. Betablocker waren ähnlich gut wirksam wie Calciumantagonisten, aber besser verträglich.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Nichtsteroidale Antirheumatika: Weniger Nebenwirkungen durch selektive COX-2-Hem
Von rheumatischen Erkrankungen werden in den Industrienationen unzählige Menschen geplagt, und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zählen zu den Hauptgründen für einen Arztbesuch. Für die Betroffenen stehen zahlreiche entzündungs- und schmerzhemmende Arzneimittel zur Verfügung. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) zählen zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Sie weisen aber leider ein hohes Risiko für unerwünschte Wirkungen auf. Möglicherweise kann ein Teil dieser Nebenwirkungen mit den neuen selektiven COX-2-Hemmern vermieden werden.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Adjuvante Brustkrebstherapie: Zulassung von Paclitaxel empfohlen
Das Oncologic Drugs Advisory Committee hat nach einer Mitteilung von Bristol Arzneimittel der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) einstimmig empfohlen, das Zytostatikum Taxol® (Wirkstoff: Paclitaxel) zur sequenziellen Gabe nach Doxorubicin-haltigen Regimen in der adjuvanten Behandlung des nodalpositiven Mammakarzinoms zuzulassen.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
HMR 3647: Neues Antibiotikum zur Behandlung ambulant erworbener Pneumonien
Hoechst Marion Roussel informiert über die vorläufigen Daten aus klinischen Phase-III-Studien mit HMR 3647, einem Mitglied einer neuen Familie von Antibiotika, den Ketoliden. Die Daten weisen darauf hin, dass die neue Verbindung bei der Behandlung ambulant erworbener Pneumonien eine klinische Heilungsrate von 94 Prozent erbringt.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Diabetische Retinopathie: Wie kann man das Augenlicht retten?
Nur etwa die Hälfte aller Diabetiker unterzieht sich regelmäßig einer Untersuchung des Augenhintergrundes. Solche Untersuchungen sind jedoch erforderlich, um Netzhautschäden frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Durch eine gute Blutzuckereinstellung lassen sich diabetesbedingte Netzhautschäden weitgehend verhindern. Aber auch eine bereits eingetretene fortschreitende diabetische Netzhauterkrankung kann behandelt werden: Mit Lasertherapie und/oder Operation kann die Sehfähigkeit häufig erhalten werden.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Insulin lispro: Weniger Hypoglykämien bei guter Blutzuckerkontrolle
Neben Zugewinnen in der Alltagsflexibilität können Patienten nach Aussage der Lilly GmbH unter Insulin lispro auch mit einer niedrigeren Hypoglykämierate rechnen als Patienten, die mit Altinsulin behandelt werden.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
ACE-Hemmer: Ramipril reduziert Risiko von Herz- und Nierenkomplikationen bei Dia
Die Behandlung mit Ramipril, einem ACE-Hemmer, kann das Risiko von Herzinfarkten, Schlaganfällen, kardiovaskulär bedingten Todesfällen und Nierenerkrankungen bei Diabetikern, einer Patientengruppe mit erhöhtem Risiko von Herz- und Nierenkomplikationen, drastisch reduzieren. Dies wird nach Aussage von Hoechst Marion Roussel durch Daten belegt, die in Brüssel bei der Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) vorgestellt wurden.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Akute Migräneattacken: Triptane sind erste Wahl
Triptane zählen heute zu den Migränetherapeutika der ersten Wahl. Mittlerweile gibt es mehrere Präparate, die sich nur wenig voneinander unterscheiden, und weitere Triptane befinden sich in der klinischen Prüfung. Doch auch ältere Präparate wie die Mutterkornalkaloide haben noch ihre Berechtigung in der Migränetherapie.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Periphere arterielle Verschlusskrankheit: Warnsignale aus den Beinen
Unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) versteht man Gefäßveränderungen im arteriellen System, die zu Durchblutungsstörungen in der Peripherie, wie zum Beispiel in den Beinen, führen. In den frühen Krankheitsstadien verspüren die Patienten manchmal Schmerzen beim Gehen, die sie zur Rast zwingen. Da diese Beschwerden häufig als milde eingestuft werden, unterschätzen sowohl die Patienten als auch einige Ärzte die Gefahr, die mit der PAVK verbunden ist.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Vitamine: Natürliches oder synthetisches Vitamin E?
Immer häufiger wird Vitamin E neben der synthetisch hergestellten Form auch als "natürliches" Produkt angeboten. Da einzelne Anbieter dies werblich herausstellen, dürfte in Apotheken zunehmend nach den Unterschieden zwischen natürlicher und synthetischer Form gefragt werden. Außerdem überrascht Vitamin E immer wieder durch neue Berichte über mögliche Wirkungen, die über die bisher bekannten Effekte hinausgehen.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Alkohol für Diabetiker?
Moderater Alkoholgenuss vermindert bei älteren Diabetikern das Risiko, an einer koronaren Herzkrankheit zu sterben. Allerdings sollte Alkohol nicht generell als kardioprophylaktische Maßnahme empfohlen werden; vielmehr muss individuell entschieden werden, ob ein Patient von mäßigem Alkoholkonsum profitieren kann oder nicht.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Europäische Zulassungsbehörden: Bisoprolol gegen chronische Herzinsuffizienz
Die Merck KGaA teilt mit, dass sie von den europäischen Zulassungsbehörden positive Bewertungen für den Einsatz ihres Betablockers Bisoprolol zur Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz erhalten hat.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Infektionskrankheiten: Interferon alfacon-1 gegen Hepatitis C
Interferon alfacon-1 ist ein neues gentechnisch hergestelltes Interferon zur Behandlung der Hepatitis C. Es soll unter dem Handelsnamen Inferax® in den nächsten Wochen in Deutschland eingeführt werden. Das neue Interferon kann in der Primärtherapie der Hepatitis C sicher und effektiv eingesetzt werden. Speziell Patienten mit hoher Viruslast und einer Infektion mit HC-Viren vom Genotyp 1 profitieren von Inferax®. Mit Inferax® lassen sich auch dann noch Erfolge erzielen, wenn Patienten auf die Interferon-Primärtherapie nicht angesprochen haben oder wieder rückfällig wurden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Grampositive Infektionen: Linezolid in Phase III
Die vorläufigen Ergebnisse einer Reihe umfassender klinischer Phase-III-Studien lassen zusammen mit Phase-II-Daten darauf schließen, dass sich mit Linezolid (Zyvox®), einem von Pharmacia & Upjohn entwickelten neuen Antibiotikum, grampositive bakterielle Infektionen bei Erwachsenen und Kindern effektiv behandeln lassen.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Boswelliasäuren: Weihrauchprodukt ist nicht gleich Weihrauchprodukt
Bei der Verwendung von Weihrauchprodukten bei so schwerwiegenden Erkrankungen wie Polyarthritis, Colitis ulcerosa, möglicherweise Morbus Crohn sowie Asthma bronchiale ist eine Dosisfindung mit normierten/standardisierten Produkten unbedingt erforderlich, sollen nicht wirkungslose Therapien oder sogar Verschlimmerungen in Kauf genommen werden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
M. SteinArzneimittel im Alter - Alte Menschen brauch
"Pharmakotherapie im Alter Ų bekannte und neue Strategien" lautete das Thema des 7. Mainzer Forums Medizinische Chemie, das am 1. Oktober 1999 unter Leitung der Professoren Dannhardt und Laufer stattfand. Eine spezielle Pharmakotherapie für ältere Patienten ist nicht notwendig. Da es "den" alten Patienten nicht gibt, muss die Therapie individuell sein und sich nach den Bedürfnissen des einzelnen Patienten richten.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
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