Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Lyme-Borreliose: Ein Impfstoff für Europa
Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung, sowohl in Europa als auch in den USA. Während in den USA jedoch inzwischen ein Impfstoff Schutz vor der Infektion bietet, ist in Europa noch keine Prävention der Lyme-Borreliose möglich. Noch Ų denn die Forschungsarbeiten an einem auf europäische Bedürfnisse zugeschnittenen Borreliose-Impfstoff laufen auf Hochtouren.Show more16.01.2000, 16:28 Uhr
Fomivirsen: Erstes Antisense-Arzneimittel auf dem Markt
Das erste Antisense-Oligonukleotid-Arzneimittel Fomivirsen befindet sich seit Dezember 1999 auf dem deutschen Markt. Unter dem Namen Vitravene® wird es bei AIDS-Patienten zur Behandlung der Cytomegalie-Virus-(CMV)-Retinitis eingesetzt. Mit dieser neuen Therapieform wird versucht, das unaufhörliche Voranschreiten dieser entzündlichen Augenerkrankung einzudämmen und die Patienten vor einer Erblindung zu bewahren. In den USA wird Fomivirsen seit einem Jahr eingesetzt, wenn andere Therapien wirkungslos oder ungeeignet waren. Show more16.01.2000, 16:28 Uhr
Ischämische Erkrankungen: Gefäßneubildung anregen
Die therapeutische Angiogenese Ų die Gefäßneubildung durch Gabe von Wachstumsfaktoren oder deren Genen Ų könnte der nächste große Fortschritt in der Behandlung der ischämischen Herzkrankheit sein. Auch bei peripherer Gefäßkrankheit erzielte die therapeutische Angiogenese erste klinische Erfolge.Show more16.01.2000, 16:28 Uhr
Stress und Brustkrebs: Doch kein Zusammenhang?
In einer englischen Studie wurde untersucht, ob der Ausbruch von Brustkrebs mit belastenden Lebensereignissen und Schwierigkeiten im Zusammenhang steht. Nach dem heutigen Kenntnisstand spielen Lebensbelastungen wohl keine wesentliche Rolle bei der Krankheitsentstehung.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Gentechnik: Die Impfstoffe der Zukunft
Heute können mit Hilfe der Gentechnik die Gene von Viren, Bakterien oder Parasiten gezielt manipuliert werden. Damit können die Forscher den Anwendungsbereich von Impfungen auf Krankheiten ausweiten, für die heute noch keine Immunisierungsmöglichkeiten gegeben sind.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Molekulare Onkologie: Krebs – eine Krankheit der Gene
Auch wenn die Medizin inzwischen manche Tumorarten erfolgreich in Schach halten kann, stirbt weltweit noch immer etwa jeder vierte Mensch an Krebs. Um die Jahrtausendwende wird diese Krankheit in den industrialisierten Ländern die Todesursache Nummer 1 sein. Erkenntnisse aus der Molekularbiologie haben aber zu Arzneimitteln geführt, die spezifischer wirken als frühere Medikamente und damit sowohl die Heilungschancen erhöhen als auch weniger schwere Nebenwirkungen hervorrufen. Ein Beispiel dafür sind Antikörper, die Tumorzellen vor allem dann gezielt vernichten, wenn diese Antigen-Strukturen aufweisen, die auf gesunden Zellen gar nicht oder nur in geringer Menge vorkommen. Mit der Konstruktion von "humanisierten" Molekülen, die bis zu 95 Prozent aus menschlichem Protein bestehen, können die Abwehrreaktionen des Immunsystems deutlich reduziert werden.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Mammakarzinom:Spezifische Therapie mit monoklonalem Antikörper
Knapp ein Drittel aller Mammakarzinome sind HER2-überexprimierend: Der "Human epidermal growth factor receptor 2" wird von den Tumorzellen übermäßig produziert. Diese Brustkrebsformen sind besonders aggressiv,ihre Prognose entsprechend schlecht. Der monoklonale Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) bindet an HER2 und kann so die Überlebenszeit von Patientinnen mit HER2-überexprimierendem Mammakarzinom verlängern.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Diabetischer Fuß: Wachstumsfaktor fördert die Wundheilung
Das diabetische Fußsyndrom ist ein schwerwiegender Folgeschaden des Diabetes mellitus. Um Verletzungen vorzubeugen, müssen Diabetiker ihre Füße besonders sorgfältig pflegen und regelmäßig untersuchen. Wunden an den Füßen müssen möglichst rasch abheilen, damit das Gewebe nicht abstirbt und später eine Amputation notwendig wird. Der neue rekombinante Wachstumsfaktor Becaplermin kann die Wundheilung beim diabetischen Fuß unterstützen. Becaplermin ird im Januar unter dem Handelsnamen Regranex® in Deutschland eingeführt.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Neuraminidase-Hemmer: Oseltamivir bei Grippe-Freiwilligen
Oseltamivir ist ein Neuraminidase-Hemmer,der oral eingenommen werden kann. Dass er gut prophylaktisch und therapeutisch wirksam ist, zeigte sich in zwei randomisierten plazebokontrollierten Doppelblindstudien an gesunden Freiwilligen, die eine bestimmte Menge eines Grippevirus in die Nase getropft bekamen.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Infektionskrankheiten: Angriff auf die Grippeviren
Keine Krankheit meldet sich mit ähnlich konstanter Regelmäßigkeit von Jahr zu Jahr zurück wie die Grippe. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit haben Influenzaviren Hochkonjunktur. Die Folgen sind fatal: alleine für Deutschland rechnet man in jeder Grippesaison mit 10000 Todesfällen, weltweit sind es in typischen Grippejahren mehrere Hunderttausend. Und dies, obwohl seit langem ein Influenzaimpfstoff zur Verfügung steht und die Gesundheitsbehörden nicht müde werden, darauf hinzuweisen, wie wichtig die Grippeschutzimpfung ist. Neue Ergebnisse aus der Impfstoffforschung und der pharmakologischen Virologie könnten in der Zukunft helfen, den Influenzaviren Paroli zu bieten. Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Beta-Interferone bei MS: Unterschiede sind nicht nachweisbar
Die Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) hat mit Einführung des gentechnisch hergestellten Botenstoffs Interferon beta einen wichtigen Durchbruch erlebt. Große doppelblinde, plazebokontrollierte Therapiestudien widmeten sich den frühen Formen einer MS-Erkrankung, bei denen die Krankheitsschübe im Vordergrund stehen. Unabhängig von der Struktur des Beta-Interferons und der Herstellungsweise zeigte sich bei allen Studien ein deutlicher Behandlungseffekt. Das teilt die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) mit.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Schwere dekompensierte Herzinsuffizienz: Calcium-Sensitizer Levosimendan verbe
Bei der dekompensierten schweren Herzinsuffizienz mit geringer Auswurfleistung kommt es auf eine möglichst schnelle Verbesserung der Hämodynamik an. Bisher wurden in dieser kritischen Situation vor allem das Beta-Adrenergikum Dobutamin oder Phosphodiesterase-Hemmer eingesetzt, die über eine Steigerung des Ca2+-Angebots in der Zelle eine Zunahme der Kontraktilität bewirken. Hierbei muss die Gefahr der Entwicklung von lebensgefährlichen Arrhythmien in Kauf genommen werden. Der von der Firma Orion entwickelte Wirkstoff Levosimendan setzt nach einer Firmenmitteilung an einem anderen Punkt an: Er erhöht die Ca2+-Sensitivität der Herzmuskelzelle, ohne die intrazellulären Ca2+-Spiegel wesentlich zu beeinflussen.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor alpha
Der Einsatz von monoklonalen Antikörpern wie Infliximab (Remicade®) gegen den Tumornekrosefaktor alpha ist ein neues Therapieprinzip zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. In umfangreichen Studien konnte die Wirksamkeit von Infliximab überzeugend nachgewiesen werden. Um Potenzial und Sicherheitsprofil zuverlässig einschätzen zu können, sind allerdings noch Langzeitstudien erforderlich.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
Selektiver COX-2-Hemmer: Rofecoxib gegen Rheumaschmerz
Seit mehreren Jahren wird über den Vorteil einer selektiven COX-2- emmung bei nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) diskutiert. Jetzt ist der erste COX-2-Hemmer mit hoher COX-2-Selektivität auf dem Markt: Rofecoxib (Vioxx®) verspricht eine gute analgetische Wirkung bei weniger gastroinstestinalen Nebenwirkungen als herkömmliche NSAR. Die bisher vorliegenden klinischen Daten sind vielversprechend; allerdings könnten bei breiter Anwendung über einen längeren Zeitraum neue Nebenwirkungen auftreten, die man heute noch nicht kennt.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
Eletriptan: Neuentwicklung für die Migränetherapie
Eletriptan ist ein neues Migränetherapeutikum. Nach Informationen der Firma Pfizer verbindet es die Vorteile eines raschen Wirkungseintritts mit einer niedrigen Rate an Wiederkehrkopfschmerz (Recurrence®). Die Substanz befindet sich zur Zeit im Zulassungsprozess und soll im nächsten Jahr auch in Deutschland eingeführt werden.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
COX-2-Inhibitoren: Besser als herkömmliche NSAR?
Die beiden COX-2-Hemmer Rofecoxib (Vioxx®) und Celecoxib (Celebra®, noch nicht im Handel) werden als die Lösung für die gastrointestinalen Nebenwirkungen der bisher eingesetzten nicht- steroidalen Antirheumatika (NSAR) angepriesen. Wir unterhielten uns mit Prof. Dr. Dr. Kay Brune, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universität Erlangen-Nürnberg, über den Nutzen und die möglichen Risiken dieser neuen Stoffklasse.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
Thalidomid: Eine Substanz kehrt zurück
Nach der Einführung von Thalidomid (Contergan®) als gut wirksames Schlafmittel in den Fünfzigerjahren wurden innerhalb kurzer Zeit mehr als 10000 Menschen mit Geburtsfehlern registriert. Die Substanz wurde daher vom Markt genommen. Seit September 1998 stehen Thalidomid 50-mg-Kapseln in den USA als zugelassenes Arzneimittel zur Behandlung des Erythema nodosum leprosum (ENL) wieder zur Verfügung.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
Antiemese: zytostatika-induziertes Erbrechen verhindern
Lautet die Diagnose "Krebs", bedeutet dies für den Patienten oft Operation oder/und Strahlen- bzw. Chemotherapie. Nicht vergessen werden darf der dritte Pfeiler der Krebsbehandlung: die supportive Therapie. Denn die Qualität des "supportive care" bestimmt ganz wesentlich die Lebensqualität des Patienten. Dazu gehört auch ein adäquater Schutz vor Zytostatika-induziertem Erbrechen.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Schaden Eier den Blutgefäßen?
Ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel ist der Hauptrisikofaktor für die koronare Herzkrankheit. Deshalb wird allgemein empfohlen, die Cholesterinzufuhr einzuschränken und entsprechend nur wenige Eier zu essen. Um nachzuprüfen, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen dem Eikonsum und dem Risiko für die koronare Herzkrankheit oder für einen Schlaganfall bei Männern und Frauen besteht, wurden zwei große prospektive Kohortenstudien ausgewertet. Dabei konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Eikonsum und der koronaren Herzkrankheit oder Schlaganfällen nachgewiesen werden.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Zervixkarzinom: Neuer DNA-Test auf Gebärmutterhalskrebs
Die Krebsvorsorge in Deutschland ist insgesamt sehr erfolgreich, doch nach wie vor sterben bei uns mehr Frauen an Gebärmutterhalskrebs als an Hepatitis B und AIDS - womit Deutschland eine fatale Spitzenposition unter den europäischen Ländern einnimmt. Eine schwer nachvollziehbare Tatsache, denn im Gegensatz zu anderen Krebsarten ist der Verursacher des Gebärmutterhalskarzinoms, das humane Papillomavirus (HPV), bekannt - und mit einem neuen DNA-Test sehr früh und leicht nachweisbar. Theoretisch müsste also keine Frau mehr an dieser Krebsart sterben.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Ketolide: Neue Antibiotika mit größerem Wirkungsspektrum
Makrolidantibiotika sind bei Infektionen der unteren Atemwege seit vielen Jahren Mittel der ersten Wahl. Sie haben den Vorteil, gegen zahlreiche der so genannten "typischen" bakteriellen Erreger wirksam zu sein und auch gegen die "atypischen". Durch zunehmende Resistenzen ist in den letzten Jahren die Zahl der Therapieversager gestiegen. Jetzt werden Abkömmlinge der Makrolide entwickelt, die dieses Problem umgehen können: die Ketolide.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Multiple Sklerose: Die Suche nach dem schuldigen Erreger
Die Multiple Sklerose (MS), eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems mit zahlreichen neurologischen Ausfallerscheinungen, gilt als Autoimmunerkrankung. Sie wird vor allem durch T-Lymphozyten vermittelt, die in das zentrale Nervensystem eindringen. Der Auslöser dieser Krankheit ist jedoch unbekannt, beteiligt sind unter anderem erbliche Faktoren und bisher noch nicht genau definierte Umwelteinflüsse, beispielsweise Infektionen.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Homocystein-Stoffwechselstörungen: Wirkstoff Betain erstmals als Arzneimittel v
Mit der USA-Zulassung von Cystadane steht jetzt erstmals ein Betain- Präparat als Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Homocystein-Stoffwechselstörungen zur Verfügung. Bislang mussten hierfür Zubereitungen aus Chemikalien eingesetzt werden, deren Reinheitsgrad nicht immer den Ansprüchen eines Arzneimittels genügt. Dies ist besonders bei Dauertherapien problematisch, wie die Orphan Europe GmbH mitteilt.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Varizella-Zoster-Virus: Im Zweifelsfall lieber impfen
Die durch Varizella-Zoster-Virus hervorgerufenen Windpocken gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Kindesalters. 10 Prozent der Jugendlichen und Erwachsenen besitzen jedoch keine Antikörper gegen das Virus und sind damit dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes ausgesetzt. Eine rechtzeitige Schutzimpfung mit Varilrix® könnte die hiermit verbundene Letalität und Mortalität senken.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Herzinfarkt: Chlamydia pneumoniae doch beteiligt?
Bei der Atherosklerose und ihrer Folgekrankheiten wird seit langem eine infektionöse Genese vermutet. Als mögliche Auslöser wurden sowohl virale als auch bakterielle Erkrankungen diskutiert. Neue Studien legen die Vermutung nahe, dass Chlamydia pneumoniae eine nicht unwesentliche Rolle spielt.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Betablocker: Bisoprolol bei Herzinsuffizienz
Mit Bisoprolol steht ein beta1-selektiver Betablocker für die Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz zur Verfügung. Die Zulassung für diese Indikation wurde jetzt erteilt, wie der Hersteller, die Darmstädter Merck KGaA, mitteilte.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
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