Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Altersbezogene Makuladegeneration: Verteporfin zur photodynamischen Therapie zug
Die Europäische Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) hat am 28. Juli 2000 Verteporfin (Visudyne) zur photodynamischen Therapie der feuchten altersbezogenen Makuladegeneration (AMD) zugelassen. Entwickelt wurde die Substanz von Ciba Vision, dem augenheilkundlichen Bereich von Novartis, und QLT PhotoTherapeutics Inc. Damit steht nun auch in Deutschland diese Therapie zur Behandlung der häufigsten Ursache für Altersblindheit zur Verfügung.Show more13.08.2000, 15:28 Uhr
Schizophrene Psychosen: Partieller Dopamin-D2-Agonist Aripiprazol
Aripiprazol ist nach einer Information von Bristol-Myers Squibb ein neues atypisches Neuroleptikum, das als partieller Dopamin-D2-Agonist einen neuen Therapieansatz für die Behandlung schizophrener Psychosen bietet.Show more13.08.2000, 15:28 Uhr
Oseltamivir – das erste orale Medikament zur Behandlung der Grippe
Oseltamivir (Tamiflu®) ist nach dem inhalierbaren Zanamivir der erste oral einnehmbare Neuraminidasehemmer zur Behandlung der Grippe. Die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten klinischen Studie haben bestätigt, dass das Präparat wirksam und gut verträglich ist.Show more06.08.2000, 15:28 Uhr
TRUST-Studie: Keine Asthma-Verschlimmerung unter regelmäßiger Salbutamol-Inhal
In der TRUST-Studie hatten Asthmapatienten, die ein Jahr lang viermal täglich 400 µg Salbutamol inhalierten, keine schlechtere Asthmakontrolle als Patienten, die Plazebo inhalierten. Aber auch wenn die Sorge um eine mögliche Asthma-Verschlimmerung unbegründet ist - einen deutlichen Nutzen hatte die Salbutamol-Dauertherapie nicht.Show more06.08.2000, 15:28 Uhr
Mukoviszidose: Eine Krankheit wird erwachsen
Mukoviszidose (zystische Fibrose, CF) ist die häufigste autosomal rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung. Als Auslöser wurden 1985 Mutationen im cystic fibrosis transmembrane conductance regulator (CFTR-)Gen auf dem langen Arm des Chromosoms 7q31.2 identifiziert. Heute sind rund 900 krankheitsauslösende Mutationen des CFTR-Gens bekannt, und über 150 sind auch bei deutschen Patienten nachgewiesen worden.Show more06.08.2000, 15:28 Uhr
Genomforschung: Krankheiten besser erkennen und behandeln
Mit Hilfe der Genomforschung sollen die genetischen Ursachen von Krankheiten identifiziert und die individuelle Ansprechbarkeit auf eine Pharmakotherapie verbessert werden. Ergebnisse der Genomforschung wie DNA-Mikrochips werden bereits heute in der Diagnostik eingesetzt.Show more30.07.2000, 15:28 Uhr
AIDS-Therapie: Efavirenz wirkt auch bei HIV-Infizierten mit schlechtem Immunstat
HIV-Patienten mit sehr niedrigen wie auch solche mit höheren CD4-Werten profitieren nach einer Information der DuPont Pharma gleichermaßen von einer Dreifach-Kombinationstherapie, die sich auf Efavirenz (Sustiva) stützt.Show more30.07.2000, 15:28 Uhr
Harninkontinenz: Pillen statt Windeln für mehr Lebensqualität
Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland sind von ihr betroffen, und doch ist sie immer noch ein Tabuthema, über das kaum gesprochen wird: die Inkontinenz. Viele Inkontinenzpatienten suchen nicht einmal einen Arzt auf. Manche Ärzte veranlassen keine medikamentöse Therapie. Doch haben moderne Anticholinergika ihre Wirksamkeit gegen Harninkontinenz inzwischen in Studien belegt. Von diesen Arzneimitteln sind keine Wunder zu erwarten, wohl aber eine deutliche Linderung. Doch kann dies die Lebensqualität der Betroffenen beträchtlich erhöhen und ihnen möglicherweise die Pflegebedürftigkeit ersparen.Show more30.07.2000, 15:28 Uhr
Calciumantagonisten: Diltiazem nach Fibrinolyse bei frischem Herzinfarkt
Die INTERCEPT-Studie untersuchte die Wirkung von 300 mg retardiertem Diltiazem, nach einem Herzinfarkt sechs Monate lang einmal täglich eingenommen, auf die Häufigkeit erneuter Koronarereignisse. Das Besondere im Vergleich zu älteren Studien war: Alle Patienten hatten eine frühe Fibrinolyse erhalten. Die Ergebnisse weisen auf eine mögliche Eignung des Calciumantagonisten für die Sekundärprävention des Herzinfarktes im Rahmen der heute üblichen Post-Infarkt-Therapie hin.Show more30.07.2000, 15:28 Uhr
Antidiabetika: Rosiglitazon in Deutschland zugelassen
Der so genannte Insulinsensitizer Rosiglitazon (Avandia) ist jetzt auch in Deutschland auf dem Markt. Rosiglitazon wird zunächst nur zur Kombinationstherapie mit Metformin und Sulfonylharnstoffen zugelassen. In den USA ist der Wirkstoff bereits seit Juni 1999 eingeführt.Show more23.07.2000, 15:28 Uhr
Atherosklerose: Sport verbessert Endothelfunktion
Vier Wochen Intensivtraining am Fahrradergometer verbesserten bei Patienten mit Koronar-Atherosklerose die koronare Endothelfunktion. Diese günstige Wirkung auf das Endothel könnte die herzschützende Wirkung des Sports erklären.Show more23.07.2000, 15:28 Uhr
Antihypertensiva: Begünstigen Betablocker Diabetes?
In einer US-amerikanischen Studie wurde der Zusammenhang zwischen der Bluthochdruck-Behandlung und der Entstehung eines Typ-2-Diabetes untersucht. Dabei zeigte sich, dass nur Betablocker, nicht jedoch Thiaziddiuretika das Diabetesrisiko erhöhen.Show more23.07.2000, 15:28 Uhr
Diabetestherapie: Nateglinid reguliert den Blutzucker nach den Mahlzeiten
Standen früher Nüchternblutzucker und HbA1c-Wert im Mittelpunkt des Diabetikerlebens, sind es inzwischen die postprandialen Blutzuckerspitzen, denen verstärkt Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Zu Recht! Denn inzwischen konnte gezeigt werden, dass zwischen kardiovaskulärer Mortalität und postprandialer Hyperglykämie eine direkte Korrelation besteht, allerdings kein Zusammenhang mit dem Nüchternblutzucker. Der neue Insulinregulator Nateglinid (vorgesehener Handelsname Starlix) setzt genau dort an: Er sorgt dafür, dass die Blutzuckerspiegel auch direkt nach den Mahlzeiten im Normbereich bleiben. Nateglinid soll Anfang 2001 eingeführt werden.Show more23.07.2000, 15:28 Uhr
Malariaprophylaxe: Drei Tage Einnahme – sieben Wochen Schutz
Mit Tafenoquin vergrößert sich das therapeutische Arsenal zur Malariaprophylaxe. In einer Studie in Lambarene im afrikanischen Gabun konnte die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von Tafenoquin zur Prophylaxe der Malaria tropica nachgewiesen werden. Möglicherweise kann Tafenoquin in Zukunft einige herkömmliche Arzneimittel zur Malariaprophylaxe ersetzen.Show more23.07.2000, 15:28 Uhr
INSIGHT-Studie: Calciumantagonisten bessern die Prognose bei der Hypertonie
Jahrelang standen die Calciumantagonisten wegen potenzieller schädigender Langzeiteffekte in der Kritik. Nun hat die INSIGHT-Studie als erste große doppelblinde Langzeitstudie mit definierten Endpunkten gezeigt, dass langwirksame Calciumantagonisten wie das in Deutschland nicht zugelassene Nifedipin GITS die Prognose des Hypertonikers ebenso bessern wie Diuretika. In Deutschland kommt dem Nifedipin GITS das Nisoldipin CC in seinen pharmakologischen und klinischen Eigenschaften am nächsten.Show more16.07.2000, 15:28 Uhr
Troponin-Test: Herzinfarkt-Risiko kann erkannt werden
Der Geschäftsbereich Diagnostika der Bayer Corporation in Tarrytown, N.Y./USA, hat von der Food and Drug Administration (FDA) für den Troponin-I-Test (cTnI) eine erweiterte Zulassung erhalten. Der Test kann nun auch dazu genutzt werden, Personen mit einem hohen Herzinfarkt-Risiko zu identifizieren. Erhalten solche Patienten frühzeitig eine spezifische Therapie, verbessern sich ihre Chancen erheblich.Show more16.07.2000, 15:28 Uhr
Krebstherapie: Epoetin alfa erhält erweiterte onkologische Zulassung
Die Zulassung für Epoetin alfa (Erypo) ist auf die Behandlung von Anämien und die Reduktion von Bluttransfusionen bei Patienten unter nicht-platinhaltiger Chemotherapie mit soliden Tumoren, malignen Lymphomen und dem Multiplen Myelom ausgedehnt worden.Show more16.07.2000, 15:28 Uhr
Komplikationen bei Diabetes mellitus: Nephropathie – renale Anämie &ndash
Im Mittelpunkt der Diabetestherapie steht die optimale Einstellung der Stoffwechsellage. Doch das ist nicht genug. Auch mögliche Komplikationen wie die diabetische Nephropathie, die Anämie und das diabetische Fußsyndrom müssen im Auge behalten oder, falls sie sich bereits entwickelt haben, zumindest effektiv behandelt werden.Show more16.07.2000, 15:28 Uhr
In der Diskussion: Lösen Kava-Kava-Präparate Leberschäden aus?
Kava-Kava-Präparate sind in die Diskussion gekommen: Bis heute liegen international zehn Spontanmeldungen zu Leberschäden in möglichem Zusammenhang mit diesen Phytopharmaka vor. Diskutiert wird, ob die unerwünschten Wirkungen nur durch acetonische Extrakte ausgelöst werden oder ob auch ethanolische Extrakte lebertoxische Wirkungen entfalten können. Nachdem alleine in der Schweiz seit Herbst 1999 vier Meldungen eingetroffen sind, mahnt die schweizerische Interkantonale Kontrollstelle für Heilmittel (IKS) zu erhöhter Vorsicht bei der Anwendung von Kava-Kava-Präparaten.Show more16.07.2000, 15:28 Uhr
Raloxifen: Nicht nur gegen Osteoporose
Raloxifen lässt sich als selektiver Östrogenrezeptormodulator bei postmenopausalen Frauen erfolgreich gegen vertebrale Frakturen einsetzen. Doch damit nicht genug. Neue Studien prüfen nun auch den Einsatz in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen und Mammakarzinome. Und das aus gutem Grund!Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Postmenopause: Hormonersatztherapie mit Tibolon
Das synthetische Steroid Tibolon (Liviella), das schwach östrogen, gestagen und androgen wirkt, wird in Deutschland seit letztem Jahr zur Therapie menopausaler und postmenopausaler Beschwerden eingesetzt. Die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der Substanz wurde in einer kürzlich abgeschlossenen Phase-IV-Studie mit 981 Frauen bestätigt. Darüber hinaus scheint der Einsatz der Hormonersatztherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorteilhaft zu sein.Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Neue Studie bei Mammakarzinom: Die Brust erhalten
Eine aktuelle in Clinical Cancer Research veröffentlichte kleine Studie an 24 Frauen unterstützt die zunehmenden Hinweise darauf, dass eine neoadjuvante (präoperative) Hormonbehandlung eine Rückbildung von Tumoren in einem Ausmaß bewirken kann, welche eine Mastektomie bei einigen postmenopausalen Frauen vermeidbar werden lässt. Diese Frauen könnten dann weniger entstellend brusterhaltend operiert werden. Das teilte AstraZeneca mit.Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Depressionen: Mit zeitgemäßer Therapie Suizide verhindern
Depressionen lassen sich wirksam behandeln. Doch noch immer werden die potenziell möglichen Therapieregimes viel zu selten optimal genutzt. Dies zeigt die unverändert hohe Suizidrate: Immerhin 18 Prozent der Depressiven nehmen sich das Leben. Wer alle Register ziehen und "zeitgemäß" therapieren will, muss umdenken.Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Phytotherapie: Rotes Weinlaub schützt die Venen
Pflanzliche Ödemprotektiva werden bei der chronischen Venen- insuffizienz (CVI) in den frühen Krankheitsstadien (1 und 2a) eingesetzt. Für einen Extrakt aus Rotem Weinlaub konnte nun die klinische Wirksamkeit bei dieser Indikation in einer GCP-konformen Studie belegt werden. Befindet sich die Erkrankung bereits in einem weiter fortgeschrittenen Stadium, müssen oft chirurgische Eingriffe an den betroffenen Beinvenen vorgenommen werden. Hierfür sind in letzter Zeit neue, weniger belastende Verfahren entwickelt worden.Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Klinische Studie: Acetylsalicylsäure wirkt gegen Migräne
Acetylsalicylsäure und andere periphere Analgetika werden aufgrund klinischer Erfahrungen schon lange erfolgreich gegen Migräne eingesetzt. Die Wirksamkeit der Acetylsalicylsäure in Dosierungen von 1000 mg gegen Kopfschmerzen bei Migräneattacken wurde nun durch eine kontrollierte Studie belegt. Dies stellt die Empfehlungen zum Einsatz bei der Migräne auf eine neue Grundlage.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
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