Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Transdermale Schmerztherapie: Buprenorphin bald als Pflaster erhältlich
Buprenorphin ist ein stark wirkendes Opioid, das vor allem in der Therapie chronischer Schmerzen verwendet wird. Weil die Bioverfügbarkeit von Buprenorphin bei oraler Applikation schlecht ist, wird dieses Opioid demnächst als transdermales therapeutisches System erhältlich sein. Die Wirksamkeit der neuen Applikationsform wurde in drei Doppelblindstudien nachgewiesen.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Gastrointestinaltrakt: Tegaserod für Patienten mit Reizdarmsyndrom
Mehr als 10 Prozent der Bevölkerung in den Ländern der westlichen Welt leiden unter einem Reizdarmsyndrom. Die Behandlung dieser Patientengruppe ist bislang noch unzureichend und stützt sich auf Allgemeinmaßnahmen wie eine Ernährungsumstellung und auf den Einsatz von Medikamenten. Mit dem zur Zulassung eingereichten selektiven 5-HT4-Agonisten Tegaserod (Zelmac) von Novartis Pharmaceuticals Corporation ist nach Information der Firma nun eine neue Behandlungsoption für Reizdarmpatienten vom Obstipations-Typ in Aussicht.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Britische Ärzte-Studie: Rauchen schützt nicht vor Demenz
In einer großen britischen Studie mit über 30000 Ärzten wurde untersucht, ob Rauchen das Demenzerkrankungsrisiko beeinflusst. Weder erhöhte noch senkte langjähriges Rauchen das altersspezifische Erkrankungsrisiko für die Alzheimer-Demenz und Demenzen im Allgemeinen.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Parkinson-Behandlung mit Ropinirol: Weniger Bewegungsstörungen als mit Levodopa
Patienten im Frühstadium der Parkinson-Krankheit können mit dem Dopaminagonisten Ropinirol erfolgreich behandelt werden und haben dabei ein 15fach reduziertes Risiko zur Entwicklung von Überbewegungen als unter dem Standardtherapeutikum Levodopa.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Grippesaison 00/01: Grippe-Impfstoff Fluad zugelassen
Die Chiron Corporation informierte darüber, dass sie im Rahmen des Verfahrens der gegenseitigen Anerkennung die nationale Marktzulassung für ihren mit einem Adjuvans kombinierten Grippeimpfstoff Fluad in zwölf westeuropäischen Ländern erhalten hat.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Krebstherapie: Zoledronsäure besser als Pamidronsäure?
Auf der Jahresversammlung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in New Orleans vorgestellte Daten zeigten nach einer Information der Novartis AG, dass signifikant mehr Krebspatienten mit tumorinduzierter Hyperkalzämie auf Zoledronsäure (Zometa zur Injektion) ansprechen als auf Pamidronat (Aredia), dem gegenwärtigen therapeutischen Standard. Zoledronat ist ein hochwirksames Bisphosphonat, das in laufenden Studien für die Behandlung der tumorinduzierten Hyperkalzämie (TIH) untersucht wird.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Rekombinantes Fusionsprotein: Etanercept zur Behandlung der rheumatoiden Arthrit
Am 1. Juni wurde das rekombinante Fusionsprotein Etanercept (Enbrel) zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis in den deutschen Markt eingeführt. Aufgrund der hohen weltweiten Nachfrage ist Enbrel zurzeit nur über Wyeth-Pharma GmbH zu beziehen, wie die Firma mitteilte.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Anti-TNF-Alpha-Antikörper: Infliximab zur Therapie der rheumatoiden Arthritis z
Die rheumatoide Arthritis geht bei vielen Patienten mit einer raschen Destruktion und Funktionseinschränkung der betroffenen Gelenke einher, die oft bis zur Invalidität führt. Die Behandlung mit den bisher zur Verfügung stehenden so genannten Basistherapeutika ist in vielen Fällen aufgrund mangelnder Wirkung oder schlechter Verträglichkeit unbefriedigend, und innerhalb von zwei Jahren nach Diagnosestellung sind fast 40% der Betroffenen nicht mehr arbeitsfähig. Mit dem gegen TNF alpha gerichteten Antikörper Infliximab (Remicade) steht nach einer Mitteilung der Essex Pharma nun ein Medikament zur Verfügung, das in schweren therapieresistenten Fällen bereits innerhalb von zwei Wochen nach der Infusion zu einer deutlichen Linderung der Symptome und einer Verbesserung der Gelenkfunktion führt.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Lipodystrophiesyndrom: Der Preis für das Überleben?
Im Jahre 1997, etwa 10 Jahre nach Einführung der antiretroviralen Therapie und zwei Jahre nach der breiten Etablierung der Kombinationstherapien, wurden erstmalig Veränderungen bei sonst gesunden HIV-Infizierten beschrieben, die inzwischen als HIV-assoziiertes Lipodystrophiesyndrom bezeichnet werden.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
HIV-Infektion bei Schwangeren: Das Kind hat eine gute Chance, gesund auf die Wel
Zurzeit leben in Deutschland etwa 37000 Menschen mit HIV, davon sind 8000 weiblich, und der Frauenanteil bei den Neuinfizierten nimmt ständig zu: Er stieg von 6% im Jahr 1988 auf jetzt fast ein Viertel. In Asien und Afrika sind sogar fast 50% der Neuinfizierten Frauen. Frauen sind zum Zeitpunkt ihrer HIV-Diagnose im Schnitt zehn Jahre jünger als Männer, viele haben Kinder, und manche erfahren erst während der Schwangerschaft von ihrer Infektion.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Hormonstäbchen: Drei Jahre Schutz vor Schwangerschaft
Frauen steht ein neues Verhütungsmittel zur Verfügung: Implanon - ein Einzelstäbchenimplantat, etwa streichholzgroß, jedoch flexibel wie "Spaghetti al dente", das unter die Haut des Oberarms implantiert wird. Dort setzt es über eine Zeit von drei Jahren kontinuierlich das Gestagen Etonogestrel frei. Das Implantat scheint sicherer zu sein als die Pille und hat den großen Vorteil, dass die tägliche Einnahme entfällt. Das Hormonstäbchen von Nourypharma ist ab 15. Juni 2000 in Deutschland auf dem Markt und kostet etwa 600 DM (16,70 DM pro Monat).Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
HIV-Therapie: Die Behandlung wird individuell auf den Patienten abgestimmt
Noch vor einigen Jahren gab es für Patienten nach der Diagnose "HIV-positiv" kaum Perspektiven. Mit der Einführung zahlreicher neuer antiretroviraler Arzneimittel, vor allem der Proteaseinhibitoren, änderte sich die Situation grundlegend. Zwar ist es auch heute noch nicht möglich, das Virus endgültig auszurotten, aber infizierte Menschen können dank der modernen Kombinationstherapien mit den 15 in Deutschland zugelassenen antiretroviralen Arzneimitteln länger leben, ohne dass die Krankheit AIDS ausbricht. Während im Jahr 1994 in Deutschland noch 1000 HIV-Infizierte an AIDS starben, sank diese Zahl 1999 auf 300.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Mukoviszidose: Nicht nur die Lunge, auch die Leber ist betroffen
Die mittlere Lebenserwartung der Mukoviszidose-Patienten ist inzwischen auf knapp 30 Jahre angestiegen. Mit dem erhöhten Lebensalter allerdings verschärfen sich die Probleme. Die genetische Störung manifestiert sich nicht nur pneumologisch, sondern auch durch hepatobiliäre Komplikationen.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
Bisphosphonat Risedronat: Schutz vor Knochenbrüchen bei Osteoporose
Wirbelfrakturen sind oftmals das erste Anzeichen einer Osteoporose. Wird dieses Anzeichen bzw. die Osteoporose selbst nicht frühzeitig erkannt, sind weitere Frakturen wie Hüftbrüche vorprogrammiert. Als wirksames Arzneimittel zur Reduktion sowohl des vertebralen Frakturrisikos als auch des Risikos für Hüftfrakturen hat sich in klinischen Studien das neue Bisphosphonat Risedronat (Actonel) erwiesen. Actonel ist seit Anfang März in der EU zugelassen und wurde am 15.Mai in Deutschland eingeführt.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
Corticoide bei Hörsturz: Prednisolon verbessert Therapieergebnisse
Rund 25000 Deutsche erleiden jährlich einen Hörsturz. Als Therapie der Wahl des plötzlich auftretenden Hörverlustes, der von Ohrgeräuschen begleitet sein kann, galten bislang eine mikrozirkulationsfördernde Infusionstherapie und Vitamingaben. Der zusätzliche Einsatz von hochdosiertem Prednisolon während der ersten drei Behandlungstage verbessert den Therapieerfolg wesentlich und wird dringend empfohlen, wie die Firma Merck jetzt mitteilte.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
Moderne Therapie des Schlaganfalls: Differenziertes Blutdruckmanagement hat ober
Bei Schlaganfallpatienten spielt die Auswahl des richtigen Antihypertensivums eine ausschlaggebende Rolle, weil nur die optimale blutdruckregulierende Therapie eine Ausweitung des Hirninfarktes vermeiden kann. Zahlreiche Antihypertensiva erhöhen jedoch neben ihrer blutdrucksenkenden Wirkung gleichzeitig den intrakraniellen Druck. Insbesondere bei bereits erhöhtem intrakraniellen Druck, wie er schon in der Frühphase des Infarktes, vorrangig jedoch ab dem dritten Tag durch die Bildung vasogener Ödeme auftritt, müssen zusätzliche zerebrale Durchblutungsstörungen durch einen weiteren intrakraniellen Druckanstieg dringend vermieden werden, wie Byk Gulden berichtete.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
Dyspeptische Beschwerden: Artischocken – als Gemüse viel zu schade
Artischocken schmecken nicht nur lecker als Gemüse - aphrodisierende Wirkung inklusive; sie wirken auch gegen funktionelle dyspeptische Beschwerden. Wichtig ist, dass der standardisierte Extrakt aus dem "richtigen" Teil der Pflanze gewonnen wird. Denn nur dann enthält er die medizinisch wirksamen Substanzen.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Kardiovaskuläre Erkrankungen: ACE-Hemmer schützen die Gefäße
Bei nahezu allen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ist die Endothelfunktion gestört. Darüber berichtete Gödecke/Parke-Davis. Auslöser sind etablierte kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Hypercholesterinämie, Blutdruck, Diabetes mellitus und Rauchen, die über eine Aktivierung des Renin-Angiotensin-Systems zu einem Anstieg von Angiotensin II in der Gefäßwand führen. Dies fördert zum einen die Bildung freier Sauerstoffradikale, zum anderen wird Bradykinin, das die endotheliale Produktion und Freisetzung von NO stimuliert, zu inaktiven Peptiden abgebaut. Daraus resultiert ein Ungleichgewicht vasoaktiver Mediatoren: Der Spiegel des vasodilatierend wirksamen NO nimmt ab, gefäßverengende Substanzen überwiegen.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Multiple Sklerose: Frühzeitige Behandlung mit Interferon beta-1a verzögert Kra
Wird Interferon beta-1a bereits bei einem Patienten mit einer sehr frühen MS-Symptomatik, beispielsweise einer Optikusneuritis, eingesetzt, so vermag die einmal wöchentliche Gabe von 30 mg Avonex den Ausbruch einer nach den bisherigen Kriterien klinisch diagnostizierten Multiplen Sklerose signifikant zu verzögern. Die Behandlung mit dem Interferon beta-1a reduzierte in einer neuen Studie die Rate der Patienten, die eine klinisch definierte MS entwickelten, statistisch signifikant um 43% (p = 0,0023). Das teilte die Biogen GmbH mit.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Dermatomykosen: Über 80 Prozent Heilungsrate mit Clotrimazol
Juckende, brennende und gerötete Haut - die typischen Symptome einer Pilzinfektion. Meist sind die oberen Hautschichten, speziell die Epidermis, Haare und Nägel betroffen. Fußpilz beispielsweise ist eine der häufigsten Hauterkrankungen in den Industrieländern - ungefähr 25 Prozent der Bevölkerung sind betroffen - und etwa 75 Prozent aller Frauen entwickeln mindestens einmal vor ihrer Menopause eine Genitalmykose.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Hepatitis C: Zulassung für Pegasys beantragt
Roche hat bekannt gegeben, dass sie bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA das Zulassungsgesuch von Pegasys für die Behandlung von chronischer Hepatitis C bei Erwachsenen eingereicht hat. Mehr als 170 Millionen Menschen sind weltweit von dieser lebensbedrohlichen Krankheit betroffen.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
FIT-Studie: Mehr Mobilität für osteoporosekranke Frauen
Osteoporosekranke Frauen mit Wirbelkörperfrakturen, die mit dem Bisphosphonat Alendronat (Fosamax) behandelt werden, sind im Vergleich zu Osteoporose-Patienten, die Plazebo erhalten, weniger in ihrer Mobilität eingeschränkt und müssen 63% weniger Tage aufgrund von Schmerzen im Bett verbringen. Zu diesem Ergebnis kam eine neue, kürzlich veröffentlichte Analyse der FIT-Studie (Fracture Intervention Study), der bislang größten doppelblinden und randomisierten Osteoporose-Behandlungsstudie, wie MSD jetzt berichtete.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Neue Arzneimittel: Aktuelle Veränderungen in der Diabetestherapie
In der Diabetestherapie gibt es zur Zeit und in den kommenden Jah- ren viele Neuerungen. Diese reichen von modifizierten Insulinen, die besonders rasch oder lang wirksam sind, bis zu oralen Antidiabetika, die die Behandlung revolutionieren könnten. Prof. Dr. Eugen J.Verspohl, Münster, fasste die Neuheiten auf dem Diabetesgebiet in seinem Vortrag aus Anlass des 60. Geburtstages von Hans-Günter Friese, Präsident der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, zusammen.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Gentechnisch hergestellte Arnzeimittel: Rekombinante Wirkstoffe haben hohen Sich
Was sind rekombinante Arzneistoffe? Wie werden sie hergestellt? Wie sicher sind sie? Welche Präparate wurden in den letzten Jahren neu zugelassen? Bedeuten sie einen wirklichen Fortschritt für die Arzneimitteltherapie? Diese Fragen beantwortete Prof. Dr. Theo Dingermann, Frankfurt/Main, bei seinem Vortrag "Sind Sie fit für eine kompetente Abgabe gentechnisch hergestellter Arzneimittel?" beim Festkolloqium aus Anlass des 60. Geburtstags von Hans-Günter Friese.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Typ-II-Diabetes: Rosiglitazon bekämpft die Insulinresistenz
Einen Ansatz gegen die fortschreitende Insulinresistenz bei Typ-II-Diabetes bietet der neue Insulinsensitizer Rosiglitazon (Avandia®) von SmithKline Beecham Pharma, dessen europäische Zulassung nach einer Information des Herstellers im Sommer erwartet wird.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Meningitis-Impfstoff bietet Schutz vor der Erkrankung
Das Department of Health (DOH) in Großbritannien hat bekannt gegeben, dass ein neues Immunisierungsprogramm zu einem drastischen Rückgang von Meningokokken-Erkrankungen führt, die durch Erreger der Gruppe C verursacht sind. Diese lebensbedrohliche Erkrankung befällt hauptsächlich Kinder und junge Erwachsene. In dem Programm, in das anfänglich Säuglinge und Teenager für die Immunisierung aufgenommen wurden, wird nach einer Firmeninformation der Konjugat-Impfstoff Meningitec von Wyeth-Lederle eingesetzt. Meningitec ist der erste Impfstoff gegen Meningokokken-Erkrankungen der Gruppe C, der bereits bei Kleinkindern unter 18 Monaten eingesetzt werden kann.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
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