Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Immunsuppression: Sirolimus verringert akute Abstoßungsreaktionen nach Nierentr
In einer US-amerikanischen Studie bekamen 719 Empfänger von Nierentransplantaten zusätzlich zu einer Therapie mit Ciclosporin und Prednison Sirolimus oder Azathioprin. Akute Abstoßungsreaktionen traten unter Sirolimus seltener auf als unter Azathioprin. Tod des Patienten oder Verlust des Transplantats waren in beiden Gruppen gleich häufig.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Mammakarzinom: Herceptin – monoklonaler Antikörper gegen Krebs
Wenn im Brustkrebsgewebe das HER2-Protein nachgewiesen werden kann, ist das Risiko für einen besonders aggressiven Verlauf der Krankheit hoch. Tumorzellen mit diesem Kennzeichen sprechen gegenüber konventionellen Chemo- und Hormontherapien schlecht an. Etwa 25 bis 30% aller Frauen mit Mammakarzinom sind davon betroffen. Für sie wurde der neue monoklonale Antikörper Trastuzumab (Herceptin) entwickelt, der seit September 1998 in den USA und jetzt auch bei uns auf dem Markt ist.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Influenza: Oseltamivir verkürzt die Grippedauer
Oseltamivir reduziert die Dauer einer Grippe um rund 1,3 Tage und führt zu einem wesentlich leichteren Krankheitsverlauf als die Therapie mit einem Plazebo. So lautet das Fazit einer großen multizentrischen Studie in den USA.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Opioid-Analgetika: Studienergebnisse widerlegen Morphin-Mythos
In den letzten Jahren hat sich zwar schon einiges in puncto Schmerztherapie getan: So ist beispielsweise in Deutschland der Morphinverbrauch von 1984 bis 1996 um fast 900% gestiegen. Die Menge der insgesamt verordneten Opioide reicht allerdings noch längst nicht aus, um alle Patienten mit starken Tumorschmerzen oder nicht-tumorbedingten, chronischen Schmerzen angemessen behandeln zu können.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
G. Binder, W.A. KönigÄtherische Öle – Unter
Grundlage einer erfolgreichen Therapie mit ätherischen Ölen ist die Verwendung hochwertiger, korrekt deklarierter Produkte. Zur Qualitätsbeurteilung ätherischer Öle wurden daher Grenzwerte für die prozentualen Anteile wichtiger Komponenten festgelegt. In der vorliegenden Arbeit wurden exemplarisch ätherische Lavendel-, Lavandin-, Fenchel- und Melissenöle verschiedener Herkunft auf ihre Zusammensetzung hin überprüft und anhand allgemein anerkannter Standards bewertet.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Rhinoviren: Mittel gegen Schnupfen in Sicht?
"Ein Schnupfen dauert mit Medikamenten sieben Tage und ohne Therapie eine Woche." Diese Aussage wird möglicherweise dank der Entwicklung spezifischer Protease-Inhibitoren bald nicht mehr zutreffen. Der Protease-Hemmer AG-7088 befindet sich bereits in einer Phase-II-Studie.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Topische Glucocorticoidtherapie: Effektiv und nebenwirkungsarm
Allergische Erkrankungen wie das atopische Ekzem oder die allergische Rhinokonjunktivitis werden heute als Manifestationsformen von systemischen Erkrankungen aufgefasst. Nicht zuletzt um Folgeerkankungen, wie einen Etagenwechsel von der allergischen Rhinitis zum Asthma, zu verhindern, ist eine konsequente antiallergische und antientzündliche Therapie notwendig. Moderne, topische Glucocorticoide mit geringem atrophogenen Potenzial und ohne systemische Verfügbarkeit stellen dabei das wichtigste pharmakologische Instrument dar.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Multiple Sklerose: Glatirameracetat in Großbritannien zugelassen
Wie Unternehmenssprecher von Teva Pharmaceutical Industries Ltd. in Jerusalem und Aventis Pharma berichten, ist Glatirameracetat (Copaxone®) seit dem 11.August dieses Jahres in Großbritannien für die Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) zugelassen.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Brustkrebs: EU-Zulassung für Trastuzumab
Roche hat bekannt gegeben, dass die Europäische Kommission dem monoklonalen Antikörper Trastuzumab (Herceptin) die Zulassung erteilt hat. Dieses Medikament wird für die Behandlung von Brustkrebs bei Patientinnen mit HER2-positivem Befund eingesetzt. Das Präparat ist in den USA und einer Reihe weiterer Länder bereits zugelassen.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Das Reizdarmsyndrom: Schlüsselrolle für Serotonin
Das Reizdarmsyndrom ist nicht nur wegen seiner quälenden Symptome für die Betroffenen eine Tortur. Körperliche Ursachen können nicht festgestellt werden, die Patienten werden nicht ernst genommen, und die Ärzte sind hilflos. Nachdem die Erkrankung lange Zeit als psychosomatisches Leiden ohne organische Grundlage galt, weiß man heute mehr über das komplexe Geflecht physiologischer und psychologischer Faktoren, die das Krankheitsbild bestimmen. Dabei wird dem Neurotransmitter Serotonin (5-Hydroxytryptamin, 5-HT) eine Schlüsselrolle zugesprochen. Zwei neue Arzneimittel zur Behandlung des Reizdarmsyndroms greifen an Serotonin-Rezeptoren an: der selektive 5-HT3-Rezeptorantagonist Alosetron (vorgesehener Handelsname Lotronex) und der partielle 5-HT4-Agonist Tegaserod (vorgesehener Handelsname Zelmac).Show more03.09.2000, 15:28 Uhr
P. Schmoltzi, M. SchergesVerwechslung chinesischer A
In der Fachpresse und in den Medien ist in den letzten Monaten mehrfach vor der Anwendung von chinesischen Arzneimitteln aufgrund von Verwechslungen, Zusätzen und Verunreinigungen gewarnt worden. Auch im Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW wurden Verfälschungen chinesischer Arzneidrogen nachgewiesen, die gesundheitlich sehr bedenklich waren. Die verfälschte Ware enthielt die kanzerogenen Aristolochiasäuren. Solche Verwechslungen können auch mit Methoden, die in der öffentlichen Apotheke verfügbar sind, erkannt werden.Show more03.09.2000, 15:28 Uhr
Gelbfieber im Aufwind: Häufung von Krankheitsfällen in Brasilien
Valmir Juazeiro war in seiner Hütte, als der Impftrupp nach Samambaia, einem Weiler im Bundesstaat Goias im zentralen brasilianischen Hochland, kam, um die Bewohner gegen Gelbfieber zu vakzinieren. "Ich bin noch nie in meinem Leben geimpft worden", sagte der 67-jährige Landarbeiter, "und ich werde mir auch jetzt keine Spritze geben lassen." Die Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums impften die anderen Einwohner, dann zog die Kolonne weiter. Auf dem Rückweg in die Distriktstadt Santa Fe de Goias machte die Impfmannschaft noch einmal in Samambaia Halt, doch der alte Mann blieb uneinsichtig und wollte nichts von der Schutzimpfung wissen.Show more03.09.2000, 15:28 Uhr
Alosetron für Frauen mit Reizdarmsyndrom (Interview)
Der selektive 5-HT3-Rezeptorantagonist Alosetron wird zur Behandlung des Reizdarmsyndroms bei Frauen eingesetzt, die unter der Diarrhö-prädominanten Form dieser Erkrankung leiden. Alosetron ist unter dem Namen Lotronex seit Februar 2000 in den USA zugelassen und soll demnächst auch bei uns auf den Markt kommen. Wir sprachen mit Dr. med. Tjark Reblin, Glaxo Wellcome, über das neue Arzneimittel.Show more03.09.2000, 15:28 Uhr
Europäischer Vergleich: Weniger Gebildete rauchen mehr
In zwölf europäischen Ländern wurde die Abhängigkeit des Rauchens von der Bildung verglichen. Die Analyse zeigt erhebliche internationale Unterschiede zwischen den Ländern: Es herrscht ein Nord-Süd-Gefälle mit einem starken negativen Zusammenhang zum Bildungsstand in vielen nordeuropäischen Ländern und - zumindest für Frauen und ältere Männer - einem schwachen negativen oder gar einem positiven Zusammenhang zum Bildungsstand in manchen südeuropäischen Ländern.Show more27.08.2000, 15:28 Uhr
Europäische Zulassung: Neues analoges Mischinsulin
Die EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) hat am 1. August nach Auskunft der Herstellerfirma die europäische Zulassung für NovoMix 30 (biphasisches Insulin Aspart), ein neues Insulinanalogon von Novo Nordisk, erteilt.Show more27.08.2000, 15:28 Uhr
Botulinumtoxin: Nervengift gegen Sorgenfalten und Achselschweiß
Botulinumtoxin ist das stärkste bekannte Gift: Bereits wenige Mikrogramm sind für den Menschen tödlich, und nicht einmal 20 Gramm wären nötig, um die gesamte Erdbevölkerung auszurotten. Doch das Gift bietet auch therapeutische Möglichkeiten: Es kann durch eine Ausschaltung der motorischen Nerven die Muskulatur lähmen. Diese Fähigkeit wird zur Behandlung verschiedener neurologischer Erkrankungen eingesetzt. Daneben soll das Toxin auch bald bei übermäßigem Schwitzen und zur Korrektur von Falten verwendet werden.Show more27.08.2000, 15:28 Uhr
Urologie: Instabile Blase – weitaus häufiger als angenommen
Wie in einer umfangreichen Prävalenzuntersuchung festgestellt wurde, tritt eine instabile Blase weitaus häufiger auf als angenommen. In Einzelanalysen konnte gezeigt werden, dass die instabile Blase nicht in allen Fällen optimal behandelt und das Arsenal therapeutischer Möglichkeiten nicht ausreichend genutzt wird.Show more27.08.2000, 15:28 Uhr
Rekombinantes Faktor-VIII-Präparat: Helixate NexGen in der EU zugelassen
Aventis Behring teilt mit, dass ihr neues rekombinantes Faktor-VIII-Präparat Helixate NexGen jetzt zugelassen wurde. Am 4. August 2000 erteilte die europäische Arzneimittelbehörde die Zulassung dieses gentechnologischen Gerinnungspräparates zur Behandlung der HämophilieA. Die Markteinführung in Deutschland und den anderen EU-Mitgliedsstaaten steht damit unmittelbar bevor.Show more27.08.2000, 15:28 Uhr
Seltene Krankheiten: Waisenkinder der Medizin
"Volkskrankheiten" wie Bluthochdruck und Diabetes sind heute jedem ein Begriff. Daneben gibt es jedoch Krankheiten, die aufgrund ihres sehr seltenen Auftretens nur wenig Beachtung finden. Die Rede ist von den so genannten "Orphan-Krankheiten", an denen weniger als 0,05% der Bevölkerung leiden.Show more27.08.2000, 15:28 Uhr
Colitis ulcerosa: Weniger Glucocorticoide durch Loratadin
Mittel der Wahl bei einem akuten Colitis-ulcerosa-Schub ist die 5-Aminosalicylsäure. Häufig wird sie mit Glucocorticoiden kombiniert, um die Patienten möglichst schnell in die Remission zu bringen. Ein Problem bei der Behandlung sind die corticoidbedingten systemischen Nebenwirkungen. Möglicherweise lässt sich dieses Problem jedoch durch zusätzliche Gabe von Antihistaminika verringern. In einer Pilotstudie mit 17 Colitis-Patienten führte das Antihistaminikum Loratadin zur Einsparung von Prednisolon.Show more20.08.2000, 15:28 Uhr
Sexuell übertragbare Krankheiten: Feigwarzen im Genitalbereich
Die Therapie von Feigwarzen im äußeren Genitalbereich ist in den letzten Jahren um zwei wichtige Möglichkeiten zur Selbstbehandlung bereichert worden: die topische Anwendung von Podophyllotoxin (Wartec Creme 0,15% und Condylox Lösung) und Imiquimod (Aldara 5% Creme).Show more20.08.2000, 15:28 Uhr
Metastasiertes Mammakarzinom: Therapieziel hohe Lebensqualität
Das metastasierte Mammakarzinom ist nicht heilbar. Die Therapie setzt daher auf eine Verlängerung der Lebenszeit bei möglichst guter Lebensqualität. Neue Perspektiven in der Chemotherapie, aber auch eine verbesserte supportive Behandlung können es den Patientinnen erleichtern, mit dem Mammakarzinom als chronische Erkrankung zu leben.Show more20.08.2000, 15:28 Uhr
Krebsbehandlung: Aldesleukin bewirkt langfristige Remission
Chiron hat aktualisierte Daten zur langfristigen Wirkung in die Produktinformationen von Aldesleukin (Proleukin) aufgenommen, die bestätigen, dass Aldesleukin bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkrebs oder Melanomen eine langfristige Remission bewirken kann. Die aktualisierten Daten zeigen bei einigen Patienten, die auf die Aldesleukin-Therapie angesprochen haben, eine nachhaltige Wirkung von mehr als 10 Jahren, so die Mitteilung der Firma.Show more20.08.2000, 15:28 Uhr
Arzneimittelschnellinformationen: Dipyridamol nicht mehr bei kardialen Indikatio
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beabsichtigt, die Zulassung von Dipyridamol-haltigen Arzneimitteln mit kardialen Indikationen zu widerrufen. In der zerebralen Indikation sollen die Gegenanzeigen erweitert werden.Show more13.08.2000, 15:28 Uhr
Pille danach: Notfallkontrazeption mit Levonorgestrel
Zur postkoitalen Kontrazeption führte die Hexal AG, Holzkirchen, zum 1. August 2000 das Präparat duofem (Wirkstoff: 0,75 mg Levonorgestrel) ein. Nachdem der Wirkstoff in dieser Indikation unter anderem in USA, Frankreich und England schon seit längerer Zeit mit großem Erfolg eingesetzt wird, steht er jetzt auch in Deutschland zur Verfügung.Show more13.08.2000, 15:28 Uhr
CSE-Hemmer Cerivastatin: FDA genehmigt höhere Dosierung
Die amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat nach einer Presse-Information der Bayer AG die Vermarktung der neuen 0,8-mg-Dosierung des Lipidsenkers Cerivastatin (Lipobay/Baycol) genehmigt. Bisher war das Medikament nur in geringeren Wirkstärken auf dem Markt. Außerdem wurde es für die neue Indikation "Anhebung des HDL-Cholesterins" zugelassen.Show more13.08.2000, 15:28 Uhr
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