Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
GP IIb/IIIa-Hemmer: Auch Patienten mit niedrigem Risiko profitieren
GP IIb/IIIa-Hemmer konnten in verschiedenen Studien bei perkutanen koronaren Interventionen die Komplikationsrate bis zu 50% senken. Im Rahmen der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie wurden für den Einsatz von GP IIb/IIIa-Hemmern bei dieser Indikation die wichtigsten Botschaften dieser Studien und die Auswirkungen auf den klinischen Alltag diskutiert, wie Essex Pharma berichtete.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Krebspatienten: Epoetin alfa reduziert Transfusionshäufigkeit und verbessert Le
In der Ausgabe vom 1. Juni des "Journal of Clinical Oncology" publizierte Daten zeigen, dass Epoetin alfa bei Krebspatienten, die eine Nichtplatin-Chemotherapie erhalten, die Transfusionshäufigkeit vermindert. Darüber hinaus wiesen sekundäre Studienendpunkte auf eine Beziehung zwischen Epoetin alfa und erhöhten Hämoglobin-Konzentrationen sowie verbesserter Lebensqualität hin.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Osteoporoseprävention: Ipriflavon schützt die Knochen nicht
In einigen Ländern wird das synthetische Isoflavon Ipriflavon zur Osteoporosetherapie und -prävention angeboten. Eine mehrjährige Studie konnte indes keinen Nutzen einer Ipriflavontherapie feststellen. Die Einnahme von Ipriflavon führte bei mehr als 10% der Frauen zu einer subklinischen Lymphozytopenie.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Xanthinderivat: Pentoxifyllin bei Herzinsuffizienz
Pentoxifyllin wird seit vielen Jahren bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit erfolgreich eingesetzt. Doppelblindstudien zeigen nun, dass die Substanz mehr kann als die rheologischen Eigenschaften des Blutes zu beeinflussen. Zusätzlich zur Standardtherapie der Herzinsuffizienz gegeben, verbesserte Pentoxifyllin nach einer Information von Aventis Pharma in verschiedenen Untersuchungen Beschwerden und die linksventrikuläre Funktion bei Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Osteoporose: Prävention beginnt in der Kindheit
Osteoporose hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. Allein in den USA leiden rund 10 Millionen Patienten an dieser Erkrankung, und weitere 18 Millionen weisen ein erhöhtes Osteoporoserisiko auf. Eine frühzeitige und lebenslange Prävention ist für den Erhalt der Knochengesundheit unabdingbar. Die neuesten Erkenntnisse hierzu wurden anlässlich einer amerikanischen Osteoporose-Konsensuskonferenz vorgestellt.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Ernährung: Obst und Gemüse – kein Einfluss auf Brustkrebsrisiko?
In einigen Studien wurde ein Zusammenhang zwischen einem hohen Früchte- und Gemüseverzehr und einem verringerten Brustkrebsrisiko nachgewiesen. Eine Auswertung mehrerer prospektiver Studien, die unter statistisch exakt definierten Bedingungen durchgeführt wurden, konnte diesen Zusammenhang nicht bestätigen.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Xenotransplantation: Endogene Retroviren vom Schwein auf den Menschen übertragb
Bei der Transplantation tierischer Organe auf den Menschen können pathogene Keime vom Tier möglicherweise die Artengrenze durchbrechen. Für endogene Retroviren vom Schwein lässt sich diese Gefahr noch nicht einschätzen.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Chronische Herzinsuffizienz: Frauen haben bessere Prognose als Männer
Der selektive Beta1-Antagonist Bisoprolol reduzierte in der Cardiac Insufficiency Bisoprolol Study II (CIBIS II) signifikant die Mortalität bei chronischer Herzinsuffizienz um 34%. In einer Post-hoc-Analyse der CIBIS II-Daten wurde nach einer Information von Merck neben der kardioselektiven Betablockade jetzt auch das Patientengeschlecht als unabhängiger Prognosefaktor identifiziert.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Atopisches Ekzem: Mometason – epidermisverträglich und hoch wirksam
Topische Steroide sind bei der Therapie schwerer allergischer Manifestationen unverzichtbar. Neben einer verbesserten Wirkung steht auch die Sicherheit dieser Arzneistoffe zunehmend im Vordergrund. Mit dem Wirkstoff Mometasonfuroat steht ein topisch anzuwendendes Glucocorticosteroid zur Verfügung, das, wie Untersuchungen zeigten, epidermisverträglich ist, eine hohe Wirksamkeit zeigt, ohne irritative Wirkungen zu entfalten. Aufgrund der geringen Nebenwirkungen zeigte sich dieser Wirkstoff selbst bei Kindern als Therapie der Wahl.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Adrenalin-Injektor: Lebensretter in der Notfallapotheke
Mit den wärmeren Monaten beginnt auch die Saison für Bienen und Wespen - und damit die risikoreiche Zeit für Patienten mit schweren Insektengiftallergien: Innerhalb von Minuten nach einem Stich kann sich ein lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock entwickeln, der bereits in der Frühphase einer sofortigen effektiven medikamentösen Behandlung bedarf.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Reisethrombose: Risiko im Flugzeug reduzieren
Bei einer Ferienreise mit dem Flugzeug sollte der Flug mindestens so sorgfältig geplant werden wie der Aufenthalt vor Ort. Langes, beengtes Sitzen im Flieger, die geringe Luftfeuchtigkeit an Bord und ein Luftdruck, so niedrig wie auf dem Gipfel der Zugspitze sind nämlich ideale Bedingungen für Beinthrombosen. Dieses Phänomen hat längst einen eingängigen Namen: "Touristenklassen-Syndrom", wie die Bayer AG informierte.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Reisemedizin: Malarone erhält Zulassung für die Prophylaxe der Malaria tropi
Malarone ist nun auch für die Prophylaxe der Malaria tropica zugelassen. Darüber informierte GlaxoSmithKline. Seit 1997 ist das Kombinationspräparat aus Atovaquon und Proguanil zur Therapie der unkomplizierten Malaria tropica in Deutschland zugelassen.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Antibiotika: Telithromycin zeigt in vitro eine hohe Wirksamkeit gegen Erreger vo
Telithromycin, ein neues Antibiotikum aus der neuartigen Substanzklasse der Ketolide, zeigt im Rahmen der Studie PROTEKT (Prospective Resistant Organism Tracking and Epidemiology for the Ketolide Telithromycin) in vitro seine gute Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum von Erregern bei Atemwegserkrankungen.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Neues Erythropoetin: Mehr Lebensqualität für Dialysepatienten
Die Therapie von Patienten mit einem Ausfall der Nierenfunktion ist eine der großen Erfolgsgeschichten der modernen Medizin: Heutzutage können weltweit Hunderttausende von Menschen mit schweren Nierenkrankheiten, die noch vor wenigen Jahrzehnten an "Harnvergiftung" (Urämie) verstorben wären, durch Dialyseverfahren und Nierentransplantation am Leben gehalten werden. Die Patienten haben heute mit der Dialyse eine so hohe Lebensqualität, dass sie ein weitgehend normales Leben führen können.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Potenzstörung: Vardenafil hilft Männern mit Erektionsstörungen
Die Ergebnisse der ersten großen Patientenstudie mit Vardenafil, einem neuen selektiven PDE-5-Hemmer, zeigen nach einer Information der Firma Bayer, dass das Präparat nicht nur die Erektion verbessert. Es beeinflusst auch andere wichtige Faktoren der Sexualfunktion wie Orgasmusfähigkeit, Befriedigung beim Geschlechtsverkehr und Gesamtzufriedenheit positiv. Zudem blieben diese Resultate im Zeitverlauf konstant erhalten. Dies zeigen Daten, die bei der 96.Jahrestagung der American Urological Association in Anaheim, Kalifornien, USA, präsentiert werden.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Sinusitis: Mometason als adjuvante Therapie
Die Sinusitis - eine meist bakterielle Entzündung der Nasennebenhöhlen - kann akut, rekurrent akut oder chronisch auftreten. Der Wert einer Antibiotikatherapie ist dabei nicht unumstritten. Studien zeigten, dass Glucocorticosteroide als adjuvante lokale Therapie gegeben, eine raschere Besserung der Symptome bringen. Von Vorteil ist dabei, wie für das Steroid Mometason gezeigt werden konnte, eine besonders starke lokale Wirkung und eine geringe systemische Bioverfügbarkeit. Auch bei der Therapie von Nasenpolypen konnte Mometason als topisch angewandtes Steroid mit geringer systemischer Resorption seine Wirksamkeit unter Beweis stellen.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
RENAAL-Studie: Losartan schützt die Niere
Der Angiotensin-II-Antagonist Losartan vermindert das Risiko einer Progression der Nierenerkrankung bei Typ-2-Diabetikern um 28%. Das ist das wichtigste Fazit der RENAAL-Studie, deren Ergebnisse jetzt erstmals auf der Jahrestagung der American Society of Hypertension in San Francisco vorgestellt wurden, wie MSD berichtete.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Apomorphinhydrochlorid: Zentraler Angriff bei Erektionsproblemen
Erektionsprobleme galten lange Zeit als Tabuthema. Die Therapiemöglichkeiten waren begrenzt und zudem für viele Männer inakzeptabel. Mit der Einführung von Sildenafil Ende 1998 hat sich die Situation der Betroffenen bereits deutlich verbessert. Allerdings kann das Präparat nicht bei allen eingesetzt werden - Herz-Kreislauf-Patienten, die Nitrate einnehmen, sind außen vor. Für sie gibt es nun möglicherweise eine Alternative: Das bislang als Brechmittel und Parkinsontherapeutikum bekannte Apomorphin hat von der europäischen Behörde zur Bewertung von Arzneimitteln (EMEA) am 28. Mai die Zulassung zur Behandlung der erektilen Dysfunktion erhalten und soll Mitte Juni in Deutschland auf den Markt kommen.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Typ-2-Diabetes: Repaglinid auch bei eingeschränkter Nierenfunktion
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Medicine Evaluation Agency) hat nach einer Information von Novo Nordisk den Einsatz von Repaglinid (NovoNorm®) bei Typ-2-Diabetikern mit deutlich eingeschränkter Nierenfunktion bewilligt.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Typ-2-Diabetes: Therapieoptionen optimal einsetzen
Bis zum Jahr 2010 werden fast zehn Prozent der Bevölkerung in den Industrienationen einen Typ-2-Diabetes entwickelt haben, weltweit könnten 200 bis 300 Millionen Menschen bis zum Jahr 2025 betroffen sein. Schuld an dieser Erkrankung sind vor allem Überernährung in Kombination mit mangelnder Bewegung und der entsprechenden genetischen Veranlagung. Zwar kann ein beginnender Typ-2-Diabetes häufig mit Umstellungen des Lebensstils wirkungsvoll gestoppt werden, aber meistens sind diese Lebensstiländerungen langfristig nicht umsetzbar. So wird auch in Zukunft die medikamentöse Therapie im Vordergrund stehen. Dafür gibt es heute vielfältige Therapieoptionen, die individuelle Behandlungsstrategien ermöglichen.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Behandlung der Sepsis: Drotrecogin alfa rettet Leben
An den Folgen einer Sepsis sterben weltweit täglich etwa 1400 Menschen, das sind fast genauso viele wie an Herzinfarkt. Drotrecogin alfa activated ist die erste Substanz, die eine signifikante Senkung der Sterblichkeit bei Sepsis erreicht: Es senkt das relative Risiko um knapp 20 Prozent und die absolute 28-Tage-Sterblichkeit um 6,1 Prozent (p = 0,005), wie die Firma Lilly berichtete.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Therapie mit Verteporfin: Auch im dritten Jahr ist das Sehvermögen stabil
Die Sehschärfe nach der Behandlung mit Verteporfin bei Patienten mit altersbezogener Makuladegeneration (AMD) ist auch im dritten Jahr der Behandlung im Durchschnitt stabil geblieben. Bei einem Symposium der diesjährigen Konferenz der Association for Research in Vision and Ophthalmology (ARVO) in Nürnberg wurden nach einer Information von Novartis Pharma neue Daten zur Photodynamischen Therapie mit Verteporfin (Visudyne®) vorgestellt.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
Primär- und Sekundärprävention der KHK: Fett reduzieren – auf den Rippe
Bei Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen gibt es, leider, nichts Neues: Die Zielvorgaben sind bekannt, ebenso die Tatsache, dass sie meist nicht erreicht werden. Die traurige Konsequenz: Koronare Todesfälle sind so häufig wie eh und je. Da hilft nur: Aufklärung - Aufklärung - Aufklärung. Auch über Cholesterinspiegel und Übergewicht.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
Morbus Crohn: Wenn die Therapie mit Infliximab versagt - gibt es Prädikatoren
24 Patienten mit chronisch aktivem Morbus Crohn, die nicht mehr auf Glucocorticoide ansprachen, bekamen eine Infusion Infliximab (Remicade). Die meisten Patienten hatten nur eine kurzfristige Remission. Den Rückfällen ging eine erneute Aktivierung des Immunsystems voraus.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
Sekundärprävention in Europa: Schlechte Karten für KHK-Patienten
Die Daten von EuroASPIRE II liegen auf dem Tisch. Fazit: In der Sekundärprävention von KHK-Patienten hat sich seit der Publikation des EuroASPIRE-I-Ergebnisse vor fünf Jahren nichts verbessert. Besonders schlecht schneidet Deutschland bei der Blutdruckkontrolle ab. Dabei steht einer optimalen Prävention nichts entgegen.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung