Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Mehrfach sensibilisierte Kinder: Omalizumab in Kombination mit spezifischer Im
Kann eine zusätzliche Therapie mit dem Anti-IgE-Antikörper Omalizumab die spezifische Immuntherapie (SIT) sicherer und effektiver machen? Diese Frage stand hinter einer an 17 deutschen Zentren durchgeführten Rhinitis-Studie mit 221 mehrfach sensibilisierten Kindern. Die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit jetzt nach einer Information von Novartis erstmals präsentiert.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Chronisch lymphatische Leukämie: Alemtuzumab erhält Zulassung in den USA
Mit dem humanisierten monoklonalen Antikörper Alemtuzumab (Campath®) steht erstmals eine Substanz für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie der B-Zellen (B-CLL) zur Verfügung, die bereits mit Alkylanzien vortherapiert sind und bei denen eine Behandlung mit Fludarabin (Fludara®) nicht mehr anschlägt, wie die Schering AG mitteilte.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Allergie- und Asthmatherapie: Anti-IgE-Antikörper hemmt allergische Reaktion
Mit rhuMAb-E25 kann in die Pathogenese der allergischen Reaktion frühzeitig und spezifisch eingegriffen werden. Die Allergiesymptome lassen sich signifikant reduzieren, der Verbrauch an Steroiden und Bedarfsmedikamenten geht deutlich zurück. Zudem verbessert sich die Lebensqualität der Patienten entscheidend. rhuMAb-E25 hat den Wirkstoffnamen Omalizumab erhalten und wird unter dem Markennamen Xolair auf den Markt kommen. In Deutschland wird die Zulassung für Herbst 2001 erwartet, wie Novartis mitteilte.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Diabetes mellitus: Gefahr durch postprandiale Blutzuckerspitzen
Für Patienten mit Typ-2-Diabetes werden als ein Risikofaktor der kardiovaskulären Mortalität postprandiale Blutzuckerwellen verantwortlich gemacht. Das neue orale Antidiabetikum Nateglinid (Starlix), das seit Anfang Mai auf dem Markt ist, verhindert den Anstieg des Blutzuckerspiegels nach den Mahlzeiten. Es setzt an einer anderen Stelle des Sulfonylharnstoffrezeptors an als Sulfonylharnstoffe oder Repaglinid und bindet wesentlich kürzer an den Rezeptor als diese Substanzen.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Multiple Sklerose: Vergleichsstudie zwischen Rebif und Avonex
Serono hat Ergebnisse des direkten Vergleichs zwischen den beiden Interferon beta-1a-Präparaten Rebif® (Serono S.A.) und Avonex® (Biogen Inc.) bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose bekannt gegeben.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Typ-2-Diabetes: Nateglinid jetzt auf dem deutschen Markt
Das orale Antidiabetikum Nateglinid (Starlix) wurde nach einer Mitteilung von Merck am 2. Mai auf dem deutschen Markt eingeführt. Damit steht ein Medikament zur Verfügung, das bei Typ-2-Diabetes die frühe Phase der Insulinsekretion wieder herstellt.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
HIV-Infektion: Risikofaktoren für eine Lipodystrophie
Heute gibt es dank der modernen antiretroviralen Arzneimittel immer mehr Menschen, die jahrelang mit dem Virus leben. Dabei kommt es häufig zu einer so genannten Lipodystrophie. Eine Ursache für diese Fettverteilungsstörung scheinen die Nebenwirkungen von Proteasehemmern zu sein.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
Bronchialkarzinom: Vinorelbin oral in Europa zugelassen
Die Gruppe bioMerieux-Pierre Fabre hat vor kurzem in Frankreich die Zulassung für Navelbine oral (Wirkstoff Vinorelbin, 20 mg und 30 mg Kapseln) zur Therapie des nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) erhalten.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
Neues HIV-Medikament: Lopinavir/Ritonavir eingeführt
Die Europäische Kommission hat die Marktzulassung für den neuen Proteaseinhibitor Lopinavir/Ritonavir (Kaletra®) zur Behandlung der HIV-Infektion in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen bei Erwachsenen und Kindern ab zwei Jahren erteilt.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
Zytostatika: Pegylierte Liposomen schützen vor unerwünschten Wirkungen
Doxorubicin ist seit langer Zeit ein anerkanntes Zytostatikum und wird bei einer Vielzahl von malignen Erkrankungen eingesetzt. Es gehört zur Gruppe der Anthracycline, die durch Interaktion mit dem Phosphatgerüst von Nukleinsäuren in die DNA-Synthese eingreifen. Die gute Wirksamkeit wird allerdings durch eine Reihe schwerwiegender Nebenwirkungen limitiert. Vor allem wirkt die Kardiotoxizität dosislimitierend, daneben treten Knochenmarksdepression, Stomatitis/Mukositis, Übelkeit/Erbrechen und Alopezie auf. Eine neue galenische Formulierung eröffnet nun neue Möglichkeiten für den Einsatz von Doxorubicin.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
US-Zulassung: Valganciclovir zur Behandlung der AIDS-bedingten CMV-Retinitis
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat nach einer Information von Roche Valganciclovir (Valcyte®) zur Behandlung von Augenentzündungen infolge einer Infektion mit Zytomegalie-Virus bei AIDS-Patienten zugelassen.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
Meningitis: Prophylaxe auch für Kinder ab zwei Monaten
In den letzen Wochen wurden in Deutschland viele Fälle von Meningitis diagnostiziert. Trotz dieser Häufung ist nicht von einer Epidemie zu sprechen, denn jedes Frühjahr treten Erkrankungsfälle vermehrt auf. Die bakterielle Meningitis ist ein akuter Notfall, Verlauf und Prognose hängen entscheidend vom frühzeitigen Erkennen und der unverzüglich eingeleiteten Therapie ab. Leitsymptome sind Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Nackensteifigkeit und Bewusstseinstrübung.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
Orphan Drugs: Agalsidase bei Morbus Fabry
Der Arzneimittelausschuss CPMP der EU-Kommission hat erstmals für zwei Orphan Drugs die Zulassung erteilt. Sowohl Agalsidase Beta (Fabrazyme®) als auch Agalsidase Alpha sind zur Enzymersatztherapie bei der Fabry-Erkrankung (Zerebrosid-Speicherkrankheit) zugelassen. Für beide Arzneimittel soll die zehnjährige Marktexklusivität gegenüber einem dritten Produkt gelten. Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
Akutes Koronarsyndrom: Atorvastatin reduziert kardiovaskuläre Ereignisse
Die Ergebnisse der MIRACL-Studie (Myocardial Ischemia Reduction with Agressive Cholesterol Lowering) zeigen, dass bei Patienten, die unmittelbar nach einem akuten Koronarsyndrom mit Atorvastatin behandelt wurden, die Häufigkeit kardiovaskulärer Folgeereignisse signifikant niedriger war als bei Patienten, die Plazebo erhielten.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
Osteoporosetherapie: Alendronat einmal wöchentlich
Postmenopausale Frauen können sich zukünftig einfacher vor einer osteoporotisch bedingten Fraktur schützen. In Kürze rechnert das Unternehmen MSD mit der Zulassung einer neuen Darreichungsform des Bisphosphonats Alendronat (Fosamax), die eine einmal wöchentliche Einnahme ermöglicht.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
Tumormarker: NMP22 erkennt Blasenkarzinome frühzeitig
Ein Test auf den Tumormarker NMP (tumorassoziiertes nukleäres Matrixprotein) im Urin der Firma Matritech ist von der FDA (U.S. Food and Drug Administration) auch für Screening-Zwecke auf Karzinome urothelialen Ursprungs aus dem gesamten Urogenitaltrakt zugelassen. Der Test NMP22 ermöglicht die nicht-invasive Detektion von Blasenkarzinomen mit einer hohen Sensitivität über alle Tumorstadien, wie die Firma mitteilt.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
CSE-Hemmer: Pravastatin wirkt antientzündlich
Die günstige Beeinflussung des kardiovaskulären Risikos durch Pravastatin - belegt in großen Studien zur Primär- und Sekundärprävention - wird heute nicht mehr allein auf die Lipidsenkung, sondern auch auf weitere protektive Effekte zurückgeführt.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
FDA: Beschleunigtes Zulassungsverfahren für Pentasaccharid
Sanofi-Synthelabo und Organon teilen mit, dass die amerikanische Zulassungsbehörde (FDA) ein beschleunigtes Zulassungsverfahren ("Fast track" review) für Fondaparinux-Natrium - ein synthetisches Pentasaccharid - zur Verhinderung venöser thromboembolischer Ereignisse nach orthopädischen Eingriffen gewährt hat.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
Onkologie: Neue Therapeutika bei Krebserkrankungen
Neue Therapeutika in der Onkologie waren ein wichtiges Thema beim 11. AEK Kongress der Deutschen Krebsgesellschaft am 4. bis 6. April 2001 in Heidelberg. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie beispielsweise dank einer verbesserten Galenik die unerwünschten Wirkungen reduziert werden können, sind liposomal verkapselte Anthracycline.Show more29.04.2001, 15:33 Uhr
Atemwegserkrankungen: Tiotropium bei COPD
Boehringer Ingelheim und Pfizer Inc., New York, haben eine langfristige Vereinbarung über die weltweite gemeinsame Vermarktung von Tiotropium (Spiriva®) unterzeichnet. Das Medikament wird zur Behandlung der so genannten chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (Chronic obstructive pulmonary disease, COPD), die aus chronischer Bronchitis mit und ohne Lungenemphysem besteht, angewendet und muss nur einmal täglich inhaliert werden.Show more29.04.2001, 15:33 Uhr
Typ-2-Diabetes: Insulinregulator Nateglinid jetzt in Deutschland zugelassen
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat jetzt die Zulassung für den Insulinregulator Starlix® zur Behandlung des Typ-2-Diabetes in Europa erhalten. Das orale Antidiabetikum mit dem Wirkstoff Nateglinid wird bereits in den USA, der Schweiz und in Brasilien bei nicht-insulinpflichtigen Patienten mit Typ-2-Diabetes eingesetzt.Show more29.04.2001, 15:33 Uhr
Analgetika: Kein erhöhtes Nierenrisiko durch Kombinationsschmerzmittel?
Epidemiologischen Daten, die eine ursächliche Verknüpfung zwischen der Einnahme von phenacetinfreien Kombinationsschmerzmitteln und analgetikaassoziierter Nephropathie belegen, existieren nicht. Das sind die Arbeitsergebnisse eines Komitees, dessen Mitglieder von den Zulassungsbehörden Deutschlands, der Schweiz und Österreichs ausgewählt wurden.Show more29.04.2001, 15:33 Uhr
Hepatitis C: Weit verbreitet und schwer zu behandeln
Hepatitis C ist eine weit verbreitete Erkrankung, von der weltweit etwa 200 Millionen Menschen betroffen sind. In vielen Fällen verläuft die durch Viren verursachte Infektion unauffällig, doch häufig kommt es zu einer chronischen Infektion, in deren Verlauf eine Leberzirrhose oder sogar Leberkrebs entstehen kann. Hepatitis C wird mit Interferon-alfa-Injektionen behandelt, doch die Therapie ist nicht immer erfolgreich. Die Behandlung ist sehr teuer, und darüber hinaus kommt es zu starken Nebenwirkungen. Durch die Verknüpfung des Interferons mit Polyethylenglycol soll die Verweildauer des Wirkstoffes im Blutkreislauf erhöht werden. Damit sollen die Nebenwirkungen reduziert und die Verträglichkeit der Therapie verbessert werden.Show more29.04.2001, 15:33 Uhr
Bronchialkarzinom: Gemcitabin – Eckpfeiler einer zytostatischen Therapie
In der First-line-Therapie des fortgeschrittenen/metastasierten nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) erweist sich das Nukleosidanalogon Gemcitabin (Gemzar®) in den verschiedensten Kombinationsregimen als effektiver Therapiepfeiler. Aber auch die neo-adjuvante Therapie früherer Stadien des NSCLC mit Gemcitabin weist vielversprechende Ergebnisse auf, wie Lilly berichtete.Show more22.04.2001, 15:33 Uhr
Mammakarzinom: Capecitabin in Kombination mit Docetaxel
Die Kombinationstherapie des oralen Fluoropyrimidins Capecitabin (Xeloda) und des Taxans Docetaxel (Taxotere) erwies sich nach einer Information von Roche in einer internationalen Phase-III-Studie der Monotherapie mit Docetaxel überlegen.Show more22.04.2001, 15:33 Uhr
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