Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Potenzstörung: Vardenafil hilft Männern mit Erektionsstörungen
Die Ergebnisse der ersten großen Patientenstudie mit Vardenafil, einem neuen selektiven PDE-5-Hemmer, zeigen nach einer Information der Firma Bayer, dass das Präparat nicht nur die Erektion verbessert. Es beeinflusst auch andere wichtige Faktoren der Sexualfunktion wie Orgasmusfähigkeit, Befriedigung beim Geschlechtsverkehr und Gesamtzufriedenheit positiv. Zudem blieben diese Resultate im Zeitverlauf konstant erhalten. Dies zeigen Daten, die bei der 96.Jahrestagung der American Urological Association in Anaheim, Kalifornien, USA, präsentiert werden.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Sinusitis: Mometason als adjuvante Therapie
Die Sinusitis - eine meist bakterielle Entzündung der Nasennebenhöhlen - kann akut, rekurrent akut oder chronisch auftreten. Der Wert einer Antibiotikatherapie ist dabei nicht unumstritten. Studien zeigten, dass Glucocorticosteroide als adjuvante lokale Therapie gegeben, eine raschere Besserung der Symptome bringen. Von Vorteil ist dabei, wie für das Steroid Mometason gezeigt werden konnte, eine besonders starke lokale Wirkung und eine geringe systemische Bioverfügbarkeit. Auch bei der Therapie von Nasenpolypen konnte Mometason als topisch angewandtes Steroid mit geringer systemischer Resorption seine Wirksamkeit unter Beweis stellen.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
RENAAL-Studie: Losartan schützt die Niere
Der Angiotensin-II-Antagonist Losartan vermindert das Risiko einer Progression der Nierenerkrankung bei Typ-2-Diabetikern um 28%. Das ist das wichtigste Fazit der RENAAL-Studie, deren Ergebnisse jetzt erstmals auf der Jahrestagung der American Society of Hypertension in San Francisco vorgestellt wurden, wie MSD berichtete.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Apomorphinhydrochlorid: Zentraler Angriff bei Erektionsproblemen
Erektionsprobleme galten lange Zeit als Tabuthema. Die Therapiemöglichkeiten waren begrenzt und zudem für viele Männer inakzeptabel. Mit der Einführung von Sildenafil Ende 1998 hat sich die Situation der Betroffenen bereits deutlich verbessert. Allerdings kann das Präparat nicht bei allen eingesetzt werden - Herz-Kreislauf-Patienten, die Nitrate einnehmen, sind außen vor. Für sie gibt es nun möglicherweise eine Alternative: Das bislang als Brechmittel und Parkinsontherapeutikum bekannte Apomorphin hat von der europäischen Behörde zur Bewertung von Arzneimitteln (EMEA) am 28. Mai die Zulassung zur Behandlung der erektilen Dysfunktion erhalten und soll Mitte Juni in Deutschland auf den Markt kommen.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Typ-2-Diabetes: Repaglinid auch bei eingeschränkter Nierenfunktion
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Medicine Evaluation Agency) hat nach einer Information von Novo Nordisk den Einsatz von Repaglinid (NovoNorm®) bei Typ-2-Diabetikern mit deutlich eingeschränkter Nierenfunktion bewilligt.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Typ-2-Diabetes: Therapieoptionen optimal einsetzen
Bis zum Jahr 2010 werden fast zehn Prozent der Bevölkerung in den Industrienationen einen Typ-2-Diabetes entwickelt haben, weltweit könnten 200 bis 300 Millionen Menschen bis zum Jahr 2025 betroffen sein. Schuld an dieser Erkrankung sind vor allem Überernährung in Kombination mit mangelnder Bewegung und der entsprechenden genetischen Veranlagung. Zwar kann ein beginnender Typ-2-Diabetes häufig mit Umstellungen des Lebensstils wirkungsvoll gestoppt werden, aber meistens sind diese Lebensstiländerungen langfristig nicht umsetzbar. So wird auch in Zukunft die medikamentöse Therapie im Vordergrund stehen. Dafür gibt es heute vielfältige Therapieoptionen, die individuelle Behandlungsstrategien ermöglichen.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Behandlung der Sepsis: Drotrecogin alfa rettet Leben
An den Folgen einer Sepsis sterben weltweit täglich etwa 1400 Menschen, das sind fast genauso viele wie an Herzinfarkt. Drotrecogin alfa activated ist die erste Substanz, die eine signifikante Senkung der Sterblichkeit bei Sepsis erreicht: Es senkt das relative Risiko um knapp 20 Prozent und die absolute 28-Tage-Sterblichkeit um 6,1 Prozent (p = 0,005), wie die Firma Lilly berichtete.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Therapie mit Verteporfin: Auch im dritten Jahr ist das Sehvermögen stabil
Die Sehschärfe nach der Behandlung mit Verteporfin bei Patienten mit altersbezogener Makuladegeneration (AMD) ist auch im dritten Jahr der Behandlung im Durchschnitt stabil geblieben. Bei einem Symposium der diesjährigen Konferenz der Association for Research in Vision and Ophthalmology (ARVO) in Nürnberg wurden nach einer Information von Novartis Pharma neue Daten zur Photodynamischen Therapie mit Verteporfin (Visudyne®) vorgestellt.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
Primär- und Sekundärprävention der KHK: Fett reduzieren – auf den Rippe
Bei Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen gibt es, leider, nichts Neues: Die Zielvorgaben sind bekannt, ebenso die Tatsache, dass sie meist nicht erreicht werden. Die traurige Konsequenz: Koronare Todesfälle sind so häufig wie eh und je. Da hilft nur: Aufklärung - Aufklärung - Aufklärung. Auch über Cholesterinspiegel und Übergewicht.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
Morbus Crohn: Wenn die Therapie mit Infliximab versagt - gibt es Prädikatoren
24 Patienten mit chronisch aktivem Morbus Crohn, die nicht mehr auf Glucocorticoide ansprachen, bekamen eine Infusion Infliximab (Remicade). Die meisten Patienten hatten nur eine kurzfristige Remission. Den Rückfällen ging eine erneute Aktivierung des Immunsystems voraus.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
Sekundärprävention in Europa: Schlechte Karten für KHK-Patienten
Die Daten von EuroASPIRE II liegen auf dem Tisch. Fazit: In der Sekundärprävention von KHK-Patienten hat sich seit der Publikation des EuroASPIRE-I-Ergebnisse vor fünf Jahren nichts verbessert. Besonders schlecht schneidet Deutschland bei der Blutdruckkontrolle ab. Dabei steht einer optimalen Prävention nichts entgegen.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
Hautkrankheiten: Rosazea – Therapiemöglichkeiten mit Metronidazol
Die Rosazea ist eine in Schüben verlaufende, meist symmetrisch zentro-fazial auftretende Hauterkrankung, die etwa ein bis fünf Prozent der Bevölkerung betrifft. Sie tritt vorwiegend im Alter von 20 bis 60 Jahren auf, zeigt einen Gipfel bei 35 bis 45 Jahren und betrifft Männer und Frauen im Verhältnis 3:2, wobei der Krankheitsverlauf bei Männern meist schwerer ist. Da okuläre Komplikationen auftreten können, sollten sich Rosazea-Patienten grundsätzlich einer Augenuntersuchung unterziehen.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
Neuartiges Antimykotikum: Caspofungin bei invasiven Aspergillosen
Patienten mit schweren invasiven Aspergillosen, bei denen Amphotericin B und Itraconazol nicht wirksam sind oder schwere Nebenwirkungen verursachen, können von dem neuartigen Glucan-Synthese-Inhibitor Caspofungin profitieren. Dies zeigen die beim 11th European Congress on Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID) in Istanbul präsentierten Daten, wie MSD berichtete.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Mehrfach sensibilisierte Kinder: Omalizumab in Kombination mit spezifischer Im
Kann eine zusätzliche Therapie mit dem Anti-IgE-Antikörper Omalizumab die spezifische Immuntherapie (SIT) sicherer und effektiver machen? Diese Frage stand hinter einer an 17 deutschen Zentren durchgeführten Rhinitis-Studie mit 221 mehrfach sensibilisierten Kindern. Die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit jetzt nach einer Information von Novartis erstmals präsentiert.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Chronisch lymphatische Leukämie: Alemtuzumab erhält Zulassung in den USA
Mit dem humanisierten monoklonalen Antikörper Alemtuzumab (Campath®) steht erstmals eine Substanz für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie der B-Zellen (B-CLL) zur Verfügung, die bereits mit Alkylanzien vortherapiert sind und bei denen eine Behandlung mit Fludarabin (Fludara®) nicht mehr anschlägt, wie die Schering AG mitteilte.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Allergie- und Asthmatherapie: Anti-IgE-Antikörper hemmt allergische Reaktion
Mit rhuMAb-E25 kann in die Pathogenese der allergischen Reaktion frühzeitig und spezifisch eingegriffen werden. Die Allergiesymptome lassen sich signifikant reduzieren, der Verbrauch an Steroiden und Bedarfsmedikamenten geht deutlich zurück. Zudem verbessert sich die Lebensqualität der Patienten entscheidend. rhuMAb-E25 hat den Wirkstoffnamen Omalizumab erhalten und wird unter dem Markennamen Xolair auf den Markt kommen. In Deutschland wird die Zulassung für Herbst 2001 erwartet, wie Novartis mitteilte.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Diabetes mellitus: Gefahr durch postprandiale Blutzuckerspitzen
Für Patienten mit Typ-2-Diabetes werden als ein Risikofaktor der kardiovaskulären Mortalität postprandiale Blutzuckerwellen verantwortlich gemacht. Das neue orale Antidiabetikum Nateglinid (Starlix), das seit Anfang Mai auf dem Markt ist, verhindert den Anstieg des Blutzuckerspiegels nach den Mahlzeiten. Es setzt an einer anderen Stelle des Sulfonylharnstoffrezeptors an als Sulfonylharnstoffe oder Repaglinid und bindet wesentlich kürzer an den Rezeptor als diese Substanzen.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Multiple Sklerose: Vergleichsstudie zwischen Rebif und Avonex
Serono hat Ergebnisse des direkten Vergleichs zwischen den beiden Interferon beta-1a-Präparaten Rebif® (Serono S.A.) und Avonex® (Biogen Inc.) bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose bekannt gegeben.Show more20.05.2001, 15:34 Uhr
Typ-2-Diabetes: Nateglinid jetzt auf dem deutschen Markt
Das orale Antidiabetikum Nateglinid (Starlix) wurde nach einer Mitteilung von Merck am 2. Mai auf dem deutschen Markt eingeführt. Damit steht ein Medikament zur Verfügung, das bei Typ-2-Diabetes die frühe Phase der Insulinsekretion wieder herstellt.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
HIV-Infektion: Risikofaktoren für eine Lipodystrophie
Heute gibt es dank der modernen antiretroviralen Arzneimittel immer mehr Menschen, die jahrelang mit dem Virus leben. Dabei kommt es häufig zu einer so genannten Lipodystrophie. Eine Ursache für diese Fettverteilungsstörung scheinen die Nebenwirkungen von Proteasehemmern zu sein.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
Bronchialkarzinom: Vinorelbin oral in Europa zugelassen
Die Gruppe bioMerieux-Pierre Fabre hat vor kurzem in Frankreich die Zulassung für Navelbine oral (Wirkstoff Vinorelbin, 20 mg und 30 mg Kapseln) zur Therapie des nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) erhalten.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
Neues HIV-Medikament: Lopinavir/Ritonavir eingeführt
Die Europäische Kommission hat die Marktzulassung für den neuen Proteaseinhibitor Lopinavir/Ritonavir (Kaletra®) zur Behandlung der HIV-Infektion in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen bei Erwachsenen und Kindern ab zwei Jahren erteilt.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
Zytostatika: Pegylierte Liposomen schützen vor unerwünschten Wirkungen
Doxorubicin ist seit langer Zeit ein anerkanntes Zytostatikum und wird bei einer Vielzahl von malignen Erkrankungen eingesetzt. Es gehört zur Gruppe der Anthracycline, die durch Interaktion mit dem Phosphatgerüst von Nukleinsäuren in die DNA-Synthese eingreifen. Die gute Wirksamkeit wird allerdings durch eine Reihe schwerwiegender Nebenwirkungen limitiert. Vor allem wirkt die Kardiotoxizität dosislimitierend, daneben treten Knochenmarksdepression, Stomatitis/Mukositis, Übelkeit/Erbrechen und Alopezie auf. Eine neue galenische Formulierung eröffnet nun neue Möglichkeiten für den Einsatz von Doxorubicin.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
US-Zulassung: Valganciclovir zur Behandlung der AIDS-bedingten CMV-Retinitis
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat nach einer Information von Roche Valganciclovir (Valcyte®) zur Behandlung von Augenentzündungen infolge einer Infektion mit Zytomegalie-Virus bei AIDS-Patienten zugelassen.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
Meningitis: Prophylaxe auch für Kinder ab zwei Monaten
In den letzen Wochen wurden in Deutschland viele Fälle von Meningitis diagnostiziert. Trotz dieser Häufung ist nicht von einer Epidemie zu sprechen, denn jedes Frühjahr treten Erkrankungsfälle vermehrt auf. Die bakterielle Meningitis ist ein akuter Notfall, Verlauf und Prognose hängen entscheidend vom frühzeitigen Erkennen und der unverzüglich eingeleiteten Therapie ab. Leitsymptome sind Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Nackensteifigkeit und Bewusstseinstrübung.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
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