Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
HIV-Infektion: Krebserkrankungen bei AIDS
Bei AIDS-Patienten kommen Kaposi-Sarkom, Non-Hodgkin-Lymphom und Zervixkarzinom häufiger vor als in der Allgemeinbevölkerung. Eine US-amerikanische Untersuchung zeigte für einige weitere Krebsarten einen engen Zusammenhang zur Immunschwäche. Ein echter ursächlicher Zusammenhang zur Immunschwäche ist für die Hodgkin-Krankheit wahrscheinlich.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
Leukämie-Behandlung mit Imatinib: Höhere Responseraten und längeres Ansprec
Novartis gibt bekannt, dass die neuesten Daten aus den Phase-II-Zulassungs-Studien des Präparates Glivec® (Imatinib, s. auch DAZ 27/01, S. 39 ff) einen kontinuierlichen Anstieg der Ansprechraten bei Patienten in allen drei Phasen der chronisch myeloischen Leukämie (CML) zeigten.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
Kolorektales Karzinom: Coli-Extrakt vermindert die Nebenwirkungen einer Chemot
5-Fluorouracil-(5-FU)-Therapien beim kolorektalen Karzinom werden häufig durch Nebenwirkungen wie Leukopenien, Mukositiden oder Diarrhöen limitiert. Das Hauptziel einer Studie an 21 deutschen Kliniken war nach einer Information der Laves-Arzneimittel GmbH die Untersuchung der Toxizität einer Kombinationstherapie von einem Coli-Extrakt mit 5-FU im Vergleich zu 5-FU plus Plazebo.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
Ernährung: Länger leben mit Vitamin C?
In einer großen prospektiven Bevölkerungsstudie wurde jetzt die Wirkung der Ascorbinsäure auf die Gesundheit genauer untersucht: Eine geringe Erhöhung der Ascorbinsäurekonzentration im Blut, die schon durch 50 g mehr Obst und Gemüse täglich (etwa ein halber Apfel oder eine kleine Möhre) erreicht wird, senkt das Risiko der Gesamtsterblichkeit um 20%. Allerdings hatte die Einnahme von Vitaminpräparaten in dieser Studie keinen Einfluss, wichtig war nur der Verzehr von Obst und Gemüse.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Symptomatische Behandlung mit unterschiedlichen Arz
Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist nicht nur die Ursache für lästige Befindlichkeitsstörungen, beispielsweise Miktionsstörungen, sondern es können auch schwerwiegende Komplikationen auftreten. Dazu gehören Blutungen, Harnverhalten mit Urämie, Infektionen, Nierenstauung, Nierenschädigung und Prostatitis. Zur medikamentösen Behandlung der BPH stehen im Vergleich zur Situation vor zehn Jahren eine Vielzahl zugelassener Arzneimittel zur Verfügung. Traditionell werden in Deutschland vorwiegend Phytopharmaka eingesetzt.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Leukotrien-Rezeptorantagonisten: Montelukast bei allergischer Rhinitis
Der Leukotrien-Rezeptorantagonist Montelukast könnte zukünftig auch einen Platz in der Therapie der allergischen Rhinitis erhalten. Dies legen Daten nahe, die nach einer Information von MSD anlässlich der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI) in Berlin präsentiert wurden. Sie zeigen, dass Montelukast zu einer signifikanten Verbesserung der üblicherweise mit einer allergischen Rhinitis verbundenen Symptome führt. Das gilt auch für die sehr störenden nächtlichen Symptome.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Atopische Erkrankungen: Probiotika zur Prävention?
Die perinatale Zufuhr von Lactobacillus GG konnte das Auftreten eines atopischen Ekzems bei Hochrisikokindern deutlich reduzieren. Kann diese positive Wirkung von Lactobacillus in weiteren Studien bestätigt werden, könnten mit Probiotika wertvolle therapeutische Präventiva zur Verfügung stehen.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Progress-Studie: Nach Schlaganfall Blutdruck senken?
Risikofaktor Nummer 1 für einen Schlaganfall ist die Hypertonie. Eine effektive Blutdrucksenkung beugt damit einem Insult wirksam vor. In der Sekundärprävention war die Meinung bislang weniger eindeutig. Unklar war, ob eine Blutdrucksenkung das Risiko für ein weiteres ischämisches Ereignis möglicherweise sogar erhöht. Die PROGRESS-Studie brachte nun Licht ins Dunkel.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Antiarrhythmika: Dofetilid zur Therapie des Vorhofflimmerns
Vorhofflimmern ist die häufigste Art der Herzrhythmusstörung, bei der eine medikamentöse Therapie notwendig wird. Bisher existiert jedoch noch keine einheitliche Therapieempfehlung. Mit Antiarrhythmika kann der Patient zwar wieder in den Sinusrhythmus gebracht werden, jedoch sind die bisher verfügbaren Arzneistoffe aufgrund ihres Nebenwirkungspotenzials nicht als optimal anzusehen. In den USA wurde kürzlich mit Dofetilid (Tikosyn®, Pfizer, bei uns noch nicht auf dem Markt) ein effektives, nebenwirkungsarmes oral verfügbares Antiarrhythmikum zur Therapie des Vorhofflimmerns und Vorhofflatterns neu zugelassen.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Atherosklerose: Cerivastatin wirkt Entzündungen entgegen
Entzündungsreaktionen in den koronaren Gefäßwänden wird eine entscheidende Rolle bei der Entstehung einer Atherosklerose zugeschrieben. Ein Marker, der schon länger bei der Diagnose entzündlicher Prozesse im Körper eingesetzt wird, ist das C-reaktive Protein (CRP). Darüber informierte die Bayer Vital GmbH.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Anakinra hält Gelenkzerstörung auf
Die Behandlung mit dem Interleukin-1-Rezeptorantagonisten Anakinra kann bei Patienten mit rheumatoider Arthritis die Gelenkzerstörung aufhalten. Das berichtete die Firma Amgen vom Annual European Congress of Rheumatology 2001 der European League Against Rheumatism (EULAR) im Juni, bei dem Daten zu Anakinra vorgestellt wurden.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Rasburicase: Rekombinante Uratoxidase gegen das Tumorlysesyndrom
Mit Rasburicase steht nach einer Information von Sanofi-Synthelabo seit Juni 2001 in Deutschland eine therapeutische Alternative zu Allopurinol beim Tumorlysesyndrom zur Verfügung. Die neue Substanz ist eine rekombinante Uratoxidase, die bei Kindern und Erwachsenen vor oder während der Chemotherapie die gefährlichen Hyperurikämien effektiv vermeidet. Damit kann bei Patienten mit rasch proliferierenden Tumoren ein akutes Nierenversagen verhindert werden.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Neurodermitis: Tacrolimussalbe in den USA eingeführt
Der erste topische Immunmodulator Tacrolimussalbe zur Behandlung von Neurodermitis ist nach Japan nun auch in den USA eingeführt worden, wie die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. meldete. Neu ist, dass die Salbe jetzt erstmals bei Kindern angewendet werden darf.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Cholesterinsenkende Therapie: Selbstmorde, Unfälle und Gewalttätigkeiten sin
Eine cholesterinsenkende Therapie mit Statinen hat keine negative Wirkung auf die Anzahl der nicht kardiovaskulären Todesfälle. Eine Metaanalyse von 19 klinischen Studien hat jetzt gezeigt, dass im Rahmen einer cholesterinsenkenden Therapie das Risiko durch Selbstmord, einen Unfall oder Gewalttätigkeiten zu sterben, nicht signifikant erhöht ist. Der Effekt von cholesterinarmen Diäten und Nicht-Statin-Medikamenten ist allerdings noch unklar.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Kardiovaskuläre Prävention: Simvastatin als Mittel der Wahl
Das renommierte englische "Drug and Therapeutics Bulletin" hat in seiner März-Ausgabe Simvastatin als Statin der ersten Wahl zur kardiovaskulären Prävention empfohlen, wie MSD mitteilte. Gründe für die Empfehlung waren Langzeitdaten sowie die cholesterinsenkende Potenz der Substanz.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Bewegungsstörungen: Botulinumtoxin B in der Behandlung von Spastik
Die auf dem XVII. Weltkongress für Neurologie vorgestellten frühen Daten zu Botulinumtoxin B (NeuroBloc®) belegen nach einer Information von Élan Pharma das therapeutische Potenzial von NeuroBloc® bei spastischen Erkrankungen. Nur kurze Zeit nach der europäischen Zulassung des Medikaments für die Behandlung von Patienten mit zervikaler Dystonie Anfang diesen Jahres zeigen die jetzt vorgestellten Befunde zu möglichen neuen Einsatzgebieten, dass Botulinumtoxin B bei einer Reihe von Bewegungsstörungen und assoziierten Komplikationen wirksam ist.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Chronische Leber- und Darmerkrankungen: Arzneimitteltherapie lohnt sich
Chronische Leber- und Darmerkrankungen erfordern zum Teil komplizierte, aufwändige Pharmakotherapien. Doch der Aufwand lohnt, wenn die Patienten dadurch eine praktisch normale Lebens- erwartung haben, wie es zum Beispiel bei der Autoimmunhepatitis der Fall ist. Häufig lässt sich durch eine Arzneimitteltherapie auch eine Lebertransplantation bzw. eine Kolektomie vermeiden oder zumindest aufschieben.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Neues Malariatherapeutikum: Riamet wirkt selbst in Multiresistenzgebieten
In diesen Tagen wird nach einer Information von Novartis ein neues Präparat gegen Malaria im deutschen Markt eingeführt: Riamet® mit den Wirkstoffen Artemether und Lumefantrin. Das Mittel zeichnet sich durch seine hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit aus. Mit ihm steht eine neue Alternative für die Behandlung der noch immer oft tödlich verlaufenden Krankheit zur Verfügung.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Vardenafil für Diabetiker: Erfolgsquote von 72 Prozent
Die ersten Ergebnisse der Phase-III-Prüfung von Vardenafil, einem neuen, selektiven PDE-5 Inhibitor zeigen, dass dieses Oraltherapeutikum bei Diabetikern eine statistische signifikante Verbesserung der Erektionsfunktion erbrachte. Die Daten wurden nach einer Information der Bayer AG auf dem 61. Jahreskolloquium der American Diabetes Association in Philadelphia, Pennsylvania, USA, erstmals vorgelegt.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Morbus Fabry: Kausale Enzymtherapie bei lysosomaler Speicherkrankheit
"Orphan Drugs" sind auf dem Arzneimittelmarkt eher selten. Dienen sie doch der Behandlung von Krankheiten, die oft schwerwiegend, aber nicht häufig und damit auch nicht gewinnversprechend sind. Besonders bemerkenswert ist deshalb die Zulassung eines gentechnisch hergestellten Enzyms zur Therapie des Morbus Fabry, einer lysosomalen Speicherkrankheit. Bei einer Inzidenz von 1 : 40000 wird ein Arzt nicht häufiger als ein- bis zweimal während seiner beruflichen Tätigkeit damit konfrontiert. Das Problem liegt damit auf der Hand: die rechtzeitige Diagnosestellung.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Multiple Sklerose: Hochdosierte Behandlung mit Betaferon
Die klinischen Studien mit Interferon beta-1b (Betaferon®) umfassen inzwischen mehr als 4500 Patienten-Behandlungsjahre. Wie wichtig solch eine breite Datenbasis ist, wurde auf einem Symposium am 21. Juni 2001 anlässlich des World Congress of Neurology (WCN) in London deutlich, wie Schering mitteilte. Die Wirksamkeit der hochdosierten Betaferon-Therapie hat zur weltweiten Zulassung dieses Medikaments in der Indikation "schubförmige MS" geführt, außerdem zur Zulassung für sekundär-progrediente MS in Europa, Kanada und Australien sowie für alle Formen der MS in Japan.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Chronisch myeloische Leukämie: Imatinib – neues Wirkprinzip gegen Krebs
Das neue Krebsmittel Imatinib (Glivec®) ist jetzt von der United States Food and Drug Administration (FDA) zur oralen Therapie für die Behandlung von Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie (CML) in der Blastenkrise, der akzelerierten und der chronischen Phase nach dem Versagen der Interferon-alfa-Therapie zugelassen. In Europa wird die Zulassung für spätestens Frühjahr 2002 erwartet. In den USA, Europa und in Japan hat Imatinib den Status eines "Orphan Drug" erhalten.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Alzheimer-Demenz: Donepezil kann Zeitpunkt der Heimeinweisung verzögern
Die konsequente medikamentöse Therapie der Alzheimer-Demenz mit Donepezil (Aricept®) kann die erstmalige Einweisung der Patienten in ein Pflegeheim um nahezu zwei Jahre (21 Monate) verzögern. Diese Studienergebnisse wurden kürzlich nach einer Information von Eisai und Pfizer auf der 14. Jahrestagung der American Association for Geriatric Psychiatry (AAGP) vorgestellt.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Aus der Forschung: Vaginalring gegen Blasenschwäche
Die Schering AG gibt bekannt, dass sie die weltweiten exklusiven Vermarktungsrechte für einen Oxybutynin freisetzenden Vaginalring erworben hat. Mit dieser Technologie soll Frauen, die an Dranginkontinenz leiden, eine neue Behandlungsmöglichkeit eröffnet werden.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Neurologie: Amantadinsulfat zur Behandlung von Vigilanz- und Antriebsstörungen
Y Viele neurologische Krankheitsbilder gehen mit teilweise massiven Vigilanz- und Antriebsstörungen einher. Aufgrund seiner zentralnervös aktivierenden Wirkung wird seit vielen Jahren Amantadinsulfat (PK-Merz®) zur symptomatischen Therapie eingesetzt. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Therapie konnte nach einer Information von Merz Pharma in zwei Studien erneut belegt werden.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Tiefe Venenthrombosen: Ambulante Therapie mit Nadroparin
In der aktuellen Ausgabe des British Medical Journal wurden die Ergebnisse einer prospektiven Studie aus Deutschland publiziert, die zeigen, dass mehr als 80% aller Patienten mit tiefen Beinvenenthrombosen mit Nadroparin-Calcium ambulant behandelt werden können. Darüber informierte Sanofi-Synthelabo.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Instabile Angina pectoris: Invasives Vorgehen unter dem Schutz von Tirofiban
Bei Risikopatienten mit instabiler Angina pectoris gilt heute eine kombinierte Behandlungsstrategie, die eine sofortige optimale antithrombotische Therapie mit einem GP IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten und ein frühes invasives Eingreifen miteinander verbindet, als Vorgehen der Wahl, wie MSD mitteilte.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Immunologische Krebstherapie: Trifunktionelle Antikörper gegen Tumoren
Seit etwa zehn Jahren setzen Forscher große Hoffnungen in künstlich hergestellte, so genannte bispezifische Antikörper. Diese Eiweißverbindungen sollen in der Lage sein, das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen Krebszellen effektiv zu unterstützen. Im Gegensatz zu natürlichen Antikörpern besitzen die bispezifischen Antikörper zwei unterschiedliche Bindungsarme, wobei sich ein Arm an Tumorzellen, der zweite dagegen an Killerzellen des Immunsystems, die so genannten T-Zellen, heftet.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
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