Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Chronische Leber- und Darmerkrankungen: Arzneimitteltherapie lohnt sich
Chronische Leber- und Darmerkrankungen erfordern zum Teil komplizierte, aufwändige Pharmakotherapien. Doch der Aufwand lohnt, wenn die Patienten dadurch eine praktisch normale Lebens- erwartung haben, wie es zum Beispiel bei der Autoimmunhepatitis der Fall ist. Häufig lässt sich durch eine Arzneimitteltherapie auch eine Lebertransplantation bzw. eine Kolektomie vermeiden oder zumindest aufschieben.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Neues Malariatherapeutikum: Riamet wirkt selbst in Multiresistenzgebieten
In diesen Tagen wird nach einer Information von Novartis ein neues Präparat gegen Malaria im deutschen Markt eingeführt: Riamet® mit den Wirkstoffen Artemether und Lumefantrin. Das Mittel zeichnet sich durch seine hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit aus. Mit ihm steht eine neue Alternative für die Behandlung der noch immer oft tödlich verlaufenden Krankheit zur Verfügung.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Vardenafil für Diabetiker: Erfolgsquote von 72 Prozent
Die ersten Ergebnisse der Phase-III-Prüfung von Vardenafil, einem neuen, selektiven PDE-5 Inhibitor zeigen, dass dieses Oraltherapeutikum bei Diabetikern eine statistische signifikante Verbesserung der Erektionsfunktion erbrachte. Die Daten wurden nach einer Information der Bayer AG auf dem 61. Jahreskolloquium der American Diabetes Association in Philadelphia, Pennsylvania, USA, erstmals vorgelegt.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Morbus Fabry: Kausale Enzymtherapie bei lysosomaler Speicherkrankheit
"Orphan Drugs" sind auf dem Arzneimittelmarkt eher selten. Dienen sie doch der Behandlung von Krankheiten, die oft schwerwiegend, aber nicht häufig und damit auch nicht gewinnversprechend sind. Besonders bemerkenswert ist deshalb die Zulassung eines gentechnisch hergestellten Enzyms zur Therapie des Morbus Fabry, einer lysosomalen Speicherkrankheit. Bei einer Inzidenz von 1 : 40000 wird ein Arzt nicht häufiger als ein- bis zweimal während seiner beruflichen Tätigkeit damit konfrontiert. Das Problem liegt damit auf der Hand: die rechtzeitige Diagnosestellung.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Multiple Sklerose: Hochdosierte Behandlung mit Betaferon
Die klinischen Studien mit Interferon beta-1b (Betaferon®) umfassen inzwischen mehr als 4500 Patienten-Behandlungsjahre. Wie wichtig solch eine breite Datenbasis ist, wurde auf einem Symposium am 21. Juni 2001 anlässlich des World Congress of Neurology (WCN) in London deutlich, wie Schering mitteilte. Die Wirksamkeit der hochdosierten Betaferon-Therapie hat zur weltweiten Zulassung dieses Medikaments in der Indikation "schubförmige MS" geführt, außerdem zur Zulassung für sekundär-progrediente MS in Europa, Kanada und Australien sowie für alle Formen der MS in Japan.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Chronisch myeloische Leukämie: Imatinib – neues Wirkprinzip gegen Krebs
Das neue Krebsmittel Imatinib (Glivec®) ist jetzt von der United States Food and Drug Administration (FDA) zur oralen Therapie für die Behandlung von Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie (CML) in der Blastenkrise, der akzelerierten und der chronischen Phase nach dem Versagen der Interferon-alfa-Therapie zugelassen. In Europa wird die Zulassung für spätestens Frühjahr 2002 erwartet. In den USA, Europa und in Japan hat Imatinib den Status eines "Orphan Drug" erhalten.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Alzheimer-Demenz: Donepezil kann Zeitpunkt der Heimeinweisung verzögern
Die konsequente medikamentöse Therapie der Alzheimer-Demenz mit Donepezil (Aricept®) kann die erstmalige Einweisung der Patienten in ein Pflegeheim um nahezu zwei Jahre (21 Monate) verzögern. Diese Studienergebnisse wurden kürzlich nach einer Information von Eisai und Pfizer auf der 14. Jahrestagung der American Association for Geriatric Psychiatry (AAGP) vorgestellt.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Aus der Forschung: Vaginalring gegen Blasenschwäche
Die Schering AG gibt bekannt, dass sie die weltweiten exklusiven Vermarktungsrechte für einen Oxybutynin freisetzenden Vaginalring erworben hat. Mit dieser Technologie soll Frauen, die an Dranginkontinenz leiden, eine neue Behandlungsmöglichkeit eröffnet werden.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Neurologie: Amantadinsulfat zur Behandlung von Vigilanz- und Antriebsstörungen
Y Viele neurologische Krankheitsbilder gehen mit teilweise massiven Vigilanz- und Antriebsstörungen einher. Aufgrund seiner zentralnervös aktivierenden Wirkung wird seit vielen Jahren Amantadinsulfat (PK-Merz®) zur symptomatischen Therapie eingesetzt. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Therapie konnte nach einer Information von Merz Pharma in zwei Studien erneut belegt werden.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Tiefe Venenthrombosen: Ambulante Therapie mit Nadroparin
In der aktuellen Ausgabe des British Medical Journal wurden die Ergebnisse einer prospektiven Studie aus Deutschland publiziert, die zeigen, dass mehr als 80% aller Patienten mit tiefen Beinvenenthrombosen mit Nadroparin-Calcium ambulant behandelt werden können. Darüber informierte Sanofi-Synthelabo.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Instabile Angina pectoris: Invasives Vorgehen unter dem Schutz von Tirofiban
Bei Risikopatienten mit instabiler Angina pectoris gilt heute eine kombinierte Behandlungsstrategie, die eine sofortige optimale antithrombotische Therapie mit einem GP IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten und ein frühes invasives Eingreifen miteinander verbindet, als Vorgehen der Wahl, wie MSD mitteilte.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Immunologische Krebstherapie: Trifunktionelle Antikörper gegen Tumoren
Seit etwa zehn Jahren setzen Forscher große Hoffnungen in künstlich hergestellte, so genannte bispezifische Antikörper. Diese Eiweißverbindungen sollen in der Lage sein, das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen Krebszellen effektiv zu unterstützen. Im Gegensatz zu natürlichen Antikörpern besitzen die bispezifischen Antikörper zwei unterschiedliche Bindungsarme, wobei sich ein Arm an Tumorzellen, der zweite dagegen an Killerzellen des Immunsystems, die so genannten T-Zellen, heftet.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Sekundärprävention nach Schlaganfall: Hirn und Herz brauchen langfristigen Sch
Patienten nach einem Schlaganfall bleiben viele Jahre lang Hochrisiko-Patienten sowohl für zerebrovaskuläre als auch für kardiovaskuläre Ereignisse. Aus diesem Grund ist eine Langzeitprävention mit einem Thrombozytenaggregationshemmer mit nachgewiesener Wirksamkeit gegen alle atherothrombotischen Komplikationen erforderlich.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Ovarialkarzinom: Phase-II-Studie zu Paclitaxel vs. Docetaxel
Die Zwischenergebnisse der ersten großen randomisierten Phase-III-Studie zu den beiden Taxanen Paclitaxel (Taxol®) und Docetaxel (Taxotere®) sprechen für Paclitaxel als Standardtherapie bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom. Darüber informierte Bristol-Myers Squibb.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
GP IIb/IIIa-Hemmer: Auch Patienten mit niedrigem Risiko profitieren
GP IIb/IIIa-Hemmer konnten in verschiedenen Studien bei perkutanen koronaren Interventionen die Komplikationsrate bis zu 50% senken. Im Rahmen der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie wurden für den Einsatz von GP IIb/IIIa-Hemmern bei dieser Indikation die wichtigsten Botschaften dieser Studien und die Auswirkungen auf den klinischen Alltag diskutiert, wie Essex Pharma berichtete.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Krebspatienten: Epoetin alfa reduziert Transfusionshäufigkeit und verbessert Le
In der Ausgabe vom 1. Juni des "Journal of Clinical Oncology" publizierte Daten zeigen, dass Epoetin alfa bei Krebspatienten, die eine Nichtplatin-Chemotherapie erhalten, die Transfusionshäufigkeit vermindert. Darüber hinaus wiesen sekundäre Studienendpunkte auf eine Beziehung zwischen Epoetin alfa und erhöhten Hämoglobin-Konzentrationen sowie verbesserter Lebensqualität hin.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Osteoporoseprävention: Ipriflavon schützt die Knochen nicht
In einigen Ländern wird das synthetische Isoflavon Ipriflavon zur Osteoporosetherapie und -prävention angeboten. Eine mehrjährige Studie konnte indes keinen Nutzen einer Ipriflavontherapie feststellen. Die Einnahme von Ipriflavon führte bei mehr als 10% der Frauen zu einer subklinischen Lymphozytopenie.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Xanthinderivat: Pentoxifyllin bei Herzinsuffizienz
Pentoxifyllin wird seit vielen Jahren bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit erfolgreich eingesetzt. Doppelblindstudien zeigen nun, dass die Substanz mehr kann als die rheologischen Eigenschaften des Blutes zu beeinflussen. Zusätzlich zur Standardtherapie der Herzinsuffizienz gegeben, verbesserte Pentoxifyllin nach einer Information von Aventis Pharma in verschiedenen Untersuchungen Beschwerden und die linksventrikuläre Funktion bei Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Osteoporose: Prävention beginnt in der Kindheit
Osteoporose hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. Allein in den USA leiden rund 10 Millionen Patienten an dieser Erkrankung, und weitere 18 Millionen weisen ein erhöhtes Osteoporoserisiko auf. Eine frühzeitige und lebenslange Prävention ist für den Erhalt der Knochengesundheit unabdingbar. Die neuesten Erkenntnisse hierzu wurden anlässlich einer amerikanischen Osteoporose-Konsensuskonferenz vorgestellt.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Ernährung: Obst und Gemüse – kein Einfluss auf Brustkrebsrisiko?
In einigen Studien wurde ein Zusammenhang zwischen einem hohen Früchte- und Gemüseverzehr und einem verringerten Brustkrebsrisiko nachgewiesen. Eine Auswertung mehrerer prospektiver Studien, die unter statistisch exakt definierten Bedingungen durchgeführt wurden, konnte diesen Zusammenhang nicht bestätigen.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Xenotransplantation: Endogene Retroviren vom Schwein auf den Menschen übertragb
Bei der Transplantation tierischer Organe auf den Menschen können pathogene Keime vom Tier möglicherweise die Artengrenze durchbrechen. Für endogene Retroviren vom Schwein lässt sich diese Gefahr noch nicht einschätzen.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Chronische Herzinsuffizienz: Frauen haben bessere Prognose als Männer
Der selektive Beta1-Antagonist Bisoprolol reduzierte in der Cardiac Insufficiency Bisoprolol Study II (CIBIS II) signifikant die Mortalität bei chronischer Herzinsuffizienz um 34%. In einer Post-hoc-Analyse der CIBIS II-Daten wurde nach einer Information von Merck neben der kardioselektiven Betablockade jetzt auch das Patientengeschlecht als unabhängiger Prognosefaktor identifiziert.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Atopisches Ekzem: Mometason – epidermisverträglich und hoch wirksam
Topische Steroide sind bei der Therapie schwerer allergischer Manifestationen unverzichtbar. Neben einer verbesserten Wirkung steht auch die Sicherheit dieser Arzneistoffe zunehmend im Vordergrund. Mit dem Wirkstoff Mometasonfuroat steht ein topisch anzuwendendes Glucocorticosteroid zur Verfügung, das, wie Untersuchungen zeigten, epidermisverträglich ist, eine hohe Wirksamkeit zeigt, ohne irritative Wirkungen zu entfalten. Aufgrund der geringen Nebenwirkungen zeigte sich dieser Wirkstoff selbst bei Kindern als Therapie der Wahl.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Adrenalin-Injektor: Lebensretter in der Notfallapotheke
Mit den wärmeren Monaten beginnt auch die Saison für Bienen und Wespen - und damit die risikoreiche Zeit für Patienten mit schweren Insektengiftallergien: Innerhalb von Minuten nach einem Stich kann sich ein lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock entwickeln, der bereits in der Frühphase einer sofortigen effektiven medikamentösen Behandlung bedarf.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Reisethrombose: Risiko im Flugzeug reduzieren
Bei einer Ferienreise mit dem Flugzeug sollte der Flug mindestens so sorgfältig geplant werden wie der Aufenthalt vor Ort. Langes, beengtes Sitzen im Flieger, die geringe Luftfeuchtigkeit an Bord und ein Luftdruck, so niedrig wie auf dem Gipfel der Zugspitze sind nämlich ideale Bedingungen für Beinthrombosen. Dieses Phänomen hat längst einen eingängigen Namen: "Touristenklassen-Syndrom", wie die Bayer AG informierte.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Reisemedizin: Malarone erhält Zulassung für die Prophylaxe der Malaria tropi
Malarone ist nun auch für die Prophylaxe der Malaria tropica zugelassen. Darüber informierte GlaxoSmithKline. Seit 1997 ist das Kombinationspräparat aus Atovaquon und Proguanil zur Therapie der unkomplizierten Malaria tropica in Deutschland zugelassen.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
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