Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Bayer weist Kritik zurück
Die Firma Bayer begrüßt nach eigenen Worten, dass das Bundesministerium für Gesundheit Vorschläge zur Arzneimittelsicherheit und zur -überwachung macht: "Viele dieser Vorschläge, z. B. die globale Arzneimittelüberwachung sowie die Meldung aller Nebenwirkungen an alle Mitgliedsländer der EU und Drittländer, werden bereits bei Bayer umgesetzt." Ferner begrüßt Bayer den Vorschlag, die Rolle von Ärzten und Apothekern besser zu definieren, um unerwünschte Wirkungen durch Begleitmedikationen zu verringern.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Prof. Dr. Theo Dingermann: Verkürzte Zitate führen zu Missverständnissen
"Die Hauptschuld tragen Ärzte und Apotheker." Mit dieser reißerischen Überschrift, ist ein Interview überschrieben, das Prof. Dr. Theo Dingermann dem Journalisten Michael Emmrich von der "Frankfurter Rundschau" am 16. August gegeben hat und das am 17. August in der "Frankfurter Rundschau" erschien. Dazu äußert sich Professor Dingermann wie folgt.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Rückruf von Cerivastatin: Arzneimittelinteraktionen müssen beachtet werden
Nach der Marktrücknahme des Lipidsenkers Cerivastatin (Lipobay) gehen die Diskussionen weiter. Über 50 Tote soll es weltweit im Zusammenhang mit Cerivastatin gegeben haben. Hat das System der Arzneimittelzulassung versagt, hat die Firma Bayer zu spät gehandelt, und welche Schuld tragen Ärzte und Apotheker? Wir sprachen mit Prof. Dr. H.P.T. Ammon, dessen Handbuch "Arzneimittelneben- und -wechselwirkungen" soeben in der vierten, überarbeiteten Fassung bei der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft, Stuttgart, erschienen ist.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Marktrücknahme von Cerivastatin: Ausgewogene Bewertung ist geboten
Am 8. August 2001 hat die Firma Bayer den Cholesterinsenker Cerivastatin (Lipobay®) vom Markt genommen, weil es unter der Behandlung mit Lipobay in sehr seltenen Fällen zu schwerwiegenden Nebenwirkungen an der Muskulatur gekommen war. Sehr wahrscheinlich wird diese Nebenwirkung durch die gleichzeitige Einnahme des Wirkstoffs Gemfibrozil (z. B. Gevilon) vermehrt ausgelöst. In Japan, wo Gemfibrozil nicht im Handel ist, bleibt Lipobay weiterhin erhältlich.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Multiple Sklerose: Glatirameracetat kommt auf den Markt
Der Zulassung von Glatirameracetat (Copaxone®) zur Verringerung der Schubfrequenz bei Patienten mit schubförmig verlaufender Multipler Sklerose (MS) haben Deutschland und weitere 14 europäische Länder zugestimmt. Dies teilten die Unternehmen Teva Pharmaceuticals und Aventis Pharma mit, die das Medikament in Europa gemeinsam vermarkten.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Ketolid-Antibiotikum: Telithromycin erhält Marktzulassung in Europa
Telithromycin (Ketek®), der erste Vertreter der neuen Antibiotikaklasse der Ketolide, hat von der Kommission der Europäischen Gemeinschaft der Europäischen Union (EU) die Marktzulassung für die Behandlung von ambulant erworbenen Atemwegsinfektionen erhalten.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
FDA: "Approvable Letter" für Fondaparinux-Natrium
Sanofi-Synthelabo und Organon haben von der amerikanischen Zulassungsbehörde (FDA) den "Approvable letter" für ihr neues Antithrombotikum Fondaparinux-Natrium zur Verhinderung thromboembolischer Ereignisse nach orthopädischen Eingriffen erhalten.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Schizophrenie: Olanzapin i. m. erhält jetzt auch die europäische Zulassung
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Medicines Evaluation Agency) hat jetzt nach einer Information der Lilly Deutschland GmbH die Zulassung für die intramuskuläre Darreichungsform von Olanzapin (Zyprexa®) zur Behandlung akuter Unruhezustände von Patienten mit schizophrenen Psychosen erteilt.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Behandlung der erektilen Dysfunktion: Zulassungsantrag für IC351 eingereicht
Die europäische Niederlassung von Lilly ICOS LLC, ein Joint venture zwischen ICOS Corporation und Eli Lilly and Company, hat am 12. Juli nach einer Information der Firma die europaweite Zulassung für den Wirkstoff IC351 bei der europäischen Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) beantragt.Show more19.08.2001, 15:36 Uhr
Marktrücknahme von Cerivastatin: Rhabdomyolyse – Nebenwirkung mit Todes
Als der neue CSE-Hemmer Cerivastatin (Lipobay®, Zenas®) im September 1997 eingeführt wurde, hatte er wegen seiner starken Wirkung und seiner dadurch möglichen geringen Dosierung im Mikrogramm-Bereich Aufsehen erregt. Jetzt haben wahrscheinlich ausgerechnet diese neuen Eigenschaften zu Problemen und als Folge zur weltweiten Marktrücknahme mit Ausnahme von Japan geführt. Vor allem in Kombination mit dem Fibrat Gemfibrozil besteht die Gefahr einer lebensgefährlichen Rhabdomyolyse. Gemfibrozil ist in Japan nicht im Handel.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Morbus Alzheimer: Donepezil zur First-line-Therapie
Zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz wird in den von der industrieunabhängigen Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft herausgegeben Therapieempfehlungen als First-line-Präparat Donepezil (Aricept®) empfohlen.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Behandlung der Parkinson-Krankheit: Pflaster mit Rotigotine
Auf dem "XIV. International Congress on Parkinson's Disease" wurden nach einer Information von Schwarz Pharma zwei klinische Studien mit dem Parkinson-Wirkstoffpflaster Rotigotine CDS vorgestellt. Das in klinischer Entwicklung befindliche Präparat soll eine konstante dopaminerge Behandlung der Parkinson-Krankheit ermöglichen. Mit den jetzt vorgelegten Studien wird die Phase II der klinischen Prüfung abgeschlossen. Derzeit sind die klinischen Studien der Phase III in Vorbereitung. Sie werden noch in diesem Jahr beginnen.Show more12.08.2001, 15:36 Uhr
Morbus Crohn: Behandlung von Problempatienten
Der Morbus Crohn, eine in Schüben verlaufende chronisch-entzündliche Darmkrankheit, stellt schon von Haus aus hohe medizinische Anforderungen. Dies gilt erst recht, wenn Komplikationen auftreten. Was also tun, wenn der Patient steroidrefraktär ist, Fisteln entwickelt oder ein postoperatives Rezidiv auftritt?Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
V. Fintelmann, T. WegenerCurcuma longa – eine
Bei einer Recherche in der Datenbank Medline wird die unüberschaubare Trefferanzahl von über 700 Beiträgen zum Suchbegriff "curcumx" angezeigt. Zum Vergleich: Eine Suche nach Johanniskraut ("hypericx") ergab knapp 600 Einträge, nach Ginkgo ("ginkgx") etwas über 700 Einträge. Die Beiträge über Curcuma sind also etwa so zahlreich wie die über zwei der erfolgreichsten Arzneidrogen auf unserem Phytopharmakamarkt. Das ist hauptsächlich auf die große Bedeutung von Curcuma in Süd- und Südostasien und im pazifischen Raum zurückzuführen, wo sie als Arzneipflanze und als Gewürz verwendet wird. Die Beiträge beziehen sich zum weitaus größten Teil auf pharmakologische Arbeiten, die ein großes Spektrum von choleretischen über antiinflammatorische bis hin zu tumorinhibierenden Wirkungen umfassen. Trotz der interessanten therapeutischen Perspektiven ist die Arzneipflanze Curcuma longa L. bei uns noch relativ unbekannt.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Biochirurgie: Maden heilen chronische Wunden
Die Behandlung mit steril aufgezogenen Fliegenmaden bei chronischen Wunden ist nicht nur erfolgreicher, sondern auch billiger als die herkömmlichen Therapien mit enzymatischer Wundreinigung und Antibiotika zur Keimbeseitigung. Neueste Zahlen bestätigen nach einer Information der Firma BioMonde GmbH, dass die Maden-Therapie Medikamente und Personal einspart.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Osteoporose: Parathormon – neue Kraft für alte Knochen
Die Entwicklung von Parathormon (rhPTH 1-34) sei ein Durchbruch in der Behandlung der postmenopausalen Osteoporose. Das sagte nach einem Bericht der Lilly Deutschland GmbH Professor Pierre D. Delmas, Lyon/Frankreich, auf dem Kongress der International Bone and Mineral Society und der European Calcified Tissue Society.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Morbus Crohn: Infliximab zeigt anhaltenden klinischen Erfolg
Der monoklonale TNFα-Antikörper Infliximab (Remicade®) ist für Patienten mit aktivem und therapierefraktären Morbus Crohn derzeit eine der effektivsten Therapieoptionen. Schon die einmalige Gabe von Infliximab führt bei vielen Patienten zur gewünschten Krankheitsremission, wie Essex Pharma berichtete.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Prophylaxe venöser Thromboembolien: Pentasaccharid Fondaparinux
Fondaparinux, der erste selektive synthetische Faktor-Xa-Inhibitor, weist in der Prävention venöser Thromboembolien (VTE) (als kombiniertem Endpunkt der tiefen Venenthrombose [TVT] und/oder der Lungenembolie nach großen orthopädischen Einriffen) mit einer Risikoreduzierung von über 50% eine überlegene Wirksamkeit gegenüber niedermolekularem Heparin (NMH) auf. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse aus vier internationalen Phase-III-Studien mit dem Pentasaccharid Fondaparinux-Natrium, die nach einer Information von Sanofi-Synthelabo während des Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostase am 8. Juli 2001 in Paris auf einer Plenarsitzung vorgestellt wurden.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
M. NöldnerJohanniskraut und Arzneimittelinteraktion
Johanniskraut-Fertigpräparate haben sich in der Therapie depressiver Verstimmungen zumindest in Deutschland einen festen Platz erobert. Ein Grund für diesen Erfolg ist sicherlich die große Anzahl Plazebo-kontrollierter klinischer Studien, die zeigen, dass Johanniskrautextrakte bei leichten und mittelschweren Depressionen gut wirksam [1, 2, 3] und gut verträglich sind [4, 5]. Allerdings wird in den letzten zwei Jahren vermehrt über mögliche Wechselwirkungen von Johanniskrautpräparaten mit verschiedenen anderen Arzneimitteln berichtet [6, 7]. Unter anderem wurde über ein Absinken der Plasmaspiegel von Ciclosporin, Indinavir, oralen Kontrazeptiva und von Antikoagulanzien des Cumarintyps berichtet [6, 8]. Weniger bedeutend erscheint dagegen die klinische Relevanz der aufgrund pharmakokinetischer Messungen postulierten Interaktionen mit Digoxin, Theophyllin und Amitriptylin.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Augenerkrankungen: Vaskuläre Faktoren beim Glaukom
In den letzten Jahren wurde die enge Verknüpfung von glaukomatöser Schädigung und vaskulären Faktoren immer deutlicher. Die Ursache der okulären Minderperfusion besteht hauptsächlich in der vaskulären Dysregulation. Darüber informierte die Chibret Pharmazeutische GmbH.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Aus der Forschung: Neuer Wirkstoff unterbindet Tumordurchblutung
Die weltweiten Rechte zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung des Wirkstoffs AVE8062 (vormals AC-7700) wurden jetzt von Ajinomoto Co., Inc. (Japan) durch eine Lizenzvereinbarung an Aventis Pharma übertragen.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Psychopharmaka: Fluvoxamin bei kindlichen Angststörungen
Kindliche Angststörungen erhöhen das Risiko, als Erwachsener an Depressionen oder Ängsten zu erkranken und sollten deshalb therapiert werden. Eine pharmakotherapeutische Möglichkeit ist die Einnahme von Fluvoxamin, die zu einer deutlichen Besserung der Symptomatik führt. So das Ergebnis einer randomisierten, plazebokontrollierten, doppelblinden Studie mit 128 Kindern.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Keuchhusten: Bei unklarem Husten an Pertussis denken
Die Anzahl der Pertussis-Erkrankungen bei Adoleszenten und Erwachsenen steigt. Ein erheblicher Anteil davon wird nicht erkannt, wie Aventis Pasteur MSD mitteilte. Grund dafür ist der bei diesen Personengruppen meist atypische Krankheitsverlauf ohne eindeutige klinische Symptomatik. Daher sollte bei jedem ätiologisch unklaren Husten von mehr als sieben Tagen Pertussis in die Differenzialdiagnose einbezogen werden.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Spielregeln für die Regel: Weniger Schmerzen während der Tage
Schmerzen während der Regel sind an der Tagesordnung. Fast jede Frau leidet zeitweise oder regelmäßig unter Menstruationsbeschwerden, wobei krampfartige Schmerzen im Unterleib und Kopfschmerzen im Vordergrund stehen. Vor allem junge Frauen sind betroffen. Zwei von Drei leiden jeden Monat unter starken Regelschmerzen. Bis zu neun Prozent aller Frauen sind deshalb in ihrer Arbeitsfähigkeit und bei ihren täglichen Verrichtungen stark beeinträchtigt.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Empfängnisverhütung: Pflaster statt Pille?
In einer randomisierten, offenen Studie in den USA und Kanada wurde das in den USA erhältliche Hormonpflaster Ortho Evra/Evra mit der US-amerikanischen Anti-Baby-Pille Triphasil verglichen. Die Compliance beim Pflaster war besser als bei der Pille. Der Pearl-Index lag mit dem Pflaster nicht signifikant niedriger.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Leukämie: Hydroxyures erhält Neuzulassung nach EU-Kriterien
Die Therapie myeloproliferativer Erkrankungen mit Hydroxyurea blickt auf eine fast 40-jährige Erfahrung zurück. Seit 1964 wird das Zytostatikum erfolgreich in der Therapie der chronischen myeloischen Leukämie (CML) eingesetzt.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Standardchemotherapie und Trastuzumab: Deutlicher Nutzen für Brustkrebs-Patie
Der Zusatz von Trastuzumab zu einer Standardchemotherapie bringt bei Brustkrebs mit einer Überexpression von HER2 einen deutlichen Nutzen. Der Benefit schlägt sich unter anderem in einem verlangsamten Krankheitsverlauf, einer gesenkten Todesrate nach einem Jahr und einer längeren Überlebensdauer nieder.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
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