Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
HIV-Infektion: Tenofovir reduziert Viruslast
Die kürzlich von Gilead Sciences publizierten 24-Wochen-Ergebnisse einer Phase III-Zulassungsstudie zeigen, dass Tenofovir die Viruslast bei intensiv vorbehandelten Patienten, die trotz einer stabilen antiretroviralen Therapie noch eine nachweisbare Viruslast haben, signifikant senkt (um 0,61 log 10 Kopien/ml).Show more21.10.2001, 15:37 Uhr
Leukämie: Hohe Remissionsraten mit Arsentrioxid
Intravenös verabreichtes Arsentrioxid zeigt eine 63-Prozent-Gesamtüberlebensrate nach 24 Monaten in der Behandlung rezidivierter oder refraktärer akuter Promyelozyten-Leukämie (APL), einer schweren und lebensbedrohenden Form von Blutkrebs. Dies wird durch Daten belegt, die nach einer Information von Cell Therapeutics auf dem Joint International Congress on APL and Differentiation Therapy präsentiert wurden.Show more21.10.2001, 15:37 Uhr
Deutsche Gesellschaft für Angiologie: Neue Leitlinien zur arteriellen Verschl
Der Wirkstoff Naftidrofuryl ist derzeit die einzige vasoaktive Substanz, die in den neuen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) zur Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) im Stadium II empfohlen wird, wie die Firma Merck berichtete.Show more21.10.2001, 15:37 Uhr
Ambulant erworbene Pneumonien: Höherer Stellenwert für Flurchinolone
Bei ambulant behandelten Pneumoniepatienten mit zusätzlichen Risikofaktoren wie chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD) oder Diabetes mellitus ist der Einsatz von Fluorchinolonen mit hoher Pneumokokken-Wirksamkeit eine sinnvolle Therapieoption, die inzwischen auch in den aktuellen Therapierichtlinien der American Thoracic Society (ATS) als Behandlung der ersten Wahl empfohlen wird.Show more21.10.2001, 15:37 Uhr
Akutes Koronarsyndrom: Frühzeitige Therapie mit Clopidogrel ist sinnvoll
Wie Sanofi-Synthelabo und Bristol-Myers Squibb mitteilten, gewährt die FDA (Food and Drug Administration) ein beschleunigtes Prüfverfahren für den ergänzenden Zulassungsantrag für Clopidogrel (Plavix®). Die Ergebnisse der CURE-Studie zeigen den Nutzen von Clopidogrel bei der Reduzierung des Risikos für Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärem Tod bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Multiple Sklerose: Betaferon wirksamer als Avonex
Die Schering AG, Berlin gab Anfang Oktober die Veröffentlichung der Zwei-Jahres-Ergebnisse einer neuen Studie bekannt (INCOMIN = INdependent COMparison of INterferon), in der Interferon beta-1b (Betaferon®) und Interferon beta-1a (Avonex®) direkt miteinander verglichen wurden. Die Ergebnisse wurden kürzlich auf dem jährlichen Kongress der Italienischen Neurologiegesellschaft (S.I.N.) in Rimini vorgestellt.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Kardiologie: Angiotensin-II-Antagonisten auf Standortsuche
In Stockholm tagten die europäischen Kardiologen - zum 23. Mal. Ein Schwerpunkt waren die Angiotensin-II-Antagonisten. Bislang vor allem Ausweichmedikamente für Hypertoniker bei ACE-Hemmer-Unverträglichkeit, suchen sie nun einen eigenständigen Platz im Therapieregime kardiovaskulärer Erkrankungen. Entsprechend interessant ist die Studienlage.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Monoklonaler Antikörper: Alemtuzumab in Studie zur Behandlung der Prolymphozyte
Die Schering AG gab bekannt, dass Alemtuzumab (MabCampath®), ein humanisierter monoklonaler Antikörper, erfolgreich in einer klinischen Studie zur Behandlung der T-PLL (Prolymphozyten-Leukämie der T-Zellen) getestet wurde.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Hormonersatztherapie: Aktiver Schutz mit wenig Hormon
Einer der Hauptgründe für das Absetzen einer Hormonersatztherapie sind unerwünschte Blutungen. Deshalb sollte so früh wie möglich mit einer blutungsfreien kontinuierlich kombinierten Hormonersatztherapie begonnen werden. Setzt man noch dazu niedrig dosierte Präparate mit einer Zusammensetzung aus natürlichem Östrogen und einem effektiven Progesteron ein, so profitieren die Anwenderinnen von einem besonders geringen Nebenwirkungsprofil. Auf einer Pressekonferenz von Novo Nordisk, die am Rande des 3. Amsterdam Menopause Symposiums stattfand, diskutierten Experten nach einer Information der Firma die Vorzüge einer niedrig dosierten, kontinuierlich kombinierten Hormonersatztherapie.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
Erektile Dysfunktion: Tadalafil – Potenzpille mit langer Wirkung
Sildenafil (Viagra®) bekommt bald Konkurrenz: Für Tadalafil ist die Zulassung in Europa und den USA beantragt. Tadalafil soll selektiver an der Phosphodiesterase vom Typ 5 im Penis wirken. Die Wirkung tritt rasch ein und und hält über 24 Stunden an.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Niereninsuffizienz: EU-Zulassung: Epoetin beta einmal wöchentlich
Wie Hoffmann-La Roche mitteilte, ist Epoetin beta (NeoRecormon®) von den europäischen Behörden für die einmal wöchentliche Verabreichung zur Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz zugelassen worden.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Bipolare Störungen: Häufiger als vermutet, oft fehldiagnostiziert
Patienten mit bipolaren Störungen haben im Vergleich zu anderen psychiatrisch Erkrankten ein deutlich höheres Risiko, fehldiagnostiziert und -behandelt zu werden. So wird nach einer aktuellen Studie der National Depressive and Manic Association (DMDA) bei Frauen besonders oft eine unipolare Depression vermutet, während bei Männern eher eine schizophrene Psychose diagnostiziert wird. Darüber informierte die Lilly Deutschland GmbH.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Hyperaktivitätsstörung: Methylphenidat und Verhaltenstherapie haben Erfolg
Hyperkinetische Verhaltensauffälligkeiten zählen zu den häufigsten Vorstellungsanlässen bei Kinderpsychiatern und Psychotherapeuten. Wesentliche Symptome sind Aufmerksamkeitsstörungen, Impulsivität und Hyperaktivität.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Erektile Dysfunktion: Zulassung für Vardenafil in den USA und Mexiko beantrag
Die Firma Bayer hat nach eigener Aussage in den Vereinigten Staaten und Mexiko die Zulassung für das neue Medikament Vardenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion beantragt. Es wird dort voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2002 auf den Markt kommen, in Europa kurze Zeit später.Show more07.10.2001, 15:37 Uhr
Ibuprofensaft: Zur Behandlung von Fieber und Schmerzen bei Kindern
Fieber, Schmerz und Entzündung werden bei Kindern häufig beobachtet. Mehr als die Hälfte der Kinder, die zum Arzt kommen, leiden unter einem Infekt, verbunden mit diesen drei Symptomen. Nicht immer benötigen sie gleich eine antibiotische Therapie, Schmerz und Fieber sollten jedoch ernst genommen und auch behandelt werden. Eine Option für die kurzfristige Selbstmedikation bei Kindern mit akuten, banalen Infekten ab einem Alter von sechs Monaten ist Ibuprofen in Saftform.Show more30.09.2001, 15:37 Uhr
Hypertonie und Typ-2-Diabetes: Irbesartan schützt vor dem Fortschreiten der N
Die Ergebnisse des klinischen Studienprogrammes PRIME Ų PRogram for Irbesartan Mortality and Morbidity Evaluations Ų, die diese Woche im New England Journal of Medicine publiziert wurden, zeigen, dass das Antihypertensivum Irbesartan bei Patienten mit Hypertonie und Diabetes mellitus Typ 2 vor der Progression einer Nierenerkrankung schützt. Darüber berichteten Bristol-Myers Squibb und Sanofi-Synthelabo.Show more30.09.2001, 15:37 Uhr
Multiple Sklerose: Glatirameracetat zur Reduktion der Schubfrequenz zugelassen
Der Zulassung von Glatirameracetat (Copaxone®) zur Verringerung der Schubfrequenz bei Patienten mit schubförmig verlaufender Multipler Sklerose (MS) hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Deutschland am 17. September 2001 zugestimmt. Dies teilten die Unternehmen Teva Pharma und Aventis Pharma mit, die das Medikament in Deutschland gemeinsam vermarkten.Show more30.09.2001, 15:37 Uhr
Neues Antibiotikum: Linezolid in Deutschland zugelassen
Die Pharmacia GmbH in Erlangen teilt mit, dass sie die Zulassung für ihr neues Antibiotikum Linezolid (Zyvoxid®) erhalten hat. Bei Linezolid handelt es sich um den ersten Vertreter der Oxazolidinone, einer neuen Klasse von Antibiotika.Show more30.09.2001, 15:37 Uhr
Behandlung der COPD: Neue Studie vergleicht Tiotropium und Salmeterol
Im Rahmen einer klinischen Langzeitstudie, die am 24. September bei der Jahreskonferenz der European Respiratory Society (ERS, Europäischen Gesellschaft für Atemwegserkrankungen) in Berlin vorgestellt wurde, erwies sich Tiotropium (Spiriva, bei uns noch nicht auf dem Markt) nach einer Information von Boehringer Ingelheim und Pfizer bei der Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) als erfolgreich und teilweise wirkungsvoller als der langwirksame Beta-Agonist Salmeterol.Show more30.09.2001, 15:37 Uhr
Erster Vertreter der Ketolide: Telithromycin bei ambulant erworbenen
Mit dem Antibiotikum Telithromycin (Ketek®) steht ab Mitte Oktober der erste Vertreter aus der neuen Klasse der Ketolide nach der Zulassung im zentralen europäischen Verfahren zur Verfügung. Telithromycin wirkt gegen die häufigsten typischen und atypischen Erreger von Atemwegsinfektionen, einschließlich der gegen gängige Antibiotika resistenten Bakterien. Mit einer Dosierung von 800 mg einmal täglich über 5 Tage können die akute Sinusitis, Tonsillitis/Pharyngitis und die akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis zuverlässig geheilt werden, ohne dass zusätzliche Therapien nötig sind. Für die Tonsillitis/Pharyngitis kann Telithromycin bereits ab dem Lebensalter von 12 Jahren als Alternative zu Beta-Lactamantibiotika eingesetzt werden. Ambulant erworbene Pneumonien werden mit einer einmal täglichen Gabe von 800 mg über 7 bis 10 Tage behandelt. Eine Applikationsform für Kinder bei Otitis media befindet sich derzeit in Phase III der klinischen Entwicklung.Show more30.09.2001, 15:37 Uhr
Opioidanalgetika: Medikamentenmissbrauch in den USA
Eine neue "Modedroge" scheint sich, vorzugsweise in den ländlichen Gebieten der östlichen Bundesstaaten der USA, zu verbreiten. Wie der Spiegel (37/2001) berichtet, hat sich OxyContin®, seit es vor sechs Jahren durch das Unternehmen Purdue Pharma auf den Markt gebracht wurde, insbesondere in den US-Staaten West Virginia, Kentucky und Ohio zu einem ernsthaften Problem entwickelt.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Schuppenflechte: Alefacept bei chronischer Plaque-Psoriasis
Alefacept ist ein rekombinantes Fusionsprotein, das die Aktivierung der an der Psoriasis beteiligten T-Lymphozyten hemmt. In einer plazebokontrollierten Doppelblindstudie an Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis wurde Alefacept in drei unterschiedlichen Dosierungen zwölf Wochen lang einmal wöchentlich intravenös injiziert. Das Fusionsprotein wurde gut vertragen und besserte die Schuppenflechte, wobei einige Patienten sehr lange erscheinungsfrei blieben.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Phytopharmaka: Ginkgo-Spezialextrakt bei Tinnitus
Der Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 (Tebonin®) erreichte nach einer Information der Firma Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel von verschiedenen oralen Therapieformen mit einer Wirksamkeit bei 67,9% der Tinnitus-Patienten das beste Ergebnis. Zu diesem Resultat kommt eine retrospektive einjährige Erhebung an sämtlichen 1305 Tinnitus-Patienten in der von Dr. Jörg Silberzahn, Aßlar, geführten HNO-Praxis.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Neue Studien zu Sildenafil: Herzpatienten profitieren doppelt
Sildenafil (Viagra®) ist bei Beachtung der Kontraindikation ein gut verträgliches Medikament zur Therapie von Erektionsstörungen, auch und speziell für viele herzkranke Patienten. In einer Studie bei herzinsuffizienten Patienten waren selbst unter Maximalbelastung keine negativen Effekte einer zusätzlichen Viagra-Medikation zu beobachten, wie brasilianische Kardiologen nach einer Information von Pfizer beim europäischen Kardiologenkongress in Stockholm berichteten.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Curcuma longa: Ein "Gewürz" bringt die Verdauung auf Trab
Blähungen, Völlegefühl, häufiges Aufstoßen und Übelkeit können als Folgen einer besonders üppigen Mahlzeit auftreten; sie können aber auch Ausdruck einer gestörten Verdauung sein und machen sich dann schon bei Zufuhr von kleinen Snacks bemerkbar. Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung leiden unter so genannten dyspeptischen Beschwerden. Hilfe will ihnen nun eine Substanz bringen, die den meisten wohl eher als Bestandteil von Currygewürzmischungen bekannt ist: Curcuma longa.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Influenza: Prävention durch Impfung oder Behandlung mit Arzneimitteln
Wer sollte sich gegen Influenza - die echte Virusgrippe - impfen lassen? Wem nützt eine Grippeprophylaxe oder -behandlung mit einem antiviralen Arzneimittel? Welches Mittel eignet sich für welchen Patienten? Eine Übersichtsarbeit aus dem "New England Journal of Medicine" hilft, diese Fragen zu beantworten.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
Lipodystrophie-Syndrom: Therapiedauer ist entscheidend
Fettumverteilungen sind bei HIV-Patienten ein häufiges, potenziell stigmatisierendes Symptom, das mit der antiretroviralen Behandlung mit Nukleosidanaloga und Proteaseinhibitoren in Zusammenhang gebracht wird. Eine neue Studie an therapienaiven Patienten, die zu Beginn mit einer hochaktiven antiretroviralen Kombinationstherapie (HAART) behandelt wurden, widmete sich der Identifizierung einzelner Risikofaktoren. Ergebnis: Die Dauer der Therapie, nicht aber einzelnen Substanzen, übt den wesentlichen Einfluss auf die Lipodystrophie-Häufigkeit aus, wie Bristol-Myers Squibb berichtete.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
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