Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
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EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr
Gastrointestinale Tumoren: Neue Therapieoptionen mit Oxaliplatin
Beim metastasierten kolorektalen Karzinom konnte in den vergangenen Jahren durch die Einführung neuer Chemotherapeutika ein deutlicher Zugewinn an Überlebenszeit für die Patienten erreicht werden. Das Platinderivat Oxaliplatin spielt dabei eine maßgebliche Rolle. Vielversprechende neue Studienergebnisse zeigen, dass sich mit der Substanz in der adjuvanten Therapie das kurative Potenzial erhöhen lässt. Zudem ergeben sich mit diesem Zytostatikum neue Therapieoptionen beim fortgeschrittenen Magen- sowie Pankreaskarzinom.Show more09.11.2003, 16:55 Uhr
Osteoanaboles Osteoporosemedikament: Teriparatid (Forsteo®) im Direktvertrieb e
Das Parathormonfragment Teriparatid wird jetzt im November auf dem deutschen Markt eingeführt, wie aus einer Pressemitteilung der Lilly Deutschland GmbH hervorgeht. In Europa ist Teriparatid seit dem 16. Juni 2003 von der europäischen Zulassungsbehörde zur Behandlung der manifesten Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren zugelassen. Der Vertrieb des Osteoporosemedikamentes erfolgt direkt über die Lilly Deutschland GmbH.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
Somatostatin-Analoga: Länger und besser Überleben mit gastrointestinalen Tumor
Endokrin aktive Tumoren, die von hormonbildenden Zellen ausgehen, machen sich oft durch eine Überproduktion von Serotonin und in der Folge durch Symptome der Überproduktion dieser Hormone wie Durchfall oder Hitzewallungen bemerkbar. Die Mehrzahl dieser Erkrankungen sind semimaligne Tumoren, Karzinoide, die sich hauptsächlich im Magen-Darm-Trakt, im Bereich der Lunge sowie selten in anderen Organen entwickeln. Ist die chirurgische Entfernung nicht möglich, kommen medikamentöse Therapien mit Interferon oder Somatostatin-Analoga zum Einsatz.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
Sport und Therapie bei Osteoarthrose: Nicht nur das Alter führt zur Arthrose
Verhindern lässt sich ein Gelenkverschleiß nicht Ų aber verzögern und bis zu einem gewissen Grad symptomatisch kompensieren. Sport ist dabei nicht immer "Mord" für die entsprechenden Gelenke. Es kommt sehr darauf, die passende Sportart zu wählen und in der richtigen Art und Intensität auszuüben.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
Aus der Forschung: Cannabis-Wirkstoff hilft bei chronischen Nervenschmerzen
Der synthetische Wirkstoff CT-3 hilft Menschen mit chronischen Nervenschmerzen und führt nicht zu psychischen Begleiterscheinungen Ų dies ist das Ergebnis einer Studie, die an der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführt wurde.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
Hemmung der Raf-Kinase: Neuer Wirkstoff zur Behandlung von Nierentumoren
Bayer HealthCare Pharma und Onyx Pharmaceuticals haben eine internationale Phase-III-Multicenterstudie mit dem oralen Wirkstoff BAY 43-9006 zur Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms begonnen. Damit wird die Wirksamkeit und Sicherheit des neuen Arzneimittels getestet. Der Wirkstoff hemmt die Signalübertragung in der Zelle und stoppt damit das Wachstum von Krebszellen.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
Brustkrebs: Aromatasehemmer Letrozol verringert Rezidiv-Risiko
Die Gabe des Aromatasehemmers Letrozol (Femara®) bei Brustkrebspatientinnen mit hormonabhängigem Tumor im Anschluss an eine fünfjährige Standardbehandlung mit Tamoxifen ist in der Lage, das Rezidiv-Risiko auf fast die Hälfte zu senken. Dies geht aus den Interimsergebnissen der MA-17-Studie hervor.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
Deutscher Schmerzkongress: Cannabinoide in der Medizin
Ein Thema des Deutschen Schmerzkongresses in Münster war die Anwendung von Cannabinoiden in der Medizin. Ein Pro- und Kontra-Symposium sollte "sachliche Grundlagen liefern und Ärzten, die darüber nachdenken, ob und wie sie Cannbinoide in die Palliativ- oder Schmerztherapie integrieren, als Entscheidungshilfe dienen", so der Vorsitzende Univ.-Prof. Dr. Hans Georg Kress, Wien.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Langzeitbehandlung mit Rituximab erfolgreich
Daten aus einer erweiterten Phase-II-Studie mit dem therapeutischen Antikörper Rituximab (MabThera®) zeigen, dass eine einzige Kurzzeitbehandlung mit Rituximab (d. h. zwei Dosen) bei Patienten mit rheumatoider Arthritis zu einer signifikanten Besserung der Symptome während einer Nachbeobachtungszeit von bis zu 48 Wochen geführt hat, wie Roche, Genentech und IDEC Pharmaceuticals Inc. in einer Pressemitteilung bekannt gaben.Show more26.10.2003, 16:54 Uhr
Bei Asthma und COPD: Atemzug-gesteuerter Inhalator easybreathe®
Mit Formulierungen für Beclomethason und für Salbutamol kommt im November mit dem easybreathe® ein vergleichsweise einfach und sicher zu handhabender Inhalator auf den Markt. Die Atemzug-gesteuerte Inhalation soll vor allem ungeübten und Atemzug-schwachen Patienten sowie Kindern die sichere Anwendung ermöglichen.Show more26.10.2003, 16:54 Uhr
EU-Zulassung: Inhalatives Iloprost bei pulmonaler Hypertonie
Die EU-Kommission hat jetzt in einem zentralen Zulassungsverfahren inhalatives Iloprost (Ventavis®) in allen EU-Staaten zugelassen, wie die Firma Schering mitteilte. Ventavis® ist ein Inhalationspräparat zur Behandlung von Patienten mit primärem Lungenhochdruck (pulmonaler Hypertonie). Iloprost wirkt bei Inhalation unmittelbar auf die Blutgefäße der Lunge.Show more26.10.2003, 16:54 Uhr
Medikamentenübergebrauch: Triptane an weniger als 10 Tagen pro Monat einnehmen!
Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft hat im September die neue Fassung der Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen vorgestellt. Prof. Hans-Christoph Diener stellte einige wichtige Änderungen vor. Im Mittelpunkt eines Symposiums beim Deutschen Schmerzkongress stand der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch.Show more26.10.2003, 16:54 Uhr
Chlorproguanil und Dapson: Kombiniert gegen die Malaria
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO erkranken weltweit jährlich mindestens 300 Millionen Menschen an akuter Malaria. 90 Prozent aller Fälle treten in Afrika auf, eine Million Menschen sterben daran. Die Resistenz gegenüber Chloroquin Ų dem am breitesten eingesetzten Medikament Ų verursacht dort erhebliche Probleme. Nun wurde mit der Kombination aus Chlorproguanil und Dapson (Lapdap™) ein speziell zum Einsatz im subsaharischen Afrika geeignetes Medikament eingeführt, das nur ein geringes Potenzial zur Resistenzentwicklung mit sich bringen soll, wie aus einer Pressemitteilung der GlaxoSmithKline GmbH hervorgeht.Show more26.10.2003, 16:54 Uhr
Osteoporose: Alendronat plus Parathormon – Theorie und Praxis
Bisphosphonate und Parathormon gehören zu den effektivsten Mitteln der Osteoporosetherapie. Da sie unterschiedliche Wirkmechanismen Ų antiresorptiv und anabol Ų aufweisen, ist ein synergistischer Effekt denkbar. Zwei amerikanischen Studien konnten die Hypothese, dass die Kombination aus Alendronat und Parathormon additive oder synergistische Effekte aufweist, in der Praxis nicht bestätigen.Show more26.10.2003, 16:54 Uhr
Typ-2-Diabetes: Fixkombination aus Metformin und Rosiglitazon
Eine neue Fixkombination aus den Substanzen Metformin und Rosiglitazon (Avandamet®), die die Behandlung des Typ-2-Diabetes effektiver und einfacher machen soll, steht kurz vor der Zulassung. Das neue Medikament fügt sich in die aktuellen Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft ein, die frühzeitige Kombinationstherapien verschiedener Antidiabetika vorsehen. So soll das Erreichen der normoglykämischen Stoffwechsellage erleichtert werden, die nachweislich diabetische Folgeschäden und die Mortalität senkt.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Stress-Harninkontinenz: Hochvisköses Gel verengt die Harnröhre
Zuidex6trade;, ein Medizinprodukt mit CE-Kennzeichen, basiert auf der so genannten NASHA-Technologie (Non-Animal Stabilized Hyaluronic Acid). Dahinter verbirgt sich eine Möglichkeit, Hyaluronsäure-Moleküle mit Dextranomeren zu verbinden, wie aus einer Pressemitteilung von Q-Med hervorgeht. Unter örtlicher Betäubung wird das Gel mit einem Implacer™ in die mittlere Harnröhre injiziert, wodurch ein besserer Verschluss hergestellt und der unfreiwillige Harnabgang verhindert wird.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Schmerztherapie: Bei Kindern führt am Off-label oft kein Weg vorbei
Kinder leiden ebenso wie Erwachsene unter zum Teil starken Schmerzen und benötigen eine gute Schmerztherapie. Diese aber stößt auf noch mehr Hindernisse als die Schmerztherapie im Erwachsenenalter. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass klinische Studien bei Kindern Mangelware sind, so manches Analgetikum somit für diese Altersgruppe nicht zugelassen ist oder sogar eine "Kontraindikation: Kind" besteht.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Colitis ulcerosa: Neue Galenik: Mesalazin als Rektalschaum
Die topische Applikation von 5-Aminosalicylsäure (5-ASA, Mesalazin) gilt in der Therapie bei leichter bis mittelschwerer Colitis ulcerosa, die auf das Rektum und das Colon sigmoideum beschränkt ist, als Mittel der ersten Wahl. Nun ist mit der Einführung eines FCKW-freien Mesalazin-Rektalschaums (Claversal® Rektalschaum) seit 1. September die Therapiepalette um eine Option bereichert worden, wie die Merckle GmbH mitteilte. Das Mesalzin-haltige Schaumpräparat verspricht eine bessere Patienten-Compliance bei guter Wirkung.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Refluxkrankheit: Übergewicht und Estrogene als Risikofaktoren?
Zwischen der Körpermasse und der Häufigkeit einer Refluxkrankheit besteht ein signifikanter Zusammenhang. Dieser ist bei Frauen ausgeprägter als bei Männern, was auf einen Einfluss weiblicher Geschlechtshormone hinweist.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Erkältungssymptome: Kombiniert gegen Schnupfen und Schmerzen
Erkältungen sind eine Volkskrankheit. Hochgerechnet hat beispielsweise ein 75-jähriger Mensch durchschnittlich 200 Mal in seinem Leben an einer Erkältung gelitten. Die Leitsymptome Schmerzen und Schnupfen können symptomatisch gelindert werden. Zur Verfügung steht jetzt ein Kombinationspräparat aus 500 mg Acetylsalicylsäure und 30 mg Pseudoephedrin (Aspirin Complex®).Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Hyperlipidämie: Erst Diät, dann Medikamente
Eine spezielle Diät kann denselben Effekt wie die Einnahme von Statinen bewirken. Zu diesem Ergebnis kam eine amerikanische Studie, in der Patienten mit Hyperlipidämie diätetisch oder medikamentös behandelt wurden. Beide Vorgehensweisen führten zu einer Reduktion des Cholesterolspiegels um rund 30%.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Mammakarzinom: Neue Leitlinien der St. Galler Konsensus-Konferenz
Wie soll Brustkrebs behandelt werden? Bei welcher Patientin ist eine Chemotherapie erforderlich? Wer profitiert von einer Hormontherapie, und wann kann auf eine medikamentöse Therapie verzichtet werden? Diese Fragen wurden im Rahmen einer internationalen Expertenkonferenz diskutiert und in Therapieempfehlungen und Leitlinien zusammengefasst.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Schmerzforschung: NO – Hoffnung auf innovative Analgetika
Stickstoffmonoxid (NO) spielt nicht nur bei der Regulation des Gefäßtonus eine entscheidende Rolle, sondern offensichtlich auch als Mediator im nozizeptiven System und hier insbesondere bei der Entstehung von Kopfschmerzen. Das weckt Hoffnungen, durch NO-abhängige Mechanismen innovative Analgetika entwickeln zu können.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Übermäßige Behaarung: Wenn Haarwuchs zum Problem wird
Nicht nur Haarausfall, auch übermäßige Behaarung kann zum Problem werden. Bei einer umschriebenen Hypertrichose handelt es sich meist nur um ein kosmetisch störendes angeborenes Behaarungsmuster. Der Hirsutismus, eine verstärkte, dem männlichen Typ entsprechende Sexual-, Körper- und Gesichtsbehaarung, ist bei Frauen aus dem Mittelmeerraum häufig anzutreffen. Seltene Erbkrankheiten, Atavismen oder eine geschlossene Spina bifida führen zu abnormaler Behaarung des Neugeborenen. Ändern sich Art oder Lokalisation des Haarwachstums beim Erwachsenen auffällig, kann das Ausdruck einer hormonellen Störung oder einer Stoffwechsel-Erkrankung sein. Auch bei Einnahme einiger Medikamente kommt es zu verstärkter Kopf- und Körperbehaarung.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Bipolare Störungen: Lamotrigin zur Prävention depressiver Episoden
Der Wirkstoff Lamotrigin ist zur Prävention depressiver Episoden bei Patienten mit bipolaren Störungen zugelassen, wie aus einer Pressemitteilung von GlaxoSmithKline hervorgeht. Unter dem Handelsnamen Elmendos® wird Lamotrigin in Deutschland voraussichtlich Ende Oktober 2003 auf den Markt kommen.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Depressionstherapie: Wirksames S-Enantiomer von Citalopram eingeführt
Seit dem 15. September 2003 ist das neue Antidepressivum Escitalopram (Cipralex®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Escitalopram ist das wirksame S-Enantiomer von Citalopram. Es soll schneller und selektiver wirken als das Razemat.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Osteoporosetherapie: Nicht nur die Knochen profitieren von Raloxifen
Osteoporose ist alles andere als eine "Modeerscheinung", als die sie von manchen Seiten bezeichnet wird. Sie tritt häufig auf und ist in einem hohen Prozentsatz mit gravierenden Folgeschäden assoziiert. Eine gezielte, physiologisch orientierte Therapie ist mit dem Estrogen-Rezeptor-Modulator (SERM) Raloxifen (Evista®, Optruma®) möglich. Er senkt nicht nur die Frakturrate, sondern hat auch positive Effekte auf das kardiovaskuläre Risiko und die Inzidenz invasiver Mammakarzinome.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Magnesium: Wadenkrämpfe und ihre Therapie
Heftige Wadenkrämpfe können sich zu einem lästigen Problem entwickeln, wobei schätzungsweise schon jeder zweite Bundesbürger diese Erfahrung gemacht hat. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um ernsthafte Gesundheitsstörungen. Es sollte aber beachtet werden, dass Wadenkrämpfe als Symptom einer Erkrankung auftreten können. Zur Behandlung von Wadenkrämpfen hat sich Ų neben nicht-medikamentösen Maßnahmen Ų die Einnahme von Magnesium bewährt.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
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