Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr
Phytotherapie: Probleme mit der Prostata
Oft trifft es die Männer schon in den besten Jahren: Sie bekommen Probleme mit der Prostata. Doch kaum einer spricht darüber. Die Angst vor Potenzstörungen lässt die meisten Männer zudem vor synthetischen Medikamenten oder gar einer Operation zurückschrecken.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Nichtraucherprogramme: Kostenlose Nicotinpflaster in New York
Schätzungsweise 70% der Raucher in den USA möchten gerne mit dem Rauchen aufhören; ohne verhaltenstherapeutische oder medizinische Betreuung liegt die langfristige Erfolgsquote allerdings nur bei 7%. Wie in einer in New York durchgeführten Studie gezeigt werden konnte, kann durch die kostenlose Abgabe von Nicotinpflastern der Anteil an Ex-Rauchern deutlich erhöht werden.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Herner-Arthrose-Studie: Versorgung von Arthrosepatienten liegt im Argen
ks | Nach bisherigen Schätzungen sind etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland von Arthrose betroffen. Möglicherweise sind es noch viel mehr. Dies legt die Herner-Arthrose-Studie nahe, für die 3360 Herner Bürger Auskunft darüber gaben, ob sie unter Gelenkschmerzen leiden und was diese für sie bedeuten. Mit der Studie, die am 12. Oktober in Berlin vorgestellt wurde, will die "Initiative gegen den Schmerz" die in Deutschland bescheidene Datenlage zur Arthrose aufbessern.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Neue Retardformulierung: Tamsulosin verbessert die Schlafqualität
Mehrmaliges nächtliches Aufwachen infolge von Harndrang (Nykturie) führt zu Schlafstörungen und kann damit die Lebensqualität erheblich vermindern. Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie gezeigt hat, ist der Alpha-1-Rezeptorantagonist Tamsulosin in der Lage, dieses Symptom zu mildern, was zu einer signifikanten Erhöhung der Lebensqualität führte.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Multiple Sklerose: Ein Todesfall unter Alemtuzumab-Therapie
hel | Der monoklonale Antikörper Alemtuzumab (MabCampath®) wird in einer klinischen Phase-II-Studie zur Behandlung der Multiplen Sklerose erprobt. Dabei kam es zu gravierenden unerwünschten Wirkungen: Bis jetzt erkrankten drei Patienten an schwerer idiopathischer thrombozytopenischer Purpura, einer davon starb.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Prostatakarzinom: Chemotherapie im fortgeschrittenen Stadium
Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium kann nicht mehr geheilt, wohl aber palliativ behandelt werden. Im Rahmen der palliativen Chemotherapie ist das Taxan Docetaxel den bislang eingesetzten Zytostatika überlegen und führt zu einer Verlängerung des Überlebens.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Off-label-use bei Kindern
Eine überregionale Verordnungsanalyse bei Kindern und Jugendlichen ergab: Überwiegend werden in der Pädiatrie für diese Altersklassen geeignete Arzneimittel verordnet. In den großen Indikationsgebieten ist ein Off-label-use selten. In kleineren Indikationsgebieten, wie gastrointestinalen Krankheiten, spielt er jedoch eine erhebliche Rolle. Die Fachinformation erschreckend vieler Arzneimittel enthält überhaupt keine Angabe zur Anwendbarkeit bei Kindern. Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Exemestan für die Adjuvanz zugelassen
Der Aromatasehemmer Exemestan (Aromasin®) hat jetzt auch in Deutschland die Zulassungserweiterung für die frühe adjuvante Sequenz-Therapie erhalten, wie die Pfizer Pharma GmbH mitteilte. {te)Bei der als FAST (frühe adjuvante Sequenz-Therapie) bezeichneten Therapieform werden die Patientinnen mit Brustkrebs im Anschluss an eine zwei- bis dreijährige Gabe von Tamoxifen auf einen Aromatasehemmer umgestellt.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Benefit durch Docetaxel
Das Taxan Docetaxel (Taxotere®) scheint die adjuvante Chemotherapie bei Brustkrebs zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Interims-Analyse der Breast Cancer International Research Group (BCIRG). Der zusätzliche Benefit wird allerdings mit mehr Nebenwirkungen erkauft.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Brusterhaltende Therapie ist Standard
Rund 70% aller Mammakarzinome können heute brusterhaltend operiert werden, ohne das Rezidivrisiko zu erhöhen. Dies ist unter anderem verfeinerten bildgebenden Verfahren, operativen Techniken und neoadjuvanten Chemotherapien zu verdanken. Nach der brusterhaltenden Operation erfolgt in jedem Fall eine Bestrahlung, um Lokalrezidive zu verhindern.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Johanniskraut: wirksame Präparate empfehlen
Bei der Behandlung von mittelschweren Depressionen ist zunächst ein Therapieversuch mit Johanniskrautpräparaten sinnvoll, da sie in vielen Fällen genauso gut wirken und weniger Nebenwirkungen haben als chemische Antidepressiva. Diese Wirkungen sind klinisch nachweisbar. Allerdings wirkt nicht jedes Präparat, das Johanniskraut enthält. Johanniskrautpräparate mit klinischem Wirksamkeitsnachweis gibt es nur in der Apotheke.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Zulassung in den USA erweitert
Die Zulassung für Atorvastatin wurde von der US-Arzneimittelbehörde stark erweitert. Einerseits dient sie nun zur Primärprävention von Schlaganfällen bei Nichtdiabetikern mit mehreren kardiovaskulären Risikofaktoren, andererseits können Typ-2-Diabetiker mit kardiovaskulären Risikofaktoren die Substanz zur Primärprävention von Schlaganfällen und Herzinfarkten einnehmen.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Vom Horrormedikament zum Hoffnungsträger
Wie kein anderes Medikament verkörpert Thalidomid (Contergan®) die Janusköpfigkeit der modernen Pharmakotherapie. Ende der 50er Jahre machte die Substanz als das erste Schlafmittel Furore, das nicht zu einer Abhängigkeit führte. Entsprechend groß war der wirtschaftliche Erfolg. Bereits drei Jahren nach der Markteinführung wurden jährlich rund 15 Tonnen des Medikaments verkauft. Dann stellten deutsche und australische Ärzte nahezu gleichzeitig einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Thalidomid während der Schwangerschaft und schweren Missbildungen bei Neugeborenen fest. Über Nacht wurde der "Blockbuster" zum Synonym für ein Horrormedikament.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Erkältungen bereits im Keim ersticken
Erkältungen machen vor niemandem halt. Im Schnitt kämpfen Schulkinder und Erwachsene zwei- bis dreimal pro Jahr einige Tage mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit, Kleinkinder sogar deutlich öfter. Hochgerechnet ergibt dies alleine für Deutschland mehr als 200 Millionen Erkältungsfälle pro Jahr. Diese Zahl ist nicht nur aus Sicht der Betroffenen, sondern auch volkswirtschaftlich von Bedeutung. Ein Ansatz, Erkältungen bereits im Keim zu ersticken, kann die Leidenszeit mildern und Kosten sparen helfen.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Erkältungswelle im Anmarsch
Vier Erkältungsepisoden macht ein Erwachsener im Schnitt pro Jahr durch. Bei Kindern gilt eine Frequenz von sechs- bis achtmal pro Jahr als normal. Vor allem Kleinkinder zeigen nach dem Verlust des "Nestschutzes" meist im zweiten Lebenshalbjahr eine hohe Infekthäufigkeit. Mit vielen Erregern setzt sich das noch unreife Immunsystem in dieser Zeit nämlich zum ersten Mal auseinander. Die Erregerexposition ist zudem oft durch enge Kontakte mit anderen Kindern hoch, und aufgrund der altersbedingten Enge der Atemwege führt bereits eine geringe Sekretvermehrung meist zu ausgeprägten Symptomen.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Thalidomid-Analogon bei Myelodysplasie
Die Wirkung von Lenalidomid (Revlimid®), einem Analogon von Thalidomid, wurde bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom untersucht. Ein Beraterkomitee riet der US-Arzneibehörde FDA zur Zulassung des Medikamentes, obwohl weder die optimale Dosis bekannt ist, noch Daten aus kontrollierten Studien vorliegen und viele Fragen zur Sicherheit offen sind.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Cholinesterasehemmer in der Diskussion
Die Cholinesteraseinhibitoren Donepezil (Aricept®), Rivastigmin (Exelon®) und Galantamin (Reminyl®) sind in Deutschland zur Behandlung der leichten und mittelschweren Alzheimer-Demenz zugelassen. Sie besitzen einen Anteil von 10% - bezogen auf definierte Tagesdosen - am Verordnungsvolumen aller Antidementiva. Die Empfehlungen zur Behandlung mit diesen Wirkstoffen basieren auf randomisierten kontrollierten Studien. In einem kürzlich veröffentlichten Review wurden einige dieser Studien im Hinblick auf ihre wissenschaftliche Evidenz kritisch beleuchtet.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Mit Homöopathie gegen den „Zappelphilipp“
In der Apotheke äußern Eltern von Kindern mit einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) oft Vorbehalte gegenüber einer Therapie mit Methylphenidat oder Atomoxetin. Sie befürchten einen negativen Einfluss auf die psychische und körperliche Entwicklung ihrer Kinder bei Langzeitanwendung dieser Wirkstoffe. In einer prospektiven Kohortenstudie wurde kürzlich untersucht, ob auch mit einem homöopathischen Komplexmittel bei leichter oder mittelschwerer Ausprägung der Störung ein Behandlungserfolg erzielt werden kann.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Richtige Anwendung von Durogesic® SMAT Pflaster
In der modernen Schmerztherapie kann durch die transdermale Applikation von Opioiden eine Umgehung des in der Leber stattfindenden First-pass-Effektes erreicht werden. Angewandt wird dieser Mechanismus zum Beispiel im Durogesic® SMAT Pflaster. Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker untersuchte aufgrund von Patientenbeanstandungen die Haftfähigkeit dieses Transdermalen Therapeutischen Systems (TTS): oft ist nur die Anwendung fehlerhaft.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Modafinil macht schläfrige Nachtarbeiter wacher
Modafinil (Vigil®) senkte in einer Studie an Patienten mit Schichtarbeiter-Syndrom die exzessive Schläfrigkeit im Nachtdienst. Es wurde in einer Dosierung von 200 mg 30 bis 60 Minuten vor Dienstantritt eingenommen. Aufgrund dieser Daten wurde die Zulassung erweitert. Modafinil galt bisher in der Behandlung der Narkolepsie als Mittel der Wahl.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Warnhinweis auf suizidales Verhalten angeordnet
Nach Beratung mit den Arzneimittelbehörden der EU wird die Zulassung von Atomoxetin (Strattera®) mit sofortiger Wirkung geändert. In den Produktinformationen von Strattera® muss darauf hingewiesen werden, dass durch dieses Arzneimittel suizidales Verhalten (z. B. Suizid-Gedanken, Suizid-Versuche) und aggressives oder feindseliges Verhalten in seltenen Fällen begünstigt oder ausgelöst werden kann.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Erlotinib bei fortgeschrittenem Lungenkre
Erlotinib (Tarceva®) verlängerte in einer Phase-III-Studie das Gesamtüberleben vorbehandelter Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom im Vergleich zu Placebo. Diese Ergebnisse führten zur Zulassung von Erlotinib für diese Indikation.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Probiotika und probiotische Lebensmittel
Zunehmend enthalten auch im Handel erhältliche Lebensmittel wie Joghurt lebende Mikroorganismen. Über solche probiotischen Lebensmittel sprachen wir mit Prof. Dr. Jürgen Schrezenmeir von der Bundesanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Kiel.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Probiotischer Kulturenkomplex reduziert Symptome
Probiotischen Mikroorganismen werden positive gesundheitliche Wirkungen zugesprochen. Der wissenschaftliche Nachweis ist allerdings schwierig. Erstmalig wurde nun kürzlich gezeigt, dass Dauer und Ausprägung viraler Erkältungskrankheiten signifikant durch den Einsatz eines speziellen probiotischen Kulturenkomplexes gesenkt werden können.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
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