Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr
Erheblicher Beratungsbedarf für Frauen mit Epilepsi
"Out of the shadows" heißt eine weltweite Kampagne, die von der International League Against Epilepsie, dem International Bureau for Epilepsy und der WHO mit dem Ziel initiiert wurde, das Wissen über die Epilepsie weltweit zu verbessern. Ein speziell für Frauen konzipierter Teil der Kampagne unter dem Titel "Guide your journey" oder "Selbstbewusst durchs Leben" will auf die besonderen Bedürfnisse von Epilepsiepatientinnen aufmerksam machen und den Frauen selbst Strategien für die Lebensplanung an die Hand geben. Eine dringend notwendige Aktion!Show more25.09.2005, 16:12 Uhr
Sicher diagnostizieren und operieren
Die Magnetenzephalographie (MEG) ist eine präzise und besonders patientenschonende Lokalisationsdiagnostik im Gehirn, die bei Epilepsie und präoperativer Diagnostik zum Einsatz kommt. Dies schafft die Grundlage für eine sichere Operation von bestimmten Epilepsie-Formen.Show more25.09.2005, 16:12 Uhr
PDE-4-Hemmer – Ausweg aus der Corticoidresistenz?
Die Atemnot bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) kann symptomatisch mit Bronchodilatatoren gebessert werden. Aber gegen das Fortschreiten der irreversiblen Lungenzerstörung ist bis heute kein Kraut gewachsen, mit Ausnahme von Rauchstopp. Die COPD-typische Entzündung ist durch inhalative Corticosteroide nur unbefriedigend zu beeinflussen. Hoffnung machen in der COPD-Behandlung Substanzen mit anderen entzündungshemmenden Mechanismen, wie der selektiven Hemmung der Phosphodiesterase 4.Show more25.09.2005, 16:12 Uhr
Mukoviszidose: Neue Herausforderungen durch längere Lebensdauer
Die Prognose der Kinder mit Mukoviszidose hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten deutlich verbessert, die Mehrzahl der Kinder erreicht inzwischen das Erwachsenenalter. Damit aber wird die medizinische Versorgung, die früher fast ausschließlich in den Händen der Pädiater lag, zunehmend zu einer Herausforderung für die Erwachsenenmedizin.Show more25.09.2005, 16:12 Uhr
Generisches Fentanyl-Pflaster im Markt
Opioid-Pflaster erfreuen sich bei Ärzten und Patienten steigender Beliebtheit - wegen der guten Schmerzlinderung bei reduzierten Nebenwirkungen. Die Kassen dürfen sich nun über das erste generische Fentanyl-Schmerzpflaster freuen: Eines der umsatzstärksten Arzneimittel in Deutschland (335 Mio Euro) hat seit dem 15. August mit Fentanyl-Hexal® TTS einen preiswerteren Nachahmer gefunden. Dem Fentanyl-Reservoirpflaster wird in Kürze das Matrixpflaster folgen.Show more18.09.2005, 16:11 Uhr
Langzeiteffekte zytostatischer und endokriner Therapien
Seit Mitte des Jahres liegen die Ergebnisse der vierten weltweiten Metaanalyse einer internationalen Brustkrebsstudiengruppe vor. In ihr wurden die Langzeiteffekte zytostatischer und endokriner Therapien bei rund 145.000 Frauen mit Brustkrebs im frühen Stadium ausgewertet. Fazit: Auch nach 15 Jahren zeigt sich der Benefit einer Therapie, die im Idealfall die Mortalitätsrate halbieren kann.Show more18.09.2005, 16:11 Uhr
Glitazon verhindert Tod, Infarkte und Schlaganfälle
Die hohe kardiovaskuläre Gefährdung der Typ-2-Diabetiker lässt sich durch Pioglitazon (Actos®) statistisch signifikant reduzieren. Das zeigen die Daten der PROactive-Studie, die beim Kongress der Europäischen Gesellschaft zum Studium des Diabetes (EASD) in Athen erstmals vorgestellt wurden. Pioglitazon ist das einzige Antidiabetikum, für das eine solche protektive Wirkung gezeigt werden konnte.Show more18.09.2005, 16:11 Uhr
Intravenöse Acetylsalicylsäure: Schneller Wirkeintritt
Aspirin® i.v. (D,L-Lysinacetylsalicylat Glycin) wurde am 6. Juli 2005 in Deutschland zugelassen und ist ab sofort im Handel. Es ersetzt die seit 1976 unter dem Handelsnamen Aspisol® zur Verfügung stehende injizierbare Acetylsalicylsäure, die zum 1. Januar 2006 außer Vertrieb gesetzt wird, wie Bayer HealthCare mitteilte.Show more18.09.2005, 16:11 Uhr
Fibrose
Fibrosen oder Sklerosen entstehen durch pathologische Überaktivitäten des Bindegewebes, das dadurch hart, derb und wenig elastisch wird und seine Funktion nur noch eingeschränkt erfüllt. Ursachen liegen häufig in chronischen Entzündungen oder einer überschießenden Wundheilung. Verschiedene Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes, Gefäßentzündungen oder Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises greifen häufig fibrotisch auf die inneren Organe über. Die Vermehrung der Fibroblasten (Bindegewebszellen) und die starke Einlagerung von Kollagen kann schließlich zum völligen Funktionsverlust des Organs und zum Tod des Patienten führen. Bislang sind noch keine Therapien etabliert, die gezielt das Wuchern des Bindegewebes stoppen.Show more18.09.2005, 16:11 Uhr
Omalizumab unterbricht allergische Kettenreaktion
Omalizumab (Xolair®) ist ein neuer monoklonaler Antikörper, der zur Behandlung von schwerem allergischem Asthma eingesetzt wird. Omalizumab wirkt, indem es Immunglobulin E, das Schlüsselmolekül der allergischen Reaktion, gezielt blockiert und dadurch die Entzündungsreaktion verhindert. Xolair® soll in Kürze bei uns auf den Markt kommen.Show more18.09.2005, 16:11 Uhr
Bisphosphonat jetzt als Monatstablette
Ein Jahr nach der Verordnung eines Bisphosphonates nehmen nur noch ein Drittel der Frauen dieses ein. Der Anteil steigt bei nur wöchentlicher Einnahme auf 50%. Auf eine weit bessere Compliance und damit auf einen zuverlässigeren Frakturschutz hoffen die Experten bei der nur einmal monatlichen Gabe des Bisphosphonates, wie sie jetzt durch die Monatstablette mit 150 mg Ibandronat (Bonviva®) möglich wird.Show more18.09.2005, 16:11 Uhr
Bei Zerebralparese gezielt Muskeltonus senken
Der pathologisch erhöhte Muskeltonus ist eines der wesentlichen Probleme bei Kindern mit infantiler Zerebralparese (siehe Kasten). Immer mehr setzt sich die gezielte Injektion von Botulinumtoxin A durch, um Spasmen lokal zu reduzieren. Botox® kann dabei auf ein gutes Sicherheitsprofil verweisen.Show more11.09.2005, 16:11 Uhr
Bald Impfstoff gegen Rotaviren
In den ersten Monaten des kommenden Jahres wird vermutlich ein Impfstoff gegen Rotaviren durch die EMEA zugelassen werden. Mit dem Vakzin, das von Sanofi Pasteur MSD entwickelt wurde und das sich durch eine hohe Effektivität und gute Verträglichkeit auszeichnet, sollen Kinder in den ersten Lebensmonaten geimpft werden, hieß es beim "4. Weltkongress für Infektionskrankheiten bei Kindern" in Warschau.Show more11.09.2005, 16:11 Uhr
Integrin-Antikörper bewirken Remission
In der medikamentösen Therapie der Colitis ulcerosa kommen hauptsächlich Aminosalicylate (Mesalazin, Sulfasalazin, Olsalazin), im akuten Schub zusätzlich Glucocorticoide (z. B. Prednison) zur Anwendung. Letztere besitzen jedoch zahlreiche unerwünschte Wirkungen, weshalb intensiv nach nebenwirkungsärmeren Behandlungsmöglichkeiten gesucht wird. Eine viel versprechende Option ist die Verhinderung der Migration von Leukozyten in das entzündete Dünndarmgewebe durch Blockade von zellulären Adhäsionsmolekülen, wie in einer kürzlich veröffentlichten Studie gezeigt wurde.Show more11.09.2005, 16:11 Uhr
Insulinsensitizer bei Alzheimer-Demenz
Derzeit wird in Studien ein neuer Ansatz verfolgt, um Alzheimer-Patienten zu helfen: Rosiglitazon (Avandia®), das bisher in der Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt wurde, wird in Phase-II-Studien auf Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Alzheimer-Patienten getestet. Es soll das Fortschreiten des Morbus Alzheimer verlangsamen können.Show more11.09.2005, 16:11 Uhr
Alendronat und Vitamin D als Fixkombination
Zur Therapie der postmenopausalen Osteoporose bei Patienten mit Vitamin-D-Mangel steht das Bisphosphonat Alendronat in einer Tablette mit der wöchentlich empfohlenen Menge an Vitamin D (2800 I.E.) zur Verfügung. Fosavance® vermindert das Risiko für Wirbel- und Hüftfrakturen.Show more11.09.2005, 16:11 Uhr
Bortezomib gegenüber Dexamethason überlegen
Bortezomib ist der erste Vertreter einer Substanzklasse mit völlig neuartigem Wirkprinzip, der Proteasomen-Inhibition. Diese greifen einen Enzymkomplex an, der eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung der Homöostase von Zellen, bei Zellwachstum und Apoptose spielt. Zurzeit ist Bortezomib (Velcade®) zur Zweit-Linien-Therapie des multiplen Myeloms zugelassen.Show more11.09.2005, 16:11 Uhr
Interdisziplinäre Verknüpfungen erwünscht
Im Sommersemester 2005 haben die ersten Staatsexamensprüfungen in Klinischer Pharmazie stattgefunden, im demnächst beginnenden Wintersemester 2005/06 wird die neue Disziplin erstmals Pflichtfach für alle Prüflinge im zweiten Abschnitt des pharmazeutischen Examens. Doch Ausbildung und Prüfung in Klinischer Pharmazie sind an den deutschen Hochschulstandorten der Pharmazie weiterhin sehr unterschiedlich organisiert. Das neue Fach ist an einigen Standorten sehr gut vorangekommen, aber der Weg zu einem "normalen" Fach innerhalb der Pharmazie erscheint an einigen Universitäten noch weit.Show more11.09.2005, 16:11 Uhr
Folsäure präventiv einnehmen
Seit 1994 wird Frauen mit Kinderwunsch die tägliche Einnahme von Folsäure zur Prävention von Neuralrohrdefekten empfohlen. Doch lediglich der Hälfte der Frauen im gebärfähigen Alter ist die Bedeutung der Folsäure überhaupt bekannt. Die Akzeptanz der Empfehlung ist gering, die Prävalenz der Neuralrohrdefekte in den letzten zehn Jahren kaum rückläufig. Aufklärung durch den Apotheker tut Not. Zumal aktuelle Studien zeigen, dass die Einnahme von 400 µg zu wenig sein kann. Und dass sich mit adäquater Folsäuresubstitution nicht nur Neuralrohrdefekten, sondern auch anderen Fehlbildungen vorbeugen lässt.Show more04.09.2005, 16:11 Uhr
Venlafaxin zur Behandlung der Panikstörung
Retardiertes Venlafaxin (Trevilor® retard) hat jetzt die Zulassung zur Behandlung der Panikstörung erhalten, wie Wyeth Pharma mitteilte. Damit verfügt der selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer über eine große Indikationsbandbreite im Bereich der Angsterkrankungen.Show more04.09.2005, 16:11 Uhr
Simvastatin – wirksam und kosteneffektiv
In der 2002 veröffentlichten Heart Protection Study (HPS) mit über 20.500 Probanden konnte durch die tägliche Gabe von 40 mg Simvastatin das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall unabhängig vom Cholesterin-Ausgangswert um ein Viertel gesenkt werden. Im Lancet wurde nun die Kosten-Effektivitäts-Analyse der Daten aus dieser Studie vorgestellt.Show more04.09.2005, 16:11 Uhr
Topiramat setzt neue Akzente
Von Migräne sind in Deutschland etwa 10% der Bevölkerung betroffen. Ein Teil davon leidet unter besonders häufigen oder schweren Migräneattacken. Diese Patienten sollten eine medikamentöse Migräneprophylaxe erhalten. Seit 1. August dieses Jahres steht mit dem Wirkstoff Topiramat hierfür eine weitere Therapieoption zur Verfügung. Topamax® Migräne unterscheidet sich vor allem im Nebenwirkungsspektrum von den bisher eingesetzten Migräneprophylaktika.Show more04.09.2005, 16:11 Uhr
Mit Duftstoffen Mücken abschrecken
Der Tag geht, die Mücken kommen und haben schon die eine oder andere Gartenparty verdorben und manche Stunde Schlaf gestohlen. Die häufigste nachtaktive Mücke in unseren Breiten ist die Culex pipiens. Durch nerviges Summen und juckende Stiche haben die Insekten keine Freunde. Unterschiedliche Abwehrmittel sollen die Blutsauger auf Abstand halten. Doch welche Mittel sind geeignet, welche eher "für die Katz'"?Show more28.08.2005, 16:11 Uhr
Tipranavir zur Therapie bei HIV/Aids
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration hat die beschleunigte Zulassung von Tipranavir (Aptivus®) genehmigt, wie Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc. mitteilten. In Europa wird mit der Zulassung Ende des Jahres gerechnet.Show more28.08.2005, 16:11 Uhr
Wachstumsfaktor mit supportivem Nutzen
Im Rahmen einer Studie wurde der hämatopoetische Wachstumsfaktor Sargramostim bei Patienten mit Morbus Crohn eingesetzt. Obwohl der primäre Studienendpunkt nicht signifikant beeinflusst wurde, weisen Veränderungen bei den sekundären Endpunkten auf einen Benefit dieses immunmodulierenden Therapieansatzes hin.Show more28.08.2005, 16:11 Uhr
Mit Statinen das Darmkrebsrisiko halbieren?
Statine können möglicherweise mehr als nur Lipide senken. In einer retrospektiven Fall-Kontroll-Studie in Nordisrael sank bei Menschen, die mindestens fünf Jahre lang ein Statin eingenommen hatten, das Risiko für ein Kolorektalkarzinom auf die Hälfte. Noch ist es aber zu früh, um Statine zum Schutz vor Darmkrebs zu empfehlen.Show more28.08.2005, 16:11 Uhr
Ranibizumab verbessert die Sehkraft
Eine klinische Studien mit Ranibizumab (Lucentis®) zeigte bei der Auswertung der Einjahresdaten, dass das humanisierte monoklonale Antikörperfragment erfolgreich primäre Endpunkte erreicht hat und positive Ergebnisse bei der Erhaltung und/oder Verbesserung der Sehkraft bei Patienten mit feuchter altersbezogener Makuladegeneration (AMD) erzielte, wie Novartis bekannt gab.Show more28.08.2005, 16:11 Uhr
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