Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Asundexian reduziert Schlaganfallrisiko ohne erhöhte Blutungsgefahr
Der Faktor XIa-Hemmer Asundexian verringerte in der Phase-3-Studie OCEANIC-STROKE erneute ischämische Schlaganfälle um 26% – ohne das Risiko für schwere Blutungen zu erhöhen. Das macht Asundexian zu einem starken Kandidaten für die Sekundärprävention bei nicht-kardioembolischen Schlaganfällen.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Sekundärprävention
16.04.2026, 15:30 Uhr
Cimicifuga-Studien differenziert betrachten
Eine kürzlich veröffentliche negative Studie zur Wirksamkeit eines Cimicifuga-Produktes bei Wechseljahresbeschwerden erzielt derzeit ein hohes Maß an Publicity. Es sind jedoch Zweifel an den von den Autoren gezogenen Schlussfolgerungen und an der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Produkte angebracht.Show moreDiskussion um Traubensilberkerze
16.01.2007, 23:00 Uhr
Neues Oxytocin-Analogon Carbetocin
Das zyklische Oligopeptid Carbetocin (Pabal®) ist ein Oxytocin-Analogon, das zur Vorbeugung von Uterusatonie nach Kaiserschnittgeburt unter epiduraler oder spinaler Anästhesie eingesetzt wird. Die pharmakologischen und klinischen Eigenschaften von Carbetocin entsprechen denen eines lang wirkenden Oxytocin-Agonisten.Show moreGynäkologie
16.01.2007, 23:00 Uhr
Diabetiker sind 15 Jahre näher am Tod
Diabetes gilt als KHK-Äquivalent: Ein Diabetiker mittleren Alters lebt mit demselben Infarktrisiko wie ein Nicht-Diabetiker, der schon einen Herzinfarkt erlitten hat. Während letzterer oft mit Statinen und ASS versorgt wird, ist nicht klar quantifiziert, ab welchem Alter man einem Diabetiker, der noch keine manifeste Gefäßkrankheit hat, gefäßprotektive Mittel geben sollte. Kanadische Forscher haben untersucht, ab wann Diabetiker mit einem hohen kardiovaskulären Risiko rechnen müssen.Show moreDiabetes und Gefäßrisiko
16.01.2007, 23:00 Uhr
Kinder brauchen viel Calcium"– stimmt das?
Eine Metaanalyse mit knapp 3000 Kindern, die entweder Calcium-Präparate zur Nahrungsergänzung oder Placebo erhalten hatten, ergab, dass die Calciumzufuhr für die Knochendichte nur wenig bringt. Einzig der klinisch wenig relevante Wert am Oberarm konnte leicht erhöht werden.Show moreKnochengesundheit
16.01.2007, 23:00 Uhr
Bronchitis und Husten –Antibiotika für alle?
Eine Patientin möchte bei Ihnen ein Rezept über Roxithromycin-Tabletten einlösen. Sie holen das Antibiotikum und legen es vor sich auf den HV-Tisch. "Der Arzt hat Ihnen ein Antibiotikum verordnet", beginnen Sie mit Ihrer Beratung. Aber bevor Sie mit den Einnahmehinweisen beginnen können, unterbricht Sie die Kundin: "Wie bitte? Ein Antibiotikum? Ich habe dem Arzt doch gesagt, dass ich kein Antibiotikum möchte! Es ist doch nur ein Husten – den habe ich doch ständig. Ich kann doch nicht immer gleich ein Antibiotikum einnehmen!" Ihre Patientin ist sichtlich aufgeregt. Beim Sprechen ist ihre Stimme immer lauter geworden. Ihre Bemerkungen enden in einem Hustenanfall. Ihr Husten ist trocken in kurzen heftigen Stößen, sie legt beim Husten schützend eine Hand auf ihre Brust.Show more16.01.2007, 23:00 Uhr
Rift-Valley-Fieber in Kenia
In Kenia sind erstmals auch in unmittelbarer Nähe der touristisch beliebten Küstenregion Fälle von Rift-Valley-Fieber aufgetreten. Die Erkrankung verläuft ähnlich wie eine Grippe mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In einigen Fällen kann es zu lebensgefährlichen Komplikationen wie beispielsweise Hirnhautentzündungen und Blutungen kommen. Seit Ausbruch der Erkrankung im Dezember 2006 sind in Kenia schon mindestens 80 Menschen verstorben.Show moreReisemedizin
16.01.2007, 23:00 Uhr
Indikationseinschränkung für Telithromycin empfohlen
Telithromycin (Ketek®) ist ein Makrolidantibiotikum, das wegen gravierender Nebenwirkungen wie Hepatotoxizität, Sehstörungen, Bewusstseinsverlust und Exazerbationen einer Myasthenia gravis schon länger in der Diskussion ist. Ein Beratergremium der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA hat vor diesem Hintergrund empfohlen, die Indikation von Telithromycin auf ambulant erworbene Pneumonien einzuschränken. Für gewöhnlich folgt die FDA der Empfehlung ihres Ausschusses, sie ist jedoch nicht daran gebunden.Show more02.01.2007, 23:00 Uhr
Hochdruck in der Forschung - Flaute in der Versorgung
Die Herausforderung ist gewaltig: Jeder vierte Deutsche hat zu hohen Blutdruck - das sind 20 Millionen Menschen. Und dabei kann eine rechtzeitige Beratung und Behandlung von Prä-Hypertonikern das Fortschreiten der Erkrankung bremsen. Das Wissen um differenzierte Prävention von Endorganschäden wächst. Die frühere Diagnose von Organschäden ist möglich. Das alles sind Mosaiksteine im Fortschritt der Hochdruckforschung, die aber viel konsequenter umgesetzt werden müssten. Show moreKongress der Deutschen Hochdruckliga
02.01.2007, 23:00 Uhr
Zulassungserweiterung: Imiquimod als Therapieoption bei aktinischen Keratosen
Die Europäische Zulassungsbehörde EMEA hat dem Immunmodulator Imiquimod (Aldara®) die Zulassung zur Therapie bestimmter aktinischer Keratosen erteilt. Imiquimod aktiviert das Immunsystem der Haut gezielt gegen Tumorzellen und kann sichtbare und nicht-sichtbare Hautläsionen narbenfrei zur Abheilung bringen.Show more17.12.2006, 17:22 Uhr
Aktivierte Arthrosen: Neuer selektiver COX-2-Hemmer Lumiracoxib
Gut zwei Jahre nach der Marktrücknahme von Rofecoxib (Vioxx®) wagt sich ein neues Coxib aufs glatte Parkett. Seit 1. Dezember 2006 ist Lumiracoxib (Prexige®) in Deutschland für die Behandlung der aktivierten Hüft- und Kniegelenksarthrose zugelassen. Als "Diclofenac ohne gastrointestinale Toxizität" und als "gewebeselektiver COX-2-Hemmer" wird das neue Coxib angepriesen, das im Januar 2007 in den Handel kommen soll.Show more17.12.2006, 17:22 Uhr
Aus der Forschung: Stärkung der Infektionsabwehr durch Butyrate
Die Verwendung von Antibiotika zur Bekämpfung von Infektionen stößt wenige Jahrzehnte nach ihrer Einführung an Grenzen: Immer häufiger entziehen sich Krankheitserreger durch Resistenz gegen die Wirkstoffe der Therapie. Neben der Suche nach neuartigen Antibiotika gewinnt daher das Verständnis der körpereigenen Infektionsabwehr an Bedeutung. Die angeborene Immunantwort der Darmschleimhaut wird durch Butyrat aktiviert, ein Stoffwechselprodukt der natürlichen Darmflora. Im Tierversuch lässt sich bakterielle Dysentherie durch orale Gabe von Natriumbutyrat therapieren.Show more17.12.2006, 17:22 Uhr
Vogelgrippe: Pandemischer Impfstoff vor der Zulassung
Die Firma Glaxo SmithKline Biologicals strebt mit Daronrix® die europäische Zulassung einer präpandemischen Mock-up-Vakzine gegen einen noch nicht bekannten Auslöser einer Vogelgrippe-Pandemie an. Auf Basis dieser Mustervakzine sollte im Ernstfall innerhalb von zwölf Wochen ein wirksamer Impfstoff hergestellt werden können.Show more17.12.2006, 17:22 Uhr
Chronische Hepatitis B: Schnelle Virussuppression mit Telbivudin
Eine umfassende Virussuppression gilt als zentrales Therapieziel bei Patienten mit chronischer Hepatitis B, kann doch so das Risiko einer Krankheitsprogression minimiert werden. Telbivudin ist ein neues Nukleosid-Analogon, das sich in der Zulassung befindet, wie Novartis mitteilte. In einer Vergleichsstudie mit Lamivudin war Telbivudin nach einem Jahr antiviral wirksamer, und es gab damit weniger Resistenzen.Show more17.12.2006, 17:22 Uhr
Aus der Forschung: Prostatakarzinomzellen gezielt angreifen
Derzeit zielen die Behandlungsstrategien bei bösartigen Prostatatumoren darauf ab, systemisch oder lokal in die Geschwürbildung einzugreifen. Mit einer neu entwickelten Methode sollen krebseigene Proteine dazu benutzt werden, einen Zerstörungsmechanismus der Tumorzellen in Gang zu setzen.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Diabetes mellitus: Protein weist auf Insulinresistenz hin
Kann das Diabetesrisiko frühzeitig diagnostiziert werden? In einer amerikanischen Studie wurde eine Korrelation zwischen der Konzentration des Retinol-bindenden Proteins RBP4 und dem Auftreten einer Insulinresistenz festgestellt. Erhöhte RBP4-Werte weisen bereits frühzeitig auf eine Insulinresistenz und damit assoziierte Risikofaktoren hin und sind möglicherweise zur frühen Diabetesdiagnose geeignet.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
Schwindel: Komplexhomöopathikum für bessere Mikrozirkulation
Mikrozirkulationsstörungen spielen nach heutigem Erkenntnisstand eine wichtige Rolle bei der Pathogenese von Erkrankun–gen vor allem des höheren Lebensalters. Ergebnisse aus einer Anwendungsbeobachtung zeigen, dass das homöopathische Komplexmittel Vertigoheel® zur Verbesserung dieser Störungen beitragen kann.Show more10.12.2006, 17:22 Uhr
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