Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Pegfilgrastim in polnischer und italienischer Aufmachung
Der humane Granulozyten-koloniestimulierende Faktor (G-CSF) Pegfilgrastim kommt für einen kurzen Zeitraum in italienischer und polnischer Aufmachung auf den deutschen Markt. So soll ein Lieferengpass verhindert werden.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Neutropenie vorbeugen
15.05.2026, 14:00 Uhr
Stillen kann die Mutter vor Rheuma schützen
Muttermilch ist nicht nur die optimale Säuglingsernährung, auch die Mutter kann vom Stillen gesundheitlich profitieren, wie eine kürzlich veröffentlichte schwedische Studie gezeigt hat. Bei Frauen, die länger als ein Jahr gestillt hatten, war das Risiko für eine rheumatoide Arthritis signifikant verringert.Show morePrävention
28.05.2008, 22:00 Uhr
Risikolosen oder harmlosen Alkoholkonsum gibt es nicht!
Deutschland nimmt beim Pro-Kopf-Verbrauch an Alkohol im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Etwa 22% der 18- bis 59-Jährigen trinken Alkohol in einem Ausmaß, in dem auf Dauer physische, psychische und soziale Schäden zu erwarten sind. Auch der Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das geht aus der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes hervor.Show moreGesundheitsberichterstattung des Bundes
28.05.2008, 22:00 Uhr
Hand-Fuß-Mund-Krankheit in China und Südostasien
Von einer neuen Ausbruchswelle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird jetzt aus China und mehreren südostasiatischen Ländern berichtet: Die Zahl der registrierten Fälle erhöhte sich nach ersten Berichten im Februar bis zum Mai 2008 allein in China auf etwa 28.000; inzwischen sind auch mindestens 34 infizierte Kinder gestorben.Show moreInfektionskrankheiten
21.05.2008, 22:00 Uhr
Erster Prä-Pandemie-Impfstoff zugelassen
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat den prä-pandemischen Grippeimpfstoff PrepandrixTM jetzt in der EU zugelassen, nachdem im Februar dieses Jahres eine positive Empfehlung ausgesprochen worden war. Der Impfstoff kann bereits vor dem Ausbruch einer Pandemie eingesetzt werden. Er enthält ein neues Adjuvanssystem und ist gegen verschiedene Varianten des H5N1-Vogelgrippevirus wirksam, wie GlaxoSmithKline mitteilte.Show moreGrippeimpfstoff
21.05.2008, 22:00 Uhr
Laropiprant zur Zulassung empfohlen
Die Kombination von Nicotinsäure und Laropiprant (1000 mg/20 mg Tabletten, vorgesehener Handelsname Tredaptive®) zur verzögerten Freisetzung für die Behandlung von kombinierter Dyslipidämie oder primärer Hypercholesterinämie wurde jetzt vom Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) zur europäischen Zulassung vorgeschlagen, wie die Herstellerfirma Merck, Sharp & Dohme bekannt gab.Show moreFettstoffwechselstörungen
21.05.2008, 22:00 Uhr
„Rutschbahn“ für das Baby
Viele Schwangere wünschen sich eine schmerzarme und rasche natürliche Geburt. Mit dem Dianatal® Geburtsgel ist seit Februar 2008 in Deutschland ein Medizinprodukt verfügbar, das die vaginale Entbindung durch eine Verminderung der Reibungskräfte im Geburtskanal erleichtern soll.Show moreGleitgel für die vaginale Entbindung
21.05.2008, 22:00 Uhr
Oral oder topisch behandeln?
Zur Therapie von Knieschmerzen aufgrund einer Osteoarthritis werden häufig nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAID) eingesetzt. Welche Applikationsform – oral oder topisch – führt langfristig zu besseren Ergebnissen und welche Anwendung bevorzugt der Patient? Mit diesen Fragen befassten sich drei in England durchgeführte Untersuchungen. Danach wurde die Wirksamkeit topischer NSAIDs ähnlich eingeschätzt wie nach oraler Gabe. Die topischen Mittel wurden eher wegen Unwirksamkeit, die oralen Mittel eher wegen unerwünschter Wirkungen abgesetzt.Show moreOstheoarthritis
21.05.2008, 22:00 Uhr
Docosanol beschleunigt Abheilung
Seit Mitte April 2008 steht in Deutschland der Wirkstoff Docosanol (Erazaban® 100 mg/g) zur Behandlung der frühen Stadien des Lippenherpes zur Verfügung. Docosanol hemmt das Eindringen des Virus in die Zelle. In den USA ist Docosanol-Creme unter dem Namen AbrevaTM schon seit einigen Jahren im Handel.Show moreNeuer Wirkstoff gegen Lippenherpes
21.05.2008, 22:00 Uhr
Methylnaltrexon zur Therapie der Opioid-induzierten Obstipation
Das CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) der europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde EMEA hat jetzt eine Zulassungsempfehlung für den Opioid-Rezeptor-Antagonisten Methylnaltrexon (vorgesehener Handelsname Relistor®) ausgesprochen. In den USA hat die amerikanische Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA bereits Methylnaltrexonbromid zur subkutanen Injektion als Behandlungsform für Opioid-induzierte Obstipationen bei Patienten in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium zugelassen, die palliativ versorgt werden und nicht zufriedenstellend auf eine Behandlung mit Laxanzien angesprochen haben.Show moreZulassungsempfehlung
21.05.2008, 22:00 Uhr
Aripiprazol zur Behandlung und Prävention von manischen Episoden
Die Europäische Kommission hat das atypische Antipsychotikum Aripiprazol (Abilify®) zur Behandlung von mäßigen bis schweren manischen Episoden der Bipolar-I-Störung zugelassen sowie für die Prävention einer neuen manischen Episode bei Patienten, die überwiegend manische Episoden hatten und deren manische Episoden auf Aripiprazol ansprachen.Show moreAtypisches Antipsychotikum
14.05.2008, 22:00 Uhr
Antioxidanzien für gesunde Beine
Krankhafte Veränderungen der Beinvenen sind weit verbreitet: In Deutschland sind rund 50% der Bevölkerung betroffen. Diese Erkrankungen sind zwar in den allerwenigsten Fällen lebensbedrohlich, doch sie verursachen Beschwerden und beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen. Neben viel Bewegung können auch pflanzliche Venenmittel Problemen mit den Beinvenen vorbeugen.Show moreVenenerkrankungen
14.05.2008, 22:00 Uhr
Gamma-Sekretase-Inhibitor in Phase III
Der Gamma-Sekretase-Inhibitor LY450139 wird jetzt in einer Phase-III-Studie auf die Fähigkeit geprüft, den Krankheitsverlauf bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz zu verlangsamen. Den Start der Studie hat das Pharmaunternehmen Eli Lilly angekündigt. In Deutschland sind sieben Studienzentren an der Durchführung der Studie beteiligt.Show moreAlzheimer-Demenz
14.05.2008, 22:00 Uhr
Thalidomid zur Erstlinientherapie zugelassen
In Deutschland leiden zurzeit etwa 12.000 Menschen an einem multiplen Myelom, wobei jährlich ca. 3500 Menschen neu erkranken. Rund zwei Drittel der Patienten sind bei Diagnosestellung 60 Jahre und älter. Sie kommen daher für eine intensive Chemotherapie und Stammzelltransplantation meist nicht in Frage.Show moreMultiples Myelom
14.05.2008, 22:00 Uhr
Das Ende der Thrombosespritze?
Nach einer Operation ist sie heute Routine – die Thrombosespritze unter die Haut. Jetzt gibt es zwei neue Arzneimittel, die den lästigen Pieks ersparen und so die Thromboseprophylaxe vereinfachen sollen: die oralen Antithrombotika Dabigatran (Pradaxa®), das Mitte April eingeführt wurde, und Rivaroxaban (vorgesehener Handelsname Xarelto®), für das die Zulassung in der EU bereits beantragt ist.Show moreOrale Antithrombotika
14.05.2008, 22:00 Uhr
Karzinome der Lunge und des Kopf-Hals-Bereichs
Können fortgeschrittene Tumore der Lunge und des Kopf-Hals-Bereichs nicht mehr kurativ behandelt werden, bieten sich Erhaltungs- und Induktionstherapien an, die zu einer Verlängerung des Überlebens und zu einer verbesserten Lebensqualität beitragen.Show moreOnkologie
14.05.2008, 22:00 Uhr
Atacicept in Phase II
Das neue rekombinante Fusionsprotein Atacicept beeinflusst verschiedene Entwicklungsstadien der B-Zellen und soll bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden. Die Substanz wird jetzt in einer klinischen Studie der Phase II getestet, deren Start die Firma Merck Ende April bekannt gegeben hat.Show moreMultiple Sklerose
07.05.2008, 22:00 Uhr
Neuer Ansatz bei Schlafstörungen
Das endogene Neurohormon Melatonin regelt den Schlaf-Wach-Zyklus im menschlichen Organismus. In der Vergangenheit wurde es unter anderem als Schlafmittel und gegen Jetlag eingesetzt. Wegen seiner kurzen biologischen Halbwertszeit kann es nur begrenzt verwendet werden. Jetzt kommt mit Circadin® ein retardiertes Melatonin auf den Markt, das bei Menschen ab 55 zur Behandlung von Schlafstörungen zugelassen ist. Melatoninderivate in der Entwicklung sind Ramelteon und Agomelatin.Show moreMelatonin
07.05.2008, 22:00 Uhr
Tenofovir jetzt auch bei Hepatitis B
Das Nukleotidanalogon Tenofovir (Viread®), das seit 2002 zur Behandlung der HIV-Infektion eingesetzt wird, ist seit dem 23. April 2008 auch zur Behandlung der chronischen Hepatitis B zugelassen, wie die Firma Gilead Sciences mitteilte.Show moreIndikationserweiterung
07.05.2008, 22:00 Uhr
Ambrisentan bei pulmonal arterieller Hypertonie
Jetzt wurde Ambrisentan (Volibris®) von GlaxoSmithKline in Europa zur Behandlung der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) bei Patienten der Funktionsklasse II und III zur Verbesserung der Belastungskapazität zugelassen. Damit ist erstmals ein Arzneimittel für die Behandlung in einem frühen Stadium dieser lebensbedrohlichen Erkrankung verfügbar.Show moreEndothelin-Rezeptorantagonist
07.05.2008, 22:00 Uhr
Nasale Kombinationstherapie mit Azelastin und Fluticason
Bei Patienten mit mittel- bis schwerer saisonaler allergischer Rhinitis führt die Kombination des nasalen Azelastin-Sprays mit Fluticason-Nasenspray zu einem signifikant besseren therapeutischen Effekt als Fluticason-Nasenspray alleine. Das ist das Resultat einer neuen Studie. Azelastin ist ein Antihistaminikum zur Behandlung und Prävention der allergischen Rhinitis.Show moreSaisonale allergische Rhinitis
07.05.2008, 22:00 Uhr
Was bei Fentanylpflaster-Verordnungen zu beachten ist
In der Praxis besteht nach wie vor Klärungsbedarf, wie Fentanylpflaster-Verordnungen vor dem Hintergrund von Rabattverträgen, Aut-idem-Verordnungen und Betäubungsmittel-rechtlichen Vorschriften zu beliefern sind. Prof. Dr. Martin Schulz, Dr. Ralf Göbel und Dr. Nina Griese geben im Folgenden Antworten auf Fragen, die als Reaktion auf ihren in der Deutschen Apotheker Zeitung erschienenen Artikel (DAZ 2008; Nr. 14, S. 70 -73) gestellt worden sind.Show moreAut-idem-Diskussion
30.04.2008, 22:00 Uhr
Time is brain
In den letzten Jahren hat sich die Versorgung von Schlaganfallpatienten in Deutschland deutlich verbessert. Dies ist im Wesentlichen auf die Einführung des Gewebe-Plasminogen-Aktivators Alteplase (Actilyse®) zurückzuführen, der die verschlossenen Zerebralarterien innerhalb weniger Minuten wieder öffnen kann. Voraussetzung ist jedoch, dass die systemische Fibrinolyse so schnell wie möglich nach dem Einsetzen der Symptome vorgenommen wird.Show moreSchlaganfall
30.04.2008, 22:00 Uhr
Latente Tuberkulose, die schlafende Guerilla
Tuberkuloseerreger besitzen eine besondere Überlebensstrategie. Sie können Ruhestadien ausbilden, die jahrelang vom Immunsystem des infizierten Organismus toleriert werden, ohne Krankheitserscheinungen auszulösen. Den Ausbruch einer offenen Tuberkulose durch Reaktivierung solcher latenten Infektionserreger zu verstehen und daraus neue Therapiekonzepte zu entwickeln, ist das Ziel aktueller Forschungsarbeiten.Show moreAus der Forschung
30.04.2008, 22:00 Uhr
Paracetamol der Verschreibungspflicht unterstellen?
Wenn Patienten mit akutem Leberversagen in die Klinik eingewiesen werden, dann ist zunehmend häufig eine Paracetamol-Überdosierung dafür verantwortlich. Die Diskussion um das hepatotoxische Risiko hat dazu geführt, dass Packungen mit mehr als 10 g Paracetamol der Verschreibungspflicht unterliegen werden. Als Stichtag wurde bislang der 1. Juli 2008 genannt, aber auch der 1. April 2009 ist in der Diskussion. Doch vielen geht das nicht weit genug. Sie fordern die Verschreibungspflicht für alle Paracetamol-haltigen Arzneimittel.Show moreDiskussion um Verschreibungspflicht
30.04.2008, 22:00 Uhr
Kein Austausch bei gut eingestellten Patienten
Antiepileptika zählen zu den Arzneimitteln, deren Substitution vor dem Hintergrund von Rabattverträgen und Aut-idem-Verordnungen mehr als kritisch zu sehen ist. Im Rahmen eines von der Firma Socratec veranstalteten Expertengesprächs wurde deutlich, dass bei Patienten, die gut eingestellt sind, überhaupt kein Austausch erfolgen sollte. Da aber bei nur 15% der Verordnungen aut idem durch den Arzt ausgeschlossen wird, ist der Apotheker in der Pflicht.Show moreAntiepileptika
23.04.2008, 22:00 Uhr
Funktionsgewinn ist oberstes Behandlungsziel
Der Schlaganfall ist ein sehr beeinträchtigendes Ereignis, das ganz erhebliche Einschränkungen nach sich ziehen kann: Bei etwa 25% der betroffenen Patienten bildet sich eine Spastik aus, die zu einer dauerhaften Bewegungseinschränkung bis hin zur Pflegebedürftigkeit führen kann. Die ersten Wochen nach einem Schlaganfall sind eine wichtige Zeit für die Rückbildung der Spastik. Der frühe Einsatz von Botulinumtoxin Typ A – sobald sich erste Anzeichen ausbilden – kann einen entscheidenden bleibenden Funktionsgewinn herbeiführen.Show moreLangzeitfolgen eines Schlaganfalls
23.04.2008, 22:00 Uhr
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