Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Pegfilgrastim in polnischer und italienischer Aufmachung
Der humane Granulozyten-koloniestimulierende Faktor (G-CSF) Pegfilgrastim kommt für einen kurzen Zeitraum in italienischer und polnischer Aufmachung auf den deutschen Markt. So soll ein Lieferengpass verhindert werden.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Neutropenie vorbeugen
15.05.2026, 14:00 Uhr
Welche Rolle spielen Alter und Blutdruck?
Zur Einschätzung des vaskulären Mortalitätsrisikos werden häufig die Cholesterinwerte herangezogen. Doch in welchem Ausmaß beeinflussen Alter und Blutdruck diese Korrelation? Mit dieser Frage befasste sich eine Arbeitsgruppe, die 61 prospektive Beobachtungsstudien in einer Metaanalyse auswertete.Show moreCholesterinwerte und vaskuläre Mortalität
23.04.2008, 22:00 Uhr
Mit Fixkombination gegen Migräneanfälle
Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat zur akuten Behandlung von Migräneanfällen bei Erwachsenen eine Fixkombination aus 85 mg Sumatriptan und 500 mg Naproxen Natrium (Treximet®) zugelassen, wie die GlaxoSmithKline GmbH und Pozen Inc. mitteilten. In Studien wurden mit der Fixkombination bei einer Migräneattacke die Schmerzen innerhalb von zwei Stunden signifikant stärker reduziert als mit Placebo.Show moreMigränebehandlung
23.04.2008, 22:00 Uhr
Risiko-adaptierte Auswahl der Antibiotika
Ein Paradigmenwechsel vollzieht sich derzeit bei der Behandlung der COPD und in ähnlicher Form auch bei der ambulant erworbenen Pneumonie: Die Wahl des Antibiotikums richtet sich nicht mehr primär nach den verursachenden Erregern der Atemwegsinfektion, sondern erfolgt risiko-adaptiert, orientiert sich also direkt an Kriterien und Risikofaktoren des Patienten.Show moreCOPD und ambulant erworbene Pneumonie
23.04.2008, 22:00 Uhr
Teriparatid bei Glucocorticoidinduzierter Osteoporose
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Teriparatid, (Parathormon-Fragment rhPTH [1-34], Forsteo®) auf die Behandlung der mit einer systemischen Langzeit-Glucocorticoidtherapie assoziierten Osteoporose bei Frauen und Männern mit einem hohen Frakturrisiko erweitert, wie die Lilly Deutschland GmbH mitteilte. Teriparatid stimuliert die Knochenneubildung, indem es die Anzahl und Aktivität der Osteoblasten erhöht.Show moreZulassungserweiterung
16.04.2008, 22:00 Uhr
Zulassungsantrag für ersten Histon-Deacetylase-Inhibitor
Bereits im Oktober 2006 wurde Vorinostat in den USA zur Behandlung fortgeschrittener refraktärer kutaner T-Zell-Lymphome (CTCL) zugelassen. Auch in der Europäischen Union wurde ein Antrag auf Zulassung gestellt (vorgesehener Handelsname Zolinza®). Damit könnte der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse zur Verfügung stehen, der an den Histonen angreift, Proteine, die eine wichtige Rolle bei der Ausbildung der Chromatinstrukturen sowie bei der Regulation der Transkription spielen.Show moreTherapie kutaner T-Zell-Lymphome
16.04.2008, 22:00 Uhr
Hilfreich bei gastrointestinalen Tumoren
Aktuelle Studienergebnisse belegen den Benefit einer supportiven Misteltherapie mit Iscador® bei kolorektalen Karzinomen und Tumoren der Bauchspeicheldrüse. So konnten durch die Mistelgabe die chemotherapiebedingten Nebenwirkungen reduziert, die Hospitalisationszeit verkürzt und die Lebensqualität verbessert werden. Auch wirkt sich die Gabe des Mistel-Extraktes auf das krankheitsfreie und auf das Gesamtüberleben aus.Show moreSupportive Misteltherapie
16.04.2008, 22:00 Uhr
Protease-Inhibitor Nelfinavir steht wieder zur Verfügung
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat dem HIV-Medikament Nelfinavir (Viracept®) wieder die Zulassung erteilt. Aufgrund von Verunreinigungen einiger Chargen mit einer möglicherweise genotoxischen Substanz war Nelfinavir im Juni 2007 zurückgerufen worden und die Zulassung war im August ausgesetzt worden. Nun wurde der Herstellungsprozess verändert und diese Änderung wurde am 30. Januar 2008 von der Europäischen Kommission genehmigt, wie Roche mitteilte.Show moreHIV-Therapie
16.04.2008, 22:00 Uhr
Kompletter Rückruf von Neupro® in den USA
Ende März hatte die Firma Schwarz Pharma in Deutschland und der Europäischen Union Chargen des zur Parkinsonbehandlung zugelassenen Rotigotin-Pflasters (Neupro®) aufgrund von Auskristallisierungen des Wirkstoffs zurückgerufen (s. a. DAZ 2008 Nr. 13, S. 10). Wegen entsprechender Probleme erfolgte nun auch in den USA ein Rückruf. Während Neupro® in der EU weiter lieferbar ist, wird es in den USA in der nächsten Zeit nicht zur Verfügung stehen.Show moreTransdermales Rotigotin
16.04.2008, 22:00 Uhr
Ontarget-Studie: Telmisartan und Ramipril auf Augenhöhe
Zur Vorbeugung gegen kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit atherosklerotischen Endorganschäden gilt als medikamentöser Goldstandard seit der Hope-Studie der Angiotensin-Konversionsenzym-Hemmstoff Ramipril. Nun zeigen die Ergebnisse der weltweiten Großstudie Ontarget, dass der Angiotensin-1-Rezeptorblocker Telmisartan im direkten Vergleich ebenso wirksam ist wie Ramipril, bei teilweise geringeren Nebenwirkungen. Auch die Kombination beider Substanzen wurde getestet – mit überraschendem Ergebnis.Show moreProphylaxe von Herz-Kreislauf-Krankheiten
16.04.2008, 22:00 Uhr
Lungenkrebs nach Insulininhalation
Unter Anwendung des inhalativen Insulins Exubera® sind sechs Patienten an Lungenkrebs erkrankt. Das geht aus einer Analyse von Daten des klinischen Studienprogramms hervor, die Pfizer und die FDA jetzt bekannt gemacht haben. Im Oktober 2007 hatte Pfizer das erste inhalierbare Insulin Exubera® weltweit vom Markt genommen. Zurzeit werden im Rahmen von Übergangsprogrammen und klinischen Studien noch etwa 4000 Patienten behandelt. Sie sollen jetzt umgehend umgestellt werden.Show moreInhalative Insulintherapie vor dem Aus
16.04.2008, 22:00 Uhr
Schmerzmittel in der Selbstmedikation
Vor mehr als 100 Jahren wurden die Acetylsalicylsäure (ASS), das Acetanilid (Vorläufer von Paracetamol und Phenacetin) und das Phenazon entdeckt und in die Therapie von Fieber und passageren Schmerzen eingeführt [4]. Zu diesen antipyretischen Analgetika kamen im Laufe der Zeit einige Derivate (z. B. Propyphenazon, Metamizol) sowie die der Rheumatherapie entlehnten sauren, antiphlogistischen Analgetika (Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen) und viele Wirkstoffkombinationen hinzu, sodass dem Patienten heute ein breites Spektrum an rezeptfreien Medikamenten zur Verfügung steht. Um richtig beraten zu können, muss der Apotheker gut über die Pharmakologie der Wirkstoffe informiert sein. Wie die Neubewertung des Paracetamols zeigt, ist hier einiges im Fluss.Show more09.04.2008, 22:00 Uhr
Masern sind gefährlich und kennen keine Grenzen
In der Schweiz, Österreich und Deutschland breiten sich die Masern aus. 2008 sind in der Schweiz schon fast 1000 Menschen erkrankt – die Mehrzahl davon ungeimpfte Kinder. Da vor allem die Nordschweiz betroffen ist, haben sich die Viren inzwischen auch auf Deutschland ausgeweitet. Im angrenzenden Baden-Württemberg schätzt man, dass sich fast 100 Personen – vor allem Kinder und Jugendliche - infiziert haben. Und über Österreich schwappen die Viren nach Bayern. Experten fordern dringen die konsequente Einhaltung des von der STIKO empfohlenen Impfschemas.Show moreImpfempfehlungen
09.04.2008, 22:00 Uhr
Einsatz von Etanercept bei Kindern und Jugendlichen
Der biotechnologisch hergestellte Wirkstoff Etanercept (Enbrel®) wird unter anderem erfolgreich bei Erwachsenen zur Behandlung der Plaque-Psoriasis eingesetzt. Die EU-Zulassung für diese Indikation erfolgte im September 2004. Eine multizentrische, placebokontrollierte Studie untersuchte nun Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bei Kindern und Jugendlichen. Etanercept reduzierte statistisch signifikant und klinisch bedeutsam das Ausmaß der Erkrankung bei den jungen Patienten.Show morePsoriasis-Therapie
09.04.2008, 22:00 Uhr
Docetaxel bei hormonrefraktären metastasierenden Tumoren
Eine aktuelle Auswertung der TAX-327-Studie bestätigt den Benefit einer Chemotherapie mit Docetaxel beim hormonrefraktären Prostatakarzinom. Von dieser Therapie profitieren auch ältere Patienten, die den Großteil der Erkrankten ausmachen.Show moreProstatakarzinom
09.04.2008, 22:00 Uhr
FDA: Warnhinweis auch für Zanamivir
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat angeordnet, dass auch bei dem Neuraminidasehemmer Zanamivir (Relenza®) in den Fachinformationen vor schweren neuropsychiatrischen Nebenwirkungen gewarnt werden muss. Im Februar hatte sie schon die Aufnahme eines entsprechenden Warnhinweises in die Produktinformationen von Oseltamivir (Tamiflu®) verfügt.Show moreNeuropsychiatrische Komplikationen
09.04.2008, 22:00 Uhr
Gleiche Tumorarten bei HIV-Kranken und Transplantierten
Ein Vergleich der Krebsinzidenzraten von HIV-/Aids-Patienten und immunsupprimierten Transplantatempfängern zeigt viele Gemeinsamkeiten auf und erhärtet die Vermutung, dass chronische Infektionen bei immungeschwächten Menschen Krebs auslösen können.Show moreKrebsinzidenz bei Immundefiziten
09.04.2008, 22:00 Uhr
Doxorubicin plus Bortezomib beim multiplen Myelom
Für das rezidivierte oder refraktäre multiple Myelom steht seit Ende letzten Jahres eine neue Therapieoption zur Verfügung: Pegyliertes liposomales Doxorubicin (Caelyx®) ist für die Kombinationstherapie mit dem Proteasom-Inhibitor Bortezomib (Velcade®) zugelassen. Im Vergleich zur Bortezomib-Monotherapie verlängert sich die progressionsfreie Zeit, die Ansprechraten steigen ebenso wie das Gesamtüberleben.Show moreZulassungserweiterung
09.04.2008, 22:00 Uhr
Impfung senkt den Blutdruck
Zur Behandlung der Hypertonie steht eine Vielzahl von Medikamenten zur Verfügung, die allerdings regelmäßig eingenommen werden müssen. Doch bei vielen Patienten lässt die Compliance zu wünschen übrig. Vor diesem Hintergrund wurde von der Firma Cytos Biotechnology aus Zürich ein gegen Angiotensin II gerichteter Impfstoff entwickelt, der in größeren Abständen verabreicht eine effektive Blutdruckkontrolle gewährleisten soll. Die Ergebnisse einer soeben im Lancet veröffentlichten Phase-IIa-Studie sind erfolgversprechend. Wir sprachen mit Dr. Claudine Blaser von Cytos Biotechnology über das Prinzip und die Erfolgsaussichten der neuartigen Impfung gegen Bluthochdruck.Show moreHypertonie
02.04.2008, 22:00 Uhr
Warnung vor Leberschäden unter Natalizumab
FDA und EMEA warnen vor schweren Leberschäden, die das zur Behandlung der multiplen Sklerose eingesetzte Natalizumab (Tysabri®) auslösen kann. Um solche Komplikationen zu vermeiden, sollen die Ärzte die Leberwerte kontrollieren und ihre Patienten aufklären. Eine entsprechende Warnung soll in die Produktinformationen aufgenommen werden.Show moreMultiple Sklerose
02.04.2008, 22:00 Uhr
Datenlage bei langwirksamen Insulinanaloga unzureichend
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse der Nutzenbewertung von langwirksamen Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 veröffentlicht. Auch unter Einbeziehung bisher noch unveröffentlichter Informationen der Hersteller schätzt das IQWiG die Datenlage als unzureichend ein und sieht keine Belege für Vorteile gegenüber Humaninsulin.Show moreTherapie des Typ-2-Diabetes
02.04.2008, 22:00 Uhr
Welche Insulintherapie für den Einstieg?
Fast alle Typ-2-Diabetiker brauchen früher oder später Insulin. Der Übergang von der oralen Therapie zur Kombination mit Insulin stellt eine kritische Phase dar. Eine klare Evidenz, welches Therapieregime für welchen Typ-2-Diabetiker das Beste ist, gibt es bis heute nicht. Die prandiale, die supplementäre und die konventionelle Insulintherapie zusätzlich zu oralen Antidiabetika werden derzeit in der 4-T-Studie (Treating To Target in Type-2-Diabetes) während drei Jahren verglichen.Show moreDiabetes mellitus Typ 2
02.04.2008, 22:00 Uhr
Weltweit steigende Prävalenz
Zwei Studien befassten sich mit der Häufigkeit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Einer US-Studie zufolge ist die Prävalenz einer fortgeschrittenen COPD höher als bislang vermutet und steigt weltweit an. Sie liegt aktuell bei etwa 10% und wird voraussichtlich in den nächsten Jahren weiter anwachsen. Die häufigste Ursache für eine COPD ist das Zigarettenrauchen, aber auch Passivrauchen kann zu einer COPD führen.Show moreChronisch obstruktive Lungenerkrankung
02.04.2008, 22:00 Uhr
Yoga für die Lymphozyten?
Grünen Tee trinken, Erschöpfung überwinden, die Lebensqualität verbessern – das sind treffliche Ziele eines luxuriösen Wellness-Programms. Aber mehr und mehr werden sie auch im Zusammenhang mit der Fürsorge für Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) diskutiert, die häufigste Leukämie in den Vereinigten Staaten, deren Inzidenz mit dem Alter steigt. Während des Jahrestreffens der American Society of Hematology beschäftigte sich eine umfangreiche Sitzung mit dem ganzheitlichen Ansatz einer CLL-Therapie.Show moreChronisch lymphatische Leukämie
02.04.2008, 22:00 Uhr
Neues bei der Früherkennung und Therapie von Brustkrebs
Was gibt es Neues zum Thema Brustkrebs? Und welche Therapie ist für welche Patientin die richtige? Vier Experten zogen beim diesjährigen Deutschen Krebskongress ein Resümee und berichteten über neue prognostische Parameter, medikamentöse Therapien, neue Ansätze in der Bestrahlung und die Bedeutung sportlicher Aktivität.Show moreDeutscher Krebskongress 2008
02.04.2008, 22:00 Uhr
Rituximab: Angriff auf die B-Lymphozyten
Der Antikörper Rituximab (MabThera®) ist für die Behandlung von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen und rheumatoider Arthritis zugelassen und könnte zukünftig auch bei Patienten mit schubförmig remittierender multipler Sklerose eine Behandlungsoption sein. Rituximab ist ein chimärer monoklonaler Antikörper, der sich gegen das Oberflächenantigen CD20 auf B-Lymphozyten richtet.Show moreAntikörpertherapie
26.03.2008, 23:00 Uhr
Verunreinigung in Heparin identifiziert
Die Verunreinigung in den Standardheparinen der amerikanischen Firma Baxter Healthcare Corporation ist identifiziert. In dem aus China stammenden Rohheparin wurde übersulfatiertes Chondroitinsulfat nachgewiesen, das über Heparin-ähnliche Eigenschaften verfügen soll. Es ist nicht auszuschließen, dass Chondroitinsulfat, das einfach aus Knorpel zu gewinnen ist, gezielt verändert und dem Rohheparin zugemischt worden ist.Show moreVerdacht auf Verfälschung
26.03.2008, 23:00 Uhr
Bei Diarrhö intestinale Hypersekretion inhibieren
Diarrhö ist häufig, die Zahl der wirksamen Therapieoptionen begrenzt. Für die Behandlung akuter Diarrhöen bei Kindern nach dem dritten Lebensmonat ist der intestinale Sekretionshemmer Racecadotril (Tiorfan®) bereits seit 2004 auf dem Markt. Jetzt steht er auch für Erwachsene zur Verfügung. Die antidiarrhoische Wirkung von Racecadotril setzt schnell ein, indem die erhöhte intestinale Sekretion reduziert wird, ohne dass die Motilität des Darmes beeinträchtigt wird.Show moreMotilitätshemmung
26.03.2008, 23:00 Uhr
Therapie der CCL mit Bendamustin optimieren
Während des 28. Deutschen Krebskongresses in Berlin wurden neue Studienkonzepte in der Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie vorgestellt. Das Hybrid-Alkylanz Bendamustin (Ribomustin®) stellt eine wertvolle Ergänzung der Therapieoptionen der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) dar. Bendamustin erwies sich in einer großen randomisierten Studie als mehr als doppelt so wirksam wie Chlorambucil.Show moreChronisch lymphatische Leukämie
26.03.2008, 23:00 Uhr
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