Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Opioide: Die Dosis macht das Gift nicht alleine
Makrolide hemmen CYP3A4. Einige Opioide werden über das Enzym abgebaut. Wie gefährlich kann es werden, wenn entsprechende Wirkstoffe zusammen eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
CYP3A4-Hemmung durch Makrolide
30.04.2026, 11:00 Uhr
Wie die MS-Therapie verbessert werden soll
Die Behandlungsmöglichkeiten der multiplen Sklerose sind nicht zufriedenstellend. So sind die Patienten bislang auf Arzneistoffe angewiesen, die nur zu injizieren sind. Oral zu verabreichende Arzneistoffe könnten die Therapie für die Betroffenen wesentlich erleichtern. Zudem wird intensiv nach Substanzen gesucht, die einen chronisch progredienten Verlauf aufhalten können sowie neuroprotektiv oder neuroregenerativ wirken.Show moreOrale Arzneistoffe, Antikörper, Zelltherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Gegen Migräneattacken gezielt und rechtzeitig vorgehen
"Migräne ist keine Befindlichkeitsstörung, sondern eine eigenständige Erkrankung mit leidvollen Symptomen." Von dieser Erkrankung sind in Deutschland etwa zehn Millionen Menschen betroffen, schätzungsweise treten täglich 320.000 Migräneattacken auf. Dabei gibt es wirkungsvolle Therapeutika, die eingesetzt werden können und Linderung verschaffen. Um psychischen Druck und eine Chronifizierung des Kopfschmerzes zu vermeiden, ist es sinnvoll, eine Migräneattacke frühzeitig wirksam zu behandeln.Show moreMigränetherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Efalizumab: Marktzulassung aussetzen
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA der Europäischen Kommission hat die Aussetzung der Marktzulassung für den therapeutischen monoklonalen Antikörper Efalizumab (Raptiva®) empfohlen, weil unter der Therapie schwerwiegende Infektionen aufgetreten sind. In Deutschland wird Raptiva® von der Merck-Sparte Serono vertrieben.Show moreEuropäische Arzneimittelbehörde
25.02.2009, 23:00 Uhr
Serotonin im Duodenum kontrolliert Knochenwachstum
Abnehmende Knochenmasse, Abbau der Knochensubstanz und Veränderungen der Struktur sind Kennzeichen der Osteoporose. Die gegenwärtige Therapie zielt auf eine Verhinderung des weiteren Knochenabbaus. Eine neue Strategie könnten die Ergebnisse einer jetzt vorgelegten Studie aufzeigen: Serotonin im Darm kontrolliert im Mausmodell offensichtlich das Knochenwachstum, und eine Verhinderung der Bildung oder der Freisetzung des Gewebshormons könnte demgegenüber zur Neubildung von Knochenmasse führen.Show moreAus der Forschung
25.02.2009, 23:00 Uhr
Analgetikahaltige Arzneiformen bedarfsgerecht auswählen
In der Therapie schwerer Schmerzen sollte nach dem WHO-Stufenschema vorgegangen werden, das eine rechtzeitige Umstellung auf starke Opioide und die Bevorzugung der oralen und transdermalen Applikationsform empfiehlt. Transdermale therapeutische Systeme sind dabei fester Bestandteil zur individuell angemessenen Schmerzlinderung und Minimierung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen geworden, haben aber einen hohen Beratungsbedarf. Zusätzlich werden neue Darreichungsformen vor allem bei Durchbruchsschmerzen entwickelt.Show moreSchmerztherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab zugelassen
Für die Therapie der rheumatoiden Arthritis steht seit Januar ein neues Biologikum mit einem innovativen Wirkprinzip zur Verfügung: Der Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab (RoActemra®), ein monoklonaler Antikörper, der in einem umfangreichen Studienprogramm auf den Prüfstand gestellt wurde, ist eine Option für Patienten, bei denen klassische DMARDs oder TNF-Inhibitoren unzureichend wirken oder nicht verträglich waren.Show moreRheumatoide Arthritis
25.02.2009, 23:00 Uhr
Wie die Parkinson-Progression verzögert werden kann
Morbus Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Unter anderem kommt es zu Einschränkungen und Kontrollverlust von Bewegungen, mit Rigor, Ruhetremor, Standunsicherheit, Sprachstörungen, Hypo- und Akinese. Im Volksmund wird dieses Krankheitsbild daher auch als Schüttellähmung bezeichnet. Eine frühzeitige sachgerechte Therapie kann die Krankheit zwar nicht heilen, aber die Progression um mehrere Jahre hinausschieben.Show moreFrühzeitige Behandlung
25.02.2009, 23:00 Uhr
Zöliakie und Diabetes haben genetische Gemeinsamkeiten
Etwa 5 bis 10% der Menschen mit einem Typ-1-Diabetes leiden ebenfalls an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Ein möglicher Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen war daher verschiedentlich vermutet worden. Jetzt konnte von einer internationalen Forschergruppe gezeigt werden, dass bestimmte Risikogene sowohl bei Zöliakie-Patienten als auch bei Typ-1-Diabetikern nachzuweisen sind [1]. Die Wissenschaftler erhoffen sich Ansätze für neue medikamentöse Therapien.Show moreAus der Forschung
18.02.2009, 23:00 Uhr
Epigenetischer Therapieansatz mit Azacitidin
Das myelodysplastische Syndrom (MDS) ist mit einer Inzidenz von 8000 bis 10.000 jährlichen Neuerkrankungen die häufigste maligne Bluterkrankung in Deutschland. Ein neuer Therapieansatz beruht auf der epigenetischen Modulation eines zugrunde liegenden pathogenen Mechanismus. Der Erfolg dieses Vorgehens wurde in der AZA-001-Studie gezeigt, bei der eine Therapie mit dem Nukleosid-Analogon Azacitidin (Vidaza®) zu einem deutlich verbesserten Gesamtüberleben führte.Show moreMyelodysplastische Syndrome
18.02.2009, 23:00 Uhr
Wann Medikamente gegen Angst helfen können
Angststörungen reichen von Phobien über Panikstörungen bis hin zur generalisierten Angsterkrankung. Eine Pharmakotherapie verspricht in erster Linie bei Panikstörungen, sozialer Phobie und der generalisierten Angsterkrankung Erfolg.Show morePrimäre Angststörungen
18.02.2009, 23:00 Uhr
„Wir brauchen wesentlich mehr Datentransparenz!“
"Mit meiner Therapie spielt man nicht" – so warnt Wyeth, der Venlafaxin-Hersteller von Trevilor® retard vor der generischen Substitution und verweist unter anderem auf die Leitlinie der DPhG zur Guten Substitutionspraxis. Danach ist die Substitution von Antidepressiva ebenso wie die der Retardpräparate kritisch zu sehen. Wir haben mit Prof. Dr. Hans-Peter Volz, dem ärztlichen Direktor des Krankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck, über die Problematik gesprochen.Show moreSubstitution von Antidepressiva
18.02.2009, 23:00 Uhr
Antidepressiva haben hohes Wechselwirkungspotenzial
Die Therapie einer Depression ist in der Regel eine Langzeitmedikation. Und sehr oft treten Depressionen zusätzlich in Begleitung von schweren Erkrankungen auf: Etwa 20% aller Patienten nach einem Herzinfarkt entwickeln eine Depression, nach einer Niereninsuffizienz 17% eine schwere Depression. Antidepressiva haben ein hohes Wechselwirkungspotenzial mit einer Vielzahl von Arzneistoffen aus anderen Indikationsgebieten, einer Gefahr, der man nur durch genaue Kenntnis der Eigenschaften der eingesetzten Arzneistoffe begegnen kann.Show moreInteraktionen
18.02.2009, 23:00 Uhr
Elektrolytlösung hilft Tumorpatienten bei oraler Mukositis
Zur Mundpflege von Tumorpatienten zur Prophylaxe und Therapie einer oralen Mukositis unter Strahlenoder Hochdosischemotherapie steht mit Caphosol® Mundspüllösung eine übersättigte Elektrolytlösung zur Verfügung, die die Schleimhäute befeuchtet und gleitfähig macht. Das Medizinprodukt kann auch bei Trockenheit in Mund und Rachen (Hyposalivation, Xerostomie) jeglicher Ursache angewendet werden.Show moreMedizinprodukt
18.02.2009, 23:00 Uhr
Kindern zur besseren Verhaltenssteuerung verhelfen
Etwa 400.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffen. Um ihnen zu helfen, müssen sich die Bemühungen darauf konzentrieren, eine Therapie zu gewährleisten, die dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entspricht, um einerseits Fehlverordnungen und Fehldiagnosen zu vermeiden und andererseits ein individuelles Behandlungsprogramm zu ermöglichen, um die Lebenssituation der Kinder und ihrer Familien zu bessern.Show moreADHS
18.02.2009, 23:00 Uhr
Depressive Episoden müssen adäquat behandelt werden
Depressionen werden zu oft zu spät erkannt, zu oft zu spät behandelt und als eigenständiges Krankheitsbild völlig unterschätzt. Nur wenn die Symptome rechtzeitig richtig gedeutet werden, kann dieser Missstand behoben werden. Mit einer frühzeitigen Behandlung ist es möglich, eine Chronifizierung der Erkrankung zu verhindern. Das gelingt jedoch nur, wenn der Patient sich ganz genau an die Einnahmevorschriften hält und auch dann die verordneten Medikamente weiter einnimmt, wenn es ihm wieder besser geht.Show moreDepressionen
18.02.2009, 23:00 Uhr
Sartane bei Unverträglichkeit von ACE-Hemmern?
ACE-Hemmer sind ebenso wie Angiotensin-1-Antagonisten (Sartane) in der Hypertonietherapie wirksam und haben sich bewährt. Aber ACE-Hemmer werden von etwa 20% aller Patienten mit kardiovaskulärem Risiko nicht toleriert. Eine große Studie kam zu dem Schluss, dass diese Patienten von einem Therapiewechsel auf Angiotensin-Rezeptor-Inhibitoren profitieren könnten.Show moreKardiovaskuläre Risikopatienten
11.02.2009, 23:00 Uhr
Brustkrebsrisiko sinkt nach Hormonersatztherapie
Die soeben veröffentlichten Ergebnisse der WHI-Beobachtungsstudie bestätigen erneut einen Zusammenhang zwischen Hormonersatztherapie und Brustkrebs. Sie zeigen, dass durch Absetzen der Hormonersatztherapie das Brustkrebsrisiko schnell gesenkt wird, unabhängig davon, wie häufig eine Mammographie durchgeführt wurde.Show moreWHI-Beobachtungsstudie
11.02.2009, 23:00 Uhr
Klinische Relevanz der Galenik nicht unterschätzen
Depressionen bedürfen als chronisch-rezidivierende Erkrankungen in der Regel einer langfristigen Therapie. Jede Veränderung im Therapieregime kann erhebliche Irritationen beim Patienten hervorrufen: abweichender Produktname, andere Verpackung, ungewohnte Farbe und Form der Tablette können dazu führen, dass die medikamentöse Therapie nur widerwillig oder gar nicht fortgeführt wird. Um die Compliance nicht zu gefährden, sollte ein wirksames und vom Patienten akzeptiertes Arzneimittel nach Möglichkeit nicht ausgetauscht werden – auch nicht gegen ein wirkstoffgleiches Generikum.Show moreDepression
11.02.2009, 23:00 Uhr
Abatacept bei jugendlicher idiopathischer Arthritis
Einige Kinder mit juveniler idiopathischer Arthritis sprechen auf eine Behandlung mit Basistherapeutika (DMARDs, Disease modifying antirheumatic drugs) einschließlich der modernen TNF-Blocker nicht an oder vertragen diese nicht. Eine internationale Forschergruppe untersuchte daher nun erstmals den bei Erwachsenen bereits erfolgreich getesteten T-Zell-Kostimulationmodulator Abatacept (Orencia®) an Kindern, bei denen andere Therapieoptionen nicht erfolgreich waren.Show moreRheumatherapie
11.02.2009, 23:00 Uhr
Micafungin gegen invasive Candida-Infektionen
Micafungin (Mycamine®) ist ein neues Antimykotikum, das seit April 2008 in Europa zugelassen ist und jetzt bei uns auf den Markt kommt. Das Echinocandin wird intravenös zur Prophylaxe und Therapie schwerer Candida-Infektionen eingesetzt. Da Micafungin Lebertumore auslösen kann, sollte es nur angewendet werden, wenn andere Antimykotika nicht geeignet sind.Show moreNeues Echinocandin
11.02.2009, 23:00 Uhr
Kommt die Anti-Aids-Pille?
Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde hat jetzt damit begonnen, eine groß angelegte klinische Studie vorzubereiten, die die Möglichkeit einer Präexpositionsprophylaxe (PrEP) vor einer Infektion mit dem Aids-Erreger HIV untersuchen soll. Die "Pille gegen Aids" wird in zwei Varianten getestet: eine enthält den Wirkstoff Tenofovir, ein Nukleosidanalogon, das die viruseigene Reverse Transkriptase hemmt, die zweite zusätzlich Emtricitabin, ebenfalls ein Nukleosidanalogon. Das Projekt ist nicht unumstritten.Show moreAus der Forschung
11.02.2009, 23:00 Uhr
Grüner Tee antagonisiert die Wirkung von Bortezomib
Eigentlich werden dem im Grüner Tee enthaltenen Epigallocatechingallat antikarzinogene Wirkungen zugeschrieben: Am Tier wurde eine Aktivität gegen Leukämie sowie gegen solide Tumoren beobachtet. Dieser positive Effekt wird mit dem Angriff auf einen Schutzmechanismus von Tumorzellen erklärt, der diese vor einer Apoptose schützt. Theoretisch sollte daher Epigallocatechingallat die Wirkung einer Chemotherapie verstärken, besonders wenn sie eine Apoptose induziert. Stattdessen gingen antikarzinogene Effekte von Bortezomib (Velcade®) in vitro und in Experimenten an der Maus vollständig verloren.Show moreOnkologie
11.02.2009, 23:00 Uhr
Kardiale Toxizitäten berücksichtigen
Mit dem vermehrten Einsatz zielgerichteter Substanzen beim Mammakarzinom treten neue kardiovaskuläre Toxizitäten auf, die bei der Therapieplanung berücksichtigt werden müssen. Dies gilt vor allem für vorbehandelte Patientinnen und für Frauen mit kardiovaskulären Risikofaktoren, bei denen eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Schaden vorgenommen werden muss.Show moreTherapie des Mammakarzinoms
04.02.2009, 23:00 Uhr
Rosuvastatin senkt den Cholesterinspiegel
Der HMG-CoA-Reduktasehemmer Rosuvastatin (Crestor®) kommt jetzt auch in Deutschland auf den Markt, nachdem er schon seit 2002 in anderen europäischen Ländern eingeführt ist. Wie alle Statine wird Rosuvastatin eingesetzt, um den Cholesterinspiegel zu senken. Wie bei allen Statinen besteht auch unter der Therapie mit Rosuvastatin unter bestimmten Umständen die Gefahr einer Rhabdomyolyse.Show moreHypercholesterinämie
04.02.2009, 23:00 Uhr
Dimebon bessert Symptome einer Alzheimer-Demenz
Der vormals als Antiallergikum vermarktete Wirkstoff Dimebon kann den klinischen Verlauf von milden bis moderaten Formen der Alzheimer-Krankheit erheblich verbessern, so das Ergebnis einer Langzeituntersuchung. Dimebon zeigte einen stetig zunehmenden Nutzen gegenüber Placebo, was mit keiner anderen gegenwärtig zugelassenen Alzheimer-Therapie erreicht wird.Show moreAus der Forschung
04.02.2009, 23:00 Uhr
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